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Kartoffelernte 2018 auf tiefstem Stand seit der Wende

Wiesbaden. (destatis) Mit 8,9 Millionen Tonnen sank die Kartoffelernte in Deutschland nach dem sehr trockenen Sommer 2018 auf einen Tiefstand seit der politischen Wende 1989/90. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fiel die Erntemenge damit um nahezu ein Viertel niedriger aus als 2017 (11,7 Millionen Tonnen). Auch im Vergleich zum Durchschnitt der letzten sechs Jahre (10,8 Millionen Tonnen) war die Erntemenge 2018 sehr gering. Bundesweit stieg die Kartoffel-Anbaufläche 2018 um 1’700 Hektar auf 252’200 Hektar, den höchsten Wert seit 2011. Wichtigstes Kartoffel-Anbauland war mit 113’900 Hektar Niedersachsen. Hier wurden 4,2 Millionen Tonnen geerntet. Das entspricht knapp 47 Prozent der gesamten Erntemenge in Deutschland. In Bayern lag die Ernte bei 1,5 Millionen Tonnen und in Nordrhein-Westfalen wurden 1,3 Millionen Tonnen Kartoffeln erzeugt.