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Marvin: die nächste Software-Generation kündigt sich an

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Kronau. (eb) Eher beiläufig läutet Goecom die nächste Generation Branchensoftware ein. Damit vereinfachen die Kronauer Programmierer die Arbeit mit allen Marvin Editionen deutlich und übernehmen in gewisser Weise die Innovationsführerschaft in diesem Segment der zuliefernden respektive Dienst leistenden Branche für Bäcker. Die Rede ist vom neuen «Marvin-Web-Interface», das die Arbeit mit der modularen Software nicht nur einfacher und flexibler macht. Es macht sie schlichtweg kompatibler.

Hintergrund: Die Vielfalt unter den Endgeräten und den verwendeten Betriebssystemen steigt. Längst ist neben einem stationären PC oder Laptop ein Tablet und ein Smartphone im Einsatz. Microsofts «Windows» ist allerdings nicht mehr so dominant am Markt vertreten wie noch vor wenigen Jahren. In anderen Teilbereichen, etwa bei Tablets oder Smartphones, haben die Redmonder die Marktführerschaft nie erreicht. Die traditionelle Konkurrenz zum Apple-Betriebssystem besteht nach wie vor. Daneben ist Google ziemlich erfolgreich mit Android unterwegs. Nicht zu vergessen das quelloffene und kostenfreie Linux, das in verschiedenen Ausführungen für diverse Endgeräte und Einsatzzwecke seine Nische bis heute erfolgreich verteidigt.

Der Markt ist in Bewegung und wird sich künftig eher schneller als langsamer verändern. Im Umkehrschluss heißt das: Spezielle Fernkoppelungen oder Tunnelings zur Konvertierung und Übertragung von Kommunikationsprotokollen muss man sich genau überlegen. Auch ein Blick in die Kristallkugel wird keine schlüssige Antwort liefern können, welches Betriebssystem künftig die Nase vorn haben wird. Was also tun?

Die logische Schlussfolgerung lautet, dass die gewohnte Server-Client-Koppelung künftig unabhängig vom Betriebssystem erfolgt. Für den Softwareanbieter hat das den Vorteil, dass er sich weder der Gefahr der Fehlplanung aussetzt – noch Kunden und Geschäftspartner in eine Situation führt, die im Zweifelsfall richtig teuer werden kann. Bäckereien wiederum müssen keine Fehlinvestition fürchten, weil das HTTPS-Protokoll als Verschlüsselungssystem so gängig ist wie nur was und überall zu finden.

HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Secure) ist ein oder das Kommunikationsprotokoll im Internet, mit dem Daten heute abhörsicher übertragen werden. Im gleichen Zusammenhang tauchen Kürzel auf wie SSL (Secure Sockets Layer) oder TLS (Transport Layer Security), die alle der Sicherheit Ihrer Daten dienen, deren Erklärung an dieser Stelle aber zu weit führen würde. Zum Beispiel Online-Banking wäre ohne die erwähnten Protokolle kaum möglich und selbstverständlich arbeitet auch das neue «Marvin-Web-Interface» mit genau diesen Protokollen zusammen.

Anwendern der modularen Bäckerei-Software Marvin eröffnen sich dadurch ungeahnte Möglichkeiten. Alles, was sie bislang mit «ihrem» Marvin gewohnt sind zu messen, rechnen, planen oder sammeln, funktioniert jetzt über jedes erdenkliche Endgerät, unabhängig vom Betriebssystem und mit den meisten gängigen Browsern. Die neue Marvin-Architektur bietet sogar die Touch-Bedienung der Masken. So können nicht nur alle relevanten Informationen wie zum Beispiel Verkaufszahlen oder Statistiken überall abgerufen werden, sondern auch Bestellungen und andere Daten direkt vor Ort erfasst werden. Jederzeit.

Mit dem neuen Web-Interface gewinnen Marvin-Nutzer nicht nur deutlich an Kompatibilität und Flexibilität. Wer sich die Situationen möglicher Nutzungen vor Augen führt, erkennt schnell auch andere Potenziale. Davon ein anderes Mal mehr – gerne zur Internorga 2019 vom 15. bis 19. März in Hamburg bei Ihrem Marvin-Fachberater – Stand B6|517 (Foto: pixabay.com).