Mittwoch, 14. April 2021

Simbabwe: Inflation macht das Überleben teuer

Harare / ZW. (azn) Die Inflationsrate in Simbabwe ist im Dezember 2006 auf ein neues Rekordhoch geklettert und liegt jetzt bei 1.281 Prozent, berichtet die Allgemeine Zeitung Namibias. Demnach stieg die welthöchste Rate seit November 2006 um 182 Prozent, bezieht sich die AZ auf das zentrale Statistikbüro Simbabwes. Die neuen Zahlen seien am gleichen Tag vorgestellt worden wie der vom unabhängigen Konsumentenrat erstellte Verbraucher-Preisindex, der unter anderem die Lebenshaltungskosten einzelner Haushalte ausweist. Diese seien in einem einzigen Monat für eine Durchschnittsfamilie in der Stadt um 43 Prozent gestiegen. Die Teuerung werde vor allem im medizinischen Bereich drastisch spürbar: Notfallversorgung kostet über 48.000 Prozent mehr, Krankenhauskosten stiegen um fast 350 Prozent. Auch für Schulgebühren müssen demnach 262 Prozent mehr ausgegeben werden, Brot wurde im Dezember um 180 Prozent teurer. Ein Arbeitnehmer muss heute im Schnitt 22 Stunden arbeiten, um sich und seiner Familie ein Kilo Brot leisten zu können …