Home > Management + Betrieb > SHB: Spezialversicherer stellt sich neu auf

SHB: Spezialversicherer stellt sich neu auf

20180824-TEAMWORK

Königswinter. (shb) Während einer außerordentlichen Mitgliedervertreterversammlung wählten die Mitgliedervertreter der SHB Allgemeinen Versicherung VVaG einen neuen Aufsichtsrat und Vorstand. Die Wahlen am 13. August in Königswinter wurden erforderlich, nachdem Bäcker-Präsident Michael Wippler im Juni sein Mandat niedergelegt hatte.

Der nun wieder vollständige Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern: Armin Klein (Vorsitzender), Peter Gieren, Markus Holderied, Tobias Müller, Peter Profittlich und Jörg Sailer. Im Anschluss bestellte der Aufsichtsrat Rolf Schrade zum neuen Vorstandsmitglied. Der Vorstand der SHB VVaG besteht nun aus Udo Damian und Rolf Schrade. Der Vorstandsvorsitzende Sven Goerigk ist nicht mehr Mitglied des Vorstands und widmet sich anderen Aufgaben.

Während der ordentlichen Mitgliedervertreterversammlung im Juni hatten die Delegierten in Weimar viel über die Strategie für die kommenden Jahre diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass die überwältigende Mehrheit der Mitgliedervertreter den gegenwärtigen Kurs des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit stützt. Mit einem Votum von 14:2 Stimmen entschied sich die Versammlung im Juni daher klar gegen eine mögliche Fusion mit der Signal Iduna.

Das klare Votum für die Eigenständigkeit der SHB erlaubt es dem Spezialversicherer für die Lebensmittelbranche, nah am Kunden maßgeschneiderte Produkte anzubieten. Der Vorstand sieht die künftige Entwicklung sehr optimistisch. Die Basis ist solide und die Weichen für die Zukunft sind mit den neuen Gremien gestellt. Die Selbstständigkeit bleibt nicht nur gewahrt, sondern wird von den Mitgliedern als Wert empfunden.

Aktuell arbeitet der Versicherer an einer Ausweitung des Vertriebs auf andere lebensmittelnahe Branchen, um weiter zu wachsen. Die SHB ist groß genug, um selbstständig am Markt zu agieren. Nicht von ungefähr ist die SHB der führende Versicherer im backenden Gewerbe – und dabei gleichzeitig offen für das gesamte Lebensmittelhandwerk (Foto: pixabay.com).