Sonntag, 25. Februar 2024

Kiel oben: Küstenbäcker wird abgewickelt

Sande. (div) Die friesländische Der Küstenbäcker GmbH ist gekentert und lässt sich wohl nicht mehr aufrichten. Alles spricht dafür, dass die verbliebenen Verkaufsstätten und Cafés von anderen Bäckereien übernommen werden, während es für die Sander Produktionsstätte «im Gesamtpaket» nach wie vor keinen Interessenten gibt. Anfang Dezember habe das Amtsgericht Wilhelmshaven das Insolvenzverfahren eröffnet. Zur gleichen Zeit sei kein Insolvenzgeld mehr für die Beschäftigten auszahlbar gewesen; der Betrieb in den verbliebenen Filialen eingestellt worden – sagte Rechtsanwalt Dr. Dirk Rüffert aus Oldenburg in dieser Woche hier und da den Lokalnachrichten. Sie erinnern sich: Der Küstenbäcker, vertreten durch die Geschäftsführer Adolf Bakker-Bents und Andreas Häuser, hatte Ende Oktober einen Insolvenzantrag gestellt, worauf das Gericht RA Rüffert zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt hatte (siehe WebBaecker45/2013). Der Küstenbäcker kommt ursprünglich aus Großefehn-Spetzerfehn, Kreis Aurich. Im Zuge der Übernahme von «Rohlfs Brotkorb» (siehe WebBaecker34/2011) hatte das Unternehmen seinen Sitz nach Sande verlegt. «Rohlfs Brotkorb» war nicht klein und es ist möglich, dass die Übernahme die wirtschaftlichen Probleme einleitete, unter denen der Küstenbäcker jetzt zusammenbricht.

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