Donnerstag, 1. Dezember 2022

ZMP 1: Bionachfrage 2006 erneut zweistellig gewachsen

Bonn. (zmp) Der Bio-Boom hat sich in 2006 fortgesetzt. Fast alle von der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) in Bonn beobachteten Warengruppen sind zweistellig gewachsen. Wachstumstreiber sind Bio-Supermärkte und der Lebensmitteleinzelhandel (LEH). Bei Schlüsselprodukten des Frischesektors mit hoher Einkaufsfrequenz – wie Möhren, Kartoffeln, Tomaten, Bananen und Eier – bestimmen Discounter das Geschäft mit Bio-Ware. Nicht nur im Frischebereich weiten sie das Angebot aus. Heute verfolgen alle großen Discounter Dachmarkenkonzepte für Bio-Ware auch im restlichen Sortiment. Wegen des beschränkten Regalplatzes konzentriert sich der Discount auf eine überschaubare Zahl von Produkten, so dass der Bedarf der Intensivkäufer von Bio-Ware nicht adäquat bedient werden kann. Dies eröffnet Chancen für die Vollsortimenter im LEH und erst recht für den Naturkostfachhandel, die besonders von den expansiven Bio-Supermärkten genutzt werden. Das aktuelle Wachstum des Bio-Markts wird zusätzlich beflügelt durch den intensiven Wettbewerb im deutschen LEH – dem härtesten in Europa. Mehr als 40 Prozent seiner Umsätze fließen inzwischen in die Kassen von Aldi, Lidl und Co.

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