Montag, 30. November 2020

WB-07-2014

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 07. KW 2014 (08.02. bis 14.02.)
Download: https://www.webbaecker.de/14archivphp/wb0714.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Edeka Minden: Backwaren-Sparte gibt Rückenwind
02. Ströck Brot: macht jetzt Feierabend

TERMINE + EVENTS:
03. Foodservice-Forum: randvoll mit Ideen
04. BÖLN-Seminare Bäckerhandwerk: Mehr als nur ein Trend
05. Internorga: bietet größtes Angebot an Küchentechnik
06. Kompetenztag: So zähmen Sie Ihren inneren Schweinehund
07. Lebensmittelrecht + Praxis: 70 Teilnehmer diskutierten
08. DGE: über «Süßungsmittel in aller Munde»

MANAGEMENT + BETRIEB:
09. Kontrollgebühren: Bäcker und Fleischer protestieren
10. Früherkennung von Fehlentwicklungen: Wie gut sind Sie informiert?
11. BAFA: Statistik zur Befreiung von der EEG-Umlage
12. Anlagenbauer blickt auf erfolgreiches Jahr zurück
13. BVE: Ernährungsindustrie unterstützt TTIP-Dialog

MARKETING + VERKAUF:
14. Fairtrade-Bio-Produkte beliebter denn je
15. BMEL: Deutscher Biomarkt weiter auf Wachstumskurs

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN:
16. Genmais 1507: BMEL verteidigt Enthaltung

BOOKMARKS + BOOKS:
17. Global Industry: Grupo Bimbo to buy Canada Bread for 1,22 billion EUR

REZEPTE + IDEEN:
18. Frisch und aromatisch: das Frühlingskräuter-Brot


MARKT + UNTERNEHMEN


Edeka Minden: Backwaren-Sparte gibt Rückenwind

Minden. (11.02. / emh) Rückblickend betrachtet war 2013 für die Edeka Regionalgesellschaft Minden-Hannover kein schlechtes Jahr. Der Gesamtumsatz stieg gegenüber 2012 um 2,3 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro. Mit 391 Millionen Euro investierte der Unternehmensverbund auch in 2013 auf Rekordniveau. Der Ausbau der Logistik sowie neue und modernisierte Einzelhandelsmärkte standen dabei im Vordergrund. Nach einer guten Expansion 2012 kamen in 2013 weitere 65.000 Quadratmeter neue Verkaufsflächen hinzu. Der Einzelhandelsumsatz lag mit einem Plus von 3,6 Prozent über der Gesamtmarktentwicklung im Lebensmittel-Einzelhandel. Die überwiegend inhabergeführten Edeka-Märkte konnten 2013 besonders mit ihrer fachkundigen Bedienung punkten. Starke Resonanz erhielt die Regionalgesellschaft auf eine große Kundenbefragung. Mehr als 100.000 Kunden beteiligten sich, zahlreiche Anregungen hat Edeka in den Märkten umgesetzt und damit für 2014 eine gute Basis geschaffen. Die größte Management-Aufgabe 2013 war die Integration der Backshops der Edeka-eigenen Backwarentochter Schäfer’s in den Edeka-Einzelhandel. Die betreffenden 459 Schäfer’s- respektive Thürmann-Backshops sind zu etwa 80 Prozent an den Einzelhandel übertragen. Bis Ende des ersten Quartals 2014 wird dieser Prozess abgeschlossen sein. «2013 war ein zufriedenstellendes Jahr. Wir haben Kurs gehalten und mit der Integration der Schäfers Backshops in den Edeka-Einzelhandel die richtigen Segel gesetzt. Die Übertragung der Backshops führt aktuell – flankiert von vielen verkaufsfördernden Maßnahmen – zu deutlichen Umsatzsteigerungen. Wir sind uns sicher, dass uns die Backwarensortimente in 2014 Rückenwind geben werden», sagt Mark Rosenkranz, Sprecher des Vorstands bei Edeka Minden-Hannover. Der Unternehmensverbund ist das neue Jahr mit viel Schwung angegangen, die Umsätze liegen voll im Plan.

Ströck Brot: macht jetzt Feierabend

Wien / AT. (11.02. / stf) Gemeinsam mit Freunden das Beste aus Brot und Wein genießen – das ist die nicht ganz neue Idee hinter dem schön in Szene gesetzten Ströck Feierabend. Dahinter steht die facettenreiche Ströck Brot Gesellschaft. Während dort Irene und Robert Ströck sowie Gabriele und Gerhard Ströck das Zepter in der Hand halten, zeigen im «Feierabend» der Gastronom und Sommelier Christoph Ströck sowie der Bäckermeister Philipp Ströck aus der kommenden Generation, was sie drauf haben. Das machen sie gemeinsam mit dem Zuckerbäcker Pierre Reboul, Küchenmeister Christopher Schramek, Kaffeeröster Oliver Götz und anderen Mitwirkenden. Gemeinsam wollen sie sich von der ganzen Welt inspirieren lassen – ohne zu vergessen, woher sie kommen. Es zählen allein Qualität, Herkunft, Saison und Anbauweise. Die Hochwertigkeit der Produkte steht immer an erster Stelle. Das Konzept soll zeigen, dass Qualität und Geschmack, geringe ökologische Auswirkungen und ein fairer Preis im Einklang stehen können. Im «Feierabend» geht es darum, dieselben Grundsätze zu leben, wie sie die Ströck Brot Gesellschaft seit Jahren pflegt. Seit 03. Februar ist jedenfalls an der Landstraßer Hauptstraße – Wiens Bäckermeile – jeden Tag Feierabend und damit Gelegenheit, diesen von 07:00 bis 24:00 Uhr zu genießen.

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TERMINE + EVENTS


Foodservice-Forum: randvoll mit Ideen

Hamburg. (13.02. / hmc) Das Internationale Foodservice-Forum – Europas größter Kongress für professionelle Gastronomie – bildet auch in diesem Jahr den Auftakt zur Internorga. Das Forum findet am 13. März wie gewohnt im Congress Center Hamburg (CCH) statt und wer will, kann bis zum 21. Februar noch in den Genuss eines Frühbucher-Rabatts kommen. Die Veranstalter erwarten mehr als 1.700 Entscheidungsträger aus der europäischen Foodservice-Branche, darunter nicht wenige Unternehmer und Fachleute aus führenden Bäckereien. Das Programm ist wie immer prall gefüllt mit interessanten Themen – unter anderem der Vorstellung wachstumsstarker Konzepte wie «Hans im Glück – Premium-Burger und Cocktails» oder «BackWerk – vom Selfservice-Bäcker zum Quickservice-Gastronomen». Die 88. Internorga – europäische Leitmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien – öffnet vom 14. bis 19. März ihre Tore auf dem Hamburger Messegelände im Herzen der Hansestadt.

BÖLN-Seminare Bäckerhandwerk: Mehr als nur ein Trend

Frankfurt. (12.02. / fibl) Kostenfreie Fortbildungen für Bäcker und Konditoren bietet die Seminarreihe «Bio und Nachhaltig – mehr als ein Trend!» auch in diesem Jaht. Die bundesweit organisierten, praktisch orientierten Veranstaltungen bieten neue Impulse für die Zukunft handwerklich arbeitender Bäckereien. Die können sich am Markt mit überzeugender Qualität und einer rentablen Kalkulation profilieren. Kurzum: Die Qualifizierungsmaßnahmen machen Bäckerinnen und Bäcker mit handwerklicher Tradition fit für die Zukunft und helfen, mittelfristig Kundinnen und Kunden zu gewinnen und zu halten. Die Teilnahme ist wie gewohnt kostenlos. Für die Bewirtung wird allerdings eine Kostenpauschale von 25 Euro je Tag erhoben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und die Anmeldung bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn erforderlich. Die FiBL Projekte GmbH führt die Maßnahmen im Auftrag des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und anderer Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) in Zusammenarbeit mit Praxispartnern wie Verbänden, Einzelbetrieben oder Berufsschulen durch. Seminartermine im ersten Halbjahr:

  • 2014-02-20: Biobackwarenkalkulation in der Praxis als Beispiel für Backwaren aus nachhaltigen Rohstoffen;
  • 2014-05-05: Feingebäckherstellung in Bioqualität;
  • 2014-05-20: Brot und Backwaren aus ökologisch gezüchteten Getreidesorten;
  • 2014-05-26: Grundlagen der Backwarenherstellung aus ökologisch und nachhaltig erzeugten Rohstoffen.

Internorga: bietet größtes Angebot an Küchentechnik

Hamburg. (10.02. / hmc) Während der Internorga erwartet die Fachbesucher vom 14. bis 19. März ein riesiges Angebot und Spektrum der neuesten Entwicklungen auf dem Markt der Küchentechnik. Denn ob kleines Café, Restaurant oder großer Hotelbetrieb – in Profi-Küchen spielt der Effizienzgedanke eine dominierende Rolle. Der Markt für Küchentechnik ist breit aufgestellt, das Angebot differenziert. «Der Trend geht zu einer optimierten Gestaltung des Küchenbetriebes, der Senkung von Verbrauchswerten und einer personellen Entlastung. Gefragt sind robuste Geräte ohne Spielereien, dafür mit einfachster Bedienung, schneller Wartung und einer hohen Funktionalität», fasst Claudia Johannsen, Projektleiterin der Internorga, zusammen. Frontcooking ist aktuell wie nie zuvor. Viele Aussteller der Fachmesse greifen das Thema mit entsprechenden Kochstationen, Grillgeräten und Kochplatten auf, mit denen Köche mobil sind und selbst im Freien ihren Platz zum Showkochen aufbauen können. Beschleunigte Reinigungsprozesse sorgen dafür, dass die Geräte schnell wieder zur Verfügung stehen. Optimierte Heizsysteme mit speziellen Kontrollfunktionen garantieren, dass die Speisen beim Garen gar nicht erst anhaften und dadurch weniger Verschmutzungen verursachen. Die Internorga – europäische Leitmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien – öffnet traditionell auf dem Hamburger Messegelände im Herzen der Hansestadt ihre Pforten.

Kompetenztag: So zähmen Sie Ihren inneren Schweinehund

München. (10.02. / liv) Wirksame Hilfe bei Motivationsschwächen jeder Art verspricht der Kompetenztag 2014 des bayerischen Bäckerhandwerks. Dr. Marco Freiherr von Münchhausen vermittelt Strategien effektiver Selbstmotivation und zeigt, wie sich das größte Hindernis – der «Innere Schweinehund» – auf dem Weg zu mehr Erfolg und Balance in den Griff bekommen lässt. Am 26. März wird der mehrfach ausgezeichnete Coach, der als einer der renommiertesten Referenten und Trainer Mitteleuropas gilt, im Nürnberg die Zuhörer begeistern. Spannend, unterhaltsam und fachlich fundiert vermittelt der Coach in seinen Vorträgen und Seminaren praxiserprobte Strategien und handfeste Tipps für den optimalen Umgang mit den eigenen Ressourcen – und zwar auf emotional bewegende Art und Weise, kurzweilig und lebensnah. Für Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann und Verbandsgeschäftsführer Dr. Wolfgang Filter wird damit eines der Kernprobleme des Arbeitsalltags angepackt, denn die besten Strategien zur Betriebsführung nützen nichts, wird die emotionale Seite des Menschen vergessen wird. Mehr zum Kompetenztag 2014 gibt es bei der Marketing- und Service-Gesellschaft des Landesinnungsverbands für das bayerische Bäckerhandwerk unter msg@baecker-bayern.de oder Telefon 089/5442130.

Lebensmittelrecht + Praxis: 70 Teilnehmer diskutierten

Berlin. (10.02. / ZV) Anfang Februar richtete der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) in Kooperation mit dem Wissensforum Backwaren das Fortbildungsseminar «Lebensmittelrecht + Praxis» in der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk in Weinheim aus. 70 Teilnehmer, die sich aus Handwerksbäckern, Vertretern der Landesinnungsverbände sowie Großbäckern und Zulieferern zusammensetzten, informierten sich umfassend über die im Dezember 2014 in Kraft tretenden Änderungen der Lebensmittel-InformationsVO (LMIV). Im Fokus der Veranstaltung standen alle Fragen rund um das Thema Kennzeichnung von verpackter und loser Ware. Vor allem über die bedeutendste Änderung der LMIV, der Allergen- Informationspflicht für unverpackte Ware, wurde aufgeklärt. Rechtsanwalt Daniel Schneider vom ZV stellte die neuen Kladden-Formulare und Softwarelösungen für die Kennzeichnung loser Ware als auch die entsprechenden Änderungen bei vorverpackter Ware vor. Darüber hinaus wurden die Teilnehmer über neue Begriffsdefinitionen unterrichtet und Abgrenzungen zwischen Bezeichnungen wie «Zutat» und «Verarbeitungshilfsstoff» oder «Vorverpacktes Lebensmittel» und «Fertigpackung» erklärt. Die Teilnehmer des Seminars erfuhren alles Wissenswerte über Pflichtangaben, freiwillige Informationselemente wie auch Kennzeichnungsausnahmen etwa bei Zusatzstoffen. Neben der QUID-Kennzeichnung von Zutaten und Pflichten nach dem Eichrecht wurde auch die Herkunftskennzeichnung von Backwaren thematisiert, die jüngst beim Schlesischen Streuselkuchen zu einem Rechtsstreit auf EU-Ebene geführt hatte. Schließlich diskutierten Teilnehmer und Referenten angeregt über die richtige Kommunikation im Bäckerhandwerk, um das Vertrauen des Verbrauchers in die Produktinformation zu stärken.

DGE: über «Süßungsmittel in aller Munde»

Hohenheim. (08.02. / dge) Vor gut zwei Jahren erfolgte die Zulassung von Stevia über die Europäische Union. Mit ihrer Einführung kam Bewegung in den Markt der Süßungsmittel und sie sind seitdem in aller Munde. Welche Süßungsmittel gibt es und in welchen Lebensmitteln sind sie zu finden? Wie viel darf es sein? Haben Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe Vorteile? Wie kann ich Zucker, Honig und Co. sinnvoll verwenden? Auf diese und weitere Fragen gibt die Sektion Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in ihrem 13. Forum zum Thema Süßungsmittel Antworten am 20. März an der Universität Hohenheim. Ernährungsfachkräfte und Lehrkräfte haben die Möglichkeit, ihr Wissen auf dieser Veranstaltung auf den neuesten Stand zu bringen und erhalten Anregungen für Beratung und Unterricht. In Vorträgen zeigen Experten aus Lehre und Praxis Alternativen zu Zucker und deren Zusatz in Lebensmitteln. Mediziner und Physiologen erläutern die Stoffwechselwege und Vor- und Nachteile von Süßungsmitteln. In Workshops testen die Teilnehmer die Geschmacksnuancen verschiedener Süßungsmittel und erfahren, wie Unverträglichkeiten gegenüber Zuckeraustauschstoffen bestimmt werden. Die Rolle der Süßungsmittel in der Zahngesundheit, der Einsatz von Steviolglycosiden in Lebensmitteln sowie das Einsparen von Zucker beim Backen sind weitere Workshopthemen.


MANAGEMENT + BETRIEB


Kontrollgebühren: Bäcker und Fleischer protestieren

Hannover.. (14.02. / biv / hms) Pläne des niedersächsischen Verbraucherschutzministeriums, die Kosten für alle Kontrollen der staatlichen Lebensmittelüberwachung allein den Produktionsbetrieben anzulasten, haben in dieser Woche zu Protesten von Handwerksbäckern vor dem Landtag in Hannover geführt. Unterstützung erhielten sie dabei auch von Betrieben des Hannoverschen Fleischerhandwerks. Mit ihrer Protestaktion wollten die Handwerksunternehmer den Parlamentariern ihren Unmut plakativ verdeutlichen, den Niedersachsens Verbraucherschutzminister Christian Meyer mit seinem Entwurf einer Gebührenordnung provoziert hatte (Volltext).

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Früherkennung von Fehlentwicklungen: Wie gut sind Sie informiert?

Isernhagen / Hannover. (14.02. / ge) Sind Sie über die wichtigen Ereignisse und Entwicklungen in Ihrem Betrieb laufend informiert? Oder anders herum: Es lässt sich statistisch nachweisen, dass nach einem Anstieg der Scheidungsquote etwa nach einem halben Jahr die Anträge auf Sozialhilfe und Arbeitslosengeld etwa in einem gleichem Verhältnis ansteigen. Die Grundlage für diesen Vorgang wird in der Betriebswirtschaft als «Frühindikator» bezeichnet.

Es gibt oft eine ganze Reihe von Frühindikatoren in einem handwerklichen Backbetrieb, so lässt sich zum Beispiel immer wieder erkennen, dass es bei einer hohen Personalfluktuation beim Verkaufspersonal zu Umsatzeinbrüchen im Filialgeschäft kommt und oftmals ist damit ein zu erwartender Liquiditätsengpass verbunden. Erst bei einer konstanten Personalbesetzung kann der Betrieb wieder auf «Hochtouren» laufen und mit einer idealen Mannschaft optimal wirtschaften.

Sind Sie stets darüber informiert welche wichtigen Kunden gerade angemahnt werden? Oder wie das Verkaufsgeschäft von Feinbackwaren am letzten Tag in der Filiale X gelaufen ist? Gerade solche Informationen sind nicht unerheblich für den nächsten Produktionslauf und schließlich maßgeblich für die sicherlich viel zu hohe Retourenquote, was dann im Endeffekt wieder bares Geld bedeutet.

Stellt man sich diese Ideen in der betrieblichen Praxis der Unternehmensführung umgesetzt vor, so ist es von Vorteil seine tägliche Arbeit zunächst mit der Kenntnisnahme von relevanten Informationen zu beginnen. Es lassen sich drohende Szenarien frühzeitig erkennen; eine entsprechende auf diesen Grundlagen basierende Entscheidung zur Vermeidung oder Ausnutzung dieser Situation fällt in den meisten Fällen einfacher.

Eine Zusammenstellung von gefilterten, täglich aktualisierten Informationen gehört in den meisten Betrieben bereits zum gewöhnlichen Betriebsablauf. Der Entscheidungsfinder ist stets über aktuelle Entwicklungen im Bilde.

Für weiterführende und vertiefende Fragen zur Früherkennung von Risiken stehen Ihnen die Fachleute der Gehrke Econ Unternehmensberatung sehr gerne zur Verfügung. Eine Vorab-Checkliste können Sie bei Oliver Vogt anfordern per Telefon unter 0511/700500 oder per E-Mail oliver.vogt@gehrke-econ.de.

BAFA: Statistik zur Befreiung von der EEG-Umlage

Eschborn. (13.02. / bafa) Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat eine aktuelle Liste der mit Blick auf die EEG-Umlage begrenzten Unternehmen für 2014 veröffentlicht. BAFA-Präsident Dr. Arnold Wallraff: «Die Steigerung auf 2.098 begünstigte Unternehmen – gegenüber 1.720 begünstigten Unternehmen im Vorjahr – ist mit einem verhältnismäßig moderaten Anstieg der privilegierten Strommenge verbunden. Der Großteil der privilegierten Strommenge wurde für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Niedersachsen gewährt. Die Top drei der privilegierten Wirtschaftszweige sind die Chemie-, Metall- und Papierindustrie». Die privilegierte Strommenge beträgt 107.101 Gigawattstunden. Die Entlastung für die begrenzten Unternehmen beträgt voraussichtlich 5,1 Milliarden Euro. Inklusive Getränke- und Futtermittelsparte kommt die Ernährungsbranche laut Liste auf 480 Anträge zur Befreiung von der EEG-Umlage. Mit 22,88 Prozent ist sie die nach Anzahl der Unternehmen am stärksten vertretene Branche unter den Antragstellern. Die «Statistische Auswertungen zur ‘Besonderen Ausgleichsregelung’ des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle» über Unternehmen respektive Unternehmensteile, die von der besonderen Ausgleichsregelung profitieren, ist auf dem BAFA-Server frei verfügbar. Mit Blick auf die geplante Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetz betont Wallraff, dass die Planungs- und Rechtssicherheit für die Unternehmen jetzt unerlässlich seien. Er appelliert an die Politik, zeitnah eine klare und tragfähige Grundlage für das neue Antragsverfahren zu schaffen. Nach dem aktuell geltenden EEG müssen die Anträge bis zum 30. Juno beim BAFA vorliegen. Aufgrund des laufenden EU-Beihilfeprüfverfahrens können allerdings bis zum Abschluss dieses Verfahrens Anträge nicht positiv beschieden werden. Die in Arbeit befindliche EEG-Novelle soll zum 01. August in Kraft treten.

Anlagenbauer blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Arnstein. (13.02. / mi) Nach zwei schwierigen Jahren blickt Miwe auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 zurück. Erstmals in der Firmengeschichte erreichte der Bäckereianlagenbauer beim Auftragseingang im Berichtsjahr die 100-Millionen-Euro-Marke. Ähnlich positiv entwickelte sich der Umsatz: Mit knapp 100 Millionen Euro erzielte das Unternehmen gegenüber 2012 einen Zuwachs von gut 26 Prozent. Das operative Ergebnis 2013 liegt fast 30 Prozent über dem Plan von fünf Millionen Euro – also fast 6,5 Millionen Euro. Miwe sieht sich damit in seinen strategischen Entscheidungen der letzten drei Jahre bestätigt. Maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung hat die neue Gliederung des Unternehmens in die Geschäftsbereiche Bäckereianlagen (BA) und Backstationen (BS), die sich nun unter einem einheitlichen Miwe-Markendach ihren jeweiligen Märkten mit der erforderlichen Konzentration widmen können. Der Geschäftsbereich BS hat international in allen Segmenten des Ladenbackens erfolgreich Fuß gefasst und seinen Anteil am Gesamtumsatz des Unternehmens gegenüber 2012 um 45 Prozent gesteigert. Die Exportquote 2013 lag bei 56 Prozent. Im Geschäftsbereich BA erwies sich die Schließung des einzig wirklich defizitären Sektors der Geschäftsjahre 2011/2012, nämlich des individualisierten Großofenbaus, als richtig, heißt es aus Arnstein. Der Bäckereianlagenbauer konnte sich so ganz auf das ohnehin favorisierte automatisierte Chargenbacken konzentrieren. Gewissermaßen als Nebeneffekt des konsequenten Qualitätsmanagements, der umfassenden Betrachtung und Bereinigung aller internen Prozesse, sind alle Unternehmensteile heute nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert.

BVE: Ernährungsindustrie unterstützt TTIP-Dialog

Berlin. (12.02. / bve) Die deutsche Ernährungsindustrie ist auf den internationalen Handel angewiesen. Der Export von verarbeiteten Qualitätslebensmitteln macht die Branche wettbewerbsfähig und sichert Arbeitsplätze. «Exportorientierte Industrien wie die Ernährungsindustrie profitieren von einem verbesserten Marktzugang in den USA. Wir wollen Bürokratie im Handel nachhaltig abbauen und so Kosten senken. Abweichende Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzstandards sind jedoch nicht verhandelbar, hier wird es weiterhin Unterschiede geben», sagt Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), «Nur im gemeinsamen Dialog kann von Fall zu Fall entschieden werden, wo Handelserleichterungen durch TTIP möglich und sinnvoll sind». Die EU und die USA brauchen das transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) als Impuls für das Wirtschaftswachstum ebenso wie als Signal an die internationale Staatengemeinschaft. Den Besuch von Ignacio Garcia Bercero, Chefunterhändler für TTIP der GD Handel der EU Kommission, dieser Tage in Berlin nutzte die Bundesregierung, um Transparenz in die Diskussionen um Vor- und Nachteile des Abkommens zu bringen und über den Verhandlungsstand aufzuklären. Damit setzen sich Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit bereits frühzeitig mit zentralen Fragen um TTIP auseinander. Die BVE unterstützt den umfassenden Dialog um einen verbesserten Marktzugang für deutsche Lebensmittel in den USA.


MARKETING + VERKAUF


Fairtrade-Bio-Produkte beliebter denn je

Köln. (14.02. / ftd) Die Auswahl an Fairtrade-Bio-Produkten in Deutschland wächst. Im Rahmen der BioFach in Nürnberg stellte TransFair erste Hochrechnungen für 2013 vor. Demnach stieg der Anteil der Fairtrade-Lebensmittel mit Bio-Zertifizierung von 52 Prozent 2012 auf aktuell 65 Prozent. «Die Biobranche muss über den eigenen Tellerrand schauen und sich einem ganzheitlichen Ansatz öffnen, der auch soziale Aspekte in den Anbauländern berücksichtigt», sagt TransFair-Geschäftsführer Dieter Overath. Das Schwerpunktthema der diesjährigen BioFach «Organic 3.0» zeige, dass die Dringlichkeit erkannt wurde. Die Kombination Fairtrade und Bio ist laut Overath ein Paradebeispiel dafür, wie sich Mensch und Umwelt in Einklang nachhaltig entwickeln können».

BMEL: Deutscher Biomarkt weiter auf Wachstumskurs

Berlin. (12.02. / boelw) Regelmäßig stellt der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschft (BÖLW) anhand einer Broschüre detailliert die aktuellen Entwicklungen der Biobranche dar. So auch in diesem Februar unter dem Titel «Daten, Zahlen, Fakten – die Biobranche 2014» (Format PDF; 19 Seiten; 4.329 KB). Demnach wuchs der deutsche Ökomarkt 2013 in ähnlichem Umfang wie 2012. Preissteigerungen bei Frischeprodukten und Absatzsteigerungen bei Trockenprodukten sorgten für einen höheren Umsatz. Die deutschen Haushalte gaben 2013 alles in allem mit 7,55 Milliarden Euro gegenüber 2012 gut sieben Prozent mehr Geld für Öko-Lebensmittel und -Getränke aus. Die deutsche Ökofläche wuchs 2013 um rund 10.598 Hektar auf 1.044.953 Hektar, was einem Plus von 1,0 Prozent gegenüber 2012 entspricht. Das ist die eine Seite. Andererseits, und dabei stützt sich der Bericht recht deutlich auf die Zahlen der Bonner Agrarmarkt Informations- Gesellschaft (AMI), geht der Anbau von Biogetreide seit dem Boomjahr 2009 kontinuierlich zurück. Nach 209.000 Hektar in 2009, 207.000 Hektar in 2010 und 204.000 Hektar 2011 wurde in 2012 nur noch auf 202.000 Hektar Fläche Biogetreide erzeugt. Entwicklungen zum Thema Absatz und Umsatz bei Biobrot und Biogebäck nennt der BÖLW-Bericht nicht, doch weist eine AMI-Analyse des GfK-Haushaltspanels im Rahmen der BMEL-Mitteilung Deutscher Biomarkt setzt Wachstumskurs weiter fort darauf hin, dass der Absatz von Biobrot in 2013 vier Prozent vom Gesamtmarkt ausmachte, der Umsatz 6,8 Prozent. «Sonstige Verkaufskanäle», zu denen auch Bäckereien gehören, konnten sich gegenüber 2012 durchaus steigern. Das heißt, dass von den 7,55 Milliarden Euro, die Verbraucher 2013 für Ökoprodukte insgesamt ausgaben, rund 650 Millionen Euro in ihre Kassen floss. Das macht laut AMI – analog zu 2012 – knapp neun Prozent vom Ganzen aus. Dieser Anteil liegt aber acht Prozent über den Vergleichswerten 2012.


ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN


Genmais 1507: BMEL verteidigt Enthaltung

Berlin. (13.02. / bmel) «Wir haben in der Bundesregierung eine grundlegende Meinungsverschiedenheit zum Thema Zulassung und Anbau von Genmais in Europa. Ich bin der Auffassung, dass wir diese gentechnisch veränderten Pflanzen in Europa nicht anbauen sollten», sagt Bundesminister Dr. Hans-Peter Friedrich (BMEL) zur EU-Abstimmung in Bezug auf den Genmais 1507. «Das Wissenschaftsministerium hingegen ist der Auffassung, dass der Anbau sinnvoll und auch notwendig ist. Da wir keine gemeinsame Haltung entwickeln konnten, passiert das, was häufig passiert, nämlich Enthaltung», sagt der Minister nach der Abstimmung vom 11. Februar und verweist mit Blick auf eine mögliche Zulassung auf das derzeit diskutierte Opt-out-Verfahren: «Es ist davon auszugehen, dass die Kommission den Anbau zulassen wird, zunächst in Spanien, dort ist es beantragt. Was wir versuchen wollen zu vereinbaren, ist eine Ausstiegsklausel, eine so genannte Opt-out-Klausel, die es uns dann in Deutschland ermöglichen würde, trotz Zulassung auf europäischer Ebene einen Anbau in Deutschland zu verhindern. Wir müssen dann entscheiden, ob wir ein solches Anbauverbot auf Bundesebene aussprechen wollen oder auf regionaler, also auf Ebene der Bundesländer. Man wird im Einzelnen sehen, wie das zu gestalten ist, da viele Bundesländer sagen: ‘Wir wollen auf jeden Fall raus, egal wie der Bund entscheidet’. Insofern werden wir das in den nächsten Wochen und Monaten noch zu besprechen haben».


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: Grupo Bimbo to buy Canada Bread for 1,22 billion EUR

Hamburg. (bm) Canada Bread Company announced that Grupo Bimbo has agreed to acquire all of the issued and outstanding common shares of Canada Bread for aggregate cash proceeds of 1,83 billion CAD (1,22 billion EUR) or 72,00 CAD (48,00 EUR) per share pursuant to an arrangement agreement entered into between Canada Bread and Grupo Bimbo. «This is an excellent outcome for our bakery businesses and shareholders», said Richard Lan, President and CEO. «Becoming part of Grupo Bimbo, the world´s leading bakery company and benefiting from its focus, expertise and resources, will create new opportunities for our people, customers and business partners». Other topics of the week:

Title Region Date
Grupo Bimbo: To Acquire Canada Bread (CA) Fri 02-14
United Biscuits: invests in Nigerian Biscuit Manufacturer (UK) Fri 02-14
Mondelez International: Reports 2013 Results (US) Fri 02-14
EuroShop 2014: bigger than ever before (DE) Fri 02-14
Goodman Fielder: announces results for H1/2014 (AU) Fri 02-14
Cheesecake Factory: Reports Results for Fiscal Q4/2013 (US) Fri 02-14
Fitch: Bimbo’s Credit Quality Pressured by Acquisition (MX) Fri 02-14
Goodman Fielder: Appoints Member To Board Of Directors (AU) Fri 02-14
ADM: Invests 25 Million USD in Rennovia (US) Thu 02-13
Orkla ASA: Acquisition generated growth in Q4 and FY 2013 (NO) Thu 02-13
ConAgra Foods: Lowers Near-Term EPS Outlook (US) Thu 02-13
Orkla ASA: Appoints New President And CEO (NO) Thu 02-13
Orkla ASA: Appoints New Chief Financial Officer (NO) Thu 02-13
CSM Bakery Products: welcomes new SVP of sales (US) Thu 02-13
Goodman Fielder: to divest pizza business in New Zealand (AU) Wed 02-12
Annie’s: Reports Third Quarter Fiscal 2014 Results (US) Wed 02-12
PWC: US retail and consumer deals insights 2013 (US) Wed 02-12
Bunge: purchases corn masa flour mill (US) Tue 02-11
Job Rotation: Lantmännen Unibake Announced New CEO (DK) Tue 02-11
Snyder’s-Lance: Reports Results for Full Year 2013 (US) Mon 02-10
Post Holdings: Reports Results for Fiscal Q1/2014 (US) Mon 02-10
Coca-Cola: to Partner with Green Mountain Coffee Roasters (US) Mon 02-10
Flowers Foods: Announces Fiscal Q4/2013 and FY Results (US) Mon 02-10
Mondelez: to Invest 130 Million USD in Biscuit Network (US) Mon 02-10
Kellogg: Reports Q4 and FY Results and Provides Guidance (US) Sat 02-08
Fletchers Group: refinances to maintain growth (UK) Sat 02-08


REZEPTE + IDEEN


Frisch und aromatisch: das Frühlingskräuter-Brot

Image Isernhagen. (13.02. / is) Ausgehend von 100 Kilogramm Gesamtmehlmenge, ergibt das «Frühlingskräuter-Brot» aus dem IsernHäger VorteigCentrum 279 Teiglinge von je 600 Gramm. Die außergewöhnliche Zusammenstellung der Zutaten verleiht diesem Weizenmischbrot seinen unvergleichlichen Geschmack. Neben Rezept und Herstellungsanleitung haben die IsernHäger Vorteig-Spezialisten auch wieder diverse Verkaufsinformationen beigefügt und machen Angaben über Nährstoffe und Brennwerte. Bei fachgerechter Lagerung beträgt die Frischhaltung drei bis vier Tage.

ODS (017 KB): 0810-ISERN-FRUEHLINGDKRAEUTER.ODS
XLS (022 KB): 0810-ISERN-FRUEHLINGDKRAEUTER.XLS
PDF (737 KB): Fruehlingskrauterbrot.pdf