Donnerstag, 29. Februar 2024

WB-12-2013

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 12. KW 2013 (16.03. bis 22.03.)
Download: https://www.webbaecker.de/13archivphp/wb1213.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

_MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Ölz: erzielt Rekordumsatz zum Jubiläumsjahr
02. Resch+Frisch: Umsatz 2012 steigt um 6,5 Prozent
03. Resch: präsentiert Aussichten für Flöckner in Salzburg
04. Broterbe Gaues: in finanziellen Nöten
05. Südwesten: Bäcker Clement plant «gläserne Produktion»

TERMINE + EVENTS:
06. IGW 2014: mit besonderem Blick auf Estland
07. Brotfermentation: Die Mischung macht’s
08. diegenuss: Praxis trifft Theorie im Fachforum
09. BVE/HDE: Energie und Rohstoffe müssen bezahlbar bleiben

MANAGEMENT + BETRIEB:
10. Marvin 2013: dem Kunden verpflichtet
11. W-Lan-Router: So beugen Sie Sicherheitsrisiken vor
12. Gehrke Econ Preisvergleich: Letzte Chance zur Teilnahme bis 31. März

MARKETING + VERKAUF:
13. Kundenbindung: Sehen Sie doch mal bei Youtube nach

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
14. «Weizenwampe»: ein Buch nicht nur für Ernährungsberater
15. Außer-Haus-Markt 2012: alle Segmente profitierten

PERSONEN + EHRUNGEN:
16. Aloys Coppenrath verstorben
17. Lekkerland: baut Konzernmarketing auf

BOOKMARKS + BOOKS:
18. backwaren aktuell: Rohstoffe und Health Claims im Fokus
19. Ratgeber: Welcher Fisch darf auf den Teller?
20. Global Industry: Krispy Kreme Reports Financial Results

REZEPTE + IDEEN:
21. Emmerbrot: aromatisch und bekömmlich


MARKT + UNTERNEHMEN


Ölz: erzielt Rekordumsatz zum Jubiläumsjahr

Dornbirn / AT. (21.03. / oem) Die Vorarlberger Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH meldet für das Geschäftsjahr 2012 ein Umsatzplus von 4,6 Prozent und einen Gesamtumsatz von rund 196 Millionen Euro (2011: 187,5 Millionen Euro). Als Wachstumsmotor habe sich wieder einmal vor allem das Exportgeschäft erwiesen, heißt es aus Dornbirn. Der Exportanteil stieg demnach auf 42,6 Prozent (2011: 41,6 Prozent). «Unsere Auslandsmärkte entwickelten sich im Geschäftsjahr 2012 sehr zufriedenstellend. Mit einer Wachstumsdynamik von plus sieben Prozent tragen sie besonders zum Rekordergebnis bei», sagt der geschäftsführende Gesellschafter Bernhard Ölz in einer Mitteilung. Vor allem in der Schweiz, in Deutschland, Italien sowie der Slowakei sei die Nachfrage nach Produkten aus Dornbirn ungebrochen. Aktuell zählt die Großbäckerei rund 830 Mitarbeitende gegenüber 860 Beschäftigten vor etwa einem Jahr. 2013 ist für die Vorarlberger ein besonderes Jahr: 1938 gegründet, feiert Österreichs bekanntester Bäcker in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen – natürlich mit ganz besonderen Aktionen für seine Kunden.

Resch+Frisch: Umsatz 2012 steigt um 6,5 Prozent

Wels / AT. (19.03. / rfg) Die Resch+Frisch Gruppe hat den Gesamtumsatz in 2012 weiter ausgebaut. Im Vergleich zu 2011 stieg er um 6,5 Prozent auf 106,5 Millionen Euro (Plan: 105 Millionen Euro). «Insgesamt stellt sich der Backwarenkonsum stabil dar, wenngleich der Brotverzehr per se gesunken ist. Der vermehrte Verbrauch an Gebäck fängt diese Entwicklung jedoch ab und lässt nach wie vor Steigerungen zu. Für 2013 rechnen wir mit 115 Millionen Euro Umsatz», sagt Eigentümer und Geschäftsführer Josef Resch. Nicht nur der Umsatz hat einen neuen Rekordwert erreicht. Auch die Zahl der Beschäftigten wächst und hat mit der Übernahme der Salzburger Bäckerei Flöckner ihren bisherigen Höchststand erreicht: 1.337 Mitarbeitende. Das Fundament der Gruppe bilden die Geschäftsbereiche «Gastro», «Back’s Zuhause» sowie «Einzelhandel». Das deutlichste Plus steuerte 2012 die Division Back’s Zuhause bei. Hier konnte der Umsatz um 12,6 Prozent gesteigert werden – Details siehe resch-frisch.com. Ausblick: Nach fünfjähriger Entwicklungsphase will Resch+Frisch in diesem Jahr Produkte unter der Dachmarke «ErnährungsPLUS» einführen. Gemeint ist ein umfassendes Sortiment an Gebäcken mit Mehrwert. Dazu zählen 15 glutenfreie und 30 laktosefreie Backwaren. Innerhalb der Gastro-Schiene stellten «ErnährungsPLUS»-Produkte oft einen willkommenen Türöffner dar. Auch in den R+F-Filialen habe man sich bereits den geänderten Kundenbedürfnissen angepasst und den Mitarbeitenden spezielle Schulungen zuteil werden lassen. Für ganz spezielle Fragen stehe zudem eine eigene Ernährungswissenschaftlerin zur Verfügung, heißt es aus Wels.

Resch: präsentiert Aussichten für Flöckner in Salzburg

Wels / AT. (19.03. / rfg) Im Dezember 2012 hatte die Resch+Frisch Gruppe 75 Prozent der Bäckerei und Konditorei Flöckner GmbH übernommen. Das Unternehmen mit Sitz in Salzburg-Gnigl sei einer der wichtigsten Franchise-Partner für Resch+Frisch, sagt Eigentümer und Geschäftsführer Josef Resch. Flöckner erwirtschaftete 2012 rund 17 Millionen Euro Umsatz. Die Bäckerei zählt neben dem Stammhaus 15 stationäre und zwei rollende Filialen. Nach der Übernahme durch Resch+Frisch liefen die Analysen zur Hebung von Potentialen auf Hochtouren. Im Mittelpunkt standen das Filialnetz und der Produktionsstandort. Dieser Tage nun verkündete Josef Resch, dass die Analyse aller Unternehmensbereiche abgeschlossen ist und präsentierte die künftigen Aussichten für Salzburg. Demnach ist die Flöckner-Produktion «trotz Prüfung aller Möglichkeiten» mit den Qualitätsansprüchen von Resch+Frisch nicht vereinbar. Daher wird die bestehende Produktion in Salzburg-Gnigl in Teilschritten bis Herbst 2013 stillgelegt. Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, sagt Resch. Doch nur so könne die Tradition von 175 Jahren aufrecht erhalten werden und die Marke Flöckner in Salzburg fortbestehen. Von der Schließung in Gnigl sind 70 von insgesamt 276 Flöckner-Mitarbeitenden betroffen. Sie erhalten ein vergleichbares Arbeitsplatzangebot in den beiden Produktionsbetrieben von Resch+Frisch in Wels. Die Bereitstellung von Shuttle-Bussen sowie Dienstwohnungen soll Härten abfedern. Zehn bis 15 Mitarbeiter wird Resch+Frisch zudem für die lokale Versorgung der Filialen in einer neuen Backstube benötigen, die in Salzburg neu errichtet wird. Resch betont, dass alle zehn Lehrlinge zur Gänze übernommen werden. Mit Blick auf das Filialnetz hält Resch+Frisch an den bestehenden Standorten fest und sieht weiteres Entwicklungspotential.

Broterbe Gaues: in finanziellen Nöten

Lachendorf. (18.03. / ag) Wie das Amtsgericht Celle unter dem Aktenzeichen 29 IN 26/13 mitteilt, hatte es im Insolvenz-Antragsverfahren über das Vermögen von Elisabeth Gaues, Inhaberin der Bäckerei «Broterbe Gaues» in Lachendorf – mit drei Verkaufsstätten in Hamburg – am 14. Februar die vorläufige Verwaltung des Vermögens angeordnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Amtsgericht den Rechtsanwalt Karl-Heinz Blaha aus Celle. Ergänzend zum genannten Verfahren sprach das Amtsgericht Celle am 01. März zudem ein allgemeines Verfügungsverbot aus. Was ist passiert? Nachdem der bekannte Bäcker Jochen Gaues 2011 ob gravierender Hygienemängel in der Bredouille geriet und seine Ehefrau Elisabeth, offiziell Inhaberin des Backbetriebs, im März 2011 vom Amtsgericht Hannover zu einer Geldstrafe von 14.000 Euro verurteilt worden war, verließen Jochen und Elisabeth Gaues Hannover und fanden in der ehemaligen Bäckerei Körner in Lachendorf ein neues Domizil. Das war im Mai 2012. «Kaufmännische Fehler» hätten dann – Mitte Februar 2013 – zum Insolvenzverfahren geführt, sagt RA Blaha. Eine Sanierung sei möglich. Vom Betrieb abhängig seien insgesamt rund 50 Mitarbeitende, darunter Teilzeitkräfte und Geringverdiener. Neben den drei Filialen in Hamburg gebe es zudem vier Verkaufsstätten in Hannover.

Südwesten: Bäcker Clement plant «gläserne Produktion»

Sachsenheim. (18.03. / div) Die Bäckerei Clement GmbH aus dem Landkreis Ludwigsburg will ihre Kapazitäten erweitern. Der Bioland-Betrieb mit fünf Filialen sei unter den aktuellen Voraussetzungen an die Grenzen des Möglichen gestoßen und müsse derzeit auf 200 Quadratmetern im Zwei-Schicht-Betrieb arbeiten, sagt Geschäftsführer Frank Clement. Eine «gläserne Produktion» in einem insgesamt rund 1.100 Quadratmeter umfassenden Gebäude soll Luft verschaffen und gleichzeitig Zeichen setzen: «Wir willen zeigen, dass wir echtes Handwerk betreiben». Angedacht ist zudem eine Terrasse mit 50 Quadratmetern, auf der Gäste auch warme Speisen einnehmen können. Alles zusammen soll in Nachbarschaft zu einem Supermarkt und einem Gymnasium entstehen – so dass es sich lohne, einen siebenstelligen Betrag in die Hand zu nehmen, berichtet die Regionalpresse.


TERMINE + EVENTS


IGW 2014: mit besonderem Blick auf Estland

Berlin. (21.03. / mb) Estland ist das offizielle Partnerland der Internationalen Grünen Woche 2014 (IGW). Den entsprechenden Vertrag haben der estnische Landwirtschaftsminister Helir-Valdor Seeder und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe Berlin, Raimund Hosch, jetzt unterzeichnet. Estland wird sich mit dem Slogan «Wunderbar anders» als Partnerland der IGW 2014 präsentieren. Vom 17. bis 26. Januar wird der baltische Staat, der sich seit 1994 ununterbrochen an der Messe beteiligt, für seine vielfältigen und landestypischen Spezialitäten auf der weltgrößten Ausstellung für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau werben. Die Reichtümer von Estland sind Wasser, frische Luft, Wald und Gras. «Das nutzen wir für die Produktion von Fisch, Wild und Milch», sagt Ruve Schank vom Landwirtschaftsministerium in Tallinn. So gibt es alles, was für die Ostsee typisch ist: Heringe, Sprotten und Flundern, schwarzes Roggenbrot, Gerstenbier, Kohl und Korn, Kartoffeln und Schweinefleisch.

Brotfermentation: Die Mischung macht’s

Isernhagen. (20.03. / is) Um es vorwegzunehmen: Für Brotfermentations-Kunden von IsernHäger ist die Teilnahme am Seminar «Die Mischung macht’s» kostenfrei. Während der Veranstaltung am 17. April in Isernhagen geht es darum, wie Sie Ihren Kunden erstklassige Qualität und sich selbst eine reibungslose Produktion durch Ihre Mitarbeiter garantieren können. Im ersten Teil des Programms stehen der richtige Ansatz der Brotfermentation und die Sicherheit durch das IsernHäger Qualitätsmanagement im Vordergrund. Im zweiten Teil lernen Sie neue Möglichkeiten kennen, die Ihnen die Brotfermentation in Kombination mit anderen Führungen bietet – Geschmacksproben inklusive. Weiterführende Details nennt Ihnen eine PDF-Datei. Ihre Anmeldung zum Seminar können Sie on Line vornehmen.

diegenuss: Praxis trifft Theorie im Fachforum

Wels / AT. (20.03. / mw) Pünktlich im Frühjahr zeigt die «ÖBA/ÖKONDA – diegenuss» von 27. bis 30. April neue Produkte und Innovationen für das kommende Geschäftsjahr. Besonders hervorzuheben ist dieses Jahr die internationale Ausrichtung der Fachmesse, berichten die Veranstalter: Aussteller aus zehn verschiedenen Nationen, unter anderem Griechenland, Luxemburg, Italien, Frankreich, Belgien und Deutschland geben der Messe ihre Bedeutung über die Grenzen Österreichs hinaus. Highlight ist dieses Jahr das «Fachforum Backen», wo aktuelle Branchentrends und brisante Themen aufgegriffen werden. Vor Ort sehen die Fachbesucher die modernsten Maschinen direkt und live in Betrieb. Das Fachforum konzentriert sich täglich auf andere Themen und bietet eine stimmige Kombination aus Theorie und Praxis. Von spezieller Teigführung, Herstellung und Einsatz von Sauerteigen bis hin zu den Trends in der Bäckerkälte, Förderungen für den Bäcker oder Konzepte zur Energierückgewinnung bietet das Fachforum spannende Themen für den Bäcker und die Bäckerbranche. Umfangreiche Details gibt es auf diegenuss.at. Suchen Sie Goecom, finden Sie die Kronauer Softwareschmiede in Halle 20, Stand C100.

BVE/HDE: Energie und Rohstoffe müssen bezahlbar bleiben

Köln. (20.03. / bve) Die Lebensmittelwirtschaft forderte während des Unternehmertags Lebensmittel, dass Energie und Rohstoffe auch in Zukunft bezahlbar bleiben müssen. Vor mehr als 400 Gästen aus Politik und Wirtschaft stellte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser fest: «Die Energiewende ist ein Mammutprojekt und kann nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen. Dafür muss vor allem eine faire Kostenverteilung sichergestellt werden. Die Verbraucher und die nicht von der EEG-Umlage befreiten Unternehmen dürfen nicht unverhältnismäßig zur Kasse gebeten werden». Der BVE-Vorsitzende Jürgen Abraham betonte: «Die Weltmarktpreise für Agrarrohstoffe bewegen sich nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau. Zu den größten Herausforderungen im Rohstoffbereich gehört die Sicherstellung der Verfügbarkeit von Agrarrohstoffen zu bezahlbaren Preisen. Die Unternehmen müssen sich gegen Rohstoffpreisschwankungen absichern können, Warentermingeschäfte sind hierfür ein unabdingbares Geschäft». Die Themen Energie- und Rohstoffpreise diskutierten auf dem Unternehmertag Lebensmittel zudem unter anderem Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser aus dem Bundesumweltministerium, Professor Michael Hüther vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln sowie Vertreter aus Handel, Industrie und Wissenschaft. Der Unternehmertag Lebensmittel ist eine gemeinsame Veranstaltung der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und des Handelsverbands Deutschland (HDE). Der Kongress fand in diesem Jahr zum elften Mal statt.


MANAGEMENT + BETRIEB


Marvin 2013: dem Kunden verpflichtet

Image Kronau. (22.03. / goe) Mit Marvin 2013 zeigte Goecom während der Internorga eine Reihe von interessanten Produktneuerungen: Neben der Integration des Kassenbuchs und sämtlicher neuen Schnittstellen in Marvin sind es vor allem die erweiterten Statistiken, in alle Bereiche der Bäckersoftware eingebaut und die neuen Kommunikationsmöglichkeiten im Kundenkontakt, die für viele Besucher am Messestand in Hamburg von Interesse waren. Gerade der Versand von Lieferscheinen und Rechnungen per E-Mail aus dem Programm heraus entspricht den Wünschen der Bäcker nach Kommunikation auf allen technisch möglichen Wegen. Die Option, Bestellungen per E-Mail zu empfangen und automatisiert einzulesen sowie die Anbindung an verschiedene Webshop-Systeme sind weitere Features, die schon bei den ersten Kunden im Einsatz sind. Doch auch das Marvin Online Orientation Network MOON, das den Austausch und die Bereitstellung von betriebswirtschaftlich relevanten Zahlen über Handy, Laptop oder Tablet-PC ermöglicht, probierten viele Besucher in Hamburg direkt am Stand aus. Gerade die Sicherheitsfeatures boten Stoff für praktische Fragen und überzeugende Argumente. Weitere Neuerungen, die Goecom während der Internorga vorstellte, haben die Experten für Bäckereisoftware für Sie kurz zusammengefasst.

W-Lan-Router: So beugen Sie Sicherheitsrisiken vor

Berlin. (22.03. / bk) Laut einer Bitkom-Umfrage haben 52 Prozent der privaten Internetnutzer bereits Erfahrungen mit Internetkriminalität gemacht. «Ein wichtiger Sicherheitsfaktor ist, neben den Endgeräten, die Technik rund um den Internetzugang», sagt Bitkom-Sicherheitsexperte Michael Barth. Dazu zählt auch der Router. Er wird entweder vom Internetprovider mitgeliefert oder vom Kunden selbst angeschafft. Der Router leitet Daten aus dem Internet und dem öffentlichen Telekommunikationsnetz an das eigene Heimnetzwerk weiter. Die eigentliche Internetverbindung wird von einem integrierten Modem hergestellt. Über den Router können sich dann mehrere Geräte gleichzeitig mit dem Internet verbinden und untereinander kommunizieren, zum Beispiel PC, Tablet Computer oder Smartphone. Router mit W-Lan ermöglichen eine drahtlose Verbindung. «In der Regel schützt eine integrierte Firewall die mit dem Router verbundenen Geräte vor unerwünschten Zugriffen», sagt Barth. «Doch falsche Einstellungen können das Netzwerk angreifbar machen». Der Bitkom gibt Tipps, was bei der Router-Konfiguration zu beachten ist.

Gehrke Econ Preisvergleich: Letzte Chance zur Teilnahme bis 31. März

Isernhagen / Hannover. (21.03. / ge) Die Gehrke Econ Unternehmensberatungsgesellschaft bietet bereits seit vielen Jahren interessierten Bäckereiunternehmen die Möglichkeit, einen Preisvergleich Ihrer Ladenverkaufspreise durchzuführen.

Der bisherige Rücklauf der ausgefüllten Fragebogen zum diesjährigen Vergleich der Ladenverkaufspreis zeigt, wie wichtig es den Unternehmen ist, die eigenen Preise mit denen der Wettbewerber zu vergleichen. Viele Unternehmen halten weiterhin dem hohen Wettbewerbsdruck und der zunehmenden Marktverdrängung stand. Ein Vergleich der Ladenverkaufspreise mit denen der Wettbewerber kann Sie dabei unterstützen, die einzelnen Wettbewerber zu analysieren und entsprechende Maßnahmen für ihr Unternehmen abzuleiten. Der Gehrke Econ Preisvergleich soll Ihnen hier einen ersten Überblick geben, die zum Teil großen Preisunterschiede von vielen ihrer Produkte zu erkennen.

Die Teilnahme am Gehrke Econ Preisvergleich ist für Sie eine kostenlose Serviceleistung des Hauses. Alle Teilnehmer erhalten eine individualisierte Auswertung des Preisvergleichs. Dazu wird der jeweilige Ladenverkaufspreis Ihres Betriebs mit dem Durchschnittspreis sowie dem geringsten und höchsten Preis gegenübergestellt. Des Weiteren werden besonders starke Preisabweichungen gesondert hervorgehoben.

Für Sie besteht nun die letzte Chance zur Teilnahme am Preisvergleich, da die Auswertungsphase in den nächsten Tagen beginnen soll. Nutzen Sie diese letzte Gelegenheit und nehmen Sie am Gehrke Econ Preisvergleich teil. Fordern Sie dazu alle erforderlichen Unterlagen bei Melanie Schulz an – melanie.schulz@gehrke-econ.de.


MARKETING + VERKAUF


Kundenbindung: Sehen Sie doch mal bei Youtube nach

Münster. (22.03. / vag) Nach aufwändigen Dreharbeiten an verschiedenen Orten und in ebensolchen Situationen ist das neue bonVito-Video auf Youtube jetzt verfügbar. Die vielen Möglichkeiten von bonVito im Bereich der Kundenbindung – Stempelhefte, Coupons, CRM, Direktrabatte, Punkte sammeln – werden im Film anschaulich und detailliert gezeigt. Neu hinzugekommen sind zudem Szenen über die Bezahlfunktion (die Prepaid- und Kreditmöglichkeiten sowie Geschenkkarten beinhaltet) und die Tischreservierung. Das Video zeigt diverse Momentaufnahmen und Screenshots aus dem Prozess der Reservierung und erklärt die Funktionen genau. Wer nicht die gesamte Vollversion (20:14 Minuten) sehen möchte, sondern nur nach bestimmten Stichpunkten sucht, der findet im bonVito-Channel auf Youtube auch einzelne Sequenzen zu bestimmten Modulen – wie etwa «Direktrabatt», «Stempelheft», «Coupons» oder «Kundenkarte». bonVito ist ein preisgekröntes webbasiertes Marketinginstrument mit zahlreichen Funktionen für die Kundenbindung, das E-Payment und die Tischreservierung. In Deutschland ist es zum Beispiel bei der Bäckerei Keim aus Reutlingen im Einsatz (50 Filialen) und beim Sternenbäck aus Hechingen (200 Filialen). Haben Sie Fragen zum Kundenbindungssystem, dann wenden Sie sich an die Experten der KMZ Kassensystem GmbH. Die System-Spezialisten erklären Ihnen gerne, welche Vorteile bonVito für Sie im Detail bringt.


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


«Weizenwampe»: ein Buch nicht nur für Ernährungsberater

Bonn. (19.03. / GMF) In seinem Buch «Weizenwampe – warum Weizen dick und krank macht» glaubt der amerikanische Bestsellerautor Dr. William Davis den Weizen als «Quelle allen Übels» ausgemacht zu haben. Er schiebt dem Getreide, in erster Linie Weizen und daraus hergestellten Lebensmitteln, die Verantwortung dafür zu, dass heute viele Menschen dick und krank sind. Nahezu alle Zivilisationskrankheiten ließen sich allein durch den Verzicht auf Weizen in der täglichen Kost heilen. Ist aus medizinischer Sicht an den Thesen und Behauptungen von Davis etwas dran? Darüber sprach Dr. Heiko Zentgraf von der GMF Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung aus Bonn mit Prof. Dr. med. Wolfgang Holtmeier, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Diabetologie und Innere Medizin am Krankenhaus Porz am Rhein, einem der akademischen Lehrkrankenhäuser der Universität Köln. Aufgrund seiner langjährigen klinischen Erfahrung, besonders mit Zöliakie, ist das Thema für Holtmeier im Sinn eines verantwortungsvollen Umgangs mit den Patienten und ihren Beschwerden viel zu ernst, um es allein populistischen Büchern respektive abwegigen Kost-Konzepten zu überlassen. Vielmehr liegt ihm gerade bei den von Davis in dessen Buch erwähnten Krankheitsbildern daran, mit aktuellem medizinischen Know-how die nötige Differential-Diagnostik durchzuführen, um den Patienten wirkungsvoll und nachhaltig helfen zu können. Lesen Sie das Interview «Weizenwampe – ein Buch, das in die Irre führt» (PDF; fünf Seiten; 124 KB) als Anhang des aktuellen «Mehlreports Nr. 22» auf dem GMF-Server.

Außer-Haus-Markt 2012: alle Segmente profitierten

Berlin. (18.03. / bve) Neben dem Lebensmittel-Einzelhandel (LEH) ist der Außer-Haus-Markt (AHM) in Deutschland der zweite wichtige Absatzkanal für die Ernährungsindustrie. 2012 legten die Umsätze dort um 2,6 Prozent auf rund 68,2 Milliarden Euro zu – Angaben ohne Verpflegung im Gesundheitssektor, inklusive Vending Automaten an Bahnhöfen sowie Airline- und Zugcatering. Das berichtet die BVE unter Berufung auf das Crest Verbraucherpanel der NPD Group. Von der positiven Entwicklung profitierten erneut alle AHM-Segmente. Am stärksten die Erlebnisgastronomie mit einem Zuwachs um 3,8 Prozent, gefolgt von der Schnellgastronomie und der Arbeits- und Ausbildungsplatz-Verpflegung mit je 2,8 Prozent. Den schwächsten positiven Trend verzeichnet die klassische Bediengastronomie mit 1,9 Prozent. Dabei stellte das Ausgabenwachstum 2012 kein echtes Nachfragewachstum dar, sondern resultiert allein aus gestiegenen Durchschnittsausgaben je Besucher. Über alle Segmente hinweg summiert sich die Zahl der Besuche auf 11,5 Milliarden, 0,9 Prozent weniger als in 2011. Zugleich stiegen die Ausgaben pro Besuch um 3,7 Prozent und lagen im Schnitt bei 5,89 Euro pro Kopf. Festzustellen sei, dass Gäste im deutschen Außer-Haus-Markt bereit sind mehr Geld für Qualität auszugeben. Sie kämen zwar seltener, setzten im Schnitt aber mehr Geld je Besuch um. Der Konsum «to go» gewinnt immer mehr an Bedeutung und damit verbunden der Convenience Charakter eines Produkts für einen schnellen und einfachen Verzehr. Die Herausforderung für Markteilnehmer bleibe, sich durch Authentizität, qualitativ hochwertige Produkte und einen guten Service von Wettbewerbern abzuheben.


PERSONEN + EHRUNGEN


Aloys Coppenrath verstorben

Osnabrück. (22.03. / ccw) Im Alter von 79 Jahren ist in dieser Woche der Kaufmann und Unternehmer Aloys Coppenrath verstorben. Gemeinsam mit seinem Vetter Josef Wiese hatte er die Conditorei Coppenrath + Wiese gegründet. Was 1975 mit 35 Beschäftigten in einer ehemaligen Molkerei in Westerkappeln begann, ist spätestens seit 2003 eine der modernsten Konditoreien Europas und einer der international bedeutendsten Hersteller von Tiefkühl-Backwaren. Das Unternehmen zählt heute rund 2.200 Mitarbeitende, die einen Umsatz von etwa 370 Millionen Euro per Anno erwirtschaften. Den beeindruckenden Lebensweg von Aloys Coppenrath können Interessenten bei Wikipedia nachlesen.

Lekkerland: baut Konzernmarketing auf

Frechen. (20.03. / lk) Seit Anfang März verantwortet Alexis Breuer als Vice President Corporate Marketing die Marketing- und Vermarktungsaktivitäten des Convenience-Großhändlers Lekkerland in Europa. Der 42-jährige Kulturwirt verfügt über große internationale Erfahrung im B2B- als auch im B2C-Bereich und bei der Begleitung von Markteintritten. «Wir freuen uns sehr, mit Breuer einen ausgewiesenen Experten für die Entwicklung und Umsetzung von erfolgreichen Marketingkonzepten in dem für uns relevanten Umfeld gewonnen zu haben», sagt Frank Fleck, Senior Vice President Corporate Strategy, Business + Customer Development der Lekkerland AG + Co. KG, in dessen Verantwortungsfeld der neue Bereich Corporate Marketing entsteht.


BOOKMARKS + BOOKS


backwaren aktuell: Rohstoffe und Health Claims im Fokus

Berlin. (21.03. / wifo) Steigende Preise für Agrarrohstoffe beschäftigen die gesamte Lebensmittelwirtschaft, auch die Backbranche. Erhöhte Verbraucherpreise lassen sich kaum vermeiden, müssen aber auch argumentativ begleitet werden: «backwaren aktuell» nimmt daher mit dem Thema «Eier» in der Ausgabe 01/2013 eine Informationsreihe auf über die technologischen und ernährungsphysiologischen Besonderheiten typischer Backzutaten. Dabei werden auch aktuelle Marktentwicklungen und mögliche Gründe für Preissteigerungen unter die Lupe genommen. Weiterhin brandaktuell ist das Thema «Health Claims»: Seit Dezember 2012 gilt eine erste Teilliste zugelassener Gesundheitsangaben. Doch nach wie vor fehlt es an Rechtssicherheit und Klarheit darüber, was in der Gesundheitswerbung zulässig ist und was nicht. Eine praktische Anleitung, wie Produzenten sicher durch den Regelungs-Dschungel gesundheitsbezogener Werbung gelangen können, bietet daher ein anderer Beitrag in dieser Ausgabe. In einem weiteren Beitrag finden Interessenten Details über den möglichen Einsatz von Pseudocerealien und Nicht-Brotgetreide in der Backbranche. Einen Blick über den Tellerrand bietet der letzte Beitrag: Irene Krauß berichtet über die historische Entwicklung des Konditoreiwesens.

Ratgeber: Welcher Fisch darf auf den Teller?

Hamburg. (21.03. / gpde) Umweltbewusste Verbraucher sollten in diesem Jahr auf Makrele verzichten. Karpfen und Afrikanischen Wels können sie hingegen ohne Bedenken essen. Das empfiehlt Greenpeace in der Ausgabe 2013 des Einkaufsratgebers für Speisefische. Die Umweltschutzorganisation bewertet darin über 100 Arten, aufgeteilt in etwa 500 Wildfischbestände und Herkunftsländer von Aquakulturen, hinsichtlich ihrer ökologischen Nachhaltigkeit. «Aal, Dornhai und Rotbarsch haben auf unserem Teller derzeit nichts verloren», sagt Iris Menn, Meeresbiologin von Greenpeace. Die Umweltschutzorganisation berücksichtigt neben dem Zustand der Fischbestände auch die Umweltauswirkungen der Fangmethoden und das jeweilige Fischereimanagement. «Lachs, Schellfisch oder Dorade können wir zum Beispiel mit Einschränkungen empfehlen, sofern sie aus nachhaltiger Wildfischerei oder Aquakultur stammen», sagt Menn. Ein Blick auf die Kennzeichnung des Fischprodukts liefern Verbrauchern die nötigen Angaben, die sie mit dem Fischratgeber abgleichen können. Greenpeace gibt in der aktuellen Auflage neue Empfehlungen für nachhaltige Fischereien wie Sprotte aus der Ostsee, Hering aus der westlichen Ostsee oder Skipjack respektive Bonito aus dem Indischen Ozean mit Angelruten-Fischerei. Den Fischratgeber 2013 gibt es in verschiedenen Formaten: als Version on Line für die detaillierte Information, als PDF-Datei zum Herunterladen sowie als mobilen Fischratgeber für das Smartphone.

Global Industry: Krispy Kreme Reports Financial Results

Hamburg. (bm) Krispy Kreme Doughnuts Corporation reported financial results for the fiscal year ended February 03, 2013 and raised its guidance for fiscal 2014. Revenues increased 8,1 percent to 435,8 million USD from 403,2 million USD. Operating income rose 48 percent to 37,7 million USD from 25,6 million USD. Other topics of the week:

Title Region Date
General Mills: Reports Results For Q3/2013 (US) Fri 03-22
Hostess Brands: Wins Court Approval of Major Sale Transactions (US) Fri 03-22
Flowers Foods Hosts Analysts Event At New York Stock Exchange (US) Fri 03-22
Real Good Food: Trading Update for FY 2012 (UK) Fri 03-22
Wendy´s: Announces International Expansion into Ecuador (US) Thu 03-21
Hostess: Selects Winning Bidder for Remaining Bread Brands (US) Thu 03-21
Food safety: Canada and France renew partnership (US) Thu 03-21
OTA: Parents increasingly aware of unlabelled GMOs (US) Thu 03-21
NPA: Calls for National Standard on GMO Labelling (US) Thu 03-21
Ethnic food market: households with children remain the key (US) Wed 03-20
Starbucks: Expands 70 Million USD Ethical Sourcing Program (US) Wed 03-20
Starbucks: Names Chief Marketing Officer (US) Wed 03-20
Anuga: leading trade platform for the food industry (DE) Tue 03-19
Krispy Kreme: Financial Results For Q4 And FY 2013 (US) Mon 03-18
Hostess: Selects Winning Bidder for «Drake’s» (US) Mon 03-18
Bunge: Appoints Performance Management Officer (US) Sat 03-16
AarhusKarlshamn: appoints new President for AAK USA (US) Sat 03-16


REZEPTE + IDEEN


Emmerbrot: aromatisch und bekömmlich

Bonn. (19.03. / GMF) Während Weich- und Hartweizen «freidreschend» sind, trennt sich beim Mähdrusch von Spelzgetreide nicht die «Spreu vom Weizen». Daher müssen vor dem eigentlichen Mahlen im «Gerbgang» schälmüllerisch die Körner von den sie umhüllenden Spelzen mechanisch gelöst und separiert werden. Legt man die aktuellen deutschen Weizenanbauflächen zugrunde, haben Spelzweizen-Arten zwar nur einen Marktanteil von knapp zwei Prozent, können aber unter Marketing-Aspekten für das Backgewerbe interessant sein. Sie liefern reizvolle Aromanuancen und sind emotional sehr positiv besetzt – schreibt die GMF Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung aus Bonn und bietet ein schönes Rezept für Emmerbrot an. Mehr zum Emmer als Urweizen gibt es im aktuellen «Mehlreport» auf dem GMF-Server – hier das Rezept:

Vorteig: 1.700 Gramm Emmervollkornmehl; 1.250 Gramm Wasser; 25 Gramm Hefe. Vorteig eine Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen, anschließend über Nacht (16 bis 20 Stunden) im Kühlschrank reifen lassen.
Teig: 2.975 Gramm Vorteig; 2.500 Gramm Emmervollkornmehl; 2.000 Gramm Wasser; 40 Gramm Hefe; 90 Gramm Meersalz.
Knetung: sieben Minuten im 1. Gang.
Teigruhe: 60 Minuten, nach Hälfte der Zeit den Teig einmal zusammenschlagen.
Aufarbeitung: Teig direkt in Formen wiegen, nicht wirken. In der Backstube zwei Stunden auf Gare stellen. Bei dreiviertel Gare einschneiden und backen.
Backen: Backzeit etwa 60 Minuten für 1.000-Gramm-Brote. Backtemperatur 250° Celsius fallend auf 210° Celsius.

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Rezept und Foto stammen von Hans Stumpf – für die GMF zum aktuellen Mehlreport.

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