Dienstag, 18. Juni 2024

ZMP: Brotpreis hoch, Getreidepreis runter

Bonn. (zmp) Die Preise für Brot und den größten Teil des darin steckenden Rohstoffes, das Getreide, haben in den zurückliegenden 56 Jahren sehr unterschiedliche Karrieren genommen: Während der Brotpreis nahezu kontinuierlich stieg, liegen die Preise für Roggen und Weizen auf Erzeugerebene nach einem Zwischenhoch in den 80er Jahren nun in etwa auf dem Niveau von vor 50 Jahren. Damit ist der Anteil der Rohstoffkosten im Brot so stark geschrumpft, dass der Brotpreis in nur noch sehr geringem Umfang von den Erzeugerpreisen für Getreide abhängt. Viel wichtiger dafür sind inzwischen die Kosten, die für die Verarbeitung des Getreides, das Backen und die Distribution des fertigen Brotes anfallen. Das stellt die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) in einer Grafik anschaulich dar und gibt den Hinweis, dass Interessenten diese Grafik bei der ZMP- Onlineredaktion auch in Druckqualität erhalten können.