Montag, 17. Juni 2024

Aufbackbrötchen: Die besten fürs Frühstück

Berlin. (stw) «Ausgerechnet Harry» liefere die schlechtesten Aufbackbrötchen im Test und erhalte dafür ein «Mangelhaft», moniert die Stiftung Warentest. Sieger-Brötchen und als einzige «sehr gut» sind demnach – einmal mehr – die tiefgekühlten «Goldstücke» von Coppenrath + Wiese. Insgesamt prüften die Tester 21 Aufbackbrötchen – gekühlt und ungekühlt. Wir ahnen es: Harrys ungekühlte «Meister-Krüstchen» erregten das Missfallen, weil sie – schrumpelig, wie sie aus der Tüte kommen – sich eher an praktisch denkende Gourmands richten denn an Gourmets. Mensch, Harry! Doch auch tröstende Worte haben die Tester für die Fans vorgebackener Schrippen parat: Wenn es denn unbedingt ungekühlte Brötchen aus dem Plastiksack sein müssen, dann böten sich die von Sinnack an – die hätten ein «Gut» verdient. Und unter den tiefgekühlten Brötchen könnten sich die Produkte von Rewe und Lidl durchaus mit den «Goldstücken» messen. Darüber hinaus hat die Stiftung Warentest am breiten Sortiment gekühlter und ungekühlter Aufbackbrötchen wenig auszusetzen – sehen wir mal von den bekannten Vor- und Nachteilen der einen und der anderen Angebotsform ab. Ohne Zusatzstoffe kommen jedoch nur einige der besten und die Brötchen mit Bio-Siegel aus. Die anderen enthalten nicht mehr als drei Zusatzstoffe, die alle als unbedenklich gelten. Ausnahmslos alle Brötchen schnitten mit Blick auf Schadstoffe «sehr gut» ab. Die Tester fanden kaum Kadmium und Blei, Gifte von Schimmelpilzen oder Acrylamid waren kein Problem. Zudem zeigten sich alle Brötchen in Sachen Keime einwandfrei.
Info: Der ausführliche Test «Aufbackbrötchen» ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift Test und kostenpflichtig auf dem Server der Stiftung Warentest veröffentlicht.