Donnerstag, 25. Februar 2021

WB-01-2012

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 01. KW 2012 (02.01. bis 06.01.)
Download: https://www.webbaecker.de/12archivphp/wb0112.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. BackWerk: setzte 2011 rund elf Prozent mehr um
02. Westermann: Bäckerei will wieder durchstarten
03. Wurzbacher Backhaus: findet Weg aus der Krise
04. Lantmännen Unibake: schließt das Werk Verden
05. Älbler-Bäck Burk: meldet Insolvenz an

TERMINE + EVENTS:
06. LIV-Bayern: lädt zum Kompetenztag 2012

MANAGEMENT + BETRIEB:
07. Coop Schweiz: meldet erfreuliches Ergebnis für 2011
08. Statistik: Einzelhandelsumsatz legt ordentlich zu
09. SSP: erzielt Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2011
10. LeShop.ch: stößt in die Gewinnzone vor
11. IGZ: Zeitarbeits-Mindestlohn ist beschlossen
12. BFDI: Fanpages auf Facebook + Co. rechtswidrig
13. Statistik: Tarifverdienste bisweilen unter 6,50 Euro

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
14. BMELV: drängt auf höheres Niveau bei Öko-Kontrollen
15. Oft besucht: lebensmittelwarnung.de ist ein Erfolg

ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN:
16. Mehlverbrauch: steigt auf 67,8 Kilo pro Kopf
17. DBV: Getreide- und Ölsaaten notieren fest
18. Biomarkt: Flächenumstellungen weiter schleppend
19. Aussaat: drei Prozent mehr Wintergetreide für 2012

PERSONEN + EHRUNGEN:
20. Apetito AG: meldet neues Vorstandsmitglied
21. VDMA: Fachabteilung Bäckereimaschinen setzt auf Kontinuität

BOOKMARKS + BOOKS:
22. Global Industry: World of Private Label in Amsterdam

REZEPTE + IDEEN:
23. GMF: Apfel-Speck-Kuchen nach Altenländer Art


MARKT + UNTERNEHMEN


BackWerk: setzte 2011 rund elf Prozent mehr um

Essen. (06.01. / bw) Die BackWerk Service GmbH, Marktpionier und Marktführer unter den SB-Bäckereien, erzielte 2011 einen Umsatzzuwachs von elf Prozent auf 153 Millionen Euro. Auf den bestehenden Flächen beträgt der Wachstumssprung sechs Prozent. Mit aktuell 286 Filialen zählt das vor zehn Jahren gegründete Franchise-Unternehmen zu den «Top Five» der Filialbäckereien in Deutschland. Der strikte Wachstumskurs soll sich im neuen Jahr mit dann 300 Betrieben und einem Planumsatz von 168 Millionen Euro fortsetzen. Zugleich baut BackWerk seine Position als eine der bekanntesten und einzige in allen deutschen Bundesländern vertretene Bäckermarke weiter aus. In Großstädten mit über 100.000 Einwohnern liegt die Markenbekanntheit derzeit bei 39 Prozent – vor drei Jahren waren es 26 Prozent. Derweil sehe die Entwicklung im traditionellen Bäckerhandwerk nicht so erfreulich aus, heißt es in einer Branchenbetrachtung aus Sicht der SB-Backwarenhändler – nachzulesen unter
Info: https://www.webbaecker.de/r_markt/2012/0112-BACKWERK.HTM

Westermann: Bäckerei will wieder durchstarten

Bergkamen. (05.01. / wib) Im Oktober war die Bäckerei Westermann GmbH in finanzielle Schieflage geraten. Das Amtsgericht Dortmund hatte über das Vermögen der PBE Produktionsgesellschaft für Bäckereierzeugnisse mbH mit Sitz in Bergkamen und gesetzlich vertreten durch Geschäftsführer Prof. Dr. Manfred Hunkemöller das Insolvenzverfahren eröffnet (siehe WebBaecker 43/2011). Zur vorläufigen Insolvenzverwalterin hatte das Gericht die Rechtsanwältin Dr. Petra Mork bestellt. Nach deren Angaben wurden für das Unternehmen erste Maßnahmen zur Restrukturierung und Sanierung eingeleitet. Dazu gehört, dass von den ursprünglich 33 Filialen fünf geschlossen wurden und weitere fünf Geschäfte wohl noch schließen werden. Allerdings gehe die Sanierung des Unternehmens bislang so gut voran, dass Beschäftigte, egal ob Verkauf oder Produktion, kaum um ihre Jobs bangen müssten. Durch die frühzeitige Einleitung des Insolvenzverfahrens durch Manfred Hunkemöller habe man die Sanierungschancen rechtzeitig ausloten können. Mittlerweile stockt die Bäckerei Westermann ihr Personal sogar wieder auf und die Insolvenzverwalterin bringt die Eröffnung neuer Filialstandorte ins Gespräch. Das lässt die Annahme zu, dass die Westermann Gruppe bald wieder durchstarten kann. Weitere Gewissheit wird das Insolvenzplanverfahren bringen. Wie die Lokalpresse weiß, haben die Akteure zwecks Vorbereitung des Insolvenzplans bereits mit den Gläubigern verhandelt. Es sei möglich, dass die Sparkasse als Hauptgläubigerin den Sanierungsprozess konstruktiv begleitet, heißt es aus dem Regierungsbezirk Arnsberg.

Wurzbacher Backhaus: findet Weg aus der Krise

Saale-Orla-Kreis. (05.01. / div) Anfang November hatte die Wurzbacher Backhaus GmbH aus Thüringen vor dem Amtsgericht Gera Insolvenz angemeldet (siehe WebBaecker 45/2011). Zur vorläufigen Insolvenzverwalterin hatte das Amtsgericht die Rechtsanwältin Kerstin Jeska-Zimmermann bestimmt. Um die Bäckerei aus ihrem Liquiditätsengpass herauszuführen und sie erfolgreich zu sanieren, musste ein neuer Investor her – den Jeska-Zimmermann mit dem niedersächsischen Unternehmer Klaus Wulfes (KKS Wulfes, Peine) auch fand. Der Gläubigerausschuss stimmte der Übernahme zu und das Wurzbacher Backhaus wurde an eine Auffanggesellschaft verkauft. «Übernommen wurden siebzig Mitarbeiter, dazu die Maschinen und die verbleibenden Standorte», heißt es in der Regionalpresse. Nach Angaben von Kai Hellstein, dem Betriebsleiter des Wurzbacher Backhauses, engagiert sich Wulfes seit vielen Jahren in der Backbranche, zitiert ihn die Regionalpresse. Wermutstropfen: Im Zuge von Restrukturierung und Sanierung wurden nicht nur unrentable Filialen geschlossen, sondern mussten auch 19 Arbeitsplätze abgebaut werden. Zudem ist möglich, dass die neue Unternehmensleitung um Klaus Wulfes aus logistischen Gründen eine Umsiedlung der Produktion von Wurzbach in die Nähe der Autobahn A8 (E51) plant.

Lantmännen Unibake: schließt das Werk Verden

Verden / Aller. (04.01. / lug) Die dänische Lantmännen Unibake Holding hat angekündigt, im Zuge einer Restrukturierung die Produktion in Verden an der Aller zu schließen. «Der Marktpreis für gefüllte Baguettes steht heftig unter Druck, besonders in Deutschland. Deshalb hat sich die Holding entschlossen, einen Teil der Baguette-Produktion einzustellen. Dies betrifft – auch – die gesamte Produktion in Verden. Wir wollen uns künftig auf unser Added-Value-Sortiment konzentrieren», sagt Peder Christensen, Geschäftsführer von Lantmännen Unibake Germany (LUG). Die deutsche Tochter der dänischen Holding verantwortet mit aktuell 270 fest angestellten Mitarbeitern und bislang drei Werken – Verden, Harrislee und Suhl – alle Geschäftsaktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die nun geplanten Änderungen werden ergänzt durch eine Anpassung der seit 1999 in Verden ansässigen Verwaltung – die ihren Sitz unverändert dort behält. Auch gefüllte Baguettes wird LUG weiterhin produzieren; allerdings in Suhl, wo moderne Anlagen Baguettes nach neuesten Anforderungen herstellen können. Der Betriebsrat wurde vorab über die Hintergründe der Entscheidung, die Produktion in Verden zu schließen und insgesamt 89 Beschäftigte freizustellen, in Kenntnis gesetzt. In dieser Woche wurde die Belegschaft darüber informiert. LUG beabsichtigt, gemeinsam mit dem Betriebsrat zeitnah einen Interessenausgleich und Sozialplan abzuschließen. Christensen: «Wir bedauern sehr, die Produktion in Verden stilllegen zu müssen, doch lautet das Ziel, unsere Marktposition in Deutschland zu stärken und die verbleibenden Arbeitsplätze in den anderen deutschen Werken zu sichern».

Älbler-Bäck Burk: meldet Insolvenz an

Reutlingen. (02.01. / ag) Wie das Amtsgericht Tübingen mitteilt, hat es am 22. Dezember über die Burks Backspezialitäten GmbH aus St. Johann das Insolvenzverfahren eröffnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestimmte das Amtsgericht den Rechtsanwalt Dr. Michael Riegger aus Tübingen. Geschäftsführer des Familienbetriebs auf der Schwäbischen Alb, auch als «Älbler-Bäck» bekannt, ist Rainer Burk. Die handwerkliche Bäckerei mit elf Verkaufsstellen zählt etwa 120 Beschäftigte; davon 60 Prozent im Verkauf. Wie die Lokalpresse weiß, geht die Produktion weiter und die Rohstoffversorgung ist gesichert. RA Riegger verbreitet Zuversicht, kümmert sich um die Sicherung von Lohn und Gehalt für die Mitarbeitenden und lässt verlauten, dass die Produktion sehr gut in Schuss sei. Unternehmer Burk war für die Lokalpresse nicht zu sprechen. Die Firmengeschichte der Bäckerei begann 1955 in Stuttgart. Seit 1960 ist sie im Landkreis Reutlingen ansässig. Der Chronik ist zu entnehmen, dass Rainer Burk und dessen Frau Heike 1988 einen Kleinbetrieb übernahmen und ihn kontinuierlich zur heutigen Größe ausbauten. 1997 errichteten Burks eine neue, 1.000 Quadratmeter große Produktion im Gewerbegebiet Würtingen – Ortsteil von St. Johann. Gemeinsam mit den Bäckereien Padeffke aus Mössingen, Monese aus Stuttgart und Schmid aus Gomaringen kooperiert Burk seit Jahren im Rahmen der «Meisterbäcker im Ländle».


TERMINE + EVENTS


LIV-Bayern: lädt zum Kompetenztag 2012

München. (06.01. / liv) Der Landesinnungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk veranstaltet am 08. März im Nürnberg seinem neunten Bäcker-Kompetenztag. Als Referenten konnte der Verband Matthias Herzog verpflichten. Der Seminartrainer und Autor gilt als führender Experte für mehr Lebensqualität in Beruf, Sport und Alltag. Das Thema der Veranstaltung lautet deshalb: «Hauptgewinn Lebensqualität! – Mit Spaß zu mehr Gesundheit und Erfolg». Herzogs Schwerpunkt ist, einen Weg zur Vereinbarkeit von beruflicher Leistungsfähigkeit und persönlicher Zufriedenheit aufzuzeigen. Für viele Beschäftigte ist das Arbeitsleben in der letzten Zeit rauer geworden. Wer nicht schnell, flexibel und vor allem hochkonzentriert an sein Tageswerk geht, bekommt Ärger mit seinen Vorgesetzten, Kollegen oder Kunden. Die Folgen sind, dass Termin- und Leistungsdruck am Arbeitsplatz wachsen – und mit ihnen die Angst, den Ansprüchen nicht gewachsen zu sein und zu versagen. Gegen diese Mechanismen kann man nur mit einer umfassenden Strategie erfolgreich vorgehen. Herzog zeigt Verhaltensoptionen auf, welche sich auf die Bereiche körperliche Gesundheit, mentale Fitness, emotionale Einstellung und zwischenmenschliche Beziehungen beziehen. Details siehe baecker-bayern.de.


MANAGEMENT + BETRIEB


Coop Schweiz: meldet erfreuliches Ergebnis für 2011

Basel / CH. (06.01. / coop) Die schweizerische Coop Gruppe hat im Geschäftsjahr 2011 in einem schwierigen Wirtschaftsumfeld mit starken Wechselkursänderungen, schrumpfenden Märkten und sinkender Konsumentenstimmung einen erfreulichen Gesamtumsatz von 27,8 Milliarden Schweizer Franken (CHF) erzielt. Der Gesamtumsatz setzt sich aus den nominalen Kassenumsätzen des Detailhandels sowie den Erlösen des Großhandels zusammen. Er ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 38,9 Prozent gestiegen. Der Detailumsatz war nominal mit 0,9 Prozent leicht rückläufig. Real hingegen wuchs er um 1,5 Prozent bei einer Minusteuerung von 2,4 Prozent über das gesamte Sortiment; ohne Treibstoff und Heizöl beträgt die Minusteuerung 4,2 Prozent. Die Großhandelserlöse haben sich im Geschäftsjahr 2011 in der jeweiligen Landeswährung erfreulich entwickelt. Die Transgourmet Gruppe (unter anderem auch Rewe Foodservice) wird in der Rechnung 2011 erstmals vollkonsolidiert dargestellt. Sie ist im Abhol- und Belieferungsgroßhandel in der Schweiz, Frankreich, Deutschland, Polen, Rumänien und Russland tätig. Sie erreichte mit 108 Cash+Carry-Märkten sowie dem Belieferungsgroßhandel einen nominalen Erlös von 8,2 Milliarden CHF. Dies entspricht wechselkursbereinigt einem Zuwachs von 5,4 Prozent.

Statistik: Einzelhandelsumsatz legt ordentlich zu

Wiesbaden. (06.01. / destatis) Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland setzten 2011 nach Schätzungen des Statistischen Bundesamts (Destatis) nominal zwischen 2,7 und 2,9 Prozent mehr um als 2010. Inflationsbereinigt dürfte der Umsatz zwischen 1,1 und 1,3 Prozent über dem Vorjahreswert liegen. Dies Schätzung basiert auf den Umsätzen der Monate Januar bis November 2011, die nominal 2,8 Prozent und real 1,1 Prozent höher waren als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im November 2011 setzten die deutschen Einzelhandelsunternehmen nach vorläufigen Ergebnissen nominal 2,6 Prozent und real 0,8 Prozent mehr um als November 2010. Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage. Im Vergleich zu Oktober 2011 ist der Umsatz im November 2011 kalender- und saisonbereinigt nominal um 0,7 Prozent und real um 0,9 Prozent gesunken. Aufgrund der Schätzanteile in den Daten werden sich die Werte für November 2011 voraussichtlich noch erhöhen. Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im November 2011 nominal 3,2 Prozent und real 0,9 Prozent mehr um als im November 2010. Dabei lag der Umsatz bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten nominal um 3,2 Prozent und real um 0,9 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Im Facheinzelhandel mit Lebensmitteln wurde nominal 2,9 Prozent und real 0,5 Prozent mehr umgesetzt als im November 2010, heißt es aus Wiesbaden.

SSP: erzielt Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2011

Eschborn. (05.01. / ssp) SSP – The Food Travel Experts, Marktführer in der deutschen Verkehrsgastronomie, erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2011 per 30. September das bisher beste Jahresergebnis seit Gründung in 2004. Das in Eschborn ansässige Unternehmen betreibt gastronomische Einrichtungen und Einzelhandelsstandorte an Flughäfen, Bahnhöfen und Autobahnraststätten. Der Umsatz stieg auf über 185 Millionen Euro, das operative Ergebnis (Ebitda) konnte SSP im Vergleich zu 2010 um mehr als 54 Prozent steigern. Cornelius Everke, Geschäftsführer der SSP Deutschland GmbH: «Bereits im Geschäftsjahr 2010 haben wir das Ebitda um über 60 Prozent verbessert. Diese außerordentliche, positive Entwicklung konnten wir im Geschäftsjahr 2011 nochmals steigern». Everke führt das Ergebnis in allen drei Geschäftsfeldern auf eine Reihe von Maßnahmen zurück. Dazu gehört unter anderem die Konsolidierung und Schließung unprofitabler Flächen, sowie der Ausbau der Partnerschaft mit der Deutsche Bahn Station + Service, Tank + Rast und der Fraport AG. Die Umstellung auf das Premium-Konzept Kamps Backstube sowie der Ausbau der Spar-Express-Standorte seien ebenfalls positiv für das Ergebnis gewesen. Der im September 2011 mit der Gewerkschaft NGG geschlossene Haustarifvertrag für die knapp 3.000 Beschäftigten sei ein großer Schritt hin zu mehr Transparenz, Gerechtigkeit und Flexibilität sowie Attraktivität gewesen. Es sei gelungen, die in 2008 akquirierten Outlets der LSG Airport Gastronomie für nachhaltiges Wachstum zu positionieren. Die SSP konnte 2011 am Frankfurter Flughafen fünf neue gastronomische Konzepte sowie den Weiterbetrieb einer «Perfect-Day-Fläche» (was immer das ist …) innerhalb einer Ausschreibung gewinnen. Die neuen Flächen ließen künftig einen Jahresumsatz von zehn Millionen Euro erwarten.

LeShop.ch: stößt in die Gewinnzone vor

Ecublens / CH. (04.01. / mgb) Im Geschäftsjahr 2011 verkaufte die LeShop S.A. Waren im Wert von 150 Millionen Schweizer Franken (CHF). Die eidgenössische Expresspost lieferte 39’000 Tonnen Lebensmittel in über 106’000 Haushalte der Schweiz aus – mehrheitlich an Familien mit kleinen Kindern. Lag das Wachstum im ersten Halbjahr 2011 noch bei gut sieben Prozent, bremste es im zweiten Semester durch Euroschwäche, Preisdruck und eine kühle Konsumentenstimmung erstmals stark ab und erreichte per Ende 2011 knapp das Niveau des Vorjahrs (151,1 Millionen CHF). Dennoch überschritt der Schweizer Marktführer per Ende 2011 die Rentabilitäts-Schwelle und schreibt seit dem Jahreswechsel schwarze Zahlen. Bereits mehr als verdoppelt haben sich gegenüber 2010 die Bestellungen via Smartphone und Tablet: 2011 wurden schon mehr als elf Prozent aller Bestellungen mit einem Wert von gut 15 Millionen CHF über mobile Endgeräte abgeschlossen. Im Vorjahr lag dieser Anteil noch bei fünf Prozent. Die dynamische Entwicklung im E-Commerce und das Smartphone-Shopping machen den Online-Bereich für den Migros Genossenschafts-Bund (MGB) zum strategischen Faktor. Aktuell setzt die Gruppe vom Gesamtumsatz rund 3,2 Prozent oder 660 Millionen CHF on Line um und will in die Entwicklung seiner Multi- und Cross-Channel-Strategie weiter entsprechend investieren.

IGZ: Zeitarbeits-Mindestlohn ist beschlossen

Münster. (04.01. / igz) Das Bundeskabinett hatte im Dezember noch die Festsetzung eines Mindestlohns für die Zeitarbeitsbranche beschlossen. Auf Vorschlag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) beschloss das Kabinett eine Vorlage, die in der Zeitarbeit zunächst eine Lohnuntergrenze von 7,01 Euro im Osten und 7,89 Euro im Westen festlegt. In der Zeitarbeit sind deutschlandweit mehr als 900.000 Arbeitnehmer beschäftigt. Zum 01. November 2012 steigt das Mindeststundenentgelt im Osten auf 7,50 Euro und im Westen auf 8,19 Euro. Der nach dem Entsendegesetz für allgemeinverbindlich erklärte tarifliche Mindestlohn ist für alle in Deutschland beschäftigten (Zeit-) Arbeitskräfte bindend. Er verhindert damit zudem Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten von Unternehmen, die existenzsichernde Löhne zahlen. Der Zuzug von Zeitarbeitern aus anderen Ländern zu Dumpinglohn-Bedingungen ist zum Beispiel nicht mehr möglich, heißt es in einer Mitteilung des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (IGZ) aus Münster.

BFDI: Fanpages auf Facebook + Co. rechtswidrig

Bonn / Berlin. (02.01. / bfdi) Der «Düsseldorfer Kreis», ein Gremium der obersten Aufsichtsbehörden für den Datenschutz im nicht-öffentlichen Bereich, hat einen Beschluss zum Datenschutz in Sozialen Netzwerken veröffentlicht. Auch außereuropäische Anbieter Sozialer Netzwerke, sagen die Datenschutzaufsichtsbehörden, müssen das nationale Datenschutzrecht beachten, richten sie ihr Angebot an deutsche Nutzer/innen. Zu den wesentlichen Eckpunkten zählen verständliche Informationen, welche Daten für welche Zwecke vom Anbieter verarbeitet werden, Auskunfts-, Berichtigungs- und Löschungsansprüche ebenso wie das Verbot, biometrische Daten für Gesichtserkennungsverfahren ohne Einwilligung der Betroffenen zu verarbeiten. In Deutschland ansässige Unternehmen, die sogenannte «Social Plug-ins» einbinden oder Fanpages einrichten, haben eine eigene Verantwortung hinsichtlich der Daten von Nutzerinnen und Nutzern ihres Angebots. Der Düsseldorfer Kreis betont, dass eine Anerkennung von Selbstverpflichtungen der Internetwirtschaft durch die Datenschutzaufsichtsbehörden gemäß Paragraph 38a des Bundesdatenschutzgesetzes Gewähr dafür bietet, dass die Anforderungen des geltenden Datenschutzrechts erfüllt werden.
Info: Die PDF-Datei «Datenschutz in Sozialen Netzwerken» (zwei Seiten) gibt Auskunft über Einzelheiten – die Sie sich aufmerksam durchlesen sollten, sofern Sie mit Sozialen Netzwerken arbeiten.

Statistik: Tarifverdienste bisweilen unter 6,50 Euro

Wiesbaden. (02.01. / destatis) Die niedrigsten Tarifverdienste lagen im Dezember 2011 in einigen Branchen bei unter 6,50 Euro je Stunde. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, legen zudem nicht wenige Tarifverträge Untergrenzen von weniger als 8,00 Euro fest. Die niedrigen Tarifverdienste gelten besonders für gering qualifizierte Beschäftigte in Gartenbau und Landwirtschaft sowie in Handwerks- und Dienstleistungsbranchen. Zum Beispiel im Ernährungsgewerbe beginnt der Tarifverdienst im Konditorhandwerk Bayerns bei 5,26 Euro und im Fleischerhandwerk Sachsens bei 6,00 Euro. Verbreitet sind niedrige Anfangsvergütungen auch im Hotel- und Gastgewerbe. Die unterste Vergütung für tariflich Beschäftigte beträgt in Brandenburg 6,29 Euro je Stunde, in Thüringen 6,50 Euro und in Nordrhein-Westfalen 6,74 Euro. In der ostdeutschen Systemgastronomie liegt sie bei 6,85 Euro. Die westdeutsche Systemgastronomie liegt bei 7,50 Euro. Zwar gelten die untersten Vergütungsgruppen meist nur für gering qualifizierte Beschäftigte, doch auch Fachkräfte verdienen bisweilen wenig. So liegt der tarifliche Anfangsverdienst für Gesellen im Bäcker- und Konditorhandwerk Mecklenburg-Vorpommerns bei 6,97 Euro und für Beschäftigte mit bestandener Gesellenprüfung im Friseurhandwerk Schleswig-Holsteins bei 7,00 Euro. Gelernte Bäcker in Hamburg und Schleswig-Holstein kommen auf 7,23 Euro Anfangsvergütung. Ausgebildeten Hotel- und Restaurant-Fachleuten sowie Köchen stehen in Thüringen laut Tarif anfänglich 8,04 Euro, in Hamburg 8,27 Euro und in Nordrhein-Westfalen 9,38 Euro zu.


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


BMELV: drängt auf höheres Niveau bei Öko-Kontrollen

Berlin. (03.01. / bmelv) Nach der Aufdeckung mutmaßlicher Betrugsfälle mit gefälschten Bio-Produkten in Italien (siehe WebBaecker 49/2011) hatten die italienischen Behörden kurz vor Weihnachten noch weitere Details bekannt gegeben. Mit den bisher aus Rom übermittelten Informationen konnten acht deutsche Unternehmen mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen identifiziert werden, die direkt mit gefälschter Bio-Ware aus Italien beliefert worden waren. Bei der verdächtigen Ware handelt es sich überwiegend um Sojabohnen, Sojakuchen und Rapskuchen, die hauptsächlich zur Verwendung als Futtermittel bestimmt waren. Nach Angaben der italienischen Behörden sollen rund 550 Tonnen gefälschte Bio-Waren, vorwiegend Futtermittel, nach Deutschland exportiert worden sein. Auf Grund des laufenden Ermittlungsverfahrens seien diese Angaben aber noch nicht vollständig, berichtet das BMELV. Indes sieht sich das Bundesministerium in Bezug auf die mutmaßlichen Betrugsfälle in Italien und in Übereinstimmung mit einschlägigen Untersuchungen darin bestätigt, auch national höhere Anforderungen an die Zulassung von Öko-Kontrollstellen zu stellen. Dazu wurde eine entsprechende Öko-Kontrollstellen-Zulassungsverordnung dem Bundesrat übermittelt, die bei Zustimmung Ende Februar 2012 in Kraft treten kann. Auch auf EU-Ebene will das Bundesministerium weiter auf eine Harmonisierung der Öko-Kontrollen auf hohem Niveau drängen.

Oft besucht: lebensmittelwarnung.de ist ein Erfolg

Berlin. (03.01. / bmelv) Gut zwei Monate nach Eröffnung des neuen Internetportals lebensmittelwarnung.de ziehen Bund und Länder eine positive Bilanz. Das Angebot, sich auf einen Blick über Lebensmittelwarnungen der 16 Länderbehörden zu informieren, werde von den Verbrauchern rege genutzt, sagt Bundesministerin Ilse Aigner (BMELV). «Rund 1,6 Millionen Zugriffe auf die Seite in den ersten vier Wochen zeigen: Das Interesse ist hoch und wir erreichen mit dem neuen Portal viele interessierte Verbraucher. Dass dieses Portal erfolgreich seine Arbeit aufnehmen konnte, ist ein Erfolg der engen Zusammenarbeit von Bund und Ländern. Wir haben das gemeinsame Ziel, mehr Transparenz in der Lebensmittelsicherheit zu schaffen». Die zentrale Veröffentlichung von Lebensmittelwarnungen der Bundesländer sei ein Punkt im Bund-Länder-Aktionsplan «Verbraucherschutz in der Futtermittelkette», den die Behörden als Reaktion auf die Dioxin-Krise von Januar 2011 auf den Weg brachten.


ROHSTOFFE + ENTWICKLUNGEN


Mehlverbrauch: steigt auf 67,8 Kilo pro Kopf

Bonn. (03.01. / vdm) Die deutschen Mühlen haben im Wirtschaftsjahr 2010/2011 rund acht Millionen Tonnen Brotgetreide vermahlen – so viel wie nie zuvor, seit die Statistik gesamtdeutsch geführt wird. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch von Mahlerzeugnissen kletterte nach Angaben des Verbands Deutscher Mühlen (VDM) auf 67,8 Kilogramm. Die Vermahlung von Weizen und Roggen ist exakt auf die neue Rekordhöhe von 7.986.981 Tonnen gestiegen. Nach den von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) veröffentlichten Zahlen entfielen davon auf Weizen 7,13 Millionen Tonnen und auf Roggen 0,85 Millionen Tonnen. Die deutschen Mühlen haben 1,0 Prozent mehr Weizen und 1,1 Prozent weniger Roggen verarbeitet als 2009/2010. Während in Deutschland noch nie so viel Weizen vermahlen wurde wie im letzten Jahr, sind die verarbeiteten Roggenmengen weiter rückläufig. Damit liegt der Roggen-Anteil an der Gesamtvermahlung jetzt nur noch bei elf Prozent, während er vor 50 Jahren noch bei rund einem Drittel lag. Der inländische Verbrauch an Getreidemahlerzeugnissen ist ebenfalls leicht gestiegen. Mit 67,8 Kilo pro Kopf und Jahr haben die Bundesbürger 2010/2011 im Schnitt 0,7 Prozent mehr Mehl und andere Mahlprodukte verbraucht als 2009/2010. Der Pro-Kopf-Verbrauch hat damit ebenfalls einen neuen Rekordwert erreicht, wie er zuletzt Mitte der 60-er Jahre im alten Bundesgebiet zu verzeichnen war. «Die stetige positive Entwicklung der letzten Jahre zeigt den hohen Stellenwert, den Getreidemahlprodukte in unserer Ernährung haben», sagt VDM-Hauptgeschäftsführer Manfred Weizbauer zu den Zahlen.

DBV: Getreide- und Ölsaaten notieren fest

Berlin. (03.01. / dbv) 2011 war für die deutschen Ackerbaubetriebe erneut ein kompliziertes Jahr aufgrund anhaltender Trockenheit im Frühjahr und einer Regenzeit zur Getreideernte. In Deutschland wurden 41,4 Millionen Tonnen Getreide geerntet. Damit wurde der mehrjährige Durchschnitt um mehr als neun Prozent unterschritten. Auch die Ernte von Winterraps verzeichnete in 2011 massive Einbrüche. Zuerst verringerte sich die Raps-Anbaufläche, hinzu kamen deutliche Ertragsverluste, so dass nur etwa 3,86 Millionen Tonnen Winterraps geerntet wurden. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Minderernte von gut 32 Prozent. Mit Blick auf 2012 hoffen die Erzeuger auf eine Wiederbelebung des Handels, zumal nicht von einer ausreichenden Rohstoffdeckung der Mühlen bis zur Ernte 2012 ausgegangen werden kann. Langfristig könnte ein Aufwärtstrend der Notierungen auch aufgrund der weltweit steigenden Nachfrage erhalten bleiben. Nach den verfügbaren weltweiten Fundamentaldaten scheint allerdings ein kurzfristiger Anstieg der Notierungen weniger wahrscheinlich, schreibt der Deutsche Bauernverband (DBV) in seiner Betrachtung «Agrarmärkte 2011 und Ausblick 2012».

Biomarkt: Flächenumstellungen weiter schleppend

Berlin. (03.01. / dbv) 2011 war für den Ökomarkt wieder ein Boomjahr mit fast zehn Prozent Umsatzzuwachs, nach zwei Jahren mit sehr geringem Wachstum. Damit wächst der Bio-Markt in einem ansonsten stagnierenden Lebensmittelmarkt weiter. Langfristig haben Öko-Landwirte aus Deutschland jedoch Marktanteile verloren. Während sich der deutsche Ökomarkt von etwa zwei Milliarden Euro Umsatz auf über sechs Milliarden Euro Umsatz verdreifachte, hat sich die Anbaufläche hierzulande nur verdoppelt. Eher schleppend verläuft die Umstellung auf Öko-Bewirtschaftung besonders bei guten Ackerstandorten. Da die Preisabstände von Öko zu konventioneller Rohware, außer bei Milch und Rindfleisch, seit 2011 wieder zunehmen, ist für 2012 aber wieder mit einer zunehmenden Umstellung zu Öko-Bewirtschaftung auszugehen. Dafür müssten aber auch die Umstellungsbedingungen stimmen, schreibt der Deutsche Bauernverband (DBV) in seiner Betrachtung «Agrarmärkte 2011 und Ausblick 2012».

Aussaat: drei Prozent mehr Wintergetreide für 2012

Wiesbaden. (03.01. / destatis) Die Landwirte in Deutschland haben im Herbst 2011 auf einer Ackerfläche von 5,52 Millionen Hektar Wintergetreide ausgesät. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war damit die Aussaatfläche für die Ernte 2012 um rund 172.000 Hektar oder gut drei Prozent größer als 2011. Die größten Flächenausdehnungen waren in Schleswig-Holstein mit knapp zwölf Prozent und in Mecklenburg-Vorpommern mit knapp sieben Prozent zu beobachten. Nur in Rheinland-Pfalz ging die Fläche um knapp zwei Prozent zurück. Die Angaben beruhen auf Mitteilungen einer begrenzten Anzahl Ernteberichterstatter in den Bundesländern von Ende November 2011 – ohne Stadtstaaten. Die Ergebnisse sind als vorläufige Anbautendenzen zu bewerten, zumal eventuelle Auswinterungsschäden (die ja noch kommen können …) nicht berücksichtigt sind.

Fruchtarten Anbaufläche 2011 Aussaatfläche 11/2011 für die Ernte 2012 Veränderung
Wintergetreide zur Körnergewinnung insgesamt 5.344.200 ha 5.516.400 ha +3,2%
davon
Winterweizen (mit Dinkel und Einkorn) 3.170.900 ha 3.233.500 ha +2,0%
Roggen und Wintermenggetreide 613.000 ha 664.900 ha +8,5%
Wintergerste 1.177.200 ha 1.242.600 ha +5,6%
Triticale 383.200 ha 375.500 ha -2,0%
Winterraps 1.306.400 ha 1.322.800 ha +1,3%
Getreide zur Ganzpflanzenernte 67.600 ha 69.400 ha +2,5%


PERSONEN + EHRUNGEN


Apetito AG: meldet neues Vorstandsmitglied

Rheine. (04.01. / aag) Seit dem Jahreswechsel 2011/2012 ist Dr. Diane Bitzel (43) neues Mitglied im Vorstand der Apetito AG. Sie wird im Vorstand für die Bereiche IT/Org und Personal zuständig sein. Nach ihrem Studium der Mathematik und der Philologie an den Universitäten München und Heidelberg mit anschließender Promotion und dem Abschluss des MBA an der Bocconi-Universität in Mailand begann Bitzel ihre Laufbahn als Beraterin bei Unternehmensberatungen in Italien, Frankreich und in der Schweiz; zuletzt als CEO Switzerland bei der Camelot Idpro AG. 2007 wechselte sie in die operative Verantwortung als Mitglied der Vorstandsressorts Supply Chain und IT bei Syngenta.

VDMA: Fachabteilung Bäckereimaschinen setzt auf Kontinuität

Frankfurt / Main. (02.01. / vdma) Während der Mitgliederversammlung des VDMA Fachverbands Nahrungsmittelmaschinen Mitte November wurden für vier Fachabteilungen für die kommenden drei Jahre neue Vorstände gewählt. Für die Fachabteilung Bäckereimaschinen wählte die Versammlung in Frankfurt am Main Dr. Wolfgang Eißer, Geschäftsführer der Diosna Dierks + Söhne GmbH aus Osnabrück, erneut zum Vorsitzenden. Stellvertretender Vorsitzender ist weiterhin Jürgen Horstmann, Inhaber der Horstmann Gruppe mit Hauptsitz in Bielefeld. Zudem bestätigte die Versammlung Thomas Mertes, Geschäftsführer der Anneliese Mertes GmbH in Eschweiler bei Aachen, als weiteres Mitglied im Vorstand. In der Fachabteilung Bäckereimaschinen sind laut VDMA aktuell 36 Hersteller zusammengeschlossen. Das Produktionsvolumen der Bäckereimaschinenhersteller lag 2009 – nach Angaben des Statistischen Bundesamts – bei rund 366 Millionen Euro. Der Exportanteil der Branche beträgt über 70 Prozent. International gehören die deutschen Anbieter zu den führenden Herstellern – mit einem Anteil von etwa 20 Prozent am Weltexport.


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: World of Private Label in Amsterdam

Hamburg. (bm) PLMA’s annual «World of Private Label» helps manufacturers and retailers to build their private label programmes. For more than 26 years, the international trade show has brought retailers together with manufacturers to help them find new products, make new contacts, and discover new ideas that will help their private label programmes succeed and grow. Other topics of the week:

Title Region Date
M.Dias Branco: announces acquisition of Estrela (BR) Fri 01-06
ADM: Acquires Three Grain Elevators in Slovakia (US) Fri 01-06
Sara Lee: Acquires Tea Forte (US) Thu 01-05
Sara Lee: Completes Sale of Coffee Operations to Smucker (US) Thu 01-05
Smucker: Completes Acquisition of Coffee Operations (US) Thu 01-05
Dunkin’ Brands: Signs Agreement With National DCP (US) Thu 01-05
ADA: Officially Becomes Academy of Nutrition and Dietetics (US) Thu 01-05
David Novak, Yum! Brands: «Taking People With You» (US) Thu 01-05
Unique Pizza and Subs: Announces Pizza in China (US) Wed 01-04
Internorga: meeting point for the out-of-home market (DE) Wed 01-04
PLMA: World of Private Label in Amsterdam (NL) Tue 01-03
BioFach: The world’s leading trade fair … (DE) Tue 01-03
Strong Trade Fair: Intergastra in Stuttgart (DE) Tue 01-03
Wendy’s: Enters Japan – Plans 100 Restaurants in Five Years (US) Mon 01-02
Quiznos: Reaches Agreement to Restructure Debt (US) Mon 01-02
VK Mühlen AG: sells its Polish business (DE) Mon 01-02
CSM Bakery Products: Vice President Elected to IFMA Board (US) Mon 01-02


REZEPTE + IDEEN


GMF: Apfel-Speck-Kuchen nach Altenländer Art

Image Bonn. (06.01. / GMF) Was passt besser in einen nasskalten und noch dazu stürmischen Januar als ein leichter, aber dennoch herzhafter «Apfel-Speck-Kuchen nach Altenländer Art»?. Gemeinsam von der Bonner Vereinigung Getreide, Markt- und Ernährungsforschung (GMF) und dem Bäckerfachverein Bonn entwickelt, bezieht sich das beliebte Rezept auf ein Blech von 60×40 Zentimetern.

Zutaten: Für den Teig benötigen Sie 0,600 kg Weizenmehl (Type 1050); 0,040 kg Backhefe; 0,100 kg Schmalz; 0,400 Liter Milch; 0,010 kg Zucker; 0,015 kg Salz. Für die Masse benötigen Sie 1,200 kg Gemüsezwiebeln; 1,600 kg Äpfel (Boskop); 0,450 kg Schinkenspeck; 0,150 kg Frühstücksspeck (Bacon) in Scheiben; 0,500 kg Crème fraîche; 0,360 kg Eier (6 St.); 0,250 Liter Weißwein; 0,005 kg Majoran; Salz und Pfeffer.

Zubereitung: Aus Weizenmehl, Backhefe, 50 Prozent des Schmalzes, Salz, Zucker, Milch einen Teig herstellen. Im Spiralkneter zwei und vier Minuten laufen lassen; 15 bis 20 Minuten Teigruhe geben. Zwiebeln und Äpfel schälen und in Streifen schneiden. Den Schinkenspeck in Würfel schneiden. Mit dem restlichen Schmalz die Speckwürfel und die Zwiebeln andünsten (etwa drei bis fünf Minuten), mit Weißwein ablöschen. Dabei den Majoran und zum Schluss die Apfelscheiben (nicht dicker als fünf Millimeter, sonst werden sie nicht gar) drei Minuten mitdünsten. Die Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Teig auf gewünschte Blechgröße (hier 60×40 Zentimeter) ausrollen. Die abgekühlte Masse auf dem Teig verteilen. Die Eier mit der Crème fraîche verrühren (es geht auch mit der gleichen Menge Sahne, ist geschmacklich aber nicht so interessant) und über die Masse verteilen, die Frühstückspeck-Scheiben verteilt und darüber legen.

Backzeit: Bei 210 bis 230° Celsius je nach Ofen 30 bis 35 Minuten.