WB-09-2012

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 09. KW 2012 (25.02. bis 02.03.)
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In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Bäcker Blanke: Sanierung ist abgeschlossen
02. Dauerbackwaren: Schweiz meldet durchwachsenes Jahr
03. Backhaus Kutzer: weitere Expansion nicht ausgeschlossen
04. Westermann: Bäckerei noch nicht über den Berg
05. Schwarze Schafe: Wie kann sich eine Branche schützen?

TERMINE + EVENTS:
06. iba 2012: den Messeerfolg richtig planen
07. Kompetenztag 2012: LIV Bayern lädt herzlich ein

THEMA DER WOCHE: Internorga 2012 – 09. bis 14. März
08. Premium-Plattform mit mehr als 1.200 Ausstellern
09. KMZ: Instrumente zur Kundenbindung und mehr
10. Alles für den Außer-Haus-Markt
11. APT: Zeit, Ressourcen und damit Kosten zu sparen
12. Neuheiten und Trends aus und für die Branche
13. Marvin 2012: neue Module, neue Möglichkeiten

MANAGEMENT + BETRIEB:
14. ESUG: Schutzschirm für kriselnde Unternehmen
15. KfW: Zuversicht im Mittelstand steigt rasant
16. KMZ: Systemspezialisten expandieren weiter
17. Ofenbauer steigert Umsatz und Gewinn
18. BVE: Konjunkturreport bestätigt Erwartungen
19. Joey’s: fordert einheitliche Steuer-Regelung
20. Mehrwertsteuer: Große Ratlosigkeit beim Party Service

TRENDS + KONZEPTE:
21. Verminderung von Schädlingsbefall ohne Chemikalien
22. Fairtrade: in der Gastronomie immer wichtiger
23. Kasse der Zukunft: schneller, vielseitiger, kontaktlos
24. Studie: Trend zu Qualität und Frische setzt sich fort

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN:
25. «Off-Flavour»: Wie kommt das Fehlaroma in den Mohn?
26. BVerwG: Gericht stärkt GVO-freie Landwirtschaft
27. Hessen: «Klare Grenzen für grüne Gentechnik»

PERSONEN + EHRUNGEN:
28. LUG: meldet neuen Verkaufsleiter Foodservice

BOOKMARKS + BOOKS:
29. «backwaren aktuell»: 01/2012 nimmt das VIG unter die Lupe
30. Bäckerhandwerk on Line: Alles neu macht der März
31. Global Industry: Wilmar acquires interest in Goodman Fielder

REZEPTE + IDEEN:
32. GMF: Vollkornbrötchen mit Rüeblifüllung


MARKT + UNTERNEHMEN


Bäcker Blanke: Sanierung ist abgeschlossen

Grasberg. (01.03. / div) «Insolvent, aber nicht hoffnungslos» – so lautete das Urteil, als der Bäcker Blanke aus dem Kreis Osterholz im vierten Quartal 2009 Insolvenz anmelden musste. Das passierte im hundertsten Jahr des Bestehens (siehe WebBaecker 42/2009) und bei 21 Filialen zählte das Unternehmen damals noch 101 Beschäftigte. Andere Quellen sprechen von ehemals 91 Mitarbeitenden. In dieser Woche nun konnten Insolvenzverwalter Christian Willmer und Bäckerei-Unternehmer Norbert Blanke das Insolvenzverfahren erfolgreich abschließen. Die Gläubigerversammlung hat dem Insolvenzplan zugestimmt, eine Transfergesellschaft milderte Härten für die Mitarbeitenden ab und die Bäckerei arbeitet wieder profitabel, weiß die Regionalpresse. Übrig geblieben sind demnach 39 Beschäftigte, die heute das Stammhaus in Grasberg sowie neun Filialen bewirtschaften.

Dauerbackwaren: Schweiz meldet durchwachsenes Jahr

Bern / CH. (01.03. / bs) Im Jahr 2011 musste die Schweizer Dauerbackwaren-Industrie bei einer Gesamtabsatzmenge von 47’567 Tonnen einen Rückgang von 2,0 Prozent hinnehmen. Der damit erwirtschaftete Umsatz ging um 4,8 Prozent auf 456,9 Millionen Schweizer Franken (CHF) zurück. Der überproportionale Umsatzrückgang ist auf das Exportgeschäft zurückzuführen – berichtet der Branchenverband Biscosuisse (Volltext).

Anzahl Unternehmungen: 25 . Wichtigste Exportmärkte: Anteil:
. . . Deutschland 45,3%
Anzahl Mitarbeitende: 2’355 . Frankreich 13,8%
– davon Frauen 1’205 . Österreich 11,1%
– davon Männer 1’150 . Tschechische Republik 04,1%
. . . . .
Verkäufe in Tonnen: 47’567 . Bedeutendste Produkte: Anteil:
– davon Inland 31’402 . – Standard-Biscuits 40,1%
– davon Ausland 16’165 . – Spezialitäten 31,1%
. . . – Apero- und Salzgebäck 11,3%
Verkäufe in Millionen CHF: 456,9 . – Brotähnliche Gebäcke 09,2%
– davon Inland 326,9 . – Haltbare Frischbackwaren 05,2%
– davon Export 130,0 . – Spezialfabrikationen 03,1%

Backhaus Kutzer: weitere Expansion nicht ausgeschlossen

Konnersreuth. (29.02. / div) Manchmal müsse man einen ziemlich langen Atem haben. Daran erinnerte der Bäckerei-Unternehmer Robert Kutzer, als er dieser Tage im Landkreis Tirschenreuth gemeinsam mit der Familie, den Mitarbeitenden und vielen Gästen die neue Produktion einweihte. Immerhin 47 Filialen zählt das Backhaus Kutzer heute. Zu den Großkunden gehören Lidl, Edeka, Norma und Netto. Apropos «langer Atem»: Damit meinte der Unternehmer ein Bürgerbegehren der Gemeinde, bei dem sich die Menschen 2008 zu 72,02 Prozent für die Änderung des damals gültigen Flächennutzungsplans aussprachen (siehe WebBaecker 25/2008). So konnten Robert und Juliane Kutzer genau dort rund elf Millionen Euro investieren, wo der Betrieb erstmals im Jahr 1738 urkundlich erwähnt wurde – und bleiben soll. Längst gilt das Backhaus Kutzer mit seinen über 330 Mitarbeitenden als Musterbetrieb. Geht es nach der Unternehmer-Familie, dann ist eine weitere Expansion nicht ausgeschlossen. Dafür nötige Bauprojekte lägen dann aber nicht mehr in ihren, sondern in den Händen von Sohn Patrick Kutzer, der sich mit großem Ehrgeiz auf seine künftige Rolle als Unternehmer vorbereitet. Robert und Juliane Kutzer leiten das Backhaus seit 1981 und haben es zur heutigen Größe geführt.

Westermann: Bäckerei noch nicht über den Berg

Bergkamen. (27.02. / div) Im letzten Oktober hatte das Amtsgericht Dortmund über die Bäckerei Westermann GmbH das Insolvenzverfahren eröffnet (siehe WebBaecker 43/2011). Nach Angaben der Regionalpresse zählte die Bäckerei im Oktober knapp 100 Mitarbeitende am zentralen Produktionsstandort Bergkamen sowie etwa 200 Beschäftigte in den Verkaufsstätten. Im Januar war dann zu hören, dass die Maßnahmen zur Restrukturierung und Sanierung des Unternehmens, eingeleitet durch die Insolvenzverwalterin Dr. Petra Mork, griffen und sich die Bäckerei auf einem guten Weg befände (siehe WebBaecker 01/2012). Einige Filialen waren schon Ende 2011 zur Schließung vorgesehen. Aktuell zählt das Unternehmen jetzt rund 250 Mitarbeitende und die Zahl der Filialen soll bei 27 liegen. «Querelen» mit dem Betriebsrat wegen betriebsbedingter Kündigungen – zeitraubende Rückfragen, Anfragen, Prozeduren nach Vorschrift – sollen nun den laufenden Sanierungsprozess so weit verzögert haben, dass die Insolvenzverwalterin die Rettung des Gesamtunternehmens in weite Ferne gerückt sieht, berichtet die Regionalpresse. Der Insolvenzverwalterin und den Investoren laufe schlicht die Zeit davon. Weite Teile der betrieblichen Anlagen und Maschinen seien geleast und stünden derzeit nur aufgrund von Übergangsregelungen und Stillhalteabkommen für den Betrieb zur Verfügung. Gehe es «so weiter», müsse das Unternehmen sein gesamtes Filialnetz eben Mitbewerbern überlassen, zitiert die Regionalpresse einen Sprecher der Insolvenzverwalterin.
Nachtrag: Auch Prof. Dr. Manfred Hunkemöller, Geschäftsführer der PBE Produktionsgesellschaft für Bäckereierzeugnisse mbH für die Marke Westermann, erhebt ähnliche Vorwürfe und spricht sogar von einem «völlig unverständigen Betriebsrat». Die NGG will nun einen Schlichter anrufen, heißt es aus Bergkamen.

Schwarze Schafe: Wie kann sich eine Branche schützen?

Hamburg. (27.02. / usp) Der Hygiene-Skandal, der die backende Branche in Deutschland in diesen Wochen erschüttert, ist für professionell und redlich arbeitende Betriebe schwer zu ertragen. Allerdings gibt es dabei keinen Grund, von einer Betriebsgröße auf die andere zu zeigen. Denn dem einen, unfassbar großen, unsäglichen Skandal sind bereits viele kleinere Aufreger und stillschweigende Betriebsschließungen vorausgegangen. Ihnen gemeinsam ist, dass sie die Installation und Pflege eines funktionierenden Hygiene-Managements sträflich vernachlässigt hatten. Wer noch nicht genug hat von den aktuellen Vorgängen und Nachwehen in Bayern, dem sei das Internetangebot des Bayerischen Rundfunks empfohlen. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen lässt keinen Aspekt unbeleuchtet und stellt damit – in der Summe – natürlich auch Kontrollbehörden und Gesetzgebung in Frage. Ein zusätzliches Video von «Report München» (07:12 Minuten) lässt die überwältigende Mehrheit an vorbildlich arbeitenden, seit Generationen auf Sauberkeit bedachten Betriebe wünschen, das Netz an Kontrollen wäre engmaschiger und schwarze Schafe würden postwendend aus dem Verkehr gezogen. Backkapazitäten haben wir in Deutschland schließlich mehr als genug.


TERMINE + EVENTS


iba 2012: den Messeerfolg richtig planen

München. (29.02. / ghm) Mit der Initiative Messeerfolg unterstützt die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen Interessenten dabei, die Potenziale der Messebeteiligung während der iba 2012 als Aussteller optimal zu nutzen und einen maximalen Messeerfolg zu erzielen. Neben theoretischen Hilfestellungen unterstützt und begleitet die Initiative Aussteller auch bei der Umsetzung von wichtigen Schritten bei der Messevorbereitung, -durchführung und -nachbereitung. Die Initiative Messeerfolg wird vom GHM-Partner Meplan betreut und umgesetzt.

Kompetenztag 2012: LIV Bayern lädt herzlich ein

München. (28.02. / liv) Das Arbeitsleben ist rauer geworden. Wer nicht schnell, flexibel und hochkonzentriert an sein Tageswerk geht, der kommt schnell unter die Räder. Dieser Mechanismus ist das Hauptthema beim Bäcker-Kompetenztag 2012 des LIV Bayern am 08. März in Nürnberg. Der Referent, Matthias Herzog, stellt als Gegenrezept eine umfassende Strategie vor, die auf die Bereiche körperliche Gesundheit, mentale Fitness, emotionale Einstellung und zwischenmenschliche Beziehungen abzielt. Weitere Details siehe baecker-bayern.de.


THEMA DER WOCHE: Internorga 2012 – 09. bis 14. März


Premium-Plattform mit mehr als 1.200 Ausstellern

Image Hamburg. (hmc) Volle Hallen auf der Internorga. Mehr als 1.200 Aussteller aus 25 Ländern präsentieren auf der internationalen Fachmesse vom 09. bis 14. März auf dem gesamten Hamburger Messegelände Trends und Innovationen für den gesamten Außer-Haus-Markt. Die Ausstellerliste liest sich wie ein «Who is Who» der Branche. Aus allen Bereichen stellen Markführer ihre Neuheiten und Dienstleistungen vor. Mit ihren Themenschwerpunkten Küchentechnik und -ausstattung, Nahrungsmittel und Getränke, Einrichtung und Ausstattung, Bäckerei- und Konditoreibedarf sowie EDV, Kassensysteme und Kommunikation bildet die Leitmesse die gesamte Angebotspalette für den Außer-Haus-Markt ab. Der Vorteil: Die Fachbesucher erhalten den kompletten Überblick unter einem Dach. Die Internorga ist gleichzeitig eine Kommunikationsplattform der Extraklasse. Dazu bei trägt auch das hochkarätige Rahmenprogramm mit Top-Kongressen wie dem Internationalen Foodservice Forum am 08. März mit dem renommierten italienischen Star-Architekten und Designer Matteo Thun als Keynote Speaker. Weitere Kongresse sind der Deutsche Kongress für Gemeinschaftsverpflegung am 12. März sowie das Internorga Forum Schulcatering am 13. März. Fachliche Einblicke gewähren das Forum Gastgewerbe und attraktive Wettbewerbe wie der «Große Preis der Köche». Bei dem mit 11.000 Euro höchstdotierten Nachwuchs-Kochwettbewerb in Deutschland müssen 15 Teams zu je zwei Personen ein viergängiges Menü mit gehobenem Anspruch kochen. Im Foyer Süd erwartet die Fachbesucher wie gewohnt die gläserne Konditoren-Backstube der norddeutschen Konditoren-Verbände und die Vitrinenschau.

KMZ: Instrumente zur Kundenbindung und mehr

Image Hechingen. (KMZ) Durch die langjährige Erfahrung der Spezialisten von KMZ mit Vectron-Kassensystemen und vor allem die Spezialisierung auf einen Hersteller bietet Kunden von KMZ einen wichtigen Knowhow-Vorsprung, der bei komplexen Lösungen nicht von der Hand zu weisen ist. Heute ist KMZ bundesweit an vier Standorten und zudem mit mehreren Servicestützpunkten vertreten. Während der Internorga vom 09. bis 14. März finden Interessenten die Spezialisten der KMZ Kassensystem GmbH respektive KMZ-Xetron-Nord GmbH gleich dreimal, und zwar beim
• Vectron-Bäcker-Team in Halle B6, Stand 441,
• Kompetenzteam CompData in Halle B6, Stand 314 sowie beim
• Vectron-Gastro-Team in Halle B3 EG, Stand 106.
Peter Kaierle, Geschäftsführer Vertrieb der KMZ Kassensystem GmbH, legt Fachbesuchern zunächst mal das IT-Expertenforum (562 KB) ans Herz. Darüber hinaus hat er viele Neuigkeiten im Gepäck: So betreibt zum Beispiel die erste Bäckerei seit Mitte Januar BonVito by Vectron. Alle Fachgeschäfte des Unternehmens nutzen derzeit die Funktion Treuekarte / Stempelheft. Die Kundenkarten werden demnächst eingesetzt. Mitte März beginnt dann die zweite Bäckerei in Baden-Württemberg mit der BonVito Zahlkartenfunktion. Es lohnt sich also, das Gespräch mit den Systemspezialisten von KMZ zu suchen und von den vielfältigen Erfahrungen zu profitieren.

Alles für den Außer-Haus-Markt

Hamburg. (hmc) Alles für den Außer-Haus-Markt unter einem Dach: Das bieten die mehr als 1.200 Aussteller der Internorga vom 09. bis 14. März auf dem ausgebuchten Hamburger Messegelände – vom Global Player bis zum Newcomer. Die internationale Fachmesse deckt die gesamte Bandbreite für die Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung sowie die Bäcker- und Konditorenbranche ab. So können sich Fachbesucher während der Leitmesse für den Außer-Haus-Markt schnell und umfassend über die aktuellen Entwicklungen, Trends und Innovationen informieren. Ein Themenschwerpunkt der Fachmesse ist die Foodbranche. Hier vollzieht sich ein Umdenkungsprozess. Nicht mehr wegzudenken sind Authentizität, Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit, dazu Convenience. Der Trend geht zu Premium. Clean Label wird zur Benchmark. Snacking bleibt Megatrend (Volltext).

APT: Zeit, Ressourcen und damit Kosten zu sparen

Image Isernhagen. (is) Drei verschiedene, gebrauchsfertige Vorteige für die Aroma-Technologie zeigt IsernHäger während der Internorga mit der Add-Predough-Technologie (APT). Mit dem Einsatz von APT «AromaCrust-mix», «AromaSeed-mix» oder «AromaPumkin-mix» ist es großen wie kleinen Betrieben möglich, Zeit, Ressourcen und damit Kosten zu sparen. Durch das jederzeit verfügbare AromaStück ist es möglich, mehr Wasser im Brot zu binden und damit Rohstoffe zu sparen. Eine Qualitätssteigerung der Gebäcke gibt es quasi «gratis» dazu. Backende Betriebe können ihren Kunden damit deutlich mehr Aroma und eine längere Frischhaltung bieten. Das Besondere daran: alles ohne Investitionskosten in eine Anlage. Überzeugen Sie sich selbst und erleben Sie vom 09. bis 14. März in Hamburg bei IsernHäger in Halle B6, Stand 512 live und schmeckbar den vielfältigen Einsatz der «Add-Predough-Technologie». Abgerundet wird der Messeauftritt mit einen multimedialen Infopoint. Hier präsentieren die Vorteig-Spezialisten alle IsernHäger Systeme, Technologien und Dienstleistungen auf einen Blick. Fachbesucher können sich über kundenorientierte Lösungen für alle Vorteigformen in einem modernen Backbetrieb informieren – vom Industriebetrieb bis hin zur kleinen Spezialitäten-Bäckerei. Darüber hinaus gibt IsernHäger Einblick in seine Kompetenzfelder Forschung, Projektmanagement, Qualitätsberatung und Technologischer Support.

Hamburg. (hmc) Immer mehr Menschen verpflegen sich unterwegs. Bäckereien und Konditoreien profitieren davon und nehmen im modernen Außer-Haus-Markt eine zentrale Stellung ein: ein Kaffee auf dem Weg zur Arbeit, ein herzhafter Snack in der Mittagspause, ein Cappuccino und ein süßes Teilchen zum Feierabend – die Chancen für Backbetriebe, mit gastronomischen Angeboten zu jeder Tageszeit Umsatz zu generieren, sind so hoch wie nie zuvor. Welche Möglichkeiten Bäcker und Konditoren haben, ihre Betriebe angesichts dieser Entwicklung wirtschaftlich erfolgreich zu führen und ihre gastronomische Kompetenz zu steigern, zeigt die Internorga. Die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt öffnet vom 09. bis 14. März auf dem Hamburger Messegelände (Volltext).

Marvin 2012: neue Module, neue Möglichkeiten

Image Kronau. (goe) Die Branchensoftware Marvin ist ein professionelles Waren- und Kostenmanagement vom Einkauf bis zum Filialcontrolling. Leistungsstarke Funktionen vereinfachen die täglichen Routinearbeiten und erleichtern den Überblick. Durch die professionelle Fakturierung und Produktionssteuerung bietet Marvin bei einer Vielzahl der Arbeiten echte Unterstützung. Dadurch erhalten Anwender eine deutliche Entlastung in der Bestellabwicklung und Produktionsplanung. Der integrierte Einkaufsmanager sorgt für die optimale Übersicht über Einkaufspreise und ermöglicht es Nutzern, alle Eingangsrechnungen von Lieferanten genauestens zu prüfen. Auch zur Filialkontrolle stellt Marvin in übersichtlichen Auswertungen alle Informationen über Leistung, Genauigkeit und Sortimentsüberwachung zur Verfügung. Mit Marvin stellen die Software-Spezialisten von Goecom eine Branchenlösung zur Verfügung, die viele Facetten und Ausbaustufen bietet. Stichworte wie «Marvin Bestellprofi», «Ausschankkontrolle», «SB-Markt-Kontrolle», «Datenerfassungs-Assistent», «Revisionssicherheit» oder «Warenwirtschaft» deuten die Schwerpunkte an, die Goecom beim Servicepack 1 für die Marvin Edition 2011 respektive bei der neuen Marvin Edition 2012 gesetzt hat. Kleine und größere Änderungen, wie zum Beispiel eine «Echtzeit-Frosterverwaltung» oder ein komplett überarbeitetes «T.I.M» (das nun vollständig in die Edition 2012 integriert ist) zeigen, dass die Entwicklung der Branchensoftware fortlaufend ist und sich kontinuierlich an die Bedürfnisse, den Bedarf der backenden Branchen anpasst. Kommen Sie zur Internorga nach Hamburg, um sich bei Goecom Anregungen zu holen – Halle B6, Stand 515 – dann sollten Sie vielleicht noch wissen, dass die Experten in diesem Jahr auf ihr 25-jähriges Bestehen zurückblicken. Sie dürfen also gespannt sein, was die Software-Spezialisten für Sie im Gepäck haben …


MANAGEMENT + BETRIEB


ESUG: Schutzschirm für kriselnde Unternehmen

Image Isernhagen. (02.03. / ge) Am 01. März 2012 ist das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) in seinen wesentlichen Teilen in Kraft getreten, was auch für in Schieflage geratene Bäckereien eine Lösung darstellen kann, denn: Das Gesetz gilt als «Schutzschirmverfahren» für krisenbehaftete Unternehmen, weiß Steuerberater Carsten Klingebiel von Gehrke Econ. Nach Erkenntnis des Gesetzgebers haben insolvenzbedrohte Unternehmen nach dem bisher geltenden Recht kaum Chancen, eine frühzeitige Sanierung erfolgreich durchzuführen. Ziel des neuen Gesetzes ist es daher, die Sanierung von Unternehmen zu erleichtern. Dies soll im Wesentlichen durch einen stärkeren Einfluss der Gläubiger auf die Auswahl des Insolvenzverwalters, durch Ausbau und Straffung des Insolvenzplanverfahrens und durch die generelle Möglichkeit zur Eigenverwaltung des Schuldners erreicht werden – heißt es in einem Beitrag, in dem der Steuerberater die wesentlichen Vorteile des neuen Gesetzes erklärt.

KfW: Zuversicht im Mittelstand steigt rasant

Frankfurt / Main. (02.03. / kfw) Die Zuversicht, mit der die deutschen Mittelständler auf ihre künftigen Geschäfte blicken, hat sich weiter rasant verbessert – so lautet die wichtigste Botschaft des aktuellen KfW-ifo-Mittelstandsbarometers. Im Februar zogen die Geschäftserwartungen der kleinen und mittleren Firmen um beachtliche 4,9 Zähler an und damit doppelt so stark wie eine durchschnittliche Monatsveränderung. Mit 9,6 Saldenpunkten haben sie nun wieder das Niveau des vergangenen Juli erreicht. Der scharfe Erwartungseinbruch, der ab Sommer 2011 auf die gestiegenen Unsicherheiten infolge der Staatsschuldenkrise und auf die Einbrüche an den Aktienmärkten gefolgt war, ist somit korrigiert.

KMZ: Systemspezialisten expandieren weiter

Hechingen. (02.03. / KMZ) Die Systemspezialisten von KMZ expandieren weiter. Mit der KMZ Kassen Buch GmbH in Germering bei München sind die KMZ-Vectron-Lösungen jetzt auch für Bäckereien in Bayern in greifbare Nähe gerückt. Die KMZ Kassen Buch GmbH ist gleichzeitig ein qualifizierter Servicestützpunkt für Bäckerei-Kunden mit Vectron-Kassensystemen. Geschäftsführer des neuen Unternehmens ist Oliver Buch, seit Jahren in der Kassenbranche tätig. Weitere Standorte und Stützpunkte finden Interessenten auf der KMZ-Homepage.

Ofenbauer steigert Umsatz und Gewinn

Affalterbach. (01.03. / wg) Das Geschäftsjahr 2011 schloss die Wiesheu Gruppe mit einem Gesamtumsatz von 73,1 Millionen Euro ab. Der Umsatz bedeute nicht nur eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr mit 63 Millionen Euro. Erstmals auch habe der Exportanteil mit 52 Prozent höher gelegen als die Verkäufe im Inland. Wobei der Exportanteil gleich eine Steigerung um 44 Prozent erfahren habe, heißt es aus dem Württembergischen. 2011 schuf der Marktführer im Segment Ladenbacköfen zudem 41 neue Arbeitsplätze an den Standorten Affalterbach und Wolfen und beschäftigt aktuell 412 Mitarbeitende. Insgesamt investierten die Backofenbauer 2,5 Millionen Euro; davon eine Million in Affalterbach und 1,5 Millionen Euro in Wolfen. Prozess-optimierende Maßnahmen sorgten zusätzlich für erhöhte Kapazitäten.

BVE: Konjunkturreport bestätigt Erwartungen

Berlin. (29.02. / bve) Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) sieht sich in ihren Konjunkturprognosen durch die aktuellen vorläufigen Monatsdaten des Statistischen Bundesamts bestätigt. Nachdem im Dezember 2011 ein Umsatz von 12,9 Milliarden Euro erwirtschaftet wurde, erreichte die Branche einen Jahresumsatz 2011 von insgesamt 164,6 Milliarden Euro. Gegenüber 2010 wurde ein nominales Wachstum von 8,4 Prozent erreicht. Bereinigt um den Erzeugerpreisanstieg von 6,1 Prozent verbleibt ein realer Zuwachs von einem Prozent. Das Exportgeschäft verlief im letzten Quartal 2011 deutlich gemäßigter als in den übrigen Quartalen, was auf das Jahresergebnis durchschlug. Entgegen positiverer Erwartungen erzielte die Ernährungsindustrie 2011 einen Auslandsumsatz von 47,1 Milliarden Euro und steigerte ihre Exporte um 10,1 Prozent; ein großer Teil des Wachstums geht auf die Steigerung der Ausfuhrpreise um 8,4 Prozent zurück. Der hohe Exportzuwachs aus 2010 wurde nochmals übertroffen und die Exportquote erhöhte sich auf knapp 29 Prozent. Die Stimmungslage in der Ernährungsindustrie – laut Ifo-Geschäftsklimaindex – verbesserte sich im Februar 2012 um acht Punkte gegenüber dem Vormonat. Das Geschäftsklima erreichte damit seinen besten Wert seit September 2011. An den Rohstoffmärkten stiegen die Preise für wichtige Grundstoffe der Lebensmittelproduktion im Januar 2012 zwar um fünf Prozent gegenüber Dezember 2011, sie notierten damit aber 9,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Analog zum Vorjahr stiegen die Lebensmittelpreise für Verbraucher im Schnitt drei Prozent.

Joey’s: fordert einheitliche Steuer-Regelung

Hamburg. (28.02. / jp) Die aktuellen Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) und des Bundesfinanzhofs (BFH) haben eine Diskussion über den ermäßigten Mehrwertsteuersatz ausgelöst. Noch ist unklar, wie Speisen außer Haus besteuert werden sollen. Joey’s Pizza Service fordert daher den einheitlichen ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent und hofft auf eine schnelle Klärung durch die politischen Entscheidungsträger. Brisant aus Sicht der Pizzabäcker: Das Bundesfinanzministerium prüfe eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von sieben auf 19 Prozent für Außer-Haus-Dienstleistungen. «Die Erhöhung der Mehrwertsteuer würde dazu führen, dass die gesamte Branche die Preise massiv erhöhen müsste. Im Endeffekt würde diese Erhöhung in erster Linie die Verbraucher treffen», sagen die beiden Geschäftsführer Karsten Freigang und Friedrich Niemax der Joey’s Pizza Service (Deutschland) GmbH. «Die anhaltende Diskussion hat alle stark verunsichert. Wir fordern daher auch im Sinne der Konsumenten und unserer 130 Franchise-Partner eine schnelle Beendigung der laufenden Diskussion und eine einheitliche Regelung».

Mehrwertsteuer: Große Ratlosigkeit beim Party Service

Osterholz-Scharmbeck. (28.02. / psb) Ratlos hat sich der Party Service Bund Deutschland an das Bundesfinanzministerium und an die für Steuerfragen zuständigen Bundestagsabgeordneten aus den einzelnen Fraktionen gewandt. «Wir brauchen dringend Klarheit», schreibt Bundesgeschäftsführer Wolfgang Finken. Er zielt damit auf das jüngste Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Umsatzbesteuerung eines Partyservice-Betriebs ab. Das Gericht hatte die Messlatte für einen ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent deutlich erhöht. Denn der gilt nur noch für einfache, standardisiert zubereitete Speisen. Allerdings sieht Finken Grund zur Klage: «Die genauen Einzelheiten stehen nicht fest. Deshalb sind sowohl viele unserer Mitglieder als auch zahlreiche Steuerberater, zu denen wir in Kontakt stehen, ratlos und irritiert». Aus Sicht des Party Service Bunds fehlen eindeutige Definitionen vor allem für «einfache, standardisiert zubereite Speisen». Finken fragt: «Wo fängt eine einfache, standardisierte Zubereitung an und wo hört sie auf»? Der Party Service Bund betont zudem, dass er einen ermäßigten Umsatzsteuersatz von sieben Prozent für Speisen generell begrüßen würde. Damit befinde er sich auf einer Wellenlänge mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga).
Info: siehe auch «Umsatzbesteuerung von Leistungen eines Partyservices» – Bundesfinanzhof (BFH); Urteil vom 23. November (2011 XI R 6/08).


TRENDS + KONZEPTE


Verminderung von Schädlingsbefall ohne Chemikalien

Image Buchholz / Nordheide. (02.03. / ele) Schädlingsbefall in der Backstube, das ist eine Diagnose, die regelmäßig viel Aufwand und hohe Kosten verursacht. Nicht nur die Schädlingsbekämpfung durch autorisierte Unternehmen ist teuer, auch der vorbeugende Einsatz von Chemikalien kostet Geld und birgt Risiken. Häufige Ursachen für den Befall sind – neben unzugänglichen Bereichen oder herumliegenden Mehlstäuben – bereits von Beginn an eingebaute Schwachstellen, die während des täglichen Betriebs kaum noch zu kontrollieren sind. Daher berücksichtigt ELEKOM bei der Planung von Betriebs-Erweiterungen oder Neubauten bereits in einer sehr frühen Phase diese Aspekte. Durch das konsequente Einplanen mehrstufiger «Barrieren» wird das Eindringen von Schädlingen deutlich erschwert und werden die Folgekosten für die Betriebszeit möglichst gering gehalten. Schließlich ist es Ziel eines jeden Lebensmittel produzierenden Betriebs, den Einsatz von Chemikalien weitgehend zu minimieren – legt Ihnen das Team der ELEKOM Technik aus Buchholz bei Hamburg ans Herz, das auf diesem Gebiet über weitreichende Erfahrung verfügt (Bildquelle: Sarefo).

Fairtrade: in der Gastronomie immer wichtiger

Köln. (02.03. / ft) Ob Café, Bäckerei, Mensa oder Hotel – immer mehr gastronomische Betriebe in Deutschland nehmen Fairtrade-Produkte in ihr Sortiment auf. Über 18.000 sind es bereits, die Kaffee mit dem Fairtrade-Siegel ausschenken oder weitere fair gehandelte Produkte auf dem Menü anbieten. «Die Gastronomie ist der Motor des Fairen Handels», sagt TransFair Geschäftsführer Dieter Overath im Vorfeld der Internorga in Hamburg. Der Außer-Haus-Markt ist der Fairtrade-Bereich mit dem stärksten Wachstum. Im vergangenen Jahr stieg der Absatz um 27 Prozent auf 4.000 Tonnen. Wichtigstes Fairtrade-Produkt in der Gastronomie ist Kaffee: 2.600 Tonnen wurden 2011 verkauft, das entspricht rund 371 Millionen Tassen. «Der Außer-Haus-Markt kommt an der aktuellen Nachhaltigkeitsdebatte nicht vorbei. Hier ist eine klare Positionierung gefragt», sagt Overath. «Fairtrade macht eine Nachhaltigkeitsstrategie konkret sichtbar».

Kasse der Zukunft: schneller, vielseitiger, kontaktlos

Köln. (01.03. / ehi) Der Handel rüstet seine Kassen auf. Regelmäßig erneuert er Soft- und Hardware, um den Kundenwünschen nach mobilem und kontaktlosen Bezahlen, Selfcheckout und anderen Trends gerecht werden zu können. Wichtig ist auch die Investition in nachhaltige Kassenprodukte, heißt es in der aktualisierten Studie «Kassensysteme 2012». Damit widmet sich das EHI Retail Institute aus Köln zum vierten Mal den Trends und Strategien rund um Technologien am Point of Sale. Welche Projekte sind geplant, welche Trends haben sich bestätigt, welche Innovationen setzen sich durch? Über 60 Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum und einigen ausgewählten Nachbarländern haben sich an der aktuellen Erhebung beteiligt, die Ergebnisse bieten Einblick in aktuelle Entwicklungen rund um den Checkout (Volltext).

Studie: Trend zu Qualität und Frische setzt sich fort

Berlin. (25.02. / bve) Die Qualitätsorientierung der Verbraucher steigt, das hat die BVEGfK-Studie «Consumers’ Choice 2011» gezeigt. Geschmack und gesundheitliche Unbedenklichkeit haben bei allen Verbrauchern Priorität. Welches Produkt letztendlich eingekauft wird, hängt vom Einkommen und dem Qualitätsprofil der Kunden ab. Der Qualitätstyp, dem ein Verbraucher zugeordnet werden kann, bestimmt sich durch sein Konsumverhalten und seine Qualitätseinstellung. Es lassen sich fünf Qualitätstypen unterscheiden. Insgesamt sei festzustellen, dass das Einkaufsverhalten stärker durch soziodemografische Faktoren geprägt wird als durch das Profil der Qualitätsorientierung, heißt es aus Berlin (Volltext).


ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN


«Off-Flavour»: Wie kommt das Fehlaroma in den Mohn?

Bonn. (02.03. / fei) Die blauen, grauen oder auch weißen Samen des Schlafmohns sind im deutschsprachigen Raum aufgrund ihres nussigen Aromas vor allem bei Süßspeisen und Gebäck beliebt: als Füllung in Kuchen oder Strudel, als Streusel auf Brötchen oder Germknödel. Aus bislang unbekannten Gründen konnte in den letzten Jahren zunehmend ein intensives und anhaltendes Fehlaroma bei Mohnsamen festgestellt werden, das sich in bis zu zehn Prozent der Mohnchargen durch einen muffigen und erdig-modrigen Geruch und einen brennend-bitteren und kratzigen Geschmack äußerte, berichtet der Forschungskreis der Ernährungsindustrie (FEI) aus Bonn in einem Beitrag.

BVerwG: Gericht stärkt GVO-freie Landwirtschaft

Leipzig. (01.03. / bverwg) Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat entschieden, dass der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen auch dann zu beenden ist, wenn dem Landwirt bei der Aussaat die Verunreinigung des Saatguts nicht bekannt war (BVerwG 7C8.11 vom 29. Februar).

Hessen: «Klare Grenzen für grüne Gentechnik»

Wiesbaden. (01.03. / hmuelv) Mit seinem Urteil hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) das Vorgehen der hessischen Gentechnikbehörde gegen die ungenehmigte Aussaat von gentechnisch verändertem Saatgut bestätigt. «Das Gericht hat damit klare Grenzen für die grüne Gentechnik gezogen. Bestätigt wurde nicht nur die bisherige Behördenpraxis, sondern darüber hinaus unsere Forderung nach klaren Regeln für das Nebeneinander von Landwirtschaft mit und ohne Gentechnik», erklärt Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich in einer Stellungnahme. Die Richter hielten zugleich an der Nulltoleranz für gentechnisch verunreinigtes Saatgut fest. Besonders stellte das Gericht klar, dass der Grundsatz der Nulltoleranz auch dann gilt, wenn das Saatgut nur zu geringen Teilen gentechnisch verändert ist und der Landwirt bei der Aussaat keine Kenntnis von dieser Belastung hatte.


PERSONEN + EHRUNGEN


LUG: meldet neuen Verkaufsleiter Foodservice

Verden. (28.02. / lug) Neuer Sales Manager bei Lantmännen Unibake Germany (LUG) ist Matthias Ebeling. Im Zuge des kontinuierlichen Ausbaus des Vertriebs-Teams in Verden an der Aller verantwortet der 46-Jährige den Bereich Foodservice und ist somit für den Außendienst als auch den dazu gehörenden Vertriebsinnendienst verantwortlich. Darüber hinaus steht er allen Industriekunden des Tiefkühlbäckers zur Seite. Seine vielseitige Berufserfahrung sammelte Ebeling unter anderem bei Knorr Caterplan als Gebietsverkaufsleiter Hamburg (heute Unilever Bestfoods) sowie bei Hügli Nahrungsmittel als Verkaufsleiter Nord Food Service. Zuletzt war er als Regionalverkaufsleiter bei Edna International tätig.


BOOKMARKS + BOOKS


«backwaren aktuell»: 01/2012 nimmt das VIG unter die Lupe

Berlin. (02.03. / wifo) Die Forderungen nach Transparenz und mehr Informationen geben seit Jahren in der Verbraucherschutzpolitik den Ton an. Mit dem jüngst verabschiedeten Verbraucherinformationsgesetz (VIG) werden diese in bislang beispielloser Weise aufgriffen – ohne allerdings die Rechte der Unternehmer angemessen zu berücksichtigen, lautet eine weitläufige Kritik. Was das für die Praxis – auch für die Backbranche – bedeutet, erläutert ein aktueller Beitrag in der jetzt erschienen Ausgabe 01/2012 von «backwaren aktuell» aus der Feder des Wissensforums Backwaren. Sie enthält zudem einen zusammenfassenden Überblick über Verbraucherstudien des letzten Jahres, darunter die «Dr. Oetker Backstudie 2011». Über die breite Sortimentsvielfalt und die Geschichte der Siede- und Fettgebäcke informiert ein Beitrag von Irene Krauß, Leiterin des Museums für Brotkultur in Ulm.

Bäckerhandwerk on Line: Alles neu macht der März

Berlin. (01.03. / ZV) Erhöhte Nutzerfreundlichkeit, zeitgemäße Optik im aktuellen Corporate Design, bessere Lesbarkeit und erweiterte Inhalte besonders für Innungsbäcker – das erwartet die Besucher der neuen Homepage des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) ab sofort. Die neue Seite bietet zudem neue Services, Hintergrundinfos für Verbraucher und viele andere Details, die freundlich ins Auge fallen – frei nach dem Motto: «Finden statt Suchen». Wer schon mal dabei ist, sollte von baeckerhandwerk.de unbedingt einen Abstecher zu back-dir-deine-zukunft.de, brotregister.de, fruehstuecksbaecker.de und baeckerwalz.de machen. Interessenten werden gewiss nicht enttäuscht. Weitere Querverweise (brot-test.de, akademie-baeckerhandwerk.de, iba.de …) laden zum Schmökern ein und runden das Angebot sinnvoll ab.

Global Industry: Wilmar acquires interest in Goodman Fielder

Hamburg. (bm) Wilmar International, Asia´s leading agribusiness group, announced that it has acquired a 10,1 percent interest in Goodman Fielder, Australasia´s leading listed branded food company. Goodman Fielder owns leading consumer brands in the baking, dairy, home ingredients and edible oils categories across Australia, New Zealand and Asia Pacific. Other topics of the week:

Title Region Date
Ebro Foods: Net Profit Up 17,6% in FY 2011 (ES) Fri 03-02
Quiznos: Expands Into Russia Ahead of Olympics (US) Fri 03-02
General Mills: Acquires Food Should Taste Good (US) Fri 03-02
Mintel: Authenticity is Key Ingredient in Ethnic Fare (US) Fri 03-02
NRA: Outlook Remains Positive Despite Slight Dip (US) Fri 03-02
Flowers Foods: Announces Promotions Within Corporate IT Staff (US) Fri 03-02
Wilmar: acquires 10,1 % interest in Goodman Fielder (SG) Thu 03-01
Crumbs Bake Shop: Reports Q4/2011 Financial Results (US) Thu 03-01
Domino’s: announces results for Q4 and FY 2011 (US) Wed 02-29
Wilmar: posts earnings of 1’6 billion USD for FY 2011 (SG) Wed 02-29
Canada Bread: Reports Results for Q4 and Year 2011 (CA) Wed 02-29
Goodman Fielder: announced Half Year Results (AU) Wed 02-29
Goodman Fielder: Wilmar International increases stake (AU) Wed 02-29
Domino´s: Welcomes new EVP, Chief Information Officer (US) Wed 02-29
Hostess Brands: Retains Gregory F. Rayburn as CRO (US) Wed 02-29
ABF: H1/2012 interim results seem in line (UK) Tue 02-28
Nestle: creating over 450 new jobs in Germany (CH) Tue 02-28
Grupo Bimbo: 4th Quarter and Full Year 2011 Results (MX) Mon 02-27
Tim Hortons: Continues Momentum with Robust Q4 Results (CA) Mon 02-27
Tim Hortons: announces new share repurchase program (CA) Mon 02-27
Fedima: about ingredients in the bakery chain (BE) Sat 02-25
Study: C-stores Step up Sales at Foodservice Units (US) Sat 02-25
Gluten Intolerance: Some May Be Suffering In Silence (US) Sat 02-25


REZEPTE + IDEEN


GMF: Vollkornbrötchen mit Rüeblifüllung

Image Bonn. (02.03. / GMF) Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – immer gibt es jahreszeitliche Rezepte, mit denen die Brotzeit zur «schönsten Zeit» wird. «Vollkornbrötchen mit Rüeblifüllung» ist so ein Rezept der GMF Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung aus Bonn, das gut zum nahenden Frühling passt.

Zutaten: Für 4 Portionen benötigen Sie 4 Vollkornbrötchen, 4 dicke Möhren (300g), 25g Butter, 50g Gouda, 2 Bund Schnittlauch, 1 Knoblauchzehe.

Zubereitung: Die Brötchen aufschneiden und aushöhlen. Die Krume zerbröseln. In einer beschichteten Pfanne die Hälfte der Butter erhitzen, den Knoblauch dazupressen. Die Brösel goldbraun rösten und beiseite stellen. Die Möhren schälen, dann mit einem Sparschäler rundherum dünne Möhrenstreifen abhobeln. Die restliche Butter in der Pfanne erhitzen und die Möhrenstreifen darin drei bis vier Minuten dünsten. Den Schnittlauch im Ganzen dazugeben und einen Moment mit dünsten. In der Zwischenzeit den Käse grob raffeln. Möhren mit Salz und Pfeffer abschmecken, Käse und Brösel unterheben und in die Brötchen füllen, die Deckel auflegen.

Nährwert: 330 kcal oder 1370 kJ je Portion.