Freitag, 23. Februar 2024

WB-03-2008

WebBaecker Infodienst 03/2008
WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 03. KW 2008 (12.01. bis 18.01.)
Download: https://www.webbaecker.de/08archivphp/wb0308.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. CSM: konsolidiert in Deutschland und Frankreich
02. Hug AG: Großbäckerei steigert Umsatz
03. Brossard SA: steigert Nettoumsatz um 20 Prozent
04. «Wolfskaute»: Schäfers Backstuben investiert Millionen
05. Schaafs Backhäusle / Ketterer: Kracht bäckt wieder
06. Mühlenbranche: Strukturwandel schwächt sich ab

TERMINE + EVENTS:
07. Grüne Woche: Brot mit allen Sinnen erlebbar
08. Hamburg Global Bake: Branchentreff mit Top-Referenten

MANAGEMENT + BETRIEB:
09. Migros: 6,2 Prozent mehr Umsatz im 2007
10. Deutsch-italienische Messeallianz begründet
11. Feihl: verlässt sich auf papierlose Warenverteilung
12. Südzucker: Umstrukturierung belastet Geschäftsjahr
13. Migros: führt CO2-Deklaration für Produkte ein
14. Intercookies: übernimmt Vertrieb von Reimann

TRENDS + KONZEPTE:
15. Russland: Süßwarenindustrie baut Kapazitäten aus
16. Deutsche Ernährungsindustrie im Umsatzplus
17. EU: Kommission will Lebensmittel zentral prüfen
18. China: «Made in Germany» keine Absatzgarantie
19. Verkauf: Preis-Leistungs-Verhältnis schlägt jedes Argument

PERSONEN + EHRUNGEN:
20. Bäckermeister mit internationalem DLG-Preis ausgezeichnet
21. KFRD: meldet neue Position «Leitung Marketing»

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN:
22. Brot, Bier, Wein, Käse: Vielfalt durch Starterkulturen
23. Getreidemarkt: mit total veränderten Rahmenbedingungen
24. Ölsaaten: Außenhandel nimmt weltweit zu

BOOKMARKS + BOOKS:
25. SEPA: Euro-Überweisung startet Ende Januar
26. Verbrauchertipps: Schutz vor Lebensmittelinfektionen
27. Global Industry: information on how to deal with challenges

REZEPTE + IDEEN:
28. Herzhaft: Blechkuchen mit Rahmsauerkraut


MARKT + UNTERNEHMEN


CSM: konsolidiert in Deutschland und Frankreich

Diemen / Bremen. (18.01. / csm / bm) Die niederländische CSM-Gruppe beabsichtigt ihr Bäckereigeschäft in Deutschland und Frankreich zu konsolidieren. Damit soll das europaweite Bäckereigeschäft weiter gestärkt werden, heißt es auf der Gruppen-Website unter «CSM Consolidates its operations in Germany and France». Bei Bakemark Deutschland, Tochterunternehmen der Holländer, liest sich das eine Woche später sinngemäß wie folgt: Seit Mitte 2007 gilt die nach Absatzbereichen ausgerichtete Marktbearbeitung für das gesamte europäische Bäckereigeschäft der CSM Gruppe – Handwerk, Industrie, TK-Backwaren. In 2008 ist eine völlige strategische und operative Trennung des TK-Backwarenbereichs vom Backmittel- und Margarine-Geschäft im Handwerkskanal geplant. In Folge dieser Änderung wird der Geschäftsbereich TK-Backwaren ab Jahresmitte auch handwerkliche Backbetriebe mit einer Verkaufsmannschaft und in enger Zusammenarbeit mit dem Fachgroßhandel bearbeiten. Die unter «MeisterMarken» und «BIB-Ulmer Spatz» firmierenden Verkaufsorganisationen des Handwerksgeschäfts werden sich zum gleichen Zeitpunkt auf den Verkauf und die Beratung von Zutaten für die Brot- und Feingebäckherstellung konzentrieren. Gleichzeitig werden interne Abteilungen – Marketing, Entwicklung, Back- und Beratungszentrum – durch die Zusammenführung an einen Standort ihre Kräfte weiter bündeln. Dieser Standort wird Bingen sein. Die Absatzkanäle TK-Backwaren und Industriegeschäft sind von der Änderung des Standorts nicht betroffen.

Hug AG: Großbäckerei steigert Umsatz

Luzern / CH. (16.01. / ots) Die Hug AG hat im Geschäftsjahr 2007 den Umsatz um 7,3 Prozent auf 83,8 Millionen Schweizer Franken erhöht. Erfolgreich war die Großbäckerei vor allem im Ausland, wo die Umsätze um 24 Prozent wuchsen. Die einzige Warengruppe, die im Umsatz nicht zulegte, waren Biskuits, berichteten die Brüder Werner und Andreas Hug in Malters (LU). Zum Gewinn machte das Familien geführte Unternehmen keine Angaben. Nur soviel: Weil die Kosten im Griff gehalten werden konnten, sei ein sehr gutes Ergebnis herausgekommen. Insgesamt verkaufte Hug 9.527 Tonnen (plus 10,5 Prozent) eigene Produkte und Vertriebsmarken. Die Eigenproduktion belief sich auf 4.959 Tonnen (plus 13 Prozent). Positiv auf das Geschäftsjahr ausgewirkt hat sich die gute Konsumentenstimmung, der steigende Außer-Haus-Konsum, der florierende Tourismus sowie die vermehrte Nachfrage nach einheimischen und gesunden Nahrungsmitteln. Sorgen bereitet Hug die hohe Konzentration im Schweizer LEH, in dem das Unternehmen 52 Prozent vom Umsatz erwirtschaftet. Rund die Hälfte entfällt dabei auf den Hauptkunden Coop. Hug ist es nach eigenen Angaben gelungen, die Abhängigkeit vom LEH zu reduzieren. Food-Service-Produkte für die Gastronomie haben demnach heute einen Umsatzanteil von 37 Prozent. 2007 erzielte Hug rund 13 Prozent (2006: elf Prozent) des Umsatzes im Ausland. Erstmals sei es im Export richtig vorwärts gegangen. 75 Prozent des Exportumsatzes entfielen auf den Food-Service vor allem in die USA. Wichtigster Auslandsmarkt im LEH ist Deutschland.

Brossard SA: steigert Nettoumsatz um 20 Prozent

Le Neubourg / FR. (15.01. / bsa) Brossard SA, französischer Spezialist für Bäckerei- und Konditoreiprodukte, meldet für das zweite Halbjahr 2007 einen Nettoumsatz von 76,354 Millionen Euro gegenüber 63,445 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Anstieg um gut 20 Prozent bestätige die Gruppe in ihren ehrgeizigen Wachstumsplänen, heißt es aus der Zentrale in Le Neubourg. Die Geschäftsentwicklung befinde sich im Einklang mit den Prognosen. Theoretisch verfügt Brossard über eine Produktionskapazität von insgesamt 42.000 Tonnen per Anno. An seinen vier Standorten – Le Neubourg, Pithiviers, Castelsarrasin und Manosque – beschäftigte Brossard per 31. Dezember 2006 insgesamt 626 Mitarbeiter.

«Wolfskaute»: Schäfers Backstuben investiert Millionen

Biedenkopf. (14.01. / wib) «Eine siebenstellige Summe» investiert die Schäfers Backstuben GmbH in den Neubau einer modernen Großbackstube mit einer Gesamtfläche von 3.500 Quadratmetern. Nach einer Bauzeit von weniger als einem Jahr werde Anfang Februar der Betrieb im Gewerbegebiet «Wolfskaute» in Biedenkopf aufgenommen, heißt es in der hessischen Tagespresse. Das mittelständische Unternehmen der Familie Lichtenthäler beschäftigt insgesamt 320 Mitarbeiter, davon 26 Auszubildende. Schäfers Backstuben unterhält 30 Filialen in der Region. «Die Produktion im Stammhaus an der Hainstraße war sehr beengt, so dass wir uns zum Bau der Großbackstube entschließen mussten», erklärt Tim Lichtenthäler. Dort hatte Großvater Ewald Schäfer bereits 1931 seine Bäckerei gegründet.

Schaafs Backhäusle / Ketterer: Kracht bäckt wieder

Sulz / Rottweil. (14.01. / wib) Die Bäckerei Ketterer hat ihre Filialen in Vöhrenbach und Furtwangen wieder eröffnet. Das hat Karl-Heinz Kracht, bisheriger Inhaber des Unterenehmens, gegenüber der Tagespresse bestätigt. Verhandlungen mit dem Insolvenzverwalter sind demnach zu einem für Kracht positiven Abschluss gekommen. Künftig wird jedoch nicht mehr Kracht, sondern Tochter Stefanie die Geschäfte führen. Im November 2007 war sowohl über die Bäckerei Ketterer als auch Schaafs Backhäusle das Insolvenzverfahren eröffnet worden – beides im Besitz von Karl-Heinz Kracht – siehe WebBaecker 48/2007 und 50/2007. Der Rottweiler Insolvenzverwalter hatte in diesem Zusammenhang nach neuen Eigentümern für die rentablen Filialen der beiden Bäckereien gesucht. Die Familie Kracht hat den Angaben zufolge nun den Zuschlag für die Ketterer-Geschäfte im oberen Bregtal erhalten. Die Filiale in Tannheim ist anderweitig vergeben. Schaafs Backhäusle kann Kracht an acht Standorten weiterbetreiben.

Mühlenbranche: Strukturwandel schwächt sich ab

Bonn. (12.01. / zmp) In der deutschen Mühlenbranche hat sich der Strukturwandel im Wirtschaftsjahr 2006/2007 abgeschwächt. Die Zahl der meldepflichtigen Mühlen ging leicht zurück. Gleichzeitig verringerte sich die Vermahlungsmenge sowohl von Weizen als auch von Roggen – in erster Linie wegen einer kleineren Ernte sowie niedrigerer Ausfuhren. Das Angebot für den heimischen Markt verringerte sich nur minimal, berichtet die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle in Bonn. In der Saison 2006/2007 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamts bundesweit insgesamt 317 meldepflichtige Mühlen mit einer Jahresvermahlung von mehr als 500 Tonnen registriert – ein Unternehmen weniger als 2005/2006. Der Trend hat sich also deutlich verlangsamt. Vor zehn Jahren gab es noch gut 70 Mühlen mehr. Im Wirtschaftsjahr 2006/2007 wurden von den deutschen Mühlen insgesamt 7,94 Millionen Tonnen Getreide vermahlen; rund 2,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Die vermahlene Menge teilt sich auf in 7,56 Millionen Tonnen Brotgetreide und 0,38 Millionen Tonnen Hartweizen. Von der Brotgetreidemenge entfielen 6,67 Millionen Tonnen auf Weichweizen (minus 2,4 Prozent) und 0,89 Millionen Tonnen auf Roggen (minus 0,9 Prozent). Die Vermahlungsmenge von Hartweizen stieg um knapp 0,6 Prozent auf 0,38 Millionen Tonnen. Vom vermahlenen Brotgetreide gingen knapp 0,6 Millionen Tonnen oder 7,7 Prozent in den Export; gut 100.000 Tonnen weniger als im Vorjahr (Quelle).


TERMINE + EVENTS


Grüne Woche: Brot mit allen Sinnen erlebbar

Berlin. (18.01. / ZV) Potsdamer Stadtschlossbrot, Bullenkruste, Zeusstange: Im wahrscheinlich größten Brotkorb der Welt präsentieren Berliner und Brandenburger Bäcker 50 Brotspezialitäten in der Probierhalle der Internationalen Grünen Woche (IGW) vom 18. bis 27. Januar. «Wir wollen Brot mit allen Sinnen erlebbar machen», heißt es dazu vom Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks (ZV). Deshalb stellen verschiedene Bäcker an jedem Messetag das «Brot des Tages» vor, das die Besucher probieren können. Auch die Verbraucher- und Ernährungsberatung wird bei den Handwerksbäckern eine adäquate Rolle spielen. Und weil sie schon mal in der Probierhalle angesiedelt sind – Halle 12, Stand 104 – wird eine gewisse Gourmetberatung vermutlich nicht fehlen. Guten Appetit!

Hamburg Global Bake: Branchentreff mit Top-Referenten

Hamburg. (17.01. / hm) Die Globalisierung und das Zusammenwachsen der Märkte verändern die Backbranche nachhaltig. Umso wichtiger für den Erfolg eines Unternehmens sind Informationen darüber, wie die aktuellen und künftigen Herausforderungen gemeistert werden können. Hier setzt der Internationale Backkongress Hamburg Global Bake anlässlich der Internorga 2008 an. Am Freitag, 07. März, dem ersten Tag der Leitmesse für den modernen Außer-Haus-Markt, präsentiert der exklusive Branchentreff im CCH-Congress Center Hamburg Marktpotenziale, Trends und Erfolgskonzepte aus allen Bereichen der Backwelt. Unter dem Motto «Märkte machen + Märkte gestalten» versammelt die Hamburg Messe und Congress GmbH als Veranstalter zum zweiten Mal geballte Fachkompetenz unter einem Dach. Mit seinem attraktiven Programm richtet sich Hamburg Global Bake an Entscheidungsträger und Führungskräfte aus allen Segmenten des Backgewerbes. Betriebsinhaber, Zulieferer und Fachhändler werden ebenso angesprochen wie Marketing-Experten und Unternehmensberater.
Info: /r_termine/2008/0308-HH-GLOBAL-BAKE.HTM


MANAGEMENT + BETRIEB


Migros: 6,2 Prozent mehr Umsatz im 2007

Zürich / CH. (18.01. / mgb) Das Wachstum der Migros-Gruppe beträgt 6,2 Prozent in 2007, was einen Rekordumsatz von insgesamt 22,71 Milliarden CHF ergibt. Der Detailumsatz ist um 5,9 Prozent auf 18,52 Milliarden gestiegen. Preisabschläge im Super- / Verbrauchermarkt von wiederum über 100 Millionen CHF führten zu einer Minusteuerung von 1,2 Prozent. Zudem realisierte der Migros Genossenschafts-Bund deutlich mehr Aktionen, heißt es aus Zürich. Die Eigenindustrie, zu der unter anderem die Großbäckerei JOWA gehört, konnte ihre Marktstellung im In- und Ausland erneut ausbauen mit einem Umsatz von 4,724 Milliarden CHF (2006: 4,683 Milliarden CHF). Wegen Änderung der internen Verrechnungen resultiert daraus bereinigt ein effektives Plus zum Vorjahr von 2,6 Prozent. Diese Veränderungen sind in erster Linie auf Umstrukturierungen in der Frische zurückzuführen (Volltext).

Deutsch-italienische Messeallianz begründet

Berlin. (17.01. / ZV) Europaweit sind Deutschland und Italien die stärksten Anbieternationen von Maschinen, Anlagen und Ausrüstungsgütern für die backenden Gewerbe. Nun haben sich die Träger der jeweiligen Leitmessen darauf verständigt, die IBA Weltmarkt des Backens und die ABtech Arte Bianca strategisch zu koordinieren und zu positionieren. Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV), der italienische Bäckerverband FIPPA (Federazione Italiana Panificatori Panificatori-Pasticceri e Affini) und das Maschinenbau-Consorzio Italiano dei Produttori di Macchinari SIPAN haben sich geeinigt, ihre Messepolitik im Sinne aller beteiligten Marktpartner sorgfältig aufeinander abzustimmen (Volltext).

Feihl: verlässt sich auf papierlose Warenverteilung

Neumarkt / Eschweiler. (17.01. / ts) «Die Liebe zum Bäckereihandwerk liegt unseren Bäckern im Blut. Maschinen kommen lediglich dort zum Einsatz, wo Arbeit erleichtert und Produktionsabläufe vereinfacht werden. Dabei unterstützt uns nun dispoTool», sagt Wolfgang Feihl, Geschäftsführer Der Bäcker Feihl GmbH mit Hauptsitz in Neumarkt bei Nürnberg. Rund 40 Filialen zählt das Unternehmen, das traditionelle Backkunst und moderne, effiziente Technik vereint. Hinzu kommen die heute rund 20 Filialen Der Bäcker Feihl Berlin GmbH. Was die 40 Filialen des fränkischen Mutterhauses angeht, ist dort unlängst einiges einfacher geworden: Hier verlässt sich das Unternehmen seit neuestem auf die durch dispoTool gesteuerte, papierlose Warenverteilung von ToolBox Software. Für die Eschweiler Software-Spezialisten waren Analyse, Optimierung und Implementierung in diesem Fall etwas ganz Besonderes: Es war die insgesamt 400. Installation.

Südzucker: Umstrukturierung belastet Geschäftsjahr

Mannheim. (16.01. / sz) Unter der Überschrift «Südzucker bestätigt Jahresprognose» teilt der Konzern Ausgaben für Werkschließungen und hohe Rohstoffkosten mit, die die Südzucker AG im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs 2007/2008 alles in allem in die roten Zahlen drückten. Von September bis November verzeichnet der Konzern demnach ein Minus von 36,4 Millionen Euro. Mit 4,4 Milliarden Euro erreichte der Konzernumsatz das Vorjahresniveau. Der exportbedingte Rückgang im Segment Zucker wurde nach Unternehmensangaben durch den Anstieg in den Segmenten Spezialitäten und Frucht aufgefangen. Das operative Ergebnis im Konzern blieb aufgrund der Entwicklung im Zuckersegment mit 176 Millionen Euro um rund die Hälfte unter dem Vorjahreswert. Der Konzernjahresüberschuss sank infolge des verminderten operativen Ergebnisses im Segment Zucker und der höheren Aufwendung aus Restrukturierung und Sondereinflüssen auf 66 Millionen Euro (Volltext).

Migros: führt CO2-Deklaration für Produkte ein

Zürich / CH. (16.01. / mgb) Als erster Detailhändler in der Schweiz führt der Migros Genossenschafts-Bund die CO2-Deklaration von Produkten ein. Die Genossen lassen demnach von unabhängigen Experten die CO2-Emissionen und die Umweltbelastung einzelner Food- und Non-Food-Produkte in fünf klimarelevanten Sortiments-Bereichen berechnen. Anschließend werden die für die Kundschaft relevanten Informationen am Verkaufspunkt deklariert. Damit entspricht Migros dem steigenden Bedürfnis der Verbraucher/innen nach Transparenz und/oder Produkten, die das Klima möglichst wenig belasten, heißt es aus Zürich. Die Einführung der ersten Produkte erfolgt in den nächsten Wochen.

Intercookies: übernimmt Vertrieb von Reimann

Unna. (12.01. / ic) Die InterCookies Gebäck- und Kuchenspezialitäten GmbH hat zum Jahreswechsel 2007/2008 den exklusiven Vertrieb von Produkten aus dem Dresdner Traditionsbackhaus Emil Reimann GmbH übernommen. Reimann gilt als einer der führenden Hersteller von Backspezialitäten in Europa.


TRENDS + KONZEPTE


Russland: Süßwarenindustrie baut Kapazitäten aus

Moskau. (18.01. / bfai) Russland ist weltweit einer der wichtigsten Märkte für Süßwaren. Die Umsätze legen zum Teil zweistellig zu. Das veranlasst die führenden internationalen Konzerne, ihre Produktionskapazitäten im Land auszubauen. Doch auch die einheimischen Traditionshersteller verteidigen erfolgreich ihre Positionen und modernisieren ihre Fertigungsstätten. Deutschland ist bei Maschinen für die Süßwarenindustrie der mit Abstand wichtigste Lieferant, berichtet die Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) in Bonn. Russlands Süßwarenproduktion entwickelte sich 2007 etwas langsamer als die Wirtschaft insgesamt. Das Herstellungsvolumen stieg zwischen Januar und November um 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 2,41 Millionen Tonnen. Dafür wächst der Gesamtmarkt überdurchschnittlich stark. Nach Schätzungen des Marktführers Objedinennye Konditery wurden in Russland 2007 Süßwaren für 12,1 Milliarden USD verkauft (2006: 10,5 Milliarden USD). Für 2008 wird ein Umsatz von 13,2 Milliarden USD erwartet. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Süßwaren lag 2006 in Russland bei 18 Kilogramm.
Info: /r_t_konzepte/2008/0308-RU-BFAI.HTM

Deutsche Ernährungsindustrie im Umsatzplus

Berlin. (18.01. / igw) Trotz schwieriger Beschaffungs- und Wettbewerbssituation in Deutschland haben die Lebensmittelhersteller 2007 den Gesamtumsatz auf 147,4 Milliarden Euro steigern können, schätzt die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE). Das bedeutet einen nominalen Zuwachs von 6,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Real wuchs die Branche um 2,3 Prozent. Mit diesem Umsatz gehört die Ernährungsindustrie zu den Top 5 der deutschen Industriezweige und sorgt mit rund 517.000 Beschäftigten für einen wichtigen Beitrag zum Sozialprodukt. Der Inlandsumsatz entwickelte sich mit einem Plus von 4,7 Prozent auf 111,1 Milliarden Euro. Allerdings geht der größte Teil des Anstiegs auf notwendige Preisanpassungen zurück, sagt der BVE-Vorsitzende Jürgen Abraham. Im Ausland liefen die Geschäfte nach seinen Worten erneut gut. Mit einem nominalen Zuwachs beim Export von schätzungsweise 13,1 Prozent werden mit Lebensmitteln im Ausland jetzt bereits 36,3 Milliarden Euro Umsatz erzielt. Die Exportquote hat mit 24,6 Prozent einen neuen Höchststand erreicht. «Dies ist ein deutlicher Beleg für die Qualität und die Attraktivität deutscher Lebensmittel weltweit», erklärte Abraham im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche.

EU: Kommission will Lebensmittel zentral prüfen

Brüssel. (16.01. / eu) Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag zur Änderung der Verordnung über neuartige Lebensmittel angenommen, um den Zugang zu neuen und innovativen Lebensmitteln auf dem EU-Markt ihrer Meinung nach zu verbessern und gleichzeitig ein hohes Verbraucherschutzniveau aufrechtzuerhalten. Der Verordnungsentwurf sieht für neuartige Lebensmittel ein den Angaben zufolge einfacheres und effizienteres Zulassungsverfahren vor, das es ermöglichen soll, sichere innovative Lebensmittel schneller auf den EU-Markt zu bringen. Außerdem enthält die Verordnung spezielle Bestimmungen für Lebensmittel, die in herkömmlicher Weise zwar nicht in der EU, aber in Drittländern über längere Zeit verwendet wurden und sich als sicher erwiesen haben, damit ausgewogenere und günstigere Handelsbedingungen geschaffen werden. Der Vorschlag enthält zudem bestimmte Datenschutzregelungen, mit denen neu entwickelte Lebensmittel nach der Zulassung geschützt und Unternehmen zur Investition in die Entwicklung neuartiger Lebensmittel und Lebensmittelproduktionsverfahren angeregt werden sollen.
Info: /r_verbraucher/2008/0308-EU-NOVELFOOD.HTM

China: «Made in Germany» keine Absatzgarantie

Bonn. (15.01. / bfai) Wer in China seine Ware verkaufen will, muss eine komplett andere Marketingstrategie verfolgen als in Europa oder den USA. Dies gilt nicht nur für Konsumprodukte, sondern teilweise auch für Investitionsgüter, berichtet die Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai). Dem Aufbau und der Pflege eines Markennamens kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Jedoch haben deutsche Anbieter nach Ansicht von Marktbeobachtern und Landsleuten, die bereits erfolgreich im «Reich der Mitte» tätig sind, in diesem Bereich noch Nachholbedarf. In Chinas Küstenmetropolen existiert bereits eine konsumorientierte und wohlhabende Mittelschicht, die bereit ist, Importwaren, die meist mehr als zehnmal teurer sind als einheimische Konkurrenzartikel, zu kaufen. Shoppen gehört für sie zur liebsten Freizeitbeschäftigung und das Einkaufserlebnis als solches spielt für sie eine ungleich größere Rolle als beispielsweise für Europäer. Spontankäufe selbst von hochpreisigen Artikeln stellen mehr die Regel als den Ausnahmefall dar (Volltext).

Verkauf: Preis-Leistungs-Verhältnis schlägt jedes Argument

Frankfurt / Main. (14.01. / acn) Angebotsspektrum, Standort, Komfort und Umweltfreundlichkeit sind bei bei der Wahl der Einkaufsstätte für fünf von sechs Verbrauchern nur zweitrangige Kriterien — ergab eine internationale Analyse der Nielsen Company unter 26.486 Befragten. Bei der Auswahl des Geschäfts entscheidet weltweit zumeist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Laut einer neuen Analyse der Nielsen Company kauft eine überwältigende Mehrheit von 85 Prozent aller Verbraucher weltweit vorzugsweise dort ein, wo sich Preis und Produktnutzen die Waage halten. Das Interesse der Deutschen an einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis liegt dabei noch über dem globalen Durchschnitt. Schwerpunkt der zweimal pro Jahr durchgeführten Nielsen-Studie zum Thema Verbrauchervertrauen war diesmal die Frage nach den Einflussfaktoren auf die Auswahl der Einkaufsstätte für die Dinge des täglichen Bedarfs. Details inklusive zwei Abbildungen siehe
Info: /r_marketing/2008/20080114-ACN.HTM


PERSONEN + EHRUNGEN


Bäckermeister mit internationalem DLG-Preis ausgezeichnet

Frankfurt / Main. (16.01. / dlg) Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) hat erneut besonders qualifizierte Nachwuchskräfte der Agrar- und Ernährungswirtschaft mit dem Internationalen DLG-Preis ausgezeichnet. Die Auszeichnungen übergab DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer im Rahmen der DLG-Wintertagung Anfang Januar in Münster/Westfalen an die sechs Preisträger. Der mit 4.000 Euro dotierte Fortbildungspreis ging bei dieser Gelegenheit auch an Bäckermeister Thorsten Philippi (31) aus Nidderau-Windecken. Der Preisträger absolvierte nach dem Realschulabschluss Lehren zum Bäcker und Konditor. In 2001 konnte er mit der besten Meisterprüfung der Handwerkskammer Rhein-Neckar-Odenwald überzeugen und ist seitdem Inhaber des Familienbetriebs «Philippi´s Backstube». Philippi setzt sich seit einigen Jahren vorbildlich für den Imagegewinn Deutscher Backwaren im Ausland ein. Er ist regelmäßig in Kalifornien als Lehrer tätig und präsentierte sich schon mehrmals in Asien als Vertreter des Deutschen Bäckerhandwerks. Ehrenamtlich engagiert er sich als Vorsitzender der Prüfungskommission einer Bäckerinnung, zudem ist er stellvertretender Vorsitzender des Öffentlichkeitsausschusses beim BIV Hessen. Philippis Ziel ist, ein überschaubares Filialnetz aufzubauen. Den DLG-Preis will er für Fortbildungen verwenden, unter anderem in der Personalführung.

KFRD: meldet neue Position «Leitung Marketing»

Düsseldorf. (15.01. / kfrd) Die neu geschaffene Position «Leitung Marketing» der Kamps Food Retail Deutschland (KFRD) hat Dr. Claudia Schröder übernommen. Die promovierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlerin hat seit 17 Jahren namhafte Marken in verschiedenen Positionen im Marketing der Lebensmittelindustrie betreut und ist seit 2000 bei Homann tätig. Seit Anfang 2008 verantwortet sie als Marketingleiterin das komplette Markenportfolio der Kamps Food Gruppe. (KFRD) mit Zentrale in Düsseldorf ist die Steuerungsgesellschaft für die Unternehmensbeteiligungen, die Heiner Kamps über die Investmentgesellschaft International Food Retail Capital (IFR Capital) in Deutschland erworben hat. IFR hat seinen gemeldeten Hauptsitz in Nikosia (CY). Alle Gesellschaften stehen zusammen für einen Umsatz von rund 800 Millionen Euro. Die KFRD plant durch generisches Wachstum und weitere Zukäufe bis 2008 einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro.


ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN


Brot, Bier, Wein, Käse: Vielfalt durch Starterkulturen

Berlin. (18.01. / bvi) In den 90er Jahren setzte die Fachwelt große Erwartungen in gentechnische Verfahren bei Mikroorganismen. Bakterien, Schimmelpilze, vor allem aber Bier- und Bäckerhefen sollten gentechnisch optimiert und in ihrem Leistungsspektrum erweitert werden. Viele Forschungsprojekte wurden jedoch abgebrochen, von neuen Vorhaben ist wenig bekannt. Derzeit sind in der EU keine genveränderten Mikroorganismen zugelassen, die unmittelbar in Lebensmitteln eingesetzt werden. Auch Anträge liegen nicht vor. Daran wird sich auf mittlere Sicht wenig ändern. Einen Rundumblick über Starterkulturen – sozusagen von spontanen Gärprozessen bis hin zur gezielten Auswahl und Mutagenese – bietet der anschauliche TransGen-Artikel «Brot, Bier, Wein, Käse: Vielfalt durch Starterkulturen».

Getreidemarkt: mit total veränderten Rahmenbedingungen

Bonn. (17.01. / aid) Der Umbruch auf den Weltgetreidemärkten setzt sich fort. Auf den DLG-Unternehmertagen in Münster Anfang Januar stellte Jan Peters, Getreidemarktexperte und Analyst, fest, dass sich die aktuellen Rahmenbedingungen deutlich von denen der vergangenen Jahre unterscheiden. Die weltweite Nachfrage nach Getreide nehme stark zu. In Asien sei Getreide zunehmend als Lebensmittel gefragt, auf anderen Kontinenten werde Getreide vermehrt zur Bioenergieproduktion verwendet. Gleichzeitig seien die globalen Getreidelager so knapp wie seit 30 Jahren nicht mehr.
Info: /r_rohstoffe/2008/0308-DLG-WINTERTAG.HTM

Ölsaaten: Außenhandel nimmt weltweit zu

Bonn. (12.01. / zmp) Der Außenhandel mit Ölsaaten und -nachprodukten wächst in großen Schritten. Die Haupterzeugungs- und Exportländer befinden sich auf dem amerikanischen Kontinent, während die Empfangsländer vor allem in Ostasien liegen. Aber auch die EU nimmt nennenswerte Mengen an Ölsaaten und Ölschroten aus Drittländern auf, berichtet die ZMP Zentrale Markt- und Preisberichtstelle in Bonn. Hauptexportgut sind pflanzliche Öle. Von den produzierten 127 Millionen Tonnen gehen knapp 40 Prozent in den Export, bei den Ölschroten liegt der Anteil bei 30 Prozent. Ölsaaten werden zu mehr als einem Fünftel über die Grenzen gehandelt. Angesichts steigender Bevölkerungszahlen, wachsender Bruttoinlandsprodukte und höherer Einkommen in den Schwellenländern nimmt die Nachfrage nach veredelten Produkten stetig zu. Neben Futtermitteln für die Tierhaltung sind hochwertige Speise- /Nahrungsöle ebenfalls zunehmend gefragt. Aber auch Rohstoffe zur Biokraftstoffproduktion werden mehr und mehr über die Grenzen gehandelt. Hauptempfangsland für Ölsaaten ist China, mit steigender Tendenz. Die Erzeugung geht dort aufgrund ungünstiger Bedingungen zurück, während die Nachfrage sprunghaft steigt. Ölschrote nimmt vor allem die EU auf. Bei den Pflanzenölen haben die EU und China ebenfalls hohen Importbedarf (Quelle).


BOOKMARKS + BOOKS


SEPA: Euro-Überweisung startet Ende Januar

Hannover. (18.01. / mvr) Am 28. Januar treten europaweit einheitliche Regeln für Überweisungen in Kraft. Zeitgleich wird die «Euro-Überweisung» herausgegeben, die europaweit verwendet werden kann. Was sich ändert, hat «Mittelstand Direkt» zusammengestellt. Mit den einheitlichen Überweisungsregeln erfolgt ein weiterer Schritt zur Umsetzung des einheitlichen Zahlungsverkehrsraumes SEPA (Single Euro Payments Area).

Verbrauchertipps: Schutz vor Lebensmittelinfektionen

Berlin. (17.01. / bfr) Viele Menschen haben Angst vor Pestiziden oder anderen chemischen Stoffen in Lebensmitteln. Aber auch der fehlerhafte Umgang mit Lebensmitteln kann für die Gesundheit des Menschen gefährlich werden, nämlich dann, wenn er zu Lebensmittelinfektionen oder Lebensmittelvergiftungen führt. Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 100.000 Erkrankungen gemeldet, die durch das Vorkommen von Mikroorganismen (besonders Bakterien, Viren oder Parasiten) in Lebensmitteln verursacht worden sein können; die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat ein sechsseitiges Merkblatt erstellt, in dem es verschiedenen Fragen nachgeht. Die «Verbrauchertipps: Schutz vor Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt» (424 KB | Format PDF) wenden sich zwar direkt an Privatpersonen, können aber sicherlich auch auf indirektem Weg die Verbraucher erreichen. Ein Nachdruck ist mit individueller BfR-Genehmigung erlaubt, was Freiräume für die bäckerbetriebliche Ernährungsberatung bietet.

Global Industry: information on how to deal with challenges

Hamburg. (bm) So what did we read this week about «Hamburg Global Bake», bakery convention as part of the Internorga – flagship fair for modern catering and food services – at the CCH-Congress Center Hamburg? The bakery sector is being changed by globalisation and by the integration of markets. That makes it all the more important for the success of a company to get information on how to deal with present and future challenges …

Title Region Date
Kellogg Company: acquires Russian United Bakers Group (US) Thu 01-17
Au Bon Pain: to be acquired by LINK Partners (US) Thu 01-17
IBC: has not received qualifying alternative proposals (US) Thu 01-17
Harry + David Holdings: acquires Wolferman’s (US) Thu 01-17
EU: Commission proposes measures to encourage safe novel foods (EU) Thu 01-17
Warburtons: enjoys success of crumpet production (UK) Thu 01-17
Flowers Foods: reacquires bakery facility in Georgia (US) Wed 01-16
CHS: posts record 300 million USD in earnings for Q1/2008 (US) Wed 01-16
Cargill: reports second-quarter fiscal 2008 earnings (US) Wed 01-16
Canada Bread: spreads out in sandwiches with acquisition (CA) Tue 01-15
Northern Foods reassures market (US) Tue 01-15
United Biscuits achieving sustainability (UK) Tue 01-15
Worldwide: «Good value» top influencer of customer’s choice (US) Mon 01-14
General Mills: appoints Rick Palmore General Counsel (US) Mon 01-14
Bake-Off® Contest: 100 Recipes available online (US) Mon 01-14
Forecast: Mintel predicts upcoming global new trends (US) Sat 01-12
Mintel: Health and Nutrition Trends on the Menu (US) Sat 01-12
On the National Plate: Trends Shaping Restaurant Menus (US) Sat 01-12
CSM: Consolidates its operations in Germany and France (NL) Fri 01-11
Premier Foods: anticipates meeting profit expectations (UK) Fri 01-11
Krispy Kreme: elects new Chief Executive Officer (US) Fri 01-11


REZEPTE + IDEEN


Herzhaft: Blechkuchen mit Rahmsauerkraut

Bonn. (18.01. / cma) Eine interessante Abwechslung im Snack-Sortiment scheint der herzhafte «Blechkuchen mit Rahmsauerkraut und Kümmel-Tilsiter» aus der Ideenküche der CMA zu sein. Passend nicht nur zur ungemütlichen Jahreszeit, lässt er das Herz ihrer Kunden sicher ein wenig höher schlagen. Das Rezept ist für vier Portionen gedacht.

Zutaten: Für den Teig benötigen Sie 125 g weiche Butter; 1 Ei (Größe M); 2 bis 3 EL Milch; 300 g Mehl. Für den Belag benötigen Sie 600 g Sauerkraut aus der Dose; 200 g durchwachsenen Speck in Scheiben; 1 EL Rapsöl; 4 EL Apfelsaft; 1 EL mittelscharfen Senf; 200 ml Schlagsahne; 1 Bund Schnittlauch; 2 Eier (Größe M); 250 g deutschen Tilsiter mit Kümmel in Scheiben. Zum Würzen brauchen Sie Paprikapulver edelsüß, Salz, Salz, Zucker und Cayenne-Pfeffer.

Zubereitung: Aus der weichen Butter, Ei, Milch, Mehl und einer Prise Salz rasch einen glatten Mürbeteig kneten und im Kühlschrank eine Stunde durchkühlen lassen. Sauerkraut gut ausdrücken. Speck fein würfeln und im heißen Öl knusprig braten. Kraut zugeben, mit Apfelsaft und Brühe ablöschen und 5 Minuten abgedeckt dünsten. Mit Senf und Paprikapulver würzen, Sahne zugeben und offen 3 bis 4 Minuten dicklich einkochen lassen. Mit Salz, Zucker und Cayennepfeffer abschmecken und ganz auskühlen lassen. Schnittlauch in Röllchen schneiden und mit den Eiern unter die ausgekühlte Masse mengen. Den Mürbeteig ausrollen und auf ein mit Butter gefettetes und leicht bemehltes Blech legen. Mit einer Gabel gleichmäßig einstechen und die Sauerkrautmasse darauf verteilen. Deutscher Tilsiter mit Kümmel in Stücke teilen und auf dem Blechkuchen verteilen. Im heißen Ofen, bei 200 Grad Celsius (Umluft 180 Grad, Gas Stufe 3), auf der untersten Schiene 35 bis 40 Minuten backen. Der Blechkuchen ist fertig, wenn er goldgelb gebacken ist.

Zubereitungszeit: inklusive Backzeit 105 Minuten.
Nährwert: 966 kcal je Portion.
Tipp: Dazu passt Tomatensalat.

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