Freitag, 5. März 2021

WB-49-2011

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 49. KW 2011 (03.12. bis 09.12.)
Download: https://www.webbaecker.de/11archivphp/wb4911.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

TERMINE + EVENTS:
01. «Brennpunkt Kasse»: mehr Kontrolle über Waren und Geld
02. Food+Life: trifft voll den Trend
03. Internorga 2012: zu aktuellen Entwicklungen und Trends
04. Unternehmertag Lebensmittel: «Wir schaffen Werte»

MANAGEMENT + BETRIEB:
05. Runderneuerung: Manner investiert 30 Millionen Euro
06. Über die Planung moderner Bäckereien
07. BGN Präventionspreis 2012: jetzt bewerben
08. SB-Markt-Kontrolle: Rechnungsprüfung leicht gemacht

MARKETING + VERKAUF:
09. Bioprodukte 2011: Absatz steigt um acht Prozent
10. GfK Consumer Index: Warten aufs Christkind …

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
11. Bio aus Italien: Bund fordert Lieferlisten an
12. Bio aus Italien: Deutsche Branche handelt sofort
13. Lebensmittel: Weniger Verschwendung durch Tiefkühlkost

PERSONEN + EHRUNGEN:
14. ZV: würdigt herausragendes gesellschaftliches Engagement

BOOKMARKS + BOOKS:
15. Global Industry: Puratos Group strengthens position

REZEPTE + IDEEN:
16. Bunte Sterne: Kleine Appetizer für zwischendurch


TERMINE + EVENTS


«Brennpunkt Kasse»: mehr Kontrolle über Waren und Geld

Hechingen. (09.12. / KMZ / goe) Die Kontrolle des Waren- und Geldflusses ist für Unternehmer und leitende Angestellte immer ein aktuelles Thema. Deshalb veranstalten die Systemspezialisten von KMZ-Kassensystem gemeinsam mit den Software-Experten von Goecom ein eintägiges Informationsseminar. Dafür sind drei Termine vorgesehen: 18. Januar, 19. Januar und 20. Januar. Der Kurs mit maximal zwölf Teilnehmern pro Tag findet bei KMZ in Hechingen statt. Die Veranstaltung beginnt jeweils um 10:00 Uhr und endet voraussichtlich um 16:00 Uhr. Die Kursgebühr beträgt 80 Euro. KMZ und Goecom wollen Ihnen alle Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie mehr Kontrolle über Ihren Waren- und Geldfluss innerhalb Ihres Betriebs erhalten. Das Thema erstreckt sich vom Finden von Differenzen über die Snackkontrolle bis hin zum Filialcontrolling schlechthin. Die Veranstaltung setzt nicht zwingend ein vorhandenes Warenwirtschafts- oder Kassensystem voraus.
Info: Interessenten haben die Wahl zwischen der Seminar-Anmeldung über KMZ und der Goecom,:::::.de/Events/events.php” >Seminar-Anmeldung über Goecom.

Food+Life: trifft voll den Trend

München. (09.12. / ghm) Das Messeduo Heim+Handwerk sowie Food+Life ist nach fünftägiger Dauer mit insgesamt 122.000 Besuchern zu Ende gegangen. Bei der repräsentativen Umfrage gaben drei Viertel von ihnen an, den Treffpunkt für Genießer besucht zu haben. Dabei lag das Interesse an Produkten direkt aus Erzeugerhand hoch im Kurs. Deren Auswahl war groß, denn 163 Aussteller stellten in diesem Jahr ihre Erzeugnisse vor. «Das Feedback der Aussteller ist äußerst positiv. Sie berichten von einer hohen Begeisterung der Besucher und einem steigenden Interesse für Qualität und regionale Herkunft der Produkte», sagt Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH. «Die Kauflust der Besucher war so groß, dass die Spezialitäten vieler Aussteller am Messeschluss ausverkauft waren». Zu den außergewöhnlichen Köstlichkeiten gehörten Senfpralinen aus Monschau, mit Blattgold überzogene Schoko-Nikoläuse aus Augsburg und ein oberbayerischer Aperitif-Essig aus Edelkastanienhonig. 40 Winzer und Weinanbieter rundeten das Angebot mit den passenden Tropfen ab. Im Mittelpunkt des Geschehens standen für die rund 90.000 Besucher/innen oft die handwerkliche Erzeugung der Produkte, deren regionale Herkunft und die schonende Verarbeitung.

Hamburg. (06.12. / hmc) Alles für den Außer-Haus-Markt unter einem Dach: Das bieten die mehr als 1.200 Aussteller der Internorga vom 09. bis 14. März 2012 auf dem ausgebuchten Hamburger Messegelände – vom Global Player bis zum Newcomer. Die internationale Fachmesse deckt die gesamte Bandbreite für die Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung sowie die Bäckerei- und Konditoreibranche ab. So können sich die Fachbesucher auf der Leitmesse für den Außer-Haus-Markt schnell und umfassend über die aktuellen Entwicklungen, Trends und Innovationen informieren (Volltext).

Unternehmertag Lebensmittel: «Wir schaffen Werte»

Berlin. (03.12. / bve) Der «Unternehmertag Lebensmittel» in Köln steht am 19. und 20. März unter dem Titel «Wir schaffen Werte». Der Branchenevent des Handelsverbands Deutschland (HDE) und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) führt alljährlich rund 600 Unternehmer und Manager der Branche in einer hochkarätig besetzten Veranstaltung zusammen. Details – Programm, Anmeldung – siehe unternehmertag-lebensmittel.de.


MANAGEMENT + BETRIEB


Runderneuerung: Manner investiert 30 Millionen Euro

Wien / AT. (09.12. / mag) Mit der Entscheidung für einen Ausbau des bestehenden Standorts legt die alpenländische Manner AG den Grundstein für weitere, nachhaltige Erfolge und setzt einen wichtigen Schritt in Richtung Wettbewerbsfähigkeit und Produktionseffizienz. Neben einer Erweiterung der Produktionsflächen plant das Unternehmen die Errichtung eines Logistikzentrum sowie einer Verladezone und – schrittweise – ein neues Produktentwicklungszentrum mit angeschlossener Lehrlingsausbildung. Ein neues Bürogebäude auf dem bestehenden Grundstück komplettiert das Vorhaben. Die baulichen Veränderungen beginnen im Jahresverlauf 2012. Die Josef Manner + Comp AG sei das selten gewordene Beispiel eines erfolgreichen österreichischen Großunternehmens, das sich seit der Gründung 1890 zum Großteil noch in Familienbesitz befindet, heißt es in einer Mitteilung. An den drei Standorten – dem Stammwerk Wien sowie den Zweigwerken Perg (Oberösterreich) und Wolkersdorf (Niederösterreich) sind zusammen etwa 700 Mitarbeiter/innen beschäftigt. Seine Produkte exportiert Manner in mehr als 50 Länder weltweit. Im Geschäftsjahr 2010 setzte das Unternehmen insgesamt 158,5 Millionen Euro um.

Über die Planung moderner Bäckereien

Image Buchholz / Nordheide. (08.12. / ele) Wer sich als Bauherr mit der Planung einer modernen Bäckerei befasst, der hat nicht nur Wünsche und Vorstellungen, sondern auch Pflichten und Auflagen. Noch dazu soll der neue oder erweiterte Betrieb möglichst optimal auf die Zukunft vorbereiten. Welche Gebäudestruktur bietet sich an? Welche Räume werden gebraucht? Was ist bei den Haupt- und Nebenflächen zu beachten? Während der 62. Tagung für Bäckerei-Technologie in Detmold führte Dirk Marben von ELEKOM die gut 300 Teilnehmer/innen in die Planung moderner Bäckereien ein. Wobei die Motive für einen Neu- oder Erweiterungsbau sehr unterschiedlich sein können: Sie reichen von der erforderlichen Schaffung zusätzlicher Kapazitäten im Gewerbe-freundlichen Umfeld bis hin zum nüchternen Abarbeiten behördlicher Auflagen, nachdem die Nachbarn bereits auf den Barrikaden waren. Das spiegelt sich im Anforderungskatalog wider, verbunden mit weiteren individuellen Vorstellungen. Externe Anforderungen, resultierend etwa aus den Zertifizierungssystemen IFS, BRC oder ISO 22000, komplettieren den Katalog. Hinzu kommen gängige behördliche Auflagen, die innerhalb dieses Katalogs oder im Rahmen eines Pflichtenhefts ermittelt und ausgearbeitet werden. Eine eingehende Ist-Analyse – von der Annahmequarantäne bis hin zu Versand und Transport – unterzieht alle relevanten Produktionsabläufe einer eingehenden Prüfung, um Potenziale zur Verbesserung aufzudecken. Dann erst werden bestehende Abläufe optimiert, bevor notwendige neue Abläufe hinzukommen. Daran schließt sich die Entwicklung der technischen Gebäudeausstattung (TGA) an. Heizungs-, Lüftungs-, Klima-, Elektro- und Sanitärtechniken sind nicht nur für das Gebäude erforderlich, sondern für die Sicherstellung der wertschöpfenden Produktionsprozesse.

Info: Seit über 20 Jahren bietet ELEKOM Team-orientiertes Projektmanagement, basierend auf dem Zusammenwirken verschiedenster Fachleute für Produktionstechnik, Bau und technische Gebäudeausstattung. Details und zahlreiche Referenzen gibt es unter ELEKOM,:::::.de” >elekom.de. Tragen Sie sich mit Gedanken an einen Neu- oder Erweiterungsbau, stehen Ihnen die Spezialisten aus Buchholz bei Hamburg gerne mit Rat und Tat zur Seite.

BGN Präventionspreis 2012: jetzt bewerben

Mannheim. (05.12. / bgn) Der BGN-Präventionspreis geht in die fünfte Runde. Wieder gibt es insgesamt 50.000 Euro Preisgeld zu gewinnen. Prämiert werden vorbildliche und besonders gelungene Lösungen und Konzepte zur Verbesserung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Details siehe
Info:

SB-Markt-Kontrolle: Rechnungsprüfung leicht gemacht

Kronau. (03.12. / goe) Viele Bäckereien arbeiten nicht mehr nur mit eigenen Filialen, sondern beliefern auch verschiedene SB-Märkte in ihrem Vertriebsgebiet. Dabei ist ein leidiges Thema immer wieder die Rechnungskontrolle – je mehr Märkte man beliefert, um so aufwändiger ist die Kontrolle. Damit aus mehreren Stunden wenige Minuten werden können, hat Goecom das neue Modul «SB-Markt-Kontrolle» für Marvin entwickelt. Dabei werden die in der Bäckereisoftware hinterlegten Daten ohne viel Aufwand mit den Daten verglichen, die die belieferte SB-Marktkette zur Verfügung stellt (Zahlungsavis …). Differenzen weist das Modul sofort aus und markiert sie nach den Vorgaben der Bäckerei – und zwar in wenigen Augenblicken, wie Ihnen «Rechnungsprüfung leicht gemacht» anschaulich erklärt.


MARKETING + VERKAUF


Bioprodukte 2011: Absatz steigt um acht Prozent

Frankfurt / Main. (06.12. / nc) Dioxinskandal, EHEC-Krise und die Reaktorkatastrophe von Fukushima: Die dramatischen Entwicklungen im Laufe dieses Jahres haben die Verbraucher erheblich verunsichert. Viele trieb das Bedürfnis nach vermeintlich sicheren Lebensmitteln wieder verstärkt ans Bioregal. Die Folge: Bioprodukte verzeichneten nach einer schwachen Entwicklung im Vorjahr in den ersten neun Monaten 2011 nun ein kräftiges Umsatzplus von 9,5 Prozent und einen Absatzzuwachs von acht Prozent, berichten die Marktforscher von Nielsen Deutschland. Selbst Preiserhöhungen in einigen Bio-Warengruppen schreckten die Verbraucher nicht mehr vom Griff ins Bioregal ab. Parallel dazu stieg der Umsatz für Lebensmittel-Warenklassen mit Bio-Angeboten im Zeitraum Januar bis September 2011 gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent; von der konventionellen Ware in den betreffenden Warengruppen wurde jedoch nicht mehr verkauft – minus 0,4 Prozent (Volltext).

GfK Consumer Index: Warten aufs Christkind …

Nürnberg. (05.12. / gfk) Im Oktober lag die Nachfrage nach Stollen um ein Fünftel unter der des entsprechenden Vorjahresmonats, nachdem sie bereits im September ähnlich deutlich hinterhergehinkt hatte. In den beiden Monaten zusammen verkaufte der Handel fast 1,2 Millionen Stollen weniger als im Vorjahr. Das muss er (bei passendem Wetter …) erst einmal aufholen. Ähnlich sieht es bei anderen Weihnachtsleckereien wie Lebkuchen, Dominosteinen, Printen oder Spekulatius aus. Ihr Absatz lag im September stolze 18, im Oktober immerhin noch acht Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Das entspricht einem Rückstand von mehr als 2.300 Tonnen in beiden Monaten zusammen, heißt es im GfK Consumer Index 10/2011.

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ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


Bio aus Italien: Bund fordert Lieferlisten an

Berlin. (08.12. / bmelv) Italienische Behörden haben im Rahmen von Kontrollen Betrugsfälle bei Bioprodukten aufgedeckt. Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen gehen von den Produkten keine gesundheitlichen Gefahren für Verbraucher aus. Es handelt sich vielmehr um einen Fall von dreistem Etikettenschwindel, der in Italien seinen Ausgangspunkt hat. Wie viele Waren ins EU-Ausland, besonders nach Deutschland, geliefert wurden, werde nun geprüft, heißt es aus dem BMELV. Das BMELV und die zuständigen Behörden nehmen diesen Fall von Etikettenschwindel bei Bio-Produkten sehr ernst. Der Bund hat die Lieferlisten von den italienischen Behörden angefordert. Für Deutschland wird die zuständige Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Bonn hier unmittelbar tätig. Sie steht in Kontakt mit dem in Italien zuständigen Ministerium, um alle erforderlichen Informationen einzuholen. Die Daten aus den Lieferlisten werden dann direkt den deutschen Bundesländern und den dortigen Kontrollstellen zugeleitet, um die erforderlichen Schritte für eine Rückverfolgung der Waren einzuleiten und gegebenenfalls Produkte vom Markt zu nehmen. Es gibt für solche Fälle von Etikettenschwindel ein klares, einheitliches Prozedere in Europa und den Mitgliedstaaten. Der Fall wird auch auf europäischer Ebene unmittelbar in das Informationssystem OFIS (Organic Farming Information System) eingestellt, um auf diesem Wege alle Mitgliedstaaten und betroffenen Wirtschaftskreise zu informieren.

Bio aus Italien: Deutsche Branche handelt sofort

Berlin. (08.12. / boelw) Seit Bekanntgabe der Betrugsfälle mit Bio-Lebensmittel in Italien überprüfen die deutschen Bio-Verbände umfassend, ob Mitgliedsunternehmen mit der fraglichen Ware beliefert wurden. Dabei arbeiten die deutschen Bio-Verbände eng mit den italienischen Verbandskollegen und den Bio-Kontrollstellen zusammen. Die Mitglieder des BÖLW verurteilen jeden Betrugsversuch auf das Schärfste. Die italienischen Behörden verhafteten sieben Personen aus vier Unternehmen, die über mehrere Jahre konventionelle Ware im Wert von 200 Millionen Euro umdeklariert und als Bio-Ware verkauft haben sollen. Kein Bereich der Lebensmittelwirtschaft wird so streng kontrolliert wie der Bio-Bereich. Das beste Kontrollsystem kann jedoch kriminelle Machenschaften nicht verhindern. Ein strenges Kontrollsystem kann aber – wie in diesem Fall – dazu beitragen, den Betrug aufzudecken und den Kriminellen das Handwerk zu legen. Insgesamt geht der BÖLW davon aus, dass der Anteil von Betrugsfällen am Gesamtumsatz mit Bio-Produkten in Europa bei unter 0,5 Prozent liegt. Diese Fälle konnten nahezu alle durch Kontrollstellen und Behörden aufgedeckt werden. Betrüger, die gegen die Bio-Richtlinien verstoßen, müssen mit der ganzen Härte des Gesetzes bestraft werden. Sie schädigen nicht nur ihre Handelspartner, sondern bringen eine ganze Branche in Verruf. Der BÖLW ist der Spitzenverband deutscher Erzeuger, Verarbeiter und Händler von Bio-Produkten.

Lebensmittel: Weniger Verschwendung durch Tiefkühlkost

Berlin. (03.12. / dti) Tiefkühlkost reduziert die Verschwendung von Lebensmitteln in Deutschland. Tiefgekühlte Produkte werden deutlich seltener weggeworfen als frische Lebensmittel. Das belegt eine repräsentative Umfrage unter 1.500 Personen (davon 979 haushaltsführende), die das Deutsche Tiefkühlinstitut (dti) bei TNS Infratest in Auftrag gegeben hatte. Fast 90 Prozent der Befragten gaben demnach an, dass sie bisher mindestens ein frisches Lebensmittel (oder Teile davon) selten wegwerfen mussten – oder öfter. Im Vergleich dazu: Nur gut ein Viertel der Befragten (29 Prozent) wirft tiefgekühlte Lebensmittel weg. Besonders deutlich wird dieser Unterschied bei frischem Obst und Gemüse. Nur jeder Fünfte der regelmäßigen Käufer (18,8 Prozent) will diese Produkte «noch nie» im Müll entsorgt haben. Bei TK-Kost waren es hingegen fast 80 Prozent (78,7 Prozent), die aussagten, diese bislang nie weggeworfen zu haben. Auch Backwaren aus der Tiefkühltruhe landen wesentlich seltener auf dem Müll als frische: Während mehr als die Hälfte (55 Prozent) schon einmal frische Brötchen, Torten oder Kuchen vor dem Verzehr oder der Zubereitung weggeworfen hat, waren es bei den entsprechenden Tiefkühlprodukten weniger als ein Viertel der Befragten (24 Prozent). Insgesamt zeige die Studie auf, dass jüngere Befragte zwischen 14 und 29 Jahren frische Lebensmittel häufiger entsorgten, schreibt das dti. Die Über 60-Jährigen tun dies eher selten bis nie. Vergleicht man diese Ergebnisse mit dem Konsum von Tiefkühlkost zeigt sich ein ganz anderes Bild: Das seltene Wegwerfen von Lebensmitteln ist beispielweise bei tiefgekühlter Pizza altersunabhängig. «Tiefgekühlte Produkte leisten einen eindeutigen und nachhaltigen Beitrag für den verantwortlichen Umgang mit unseren Lebensmitteln. Würden noch mehr Menschen zu Tiefkühlkost greifen, wäre das Problem der Nahrungsmittelverschwendung wesentlich geringer», heißt es in einer Mitteilung des Deutschen Tiefkühlinstituts.


PERSONEN + EHRUNGEN


ZV: würdigt herausragendes gesellschaftliches Engagement

Berlin. (06.12. / ZV) Bereits seit 1985 gibt es den «Internationalen Tag des Ehrenamts». Von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, ist es das Ziel dieses Tages, auf vorbildliches und nachahmenswertes Engagement aufmerksam zu machen. Im Bäckerhandwerk gibt es viele Menschen, die es verdient hätten, an dieser Stelle geehrt zu werden. Deshalb nutzt der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) die Gelegenheit, stellvertretend drei Menschen zu würdigen, die sich durch ihr Engagement besonders hervorgehoben haben: Charly Grote, Richard Nußbaumer und Erich Stappel (Volltext).


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: Puratos Group strengthens position

Hamburg. (bm) Belgian Puratos Group announced that its estimated results for 2011 show solid organic sales growth of approximately eleven percent, thus confirming its long-term growth ambition. Also the Group announced plans to build a 22 million EUR site in China and production facilities in Spain and Mexico. Other topics of the week:

Title Region Date
Puratos Group: strengthens its global position (BE) Fri 12-09
Aspo Group: Leipurin acquires Vulganus Oy (FI) Fri 12-09
NPD Group: 2012 begins with industry traffic flat (US) Fri 12-09
Hershey: New Member Elected to Board of Directors (US) Thu 12-08
Starbucks: General Counsel and Secretary Retires (US) Thu 12-08
Foodservice: Five Trends Set to Shape Restaurant Menus (US) Wed 12-07
Hooters: Names Chief Operating Officer (US) Wed 12-07
Grupo Bimbo: closes acquisition in Spain and Portugal (MX) Tue 12-06
Cargill: announces reduction in company workforce (US) Tue 12-06
Kraft Foods: announces post spin-off leadership (US) Tue 12-06
Wendy’s: Company Consolidating Headquarters in Ohio (US) Mon 12-05
Internorga: 2012 is fully booked (DE) Mon 12-05
ConAgra: Completes Acquisition of National Pretzel (US) Sat 12-03
Top Foodservice Distributors Continue Concentrating Power (US) Sat 12-03


REZEPTE + IDEEN


Bunte Sterne: Kleine Appetizer für zwischendurch

Image Bonn. (09.12. / GMF) Nicht nur im Dezember eignet sich die Idee der GMF Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung von den «Bunten Sterne-Häppchen». Es könnten auch – je nach Ausstecher und Tülle – ebenso bunte «Taler-Häppchen» sein. Kleine Appetizer, die sich für das kalte Büffet ebenso eignen wie – in abgewandelter Form – für das Bäckerfachgeschäft und den kleinen Snack zwischendurch, wollen Sie Ihren Kunden die mundgerechten Häppchen offerieren.

Zutaten: Für vier Personen benötigen Sie etwa 500g Sandwichbrot; etwa 500g Roggenvollkornbrot; 250g Trüffelleberwurst; 2El Weinbrand; 60g weiche Butter; 125ml Sahne; 1/4 Bund Thymian; rote, gelbe und grüne Paprikaschote; Salz, Pfeffer; sternförmige Ausstechformen.

Zubereitung: Leberwurst mit Weinbrand, Sahne und Butter verrühren. Thymian von den Stängeln zupfen, etwas zur Garnierung beiseite legen, den Rest hacken. Leberwurstmasse mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken. Mit einem großen Stern-Ausstecher aus Sandwichbrot und Vollkornbrot zusammen rund 32 Sterne ausstechen und die Brotreste anderweitig verwenden. Leberwurstmasse in eine Spritztülle füllen und auf die Sterne verteilen. Paprikaschoten vierteln, putzen und mit einem Sparschäler häuten. Mit einem kleinen Stern-Ausstecher aus allen Paprikaschoten Sterne für die Garnierung ausstechen. Vollkornbrot mit gelben, Sandwichbrot mit roten Sternen und Thymianblättchen verzieren. Grüne Sterne dekorativ dazwischen verteilen.

Nährwert: 720 kcal oder 3010 kJ für jede Person.