Samstag, 15. Juni 2024

Flammkuchen: alemannisches Leibgericht auf Roggenbasis

ImageBonn. (GMF) Die Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF) hat eine Flammkuchen-Variante in ihrem Rezept-Archiv, die Sie interessieren könnte: «Flammkuchen mit Lauchzwiebeln und geräuchertem Schinken» heißt es aus Bonn. Grundlage für das alemannische Leibgericht ist ein dünn ausgerollter Boden aus Roggenteig, der den historischen Wurzeln des «Flammekueches» oder der «Flammwaie» sehr nahe kommt. Die Anleitung bezieht sich auf zwei Kuchen (vier Portionen).

Zutaten: Für den Teig benötigen Sie 300g Roggenmehl Type 1150 (oder 997); 200-250ml lauwarmes Wasser; 10g frische Hefe; 1 El Zucker; 1 El Öl; 1/2 Tl Salz. Für den Belag benötigen Sie 250g Speisequark (20%); 100g saure Sahne; 1 Ei; 1 Bund Lauchzwiebeln; 6 Stiele Oregano; Salz und Pfeffer; 150g geräucherter Schinken in dünnen Scheiben. Sonstiges: Mehl für die Arbeitsfläche, Backpapier.

Zubereitung: Roggenmehl, Wasser, Hefe, Zucker, Öl, Salz zu einem glatten Teig verarbeiten und etwa 40 Minuten angehen lassen. Quark, saure Sahne und Ei verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Lauchzwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Oregano fein hacken, dabei vorher etwas zum Garnieren beiseite stellen.

Teig noch einmal durchkneten und halbieren. Beide Teile auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen (Durchmesser etwa 30 Zentimeter). Den ersten Flammkuchen auf ein Blech mit Backpapier setzen. Den Rand mit den Fingern etwas eindrücken. Die Hälfte der Quarkmasse darauf streichen. Mit Lauchzwiebeln und Oregano bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 225° Celsius zehn bis 15 Minuten backen. In den letzten drei Minuten der Backzeit den zweiten Flammkuchen ebenso bestreichen und belegen. Den fertigen Flammkuchen aus dem Ofen nehmen, mit der Hälfte vom Schinken belegen, garnieren und sofort servieren. In der Zwischenzeit den zweiten Flammkuchen ebenso backen und belegen.>