Donnerstag, 25. Februar 2021

WB-37-2012

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 37. KW 2012 (08.09. bis 14.09.)
Download: https://www.webbaecker.de/12archivphp/wb3712.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Bäko Weser-Ems-Mitte: eröffnet hochmodernes Logistikzentrum
02. Niederrhein: 150 Jahre Backen aus Leidenschaft
03. Bäko Zentrale Nord: meldet deutlichen Umsatzsprung
04. Aral: Hungrige Autofahrer greifen immer öfter zum Snack
05. Verbraucher sparen beim Brot: Bäcker wollen mehr Geld

TERMINE + EVENTS:
06. Inter-Messen: optimal planen mit der «Foodmessen APP»
07. FEI: blickt auf erfolgreiche Jahreshauptveranstaltung zurück
08. Kompetenzgewinn: «Von der Vorbereitung bis zur Ausgabe»

THEMA DER WOCHE: Der Weltmarkt des Backens erwartet Sie …
09. München freut sich auf die iba
10. 1.255 Aussteller aus 58 Ländern
11. Spitzenklasse: iba-Cup der Konditoren
12. Gewinnspielfieber am Stand des Zentralverbands

IN EIGENER SACHE:
13. Überarbeitet: WebBaecker-Archiv erstrahlt in neuem Glanz

MANAGEMENT + BETRIEB:
14. Böses Erwachen: Wenn Grundleitungen nicht mehr dicht sind …
15. CO2-Einsparung: Kuchenmeister erhält Förderung durch BMU
16. BÖLW: EU-Agrarpolitik muss gesellschaftsfähig werden
17. Gründerwoche Deutschland: lädt zum Mitmachen ein

MARKETING + VERKAUF:
18. Studie: 77 Prozent der Deutschen nutzen das Internet
19. Frühstücks-Kampagne: Hörfunk-Spots jetzt online
20. Marktbäckerei Hornung: punktet mit «Geh-Kaffe»

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
21. BMELV: 40 Kilo Brot pro Haushalt und Jahr
22. Klarstellung: Länder können Kontrollbarometer einführen

PERSONEN + EHRUNGEN:
23. IBB: Ihr Dienstleister für Innovationen und Beschaffung
24. Softwareschmiede meldet neuen Geschäftsführer

BOOKMARKS + BOOKS:
25. Backhefe: neue Broschüre des Wissensforums Backwaren
26. DFV: Jahrbuch Franchising 2012
27. Global Industry: Pepperidge Farm Opens New Innovation Center

REZEPTE + IDEEN:
28. Walnussbrot: passt zu vielen Gelegenheiten


MARKT + UNTERNEHMEN


Bäko Weser-Ems-Mitte: eröffnet hochmodernes Logistikzentrum

Oldenburg. (14.09. / bwem) Die Bäko Weser-Ems-Mitte eG hat das neue Logistikzentrum Braunschweig in Betrieb genommen. Mit einem Festakt wurde Anfang September das hochmoderne Logistikzentrum feierlich zur Nutzung übergeben. Bei strahlendem Sonnenschein kamen über 800 Kunden und Lieferanten, um die Eröffnung zu feiern. Im Rahmen von Betriebsführungen überzeugten sich die Anwesenden von der Leistungsfähigkeit des neuen Standorts. In nur zwölf Monaten Bauzeit war im logistisch optimal gelegenen Gewerbegebiet Waller See auf einer Grundfläche von 40.000 Quadratmeter ein hochmodernes Gebäude entstanden. Hier werden auf vier unterschiedlichen Temperaturzonen Waren gelagert und umgeschlagen. Im Gebäudekomplex mit einer Nutzfläche von 8.500 Quadratmetern befinden sich darüber hinaus ein gut ausgestatteter Werkstattbereich und ein ansprechender Verwaltungstrakt. Ein Herzstück des Neubaus ist die Schaubackstube mit angeschlossen Seminarräumen. «Als Unternehmen des Bäcker- und Konditorenhandwerks sind wir angetreten, um den Betrieben die größtmögliche Unterstützung zu bieten», sagt Dr. Ewald Oltmann, geschäftsführender Vorstand der Bäko Weser-Ems-Mitte eG. Die Modernisierung des bisherigen Standorts in Wolfenbüttel wäre mit einem unverhältnismäßig großen Aufwand verbunden gewesen. Der Umsatz der Regionalgenossenschaft betrug 2011 rund 207 Millionen Euro. Die Genossenschaft beschäftigt 280 Mitarbeitende und zählt knapp 800 Mitglieder im nordwestdeutschen Raum sowie in den Regionen Braunschweig, Göttingen und Magdeburg.

Niederrhein: 150 Jahre Backen aus Leidenschaft

Kamp-Lintfort. (14.09. / kl) Vor 42 Jahren eröffnete die Bäckerei Berns aus Rheinberg-Budberg ihre erste Filiale in Kamp-Lintfort auf der Moerser Straße. 1986 wurde dann auch die Backwarenherstellung von Budberg in das Gewerbegebiet Süd von Kamp-Lintfort verlegt. In 2008 wurde die Backstube an der Friedrich-Heinrich-Allee wesentlich erweitert um eine neue Mehllagerhalle sowie eine Eis-, Sahne- und Schokoladenkonditorei. Im Zuge der Erweiterung wurden auch die Reife- und Kühlanlagen vergrößert und eine Auslieferungsspedition wurde angebaut. Vor wenigen Tagen folgte schließlich die offizielle Eröffnung des neuen großen Cafés mit Backakademie und Eismanufaktur. Zudem wurden die Sonnenterrassen im Außenbereich neu konzipiert und umgestaltet. Anlässlich der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten besuchten auch Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt und Wirtschaftsförderer Dieter Tenhaeff den Handwerksbetrieb, der heute unter «Niederrheinische Landbäckerei Berns» firmiert. Nach der Begrüßung erklärte Geschäftsführer Johann Berns: «Am südlichen Eingang Kamp-Lintforts weist jetzt ein neues, modernes Gebäude auf den Wandel hin, der sich in der Stadt vollzieht. Nach dem bevorstehenden Ende des Steinkohleabbaus zieht mit der Hochschule und dem neu gestalteten Stadtkern ein frischer Geist in Kamp-Lintfort ein. Dem haben wir unser Angebot angepasst». Getreu dem Unternehmensslogan «150 Jahre Backen aus Leidenschaft» umfasst das neben traditionellem Brot auch leichte Kuchensorten, Brötchen und erfrischendes Eis aus «Naomis Eismanufaktur» sowie leckere, herzhafte Biobackwaren (Quelle: kl).

Bäko Zentrale Nord: meldet deutlichen Umsatzsprung

Duisburg / Rellingen. (13.09. / bae) Die Bäko Zentrale Nord eG erzielte 2011 einen Gesamtumsatz von rund 767 Millionen Euro – plus 47 Millionen Euro gegenüber 2010. Davon erzielte sie knapp 295 Millionen Euro im Eigengeschäft, rund 472 Millionen Euro im Agenturgeschäft. Im Ergebnis erreichte die Zentrale Nord ein Umsatzwachstum von 6,5 Prozent. Erneut wurde der größte Anteil mit rund 482 Millionen Euro bei den Rohstoffen erzielt. Davon entfielen knapp 93 Millionen Euro auf den Warenbereich Mehl, der im Vergleich zu 2010 – nicht zuletzt wegen der zum Teil drastischen Preissteigerungen – insgesamt um 20 Prozent zulegte. Auch in anderen Warenbereichen verlief die Umsatzentwicklung fast durchweg positiv. So erreichten die Segmente Tiefkühlware und Frischdienst zusammen einen Umsatz von rund 156 Millionen Euro. Dies entspricht einem Plus von 6,7 Prozent. Der Bereich Süß- und Handelswaren legte um 8,5 Prozent zu. Das Segment Maschinen und Geräte konnte 2011 nur zaghaft zulegen um 1,1 Prozent auf 64 Millionen Euro. Der Bereich Hilfs- und Betriebsstoffe kam auf 39 Millionen Euro (plus 0,5 Prozent). Die Bäko Zentrale Nord konnte den Mitgliedsgenossenschaften in 2011 umsatzabhängige Vergütungen inklusive Rechnungsrabatten und Skonti in Höhe von 8,1 Millionen Euro ausschütten. Der Jahresüberschuss betrug rund 1,24 Millionen Euro. Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 31. Dezember 2011 im Vergleich zu 2010 um 7,4 Prozent auf 61,1 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote beträgt 34 Prozent. 2011 gehörten dem Unternehmensverbund der Bäko Gruppe Nord insgesamt 19 aktive Regionalgenossenschaften und GmbHs an, deren 1.660 Beschäftigte 7.322 backende Kunden mit Waren und Dienstleistungen versorgten. Die Mitgliedsgenossenschaften erwirtschafteten dabei einen Gesamtumsatz von gut 1,154 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2010 – 1,07 Milliarden Euro – entspricht dies einem Plus von 7,8 Prozent (Volltext).

Aral: Hungrige Autofahrer greifen immer öfter zum Snack

Bochum. (11.09. / bp) Aral, Tankstellenmarke der deutschen BP, erzielte 2011 einen Außenumsatz von rund 1,5 Milliarden Euro und lag damit fast auf dem Niveau von 2010. Auf gleicher Verkaufsfläche erzielten die rund 1.250 unternehmenseigenen Tankstellen – 2010 waren es noch 40 mehr – sogar ein Umsatzwachstum von 1,5 Prozent und wuchsen damit stärker als der Markt. Auch im ersten Halbjahr 2012 setzte sich der positive Trend fort, denn hier wuchs der Umsatz gegenüber dem H1/2010 um rund ein Prozent. Das Shopgeschäft im gesamten Tankstellenmarkt stagnierte hingegen. Der Foodservice-Bereich inklusive Heißgetränke gehörte 2011 nach Angaben aus Bochum wieder zu den Wachstumsträgern. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz an den 1.076 PetitBistros um 1,1 Prozent auf 175,1 Millionen Euro und markierte damit eine neue Bestmarke. Auf gleicher Verkaufsfläche legte er sogar um 3,0 Prozent zu. Im H1/2012 setzte sich die Entwicklung fort: Der Umsatz auf gleicher Fläche stieg um 2,3 Prozent gegenüber dem H1/2010. Hungrige Autofahrer griffen 2011 insgesamt 7,9 Millionen Mal zum ‘SuperSnack’ – eine Steigerung um 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders erfolgreich waren saisonale Aktionen und Menüs wie das «Volks-Frühstück» und das «Volks-Menü» in Kooperation mit der Bild-Zeitung. 2011 wurden in den PetitBistros zudem insgesamt 29,5 Millionen Heißgetränke verkauft – plus sechs Prozent gegenüber 2010. Der Umsatz in diesem Segment stieg 2011 um 8,5 Prozent auf 41,4 Millionen Euro. Im H1/2012 stieg der Heißgetränke-Umsatz noch einmal um fünf Prozent gegenüber dem H1/2011.

Verbraucher sparen beim Brot: Bäcker wollen mehr Geld

Hamburg. (11.09. / div) Zwei branchenrelevante Strömungen lassen sich dieser Tage aus dem Rauschen im Blätterwald ablesen, die sich wie folgt zusammenfassen lassen: Verbraucher sparen bei Brot und Gebäck. Bäcker trommeln indes für mehr Geld. Einerseits beruft sich das Magazin «Focus» in einer Meldung auf die jüngste GfK-Forschung, nach der Herr und Frau Deutschländer im Juli 6,5 Prozent weniger für Backwaren ausgegeben (aber nicht verzehrt …) hätten. Überhaupt zahlten Bundesbürger für Brot und Gebäck heute deutlich weniger als noch vor einem Jahr: nach GfK-Prognose 121 Euro je Kopf. Die Gründe liegen auf der Hand (LEH-Regale, Pre-Bake-Stationen, SB-Bäckereien …). Zum Kontrapunkt – «Brot soll teurer werden» – schwirren mindestens ebenso viele Nachrichten durchs Netz, wie die erwähnte Focus-Meldung zitiert wurde. Im Bericht «Bäcker machen Front gegen Biosprit» spannt Bäcker-Präsident Peter Becker in der «Stuttgarter Zeitung» einen umfassenden Rahmen. In «Der Kampf der Bäcker nach dem Müller-Brot-Gau» berichtet der neue bayerische Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann von seiner Schlacht gegen die Folgen des Müller-Brot-Skandals und wie er Brot als Lifestyle-Ware etablieren will. Bitte beachten Sie hierzu auch die rund 20 Leser-Kommentare.


TERMINE + EVENTS


Inter-Messen: optimal planen mit der «Foodmessen APP»

Düsseldorf. (14.09. / md) Mit der «Foodmessen APP» geben Ihnen die Veranstalter ein sinnvolles Instrument zur Hand für die optimale Messevorbereitung mit allen verfügbaren Details rund um die InterMopro (Molkereiprodukte), InterCool (Tiefkühlkost, Speiseeis, Technik) und InterMeat (Fleisch und Wurst). Die perfekte Smartphone und Tablet Integration dank Offline-Suche, interaktivem Hallenplan, Favoriten und vielem mehr ermöglicht es, sich bestmöglich auf den Messebesuch vorzubereiten. Die Inter-Messen an sich finden vom 23. bis 25. September in Düsseldorf statt. Die App ist sowohl auf Deutsch als auch in Englisch verfügbar.

FEI: blickt auf erfolgreiche Jahreshauptveranstaltung zurück

Bonn. (11.09. / fei) Der Forschungskreis der Ernährungsindustrie (FEI) blickt auf eine erfolgreiche Jahreshauptveranstaltung Anfang September in Hamburg zurück. Hier wurde nicht nur ein neuer FEI-Vorsitzender gewählt und aktuelle Themen der Industriellen Gemeinschaftsforschung präsentiert, sondern auch ein neuer Teilnehmerrekord erzielt. Für Interessenten, die selbst nicht in die Hansestadt kommen konnten – und auch für die, die dort waren – steht auf dem FEI-Server nunmehr eine Online-Dokumentation zur Jahrestagung zur Verfügung.

Kompetenzgewinn: «Von der Vorbereitung bis zur Ausgabe»

Bonn. (08.09. / dge) Für angelernte Mitarbeiter/innen in der Gemeinschaftsverpflegung (GV) findet am 16. Oktober eine Fortbildung statt. Mitarbeitende, die in der Küche und der Ausgabe von GV-Einrichtungen arbeiten, leisten durch ihre Tätigkeit einen wichtigen Beitrag bei der Verpflegung von Tischgästen. Ausgehend von diesen praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten, erweitert das Seminar die Kompetenz der Küchen- und Ausgabekräfte zu wesentlichen und praxisrelevanten Themen. Schulungsinhalte (PDF) sind Informationen zu Lebensmitteln und darin enthaltenen Nährstoffen, zur Verarbeitung, zur Speisenausgabe sowie zur Hygiene in der Küche. Diese werden anschaulich und praxisorientiert vermittelt, so dass sie unmittelbar im Berufsalltag angewendet werden können. Veranstalter ist die DGE. Weitere Details gibt es auf «schuleplusessen.de».


THEMA DER WOCHE: Der Weltmarkt des Backens erwartet Sie


München freut sich auf die iba

Image München. (ghm) «Es gibt für die Ausrichtung der Weltleitmesse für Bäcker und Konditoren kein besseres Land als Deutschland. Schließlich beneidet uns die ganze Welt um unsere Brotvielfalt. Brot- und Backwaren haben hier im wahrsten Sinne des Wortes Heimvorteil», sagte Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen, anlässlich eines Pressefrühstücks im Vorfeld der iba. «München wird perfekter Gastgeber für Bäcker und Konditoren aus aller Welt sein. Die zwölf Münchener Messehallen werden sich in eine riesige Backstube verwandeln. Ich bin sicher: Keiner wird dem Duft der frischen Produkte widerstehen können. Denn Bäcker und Konditoren sind wahre Könige der Verführung». Brownies, Pao de queijo, Naan, Hirsebrot, Damper oder Vollkornbrot – allesamt Brot- und Konditoreispezialitäten, die für Nord- und Südamerika, Asien, Afrika, Australien und Europa stehen. Zur iba werden Aussteller und Besucher aller sechs Kontinente anreisen und dem Weltmarkt des Backens ein Gesicht geben. Insgesamt werden auf der iba, die in der Backbranche als weltweit wichtigste Neuheitenmesse gilt, 1.255 Aussteller aus 58 Ländern dabei sein. Dabei stammen die meisten ausstellenden Betriebe aus Deutschland (519 Firmen). Zu den dann folgenden Top-8-Nationen zählen Italien, Niederlande, Frankreich, die USA, Österreich, die Türkei, Großbritannien und China. Ähnlich international wie bei den Ausstellern wird es sich bei den Besuchern verhalten. Dohr: «An den sechs Tagen in München erwarten wir rund 80.000 Bäcker und Konditoren. Zahlreiche Delegationen wie zum Beispiel aus Brasilien, Estland, Kirgisistan, Malaysia, den Niederlanden, Russland oder Tadschikistan werden zur iba kommen, um hier die Zukunft ihrer Branche live zu erleben».

1.255 Aussteller aus 58 Ländern

München. (eb) «Live erleben», liebe Leserinnen und Leser, möchten Sie natürlich auch die Unternehmen innerhalb der WebBaecker Herausgeber-Gemeinschaft, die als Aussteller auf dem Weltmarkt des Backens vertreten sind. Komplett belegt sind die zwölf Messehallen mit ihren insgesamt 132.000 Quadratmetern anlässlich der iba 2012 vom 16. bis 21. September in München. Um Ihnen den Weg zu weisen, hier noch einmal ein paar Hinweise in Kürze (Ausführliches gab es in der vorangegangenen Ausgabe 36/2012):

Spitzenklasse: iba-Cup der Konditoren

München. (ghm) Mission Gold beim «iba-Cup der Konditoren» – diesen Traum will das deutsche Team – Michael Stahl und Sebastian Nietzsch – Wirklichkeit werden lassen. Doch die beiden Patissiers treffen im Finale auf die Teams aus Taiwan und Südkorea, die sich ebenfalls große Chance auf den internationalen Titel ausrechnen. Der iba-Cup läuft am 20. und 21. September (Beginn: 09:30 Uhr) im Rahmen der iba 2012 – Weltleitmesse für Bäcker und Konditoren. Vor den Augen des Messepublikums und der Medien werden die teilnehmenden Konditoren Patissierprodukte herstellen. Bei der Siegerehrung am Messefreitag (21. September) um 15:00 Uhr wissen dann die beiden Deutschen, ob sich das Training der letzten Wochen ausgezahlt hat. Einen großen Fan haben Stahl und Nietzsch schon jetzt für sich gewonnen: Gerhard Schenk, Präsident des Deutschen Konditorenbunds. «Wir freuen uns, dass der iba-Cup nach 2006 nun zum zweiten Mal im Rahmen der Weltleitmesse stattfindet. Dieser Wettbewerb ist eine ideale Plattform, um einem großen internationalen Publikum neue Patissier-Trends und Ideen vorzustellen».

Gewinnspielfieber am Stand des Zentralverbands

Berlin. (ZV) Ein Stopp beim Stand des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) auf der iba lohnt für alle Messebesucher. Jetzt kommt ein weiterer Grund hinzu: Täglich im Wechsel verlost der ZV am Stand entweder ein iPad3 oder ein iPhone 4S. Innungsbäcker haben zudem die Chance, einen Holzbackofen zu gewinnen, werfen sie bis zum 21. September um 11:00 Uhr ihre ausgefüllte Teilnahmekarte in die Lostrommel. Zu finden ist der Zentralverband in Halle B3 Stand 230.


IN EIGENER SACHE:


Überarbeitet: WebBaecker-Archiv erstrahlt in neuem Glanz

Image Hamburg. (14.09. / eb) Seit 2001 ist der WebBaecker on Line als Informationsdienst für die backenden Branchen und umzu. Er erscheint täglich aktualisiert (außer Sonntags) auf den Websites seiner Herausgeber. Abonnieren Sie den WebBaecker als regelmäßigen Dienst, kommt er jeden Freitag kostenlos per E-Mail zu Ihnen. Viele tausend Berufsleute und Unternehmen im deutschsprachigen Europa nutzen diesen (E-Mail-) Service und sind manchmal erstaunt darüber, dass sie – ebenfalls seit 2001 – kostenfreien und ungehinderten Zugang haben zum gut gefüllten WebBaecker-Archiv. Die heute darin enthaltenen 596 Infodienste mit insgesamt rund 12.000 Meldungen geben Ihnen lückenlos Aufschluss darüber, was in den letzten elf Jahren, acht Monaten und zwei Wochen aus Branchensicht von Interesse war oder noch ist. Zugegeben: Das Archiv hatte nicht die beste Nutzerführung und war manchmal ein wenig sperrig zu durchsuchen. Auch haben sich im Lauf der Jahre technische Voraussetzungen geändert und – ganz wichtig – die Herausgeber-Gemeinschaft hat Sie zu keiner Zeit mit einfacher Werbung geärgert. Jedes Unternehmen, das den Infodienst im Rahmen der Herausgeber-Gemeinschaft unterstützt, hatte und hat immer nur eines im Sinn: Sie gut zu informieren. Oft bedeutet «gut» auch «komfortabel». Und weil es ohnehin an der Zeit war, das umfangreiche WebBaecker-Archiv technisch zu modernisieren, haben wir die letzten Wochen damit verbracht, jedes Byte einzeln umzudrehen. Kurzum: Die Nutzerführung ist nun deutlich verbessert und behutsam aufgehübscht haben wir das nach wie vor sachlich gehaltene Archiv natürlich auch. Die Herausgeber-Gemeinschaft freut sich, Ihnen diesen wichtigen Schritt in der Modernisierung rechtzeitig zur iba 2012 präsentieren zu können, und lädt Sie ein, sich selbst ein Bild zu machen on Line bei ELEKOM, Gehrke Econ, Goecom, IsernHäger, KMZ Kassensystem, der SHB Versicherung sowie beim Backnetz MedienBuero.


MANAGEMENT + BETRIEB


Böses Erwachen: Wenn Grundleitungen nicht mehr dicht sind …

Buchholz / Nordheide. (13.09. / ele) Bis Ende 2015 sind in Deutschland sämtliche Grundleitungen für Schmutzwasser auf Dichtheit zu prüfen. Dies ist im Wasserhaushaltsgesetz (WHG) geregelt, die Durchführung ist entsprechend zu dokumentieren. Auch wenn viele Kommunen noch nicht aktiv geworden sind, zeichnet sich doch ab, dass von den Ämtern zunehmend der Nachweis der Dichtheit gefordert wird. Ist eine Grundleitung nicht mehr dicht, kann die Sanierung sehr aufwendig sein und stört vor allem den Betriebsablauf – wissen die Fachleute von ELEKOM aus Buchholz in der Nordheide. Kurzum: Das kann richtig teuer werden. Doch nicht nur Leitungen, die seit Jahrzehnten im Boden liegen, können mit der Zeit undicht werden. Bei falscher Materialwahl können auch relativ junge Installationen durch aggressive Abwässer schnell korrodieren. Denn längst nicht jedes Material ist resistent gegen Frucht- oder Fettsäuren, auch heißes Tropfwasser aus Öfen kann die Grundleitungen angreifen. Aufgrund ihrer langen Erfahrung in der Planung von Bäckereien kennen die Experten für Architektur und Produktionsplanung aus Buchholz bei Hamburg die einzelnen Betriebsbereiche sehr genau und wissen, welche Anforderungen deren Abwässer an die Grundleitungen stellen. So können von vorn herein die richtigen Materialeien gewählt werden. Das Team von ELEKOM nennt Ihnen gerne weitere Details.

CO2-Einsparung: Kuchenmeister erhält Förderung durch BMU

Soest. (10.09. / km) Die Kuchenmeister GmbH produziert per Anno rund 92.000 Tonnen Feinbackwaren. In einem Forschungsprojekt hat das Unternehmen jetzt ein Verfahren entwickelt, welches ermöglicht, die durch den Backprozess entstehende Schwadenenergie zum Heizen und zur Wassererwärmung zu nutzen. Das BMU fördert durch das Umweltinnovationsprogramm solche Vorhaben in großtechnischem Maßstab, die erstmalig aufzeigen, in welcher Weise Verfahren zur Vermeidung oder Verminderung von Umweltbelastungen verwirklicht werden können. Kuchenmeister erhält im Rahmen dieses Programms eine Fördersumme von knapp 64.000 Euro. «Das Projekt war eine Herausforderung, denn auch andere Unternehmen können das von uns entwickelte und patentierte Verfahren nutzen. Dessen Nutzung bedeutet einen aktiven und verantwortungsvollen Beitrag für den Klimaschutz», sagt Hans-Günter Trockels, Geschäftsführer der Kuchenmeister GmbH und engagiertes Mitglied des Zentrums für Nachhaltige Unternehmensführung der Uni-Witten-Herdecke. Denn: Der Schwaden aus den Durchlaufbacköfen – feuchte, geruchsbelastete, fett- und staubhaltige Heißluft – gelangt in der Regel über die Kamine in die Umwelt. Die neu entwickelte Flteranlage aus Soest soll nun, durch ein kombiniertes Desodorierungs- und Wärmerückgewinnungsverfahren, dem Schwaden die Geruchsstoffe entziehen und in Energie umwandeln. Hierbei strömt der Schwaden langsam durch einen mit Wasser geflutetem Rohrbehälter. Dabei werden Wärme und Geruchsstoffe herausgefiltert. Die gereinigte kalte Luft strömt über das Dach ab. Das erwärmte Wasser wiederum wird über einen Wärmetauscher geführt und zur Warmwassererzeugung genutzt. Hierdurch sollen die Geruchsemissionen um mehr als 90 Prozent gesenkt werden. Gleichzeitig wird Energie – bei rund 30 Backöfen – in Höhe von 2.500.000 kWh Erdgas pro Jahr eingespart. Dies entspricht einem Äquivalent von 584 Tonnen. Mit einem durchschnittlichen PKW ließe sich damit alternativ 63 mal die Erde umrunden, heißt es aus Soest.

BÖLW: EU-Agrarpolitik muss gesellschaftsfähig werden

Berlin. (10.09. / boelw) «Mit unserem gemeinsamen Papier zur Europäischen Agrarpolitik machen wir die Stimme all derjenigen gesellschaftlichen Kräfte hörbar, die für eine Transformation der Europäischen Landwirtschaft eintreten», sagt Felix Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des BÖLW, zur Publikation «EU-Agrarpolitik muss gesellschaftsfähig werden», die neben dem BÖLW von weiteren 31 Verbänden und Organisationen unterschrieben wurde. Sie treten mit diesem Papier dafür ein, die enormen Aufwendungen der Steuerzahler Europas für die Landwirtschaft nicht mehr mit der Gießkanne zu verteilen, sondern an spezifizierte Leistungen der Landwirtschaft für Umwelt-, Natur- und Tierschutz zu binden. «Da der Ökologische Landbau diese Leistungen in herausragender Weise erbringt, hat er in diesem Papier eine besondere Stellung», sagt Löwenstein. Zudem sei er die einzige Wirtschaftsform, die seit mehr als zwei Jahrzehnten europaweit definiert und gesetzlich geregelt ist und ein eigenes funktionierendes Kontrollsystem mitbringt. «Vor allem aber ist er das einzige landwirtschaftliche Programm, an dem sich die Verbraucher aktiv beteiligen, indem sie für seine Produkte einen höheren Preis zu zahlen bereit sind», legt Löwenstein dar. «Wir fordern Bundesministerin Ilse Aigner auf, sich für den in unserem gemeinsamen Papier beschriebenen Wandel einzusetzen und nicht vor den Kräften einzuknicken, denen es nur darum geht, dass alles so bleibt wie es ist und die die Augen vor dem notwendigen Wandel verschließen», fordert Löwenstein.

Gründerwoche Deutschland: lädt zum Mitmachen ein

Berlin. (10.09. / bmwi) Vom 12. bis 18. November findet die Gründerwoche Deutschland 2012 statt. Im Mittelpunkt stehen dann Gründer/innen und alle, die es werden wollen. Kooperationspartner – Schulen, Hochschulen, Kammern, Gründungsinitiativen, Verbände und Unternehmen – bieten auf attraktiven Veranstaltungen bundesweit Informationen und Beratung rund um die Themen Gründen und unternehmerische Selbstständigkeit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) führt die Aktionswoche bereits zum dritten Mal durch. Sie ist der deutsche Beitrag zur internationalen Global Entrepreneurship Week, die in über 120 Ländern unternehmerische Ideen, Kreativität und Gründergeist vor allem von jungen Menschen wecken will. Hunderte Kooperationspartner, die Existenzgründungen, Unternehmergeist und Kreativität fördern, haben bereits über 600 Veranstaltungstipps auf der Website gruenderwoche.de veröffentlicht. Das Spektrum ist vielfältig: Vom IHK-Aktionstag «Neue Medien – neue Chancen», über spezielle Existenzgründerseminare für Migrantinnen und Migranten und Businessplan-Workshops für Frauen werden viele aktuelle und konkrete Gründungs- und Finanzierungsthemen adressiert. Mit themenspezifischen Wettbewerben und tollen Preisen sollen besonders junge Menschen auf das Thema Existenzgründung aufmerksam gemacht werden. Schüler/innen können mitmachen, in dem sie mit einem originellen Foto oder einem redaktionellen Beitrag die Möglichkeiten und Freiräume der beruflichen Selbstständigkeit beschreiben. Die Teilnahmebedingungen Wettbewerben sind im Internet abrufbar.


MARKETING + VERKAUF


Studie: 77 Prozent der Deutschen nutzen das Internet

Düsseldorf. (14.09. / bvdw) 77 Prozent aller erwachsenen Deutschen und damit insgesamt 54,1 Millionen Bundesbürger sind online. Pro Woche verbringen die deutschen Internetnutzer durchschnittlich 11,4 Stunden im Internet. Damit wächst die Internetnutzung in Deutschland in den letzten zwei Jahren um insgesamt 24 Prozent. Die Mehrheit der Deutschen (56 Prozent) konsumieren Bewegtbild-Inhalte im Netz, bereits fünf Prozent der Bundesbürger schauen täglich Online-TV. Dies geht aus der repräsentativen Studie «Mediascope Deutschland» des IAB Europe im Auftrag des Online-Vermarkterkreises (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. Im unmittelbaren Vergleich der Studienergebnisse zum deutschen Markt lassen sich weitere Erkenntnisse zum gesamteuropäischen Markt herleiten: In ganz Europa nutzen derzeit nur 65 Prozent aller Bürger das Internet. Jedoch verbringen die Internetnutzer mit 14,8 Stunden deutlich mehr Zeit online. Wesentlich mehr europäische Bürger schauen Bewegtbild im Netz (73 Prozent). Die repräsentative Studie wurde in Deutschland unter 1.012 erwachsenen Bundesbürgern und auf europäischer Ebene unter 51.700 EU-Bürgern in 28 Ländern durchgeführt. Weitere Details gibt es kostenfrei unter bvdw.org.

Frühstücks-Kampagne: Hörfunk-Spots jetzt online

Ladenburg. (13.09. / bae) Dass Liebe durch den Magen geht, ist hinlänglich bekannt aber nicht, dass der Appetit auch häufig durch unser Ohr kommt. Wer ab Mitte September morgens Radio hört, kann diese Erfahrung selbst machen. Hörfunkspots mit den bekannten Popsong «Bakerman» des dänischen Duos Laid Back werben im Auftrag der Bäko Zentrale Süddeutschland für das Frühstück vom Bäcker. Der Song ist der musikalische Rahmen verschiedener Hörfunkspots mit kleinen Geschichten und Bekenntnissen rund um das Frühstück frisch aus der Backstube. Zu den Protagonisten der Spots im Rahmen der Kampagne «Besser frühstücken. Besser vom Bäcker» gehören Menschen aus dem täglichen Leben. Unter fruehstueck-vom-baecker.de haben Interessenten ab sofort Gelegenheit, in die Spots reinzuhören. Ab dem 17. September tönt es dann zur besten Sendezeit zwischen 06:00 und 09:00 Uhr auf den Sendern SWR 1, 3 und 4, Bayern 3, Antenne Bayern, HR 3, Radio Kombi Hessen, Radio Salü und Ö3 aus den Radios: «Besser frühstücken. Besser vom Bäcker» (Details zur Kampagne siehe auch WebBaecker 35/2012).

Marktbäckerei Hornung: punktet mit «Geh-Kaffe»

Dortmund. (08.09. / vds) Mit 42 Veranstaltungen in Deutschland und anderen Ländern warben respektive werben die Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache (VDS) dieser Tage für mehr Respekt vor unserer Muttersprache. «Der Unmut über den Verfall der deutschen Sprache, über schnödes Denglisch in der Werbung und anderen Medien wächst», sagt der VDS-Vorsitzende Walter Krämer in Dortmund. Um ihr zu mehr Ansehen zu verhelfen, hat der 1997 gegründete VDS deshalb den Tag der deutschen Sprache ins Leben gerufen. Der findet mittlerweile auch mediale Beachtung, denn der VDS zählt heute rund 35.000 Mitglieder in über 100 Ländern. Einer der Freunde heißt Jochen Hornung – Bäckerei-Unternehmer aus Krakow am See in Mecklenburg-Vorpommern. Der sorgt mit humorvollen Werbebotschaften schon seit längerem dafür, dass seine Kundschaft treu zu ihm steht. So heißt etwa der Kaffee zum Mitnehmen in der Marktbäckerei Hornung nicht «Coffee to go», sondern schlicht «Geh-Kaffe». Weil das nicht die einzige Wortschöpfung ist, mit der Hornung seine Kunden verzückt, hat der VDS an den sprachbewussten Bäckermeister jetzt die Auszeichnung «Sprachvorbild 2012» verliehen. Die Preisverleihung in der Filiale Güstrow wurde durchs Regionalfernsehen begleitet, das «Nordmagazin» berichtete.


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


BMELV: 40 Kilo Brot pro Haushalt und Jahr

Berlin. (13.09. / bmelv) 1.560.000 Tonnen Brot wurden 2011 von Privathaushalten in Deutschland gekauft. Durchschnittlich erwarb damit jeder Haushalt rund 40 Kilogramm Brot, schreibt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) in einer Mitteilung wohl anlässlich der iba 2012 – die nun unmittelbar bevorsteht. In Deutschland gibt es eine weltweit einzigartige Vielfalt an Backprodukten. Über 300 Brotsorten, darunter auch viele regionale Spezialitäten, und mehr als 1.200 Varianten an Kleingebäck sind bekannt. Verbraucher können sich dabei an den «Leitsätzen für Brot und Kleingebäck» der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission orientieren. In diesen Leitsätzen werden besonders Herstellung, Beschaffenheit und sonstige Merkmale beschrieben, die für die Verkehrsfähigkeit der Backwaren von Bedeutung sind. Nachtrag: Selbstverständlich sind die erwähnten Leitsätze ebenfalls interessant für Klein- und Großbäcker, ob Unternehmer oder nicht, sowie den Handel.

Klarstellung: Länder können Kontrollbarometer einführen

Berlin. (11.09. / bmelv) Die für die Lebensmittelüberwachung zuständigen Bundesländer können Gaststätten, Restaurants und andere Betriebe verpflichten, Ergebnisse von amtlichen Hygienekontrollen zu veröffentlichen. In der Vergangenheit war von Seiten einzelner Länder immer wieder die Auffassung vertreten worden, der Bund habe die Frage der Verbraucherinformation abschließend geregelt – mit der Folge, dass die Gesetzgebungskompetenz der Länder für weitergehende landesrechtliche Regelungen gesperrt sei. Diese Bedenken wird der Bund jetzt durch eine klarstellende Regelung im LFGB endgültig ausräumen. Damit ist nun auch für jene Bundesländer der Weg frei, in ihrem Zuständigkeitsbereich vieldiskutierte Modelle wie etwa ein «Hygiene-Barometer» einzuführen. Der betreffende Paragraph 40 LFGB soll um einen neuen Absatz 6 so erweitert werden, dass die Länder ausdrücklich «weitergehende Regelungen zur Information der Verbraucher über die Ergebnisse der amtlichen Kontrollen von Betrieben treffen» können. Solche Regeln waren nach Auffassung des Bunds zwar auch bisher schon möglich, mit dem neu formulierten Passus im Gesetz wird dies aber nun noch einmal ausdrücklich klargestellt. «Damit haben wir unnötige Unsicherheiten ausgeräumt und klargemacht: Bundesrecht steht den Ländern nicht im Weg, wenn sie Regelungen für ein verpflichtendes Kontrollbarometer finden wollen», heißt es aus dem BMELV im Vorfeld der Verbraucherschutzministerkonferenz in Hamburg. Die Änderung des LFGB soll das Bundeskabinett noch im Oktober beschließen.
Info: Die Information der Verbraucher über tatsächliche Verstöße gegen lebensmittelrechtliche Vorschriften hatte das BMELV erst kürzlich geändert: Seit dem 01. September sind die zuständigen Behörden verpflichtet, alle Rechtsverstöße durch Grenzwertüberschreitungen von sich aus zu veröffentlichen. Details siehe vig-wirkt.de.


PERSONEN + EHRUNGEN


IBB: Ihr Dienstleister für Innovationen und Beschaffung

Buchholz / Nordheide. (13.09. / ibb) Wer kauft heute Maschinen und Anlagen von der Stange, die ohne Weiteres in die Produktion von Brot und Gebäck passen? Änderungen sind gefragt und Lösungen gesucht. Genau diesem Geschäftsfeld widmet sich die neue IBB Innovations- und Beschaffungsbörse GmbH mit Sitz in Buchholz bei Hamburg. Kompetente und vor allem neutrale Beratung steht hier im Vordergrund. Innovative Lösungen mit bewährter Technik sollen sicherstellen, dass die Anschaffungen langlebig und für die Betriebe wirtschaftlich sinnvoll sind. Zum Geschäftsführer haben die IBB-Gesellschafter Walter Schmidt bestellt – in der Branche kein Unbekannter. Seine Aufgabe ist es, Neu- und Weiterentwicklungen zur Marktreife zu bringen – und zwar stets im Interesse der Bäckerei-Unternehmer. Nach Angaben aus der Nordheide liegen die Beratungsschwerpunkte bei der Ofentechnik im Segment Thermoöl, bei der Holzofentechnik sowie der Kältetechnik hinsichtlich eines neuen Qualitätsstandards in Sachen Verarbeitung, Hygiene und Automation. Ist dies Ihr Thema, dann wenden Sie sich bitte direkt an w.schmidt@ibbgmbh.eu.

Softwareschmiede meldet neuen Geschäftsführer

Eschweiler. (13.09. / ts) Neuer Geschäftsführer von ToolBox Software wird Mitte September Sascha Egener. Er folgt auf Dirk Franke, der sich nach 15 Jahren Unternehmensführung neuen Herausforderungen stellt. Gegründet 1996 mit fünf Mitarbeitenden, besteht die heute weltweit operierende Softwareschmiede aus einem 40-köpfigen Team. «Ich bin und war immer sehr stolz auf jeden Mitarbeiter und habe die Zusammenarbeit genossen», sagt Franke nicht ohne Wehmut. Der neue Geschäftsführer Egener (38) ist ein Eigengewächs und seit mehr als zehn Jahren für das Unternehmen in Eschweiler bei Aachen tätig. Zuletzt zeichnete er als Prokurist für das operative Geschäft verantwortlich. Die Stabsübergabe erfolgt während der iba in München.


BOOKMARKS + BOOKS


Backhefe: neue Broschüre des Wissensforums Backwaren

Berlin. (12.09. / wifo) Backhefe zählt neben Wasser, Mehl und Salz zu den wichtigsten Backzutaten. Sie lockert den Teig von Brot oder Kuchen auf natürliche Weise und sorgt gleichzeitig für ein feines Aroma. Über die Herstellung, Wirkungsweise und Anwendung von Backhefe informiert jetzt die neue Fachbroschüre «Backhefe – natürlich rein» des Wissensforums Backwaren. Das Autoren-Duo Lothar Völker und Dr. Marek Mösche nimmt die verschiedenen Angebotsformen der Hefe genau unter die Lupe und berichtet auch über Ergebnisse eigener Versuchsreihen zur Wirkung von Flüssighefe, Presshefe und Granulathefe in unterschiedlichen Teigen. «Mit der neuen Fachbroschüre über Backhefe ergänzen wir unser Informationsangebot über Backzutaten um ein wichtiges Kapitel», sagt Christof Crone, Geschäftsführer des Wissensforums Backwaren zu der nunmehr 30. Publikation innerhalb der Reihe. «Die Aktualisierung von drei bestehenden Fachbroschüren zu den Themen Sauerteig, Schokoladenüberzugsmassen und über Bestandteile von Backmischungen und Backmitteln wurde pünktlich zur iba 2012 in München fertiggestellt». Das Wissensforum Backwaren finden Interessenten während der iba 2012 in München – mit den aktuellen Fachpublikationen – in Halle B3, Stand 225.

DFV: Jahrbuch Franchising 2012

Berlin. (12.09. / dfv) Die Beiträge im «Jahrbuch Franchising 2012» behandeln unter anderem juristische, betriebswirtschaftliche sowie internationale Aspekte rund um das Thema Franchising. Hiervon können alle Franchise-Parteien profitieren – ganz gleich, ob Franchise-Geber, Franchise-Nehmer, Rechtsanwälte mit dem Interessenschwerpunkt Franchising, Betriebswirtschaftler, Consultants sowie Studierende und Lehrende an Universitäten und Fachhochschulen. Stichworte (unter anderem):
•Werte + Wandel im Franchising – eine Standortbestimmung
•Greenfranchising – nachhaltiger Systemaufbau
•Die Website als Recruiting-Instrument
•Franchising – Erfolgsgarant für Unternehmensgründungen?
•Kartellrechtliche Probleme mit Blick auf den Internetvertrieb
Das «Jahrbuch Franchising» ist kostenpflichtig, doch hat der Deutsche Franchise-Verband (DFV) für Interessenten kurze Zusammenfassungen zu einzelnen Themen (PDF) auf seinem Server zum kostenfreien Download bereitgestellt.

Global Industry: Pepperidge Farm Opens New Innovation Center

Hamburg. (bm) Campbell invested more than 30 million USD in Pepperidge Farm’s new 34’000-square-foot innovation center in Connecticut – reflecting its strategy to drive continued growth and innovation in its Global Baking and Snacking portfolio, the company´s second-largest reporting segment. Key components of the segment are Pepperidge Farm in the U.S. and Arnott´s Biscuits in Australia. In fiscal 2012, sales increased two percent in the segment to 2’193 million USD. Other topics of the week:

Title Region Date
Pepperidge Farm: Opens New Innovation Center (US) Fri 09-14
McDonald´s: Adding Calorie Counts To Menu Boards (US) Fri 09-14
Kraft Foods: Plans to Deliver Top-Line Growth (US) Thu 09-13
PepsiCo: Announces Key Personnel Changes (US) Thu 09-13
ABF: Issues Pre Close Trading Update (UK) Wed 09-12
Hershey: to buy out partners in India joint venture (US) Tue 09-11
Mintel: Ice cream and frozen novelty sales on the rise (US) Tue 09-11
Snyder´s-Lance: Agrees to Acquire Snack Factory (US) Mon 09-10
Kraft Foods: Unveiled Growth Strategy For Mondelez (US) Mon 09-10
Markel: Announces Acquisition of Reading Bakery Systems (US) Sat 09-08
Sugar: Corn processors hit back in syrup dispute (US) Sat 09-08


REZEPTE + IDEEN


Walnussbrot: passt zu vielen Gelegenheiten

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Foto: Böhringer
Isernhagen. (14.09. / is) Zehn Prozent grob gehackte Walnüsse und fünf Prozent Sonnenblumensaat – auf 100 Kilogramm Mehl bezogen. Das liest sich nicht nur gut, sondern schmeckt auch so, denn die Vorteig-Spezialisten von IsernHäger setzen bei ihrem «Rezept des Monats» auf die Detmolder Einstufen-Führung. Genau genommen hat sich das IsernHäger Walnussbrot längst bewährt, denn seit Mitte 2011 gehört die Anleitung zu den am meisten gefragten Dateien im WebBaecker Rezept-Archiv. Insgesamt ergibt das Roggenmischbrot aus dem IsernHäger VorteigCentrum knapp 200 Kilo Teig. Bei einer Einwaage von 850 Gramm sind das 235 Teiglinge; aus denen, bei sorgfältiger Behandlung, ebenso viele schmackhafte, nussig-aromatische Brote werden.

ODS (23 KB): 31+3211-ISERN-WALNUSS.ODS
XLS (24 KB): 31+3211-ISERN-WALNUSS.XLS
PDF (37 KB): 2011_08_Walnussbrot.pdf