Dienstag, 18. Juni 2024

Schlussbericht: Iba 2023 – eine Messe, die Maßstäbe setzt

München. (ghm) Ein Feuerwerk an Interaktion, Inspiration und Innovation: die Iba 2023 begeisterte die Messeteilnehmer. 1.073 Aussteller aus 46 Ländern zeigten ihre Produktvielfalt in 10 Hallen, die es in dieser Dimension und Qualität nur auf einer Iba zu sehen, riechen und testen gibt. 57.000 Besucher aus 150 Ländern strömten in fünf Tagen durch die Gänge, um die neusten Trends aus der ganzen Welt zu entdecken – heißt es im vorläufigen offiziellen Schlussbericht wie folgt.

Der Geruch nach frischen Backwaren, volle Gänge, interessante Gespräche, ein Wiedersehen mit bestehenden Kunden, Wissensaustausch, Innovationen, spannende Wettbewerbe, Neukontakte, beste Stimmung und Handwerkskunst auf Weltniveau – das war die Iba 2023. Damit bietet die Leitmesse jede Menge Inhalte für die gesamte backende Branche – vom Auszubildenden bis zum Bäckermeister. Michael Wippler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks dazu: «Neben Wettbewerben mit exzellenten Talenten und einer erfolgreichen Einführung des Bundesehrenpreises lag uns das Thema Nachwuchs dieses Jahr besonders am Herzen. Wir hatten Azubis bei den BackStage Young Talent Days vor Ort, haben Berufsschulklassen getroffen und mit Bäckern über unsere Kampagne «Back dir Deine Zukunft» gesprochen. Wir wollen jungen Menschen Lust auf das Handwerk machen, dafür war die Iba der beste Ort. Für mich war diese Messe auch ein persönliches Highlight – denn es ist meine letzte Iba in der Funktion als Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks. Die Messe war ein voller Erfolg und das freut mich umso mehr. Ein besonderer Dank an alle Aussteller und Organisatoren der Messe.»

Die führende Leitmesse: der Zeit voraus

Welche Themen bewegen den Markt und wie finde ich die richtigen Partner und Lösungen? Was sind die Weltneuheiten? Diese und weitere Fragen wurden vom 22. bis 26. Oktober in den Messehallen beantwortet. «Die Iba setzt national und international die Maßstäbe für die backende Branche und ist Trendsetter und Impulsgeber. Das haben wir auch 2023 wieder erfolgreich bewiesen: Nirgendwo anders sind eine derartige Produkttiefe und Innovationsvielfalt sichtbar. Dies zeigt sich auch in der phänomenalen Entscheiderquote auf der Messe. Ein Dankeschön an alle, die diese Messe mitgestaltet haben. Vor allem aber einen besonderen Dank an Herrn Wippler für all die Jahre der vertrauensvollen und sehr zielorientierten Zusammenarbeit», so Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH.

Im Fokus der Messe standen die Themen Nachwuchsgewinnung, Handwerk sowie die vielzähligen Wettbewerbe und Digitalisierung. Ein Highlight war der «The Iba.UIBC.Cup of Bakers 2023». Hier fieberten Besucher bis zur letzten Minute vor den gläsernen Backstuben mit. Dies reichte von lautem Applaus für die teilnehmenden Teams in den letzten Zügen bis zur Abgabe und ging in ein gespanntes Schweigen über, um der Jury live beim Verkosten der Produkte zuzusehen. Die Goldmedaille holten sich Lin Yeqiang und Feng Yingjie aus China dann am 24. Oktober 2023. Bei den Konditoren sicherten sich Yeon Sunheum und Han Doyoung aus Südkorea den Titel am 26. Oktober 2023.

Ein Roboter in der Backstube, ein Automat der 24/7 geöffnet ist, eine BrotHaus-Filiale, die zeigt wie sich persönliche Beratung und Selbstbedienung ohne Verkaufspersonal vereinen lässt und eine Filiale von morgen mit Einkaufserkennung und bargeldlosem Bezahlen. Das waren nur einige digitale Lösungen, die auf der diesjährigen Weltmesse gezeigt wurden. Die Aussteller der Iba präsentierten den Besuchern die komplette Bandbreite der Digitalisierung – von konkreten Praxisbeispielen, die bereits heute in den Filialen umsetzbar sind, bis zu Optionen der Zukunft. «Von der Vision zur Realisation – unser Ziel war es ‚Digitalisierung zum Anfassen‘ zu bieten. Dies haben wir durch das Fokusthema und Produktangebot sichergestellt, aber auch durch die neue Fläche: unsere Iba.DIGITALISATION AREA, bei der das Thema erlebbar wurde», so Susann Seidemann, Leiterin Iba.

Ein Besuchermagnet war auch die neue Iba.Start Up Area in der Halle A4. Diese sorgte ebenfalls für jede Menge Jubel, denn auf der digitalen Plattform, dem Iba.UNIVERSE, und vor Ort konnten die Besucher für Ihren Favoriten applaudieren. Dabei hatten Sie die Qual der Wahl: 24 junge Unternehmen stellten auf der modernen Fläche ihre Innovationen aus. WeCarry sicherte sich dabei den Iba.Start Up Award, der erstmals auf der Messe ausgelobt wurde.

Zu den weiteren Besucherhighlights zählten zudem die Iba.Academy, die Iba BackStage Young Talent Days, die Iba.Confectionery Tec Area, die Betriebsbesichtigungen sowie die Iba.Tours und das Iba.Oktoberfestzelt.

Menschentrauben bildeten sich auch immer wieder vor den Bühnen. Denn neben Wettbewerben und Live-Vorführungen steht die Iba für den fachlichen Austausch. Drei Bühnen, jede Menge Experten und über 4000 Minuten Wissenstransfer: Im Iba.Forum, der Iba.Speakers Area und der Iba.Start Up Area drehte sich alles um die Themen Handwerk, Food Trends, Digitalisierung und vor allem Nachhaltigkeit. Von Best-Practices bis zur Panel Discussion – hier konnten Besucher Vorträgen lauschen und zu den jeweiligen Themen ins Gespräch gehen.

Nicht nur auf den Bühnen und in den Hallen war die Atmosphäre großartig, sondern auch in den Social-Media-Kanälen. Unter #myIbamoment posteten Messeteilnehmer ihren besonderen Moment auf der Messe. Das große Wiedersehen wurde gebührend auf der Iba und bei den Abendveranstaltungen, wie auch im eigenen Oktoberfestzelt gefeiert. «Für mich gab es fünf Tage lang nur #myIbamoments – jeder Tag war auf das Neue voller Highlights, Innovationen und Emotionen. Die Begeisterung war an den Ständen und bei den Verleihungen deutlich spürbar. Danke an alle, die meine erste Iba einmalig gemacht haben. Mein Team und ich freuen uns, dass die Iba 2023 für alle Protagonisten so erfolgreich war und bis zur nächsten Iba wollen wir nicht wieder fünf Jahre warten (müssen), deshalb sehen wir uns alle vom 18. bis 22. Mai 2025 in Düsseldorf wieder», resümiert Seidemann (Text: GHM – Foto: usp).