Sonntag, 25. Februar 2024

Checkliste: LED-Licht im Angebotsdschungel

Köln. (ehi) Die LED ist da. Für Händler, Anbieter und Dienstleister, die sich professionell mit Lichtplanung beschäftigen, ist sie heute wichtiger Bestandteil von stimmungsvollen und zugleich hocheffizienten Beleuchtungskonzepten. Nach wie vor bestehen aber erhebliche Qualitätsunterschiede im LED-Angebot. Das EHI Retail Institute hat daher seine Checkliste zum «Einsatz von LED im Handel 2016» aktualisiert. Neben den bewährten Referenzgrößen für eine objektive Bewertung von Qualität, Effizienz und Robustheit einer Leuchte für weißes Licht enthält die aktuelle Ausgabe zusätzliche Ausführungen zu Fragen der Netzsicherheit, dem Einbau von LED in Zwischendecken und LED bei Änderungen im Bestand aufgenommen wurden, die auf konkreten Erfahrungen des Handels in diesen Bereichen basieren. Wichtige Zusatzinformationen liefert zudem das Kapitel zu LED im gekühlten Umfeld.

Wachsende Verbreitung: die LED

Zwar sind gegenwärtig noch unter 20 Prozent der Gesamtbeleuchtung auf LED umgestellt, doch im Lebensmittelhandel beispielsweise statten bereits fast 60 Prozent ihre Märkte bei Neu- und Umbauten komplett mit LED aus. Angesichts konkreter Planungen dürfte sich die branchenweite Umrüstung auf LED im Handel kurzfristig weiter fortsetzen, lautet ein Ergebnis der EHI-Studie Energie-Monitor 2015. Bei Modernisierungen ist der Einbau von LED in Zwischendecken schwierig. Da die Hauptwärmelast der LED in die Decke abgegeben wird, kann es hier – je nach Anzahl der Leuchten und Gegebenheiten in die Zwischendecke wie Brandschutzanforderungen oder Klimatechnik – durch übermäßige Wärmeentwicklung zur vorzeitigen Alterung von LEDs und Treiberelektronik kommen. Die Empfehlungen der EHI-Checkliste zum «Einsatz von LED im Handel» richten sich hier auf die technischen Anforderungen über die Garantieleistungen bis zur Beachtung möglicher konzeptioneller Änderungen in der Lichtfarbe und -wirkung.

Kritischer Punkt: Netzsicherheit

Als kritischer Punkt gilt die Netzsicherheit. 80 Prozent der LED-Ausfälle in Handelsunternehmen resultieren aus Spannungsspitzen. Was der Händler hier tun kann und welche Schutzmaßnahmen er auf der Elektroseite ergreifen sollte, gehört ebenfalls zu den Erweiterungen der Checkliste. Auf Wunsch der Händler wurde zudem der Bereich «LED im gekühlten Umfeld» erweitert. So wird beispielsweise am Thema «Wurstvergrauung» erläutert, welche Maßnahmen helfen, die Qualität der Lebensmittel zu sichern und längere Garantiezeiten für die LED zu erreichen.

Die aktuelle EHI-Checkliste wurde, wie die vorherige Publikation, in enger Zusammenarbeit mit Handel und Industrie speziell für den Handel und seine Bedürfnisse konzipiert. Sie unterstützt den Handel in seinem Beurteilungs- und Auswahlprozess, wenn es um den Einsatz von LED in der Shopbeleuchtung geht. Interessenten finden die kostenpflichtige Liste im Shop auf dem EHI-Server.

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