Mittwoch, 14. April 2021

WB-51-52-2011

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 51.+52. KW 2011 (17.12. bis 05.01.)
Download: https://www.webbaecker.de/11archivphp/wb51+5211.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. VK Mühlen AG: veräußert Beteiligung in Polen
02. Jahresabschluss: VK Mühlen weisen erneut Verlust aus

TERMINE + EVENTS:
03. Anuga FoodTec: eröffnet auch KMU viele Perspektiven

FESTTAGSGRUSS:
04. Liebe Leserinnen und Leser!

MANAGEMENT + BETRIEB:
05. Südzucker: meldet starkes drittes Quartal 2011/2012
06. BVE: Branchenumsatz wächst real um 2,5 Prozent
07. BGN: Mit gesundem Rücken zu guten Leistungen
08. Mission Zukunft: In vier Monaten zum Berufsabschluss
09. Statistik: Mit dem Euro lebt es sich besser …

MARKETING + VERKAUF:
10. Migros: Industrie baut Marktposition in Italien aus
11. Bäcker exportieren 1.000 Tonnen Lebkuchen pro Monat
12. Export: Markterkundungsreisen versprechen Infos und Kontakte

PERSONEN + EHRUNGEN:
13. Edeka Minden-Hannover: Stühlerücken bei Schäfer’s
14. Baden: Bundesverdienstkreuz für Walter Augenstein
15. ITW: Konzern ernennt Vizepräsidenten

BOOKMARKS + BOOKS:
16. Global Industry: EU clears proposed acquisition of Panrico

REZEPTE + IDEEN:
17. Schokoladentraum: Schwelgen in süßen Genüssen


MARKT + UNTERNEHMEN


VK Mühlen AG: veräußert Beteiligung in Polen

Hamburg. (22.12. / vkm / eb) Die VK Mühlen AG verkauft ihre 100-prozentige Beteiligung an der VK «Polen» GmbH, in der sämtliche Beteiligungen des VK Mühlen Konzerns in Polen gebündelt sind, rückwirkend zum 01. Oktober 2011 an ihre Mehrheitsaktionärin, die LLI Euromills GmbH in Wien. Zu den veräußerten Gesellschaften in Polen gehören die VK Mühlen Polska Sp. z.o.o. (100 Prozent), Aurora Kamionka Sp. z.o.o. (100 Prozent), Diamant Stradunia Sp. z.o.o. (100 Prozent), Diamant International Polska Sp. z.o.o. (64 Prozent) und die Aurora Polska Sp. z.o.o. (60 Prozent). Der Vollzug der Transaktion soll bis Ende Februar 2012 erfolgen. Der zur Beratung und Entscheidung über die Transaktion vom Aufsichtsrat der VK Mühlen AG gebildete Ad-hoc-Ausschuss hatte der Veräußerung am 21. Dezember zugestimmt (siehe WebBaecker 50/2011 mit entsprechendem Hinweis). Der mit der LLI Euromills GmbH vereinbarte Kaufpreis beträgt rund 19,0 Millionen Euro, wobei die Verbindlichkeiten der Polen-Gesellschaften gegenüber Kreditinstituten (rund 16,0 Millionen Euro) vom Käufer übernommen und die Ausleihungen der VK Mühlen AG an die VK Polen GmbH und die Polen-Gesellschaften (voraussichtlich rund 30,0 Millionen Euro) zurückzuführen sind. Die Mittelzuflüsse aus der Transaktion (Kaufpreis zuzüglich Rückführung von Ausleihungen) sind im Wesentlichen zur Finanzierung der für die Geschäftsjahre 2011/2012 und 2012/2013 geplanten Investitionen in das deutsche Mühlengeschäft sowie der Maßnahmen im Rahmen der Werksentwicklungsplanung und zur Rückführung der Finanzverschuldung des Konzerns bestimmt.

Info: Die LLI Euromills GmbH ist mit 51 Prozent der Anteile Mehrheitsaktionärin der VK Mühlen AG. In der Holding LLI Euromills GmbH bündelt der LLI-Konzern (Leipnik Lundenburger Invest Beteiligungs AG) seit dem Geschäftsjahr 2007/2008 alle seine Mühlenaktivitäten. Shareholder der LLI Invest Beteilugungs AG sind die Raiffeisen-Holding Niederösterreich Wien (50,5 Prozent), die Raiffeisen-Zentralbank Österreich (33,6 Prozent), die Uniqua Versicherungen (10,0 Prozent) und der Rübenbauerbund für NÖ und Wien (6,89 Prozent). Die VK Mühlen AG ist also zu 51 Prozent ein alpenländisches Unternehmen. Weitere 18,4 Prozent der VK-Mühlen-Aktien hält die Lantmännen Cerealia AB in Malmö, Schweden. Zehn Prozent hält die BayWa AG in München, wobei die über die Tochtergesellschaft BayWa Vorarlberg Handels GmbH auch verwandtschaftliche Beziehungen zum LLI-Konzern unterhält. Weitere zehn Prozent der VK-Mühlen-Aktien gehören Georg Olbrich aus Sarstedt, etwa 6,9 Prozent gehören der Gothaer Versicherungsbank WaG in Köln und 3,7 Prozent befinden sich im Streubesitz (Stand 03/2011).

Jahresabschluss: VK Mühlen weisen erneut Verlust aus

Hamburg. (22.12. / vkm) In dieser Woche hat die VK Mühlen AG den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010/2011 zum 30. September veröffentlicht. Europas größtes Mühlenunternehmen hat demnach in 2010/2011 mit rund 2,1 Millionen Tonnen etwa neun Prozent weniger Getreide, Reis und Hülsenfrüchte verarbeitet als im Vorjahr. Dennoch konnte der Konzern den Gesamtumsatz infolge höherer Preise um 150 Millionen Euro auf 680 Millionen Euro steigern. Aufgrund anhaltend schwieriger Marktbedingungen und einem – besonders in Deutschland – sehr wettbewerbsintensiven Umfeld hat die Gruppe das Geschäftsjahr 2010/2011 mit einem deutlich negativen Ergebnis abgeschlossen. So beläuft sich das Konzernergebnis vor Steuern auf minus 30,0 Millionen Euro (Vorjahr: minus 19,8 Millionen Euro). Dieser Fehlbetrag resultiert aus einem hohen operativen Verlust bei der Kampffmeyer Mühlengruppe sowie – wesentlich – aus einer Kartellbuße, die im abgeschlossenen Geschäftsjahr voll ergebniswirksam wurde. Die Geschäftsbereiche Kampffmeyer Food Innovation, Müller´s Mühle sowie das Auslandsgeschäft haben hingegen positive Ergebnisse erwirtschaftet, heißt es in einer Mitteilung aus Hamburg.


TERMINE + EVENTS


Anuga FoodTec: eröffnet auch KMU viele Perspektiven

Köln. (19.12. / km) Die Anuga FoodTec bietet der internationalen Ernährungswirtschaft eine Informations- und Beschaffungsplattform, die den gesamten Technologie- und Investitionsbedarf für die Produktion aller Bereiche der Lebensmittel- und Getränkeindustrie abdeckt. Mit ihrem rohstoffübergreifenden, prozessorientierten und dabei branchenübergreifenden Ansatz erlaubt sie einen Überblick über Techniken des gesamten Verarbeitungsprozesses in allen Stufen der Produktion von Nahrungsmitteln und Getränken. Zur kommenden Anuga FoodTec vom 27. bis 30. März 2012 in Köln werden erneut über 1.200 ausstellende Unternehmen aus rund 40 Ländern erwartet (Volltext).


FESTTAGSGRUSS:


Liebe Leserinnen und Leser!

Hamburg. (23.12. / eb) Ist schon wieder Weihnachten? Die Zeit ist wie im Flug vergangen und hinter uns liegt ein Jahr voller Extreme. Wobei das Auf und Ab an den Finanzmärkten und die damit verbundenen Sorgen uns sicher nicht zum letzten Mal beschäftigt haben. Andere Extreme wiederum zeigten eindringlich, wohin uns eindimensionaler Fortschrittsglaube und die Erwartung weiterhin unbegrenzten Wachstums führen können.

Die Welt ist wieder ein Stück zusammengerückt. Das heißt zwar nicht, dass sich die Sorge um unseren Planeten im gleichen Maß durchgesetzt hätte. Doch wir machen Fortschritte. Vieles deutet darauf hin, dass wir klimaverträglich wirtschaften wollen und unseren Beitrag leisten wollen für eine Zukunft, die auch mit Blick auf endliche Ressourcen lebenswert bleibt. Das gilt für alle Handlungsebenen. Viele verantwortungsbewusste Unternehmen gehen mit gutem Beispiel voran.

Die Zahl der Verbraucheranfragen an die Unternehmen der Lebensmittelbranche nimmt stetig zu und die Fragen an sich werden immer qualifizierter. Für die mittelständisch geprägte Branche ist das eine große Herausforderung – nicht nur, weil die Fragesteller in der Regel direkte und kompetente Antworten erwarten. So kritisch, wie sich Verbraucher manchmal zu Wort melden, artikulieren sie mit ihren Fragen auch nur wieder Wünsche, Hoffnungen und Bedürfnisse – die man lernen muss zu hören. Nicht zuletzt, um davon profitieren zu können.

Resümieren Sie darüber, was Ihnen das alte Jahr gebracht hat und 2012 wohl bringen wird, dann kommen Sie vielleicht zu der Einschätzung, dass 2011 etwas «gemischt» war; nicht schlecht und angesichts der Umstände in einem Kontext mit ungeahnten Extremen doch eigentlich «ganz gut».

Der WebBaecker wiederum hofft, Sie auch im 11. Jahr mit vielen Hinweisen und Tipps begleitet zu haben, aus denen Sie Ihren Nutzwert ziehen konnten. Wie Sie wissen, steht hinter dem Infodienst eine engagierte Herausgeber-Gemeinschaft, die nicht nur die finanziellen Mittel bereitstellt, sondern auch einige Zeit darauf verwendet, um Ihnen Ihren WebBaecker in gewohnter Qualität kostenfrei zu ermöglichen.

2012 machen wir das Dutzend voll und freuen uns schon jetzt mit Ihnen auf ein spannendes Jahr voller interessanter Themen.

Liebe Leserinnen und Leser!
Ein ertragreiches Weihnachtsfest, erholsame Feiertage, einen guten Rutsch, gute Gesundheit und eine glückliche Hand im kommenden Jahr 2012 wünschen Ihnen

Herausgeber und Redaktion.

Der nächste Infodienst erscheint am Freitag, den 06. Januar 2012. Im Internet geht es ein paar Tage früher wieder los; und zwar am Montag, den 02. Januar.


MANAGEMENT + BETRIEB


Südzucker: meldet starkes drittes Quartal 2011/2012

Mannheim. (23.12. / sag) Die Südzucker AG hat in den ersten neun Monaten – 01. März bis 30. November 2011 – des laufenden Geschäftsjahrs 2011/2012 den Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr um rund zwölf Prozent von 4.667 Millionen Euro auf 5.244 Millionen Euro gesteigert. Das operative Konzernergebnis erhöhte sich im gleichen Zeitraum um rund 170 Millionen Euro oder 41 Prozent auf 586 Millionen Euro (Vorjahr: 416 Millionen Euro). Die Ergebnisverbesserung wird vor allem durch das Segment Zucker getragen. Für das gesamte Geschäftsjahr 2011/2012 rechnet Südzucker weiterhin mit einem Anstieg des Konzernumsatzes auf rund 6,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 6,2 Milliarden Euro) und des operativen Konzernergebnisses auf rund 750 Millionen Euro (Vorjahr: 519 Millionen Euro). Den vollständigen Bericht für die ersten neun Monate 2011/2012 veröffentlicht der Konzern Mitte Januar.

BVE: Branchenumsatz wächst real um 2,5 Prozent

Berlin. (22.12. / bve) Die Ernährungsindustrie erzielte im Oktober einen Umsatz von 13,9 Milliarden Euro und erreichte so in den ersten zehn Monaten 2011 insgesamt 135,6 Milliarden Euro. Die Erzeugerpreise stiegen im gleichen Zeitraum um 6,4 Prozent, so dass die Ernährungsindustrie ein reales Umsatzwachstum von 2,5 Prozent erreichte. An den Agrarrohstoffmärkten fielen im November die Preise um zwei Prozent gegenüber dem Vormonat und um 2,6 Prozent gegenüber 11/2010. Dies mindert den Kostendruck zum Jahresende leicht, gleichwohl notieren die Agrarrohstoffpreise weiter auf hohem Niveau. Die Erwartungen der Ernährungsindustrie für das 2012 fallen nach Einschätzung der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) gedämpfter aus. Das liegt vor allem an der Abschwächung des Exportklimas, das mit der Wirtschaftslage in wichtigen Absatzmärkten zusammenhängt. Für den deutschen Markt schätzt die BVE das Konsumklima bei anhaltend guter Beschäftigungssituation durchaus positiv ein, so dass nach Angaben aus Berlin mit einer stabilen Umsatzentwicklung zu rechnen ist.

BGN: Mit gesundem Rücken zu guten Leistungen

Mannheim. (21.12. / bgn) Mehlsäcke, Kisten, schwere Teigportionen heben und tragen, voll beladene Stikken- oder Hordenwagen schieben, ziehen: Arbeitsalltag im Backbetrieb. Diese Arbeiten können Rücken, Nacken und Schultern zusetzen und Beschwerden machen. «Das muss nicht sein», weiß der BGN-Gesundheitsschutz und erklärt warum.

Mission Zukunft: In vier Monaten zum Berufsabschluss

Hamburg. (20.12. / bi) Qualifizierte Fachkräfte sind in Deutschland Mangelware – auch im Handwerk. Deshalb initiierten die Bäckerinnung Hamburg und die Handwerkskammer der Hansestadt im August gemeinsam das Projekt «Mission Zukunft – Nachqualifizierung im Handwerk». Ziel der von der Bundesagentur für Arbeit geförderten Initiative ist es, Menschen ab 25 Jahren, die schon vier bis fünf Jahre ohne entsprechende Ausbildung als Verkäufer/in in Bäckereien gearbeitet haben, innerhalb weniger Monate für den Berufsabschluss zu qualifizieren. Die Rechnung der in enger Abstimmung mit den Arbeitgebern entwickelten Initiative scheint aufzugehen. Denn obwohl die zehn Teilnehmer/innen des ersten Kurses erst im Februar ihre Abschlusszeugnisse erhalten, sind sie schon jetzt heiß begehrt bei den Betrieben. Eine von ihnen ist Berna Cakir. Die 44-Jährige hatte bereits 22 Jahre Berufserfahrung in Bäckereien gesammelt, bevor sie im letzten Jahr plötzlich ihren Job verlor. In der Arbeitsagentur erfuhr sie von «Mission Zukunft» – und überlegte nicht lange. «Es war schon immer mein Traum, endlich einen Berufsabschluss zu haben», erzählt sie. «Denn trotz meiner langjährigen Erfahrung im Verkauf wurde ich von meinen Kollegen und Vorgesetzten immer als Arbeitnehmerin zweiter Klasse behandelt. Erst durch das Programm habe ich gemerkt, über wie viel Fachwissen ich bereits verfüge. Das hat meinem Selbstwertgefühl extrem gutgetan».

Info: Die nächste Ausbildungsrunde im Rahmen des Projekts «Nachqualifizierung im Handwerk» beginnt am 23. Januar. Interessierte können sich im ElbCampus Kompetenzzentrum der HWK Hamburg unter der Rufnummer 040/35905457 informieren und einen Termin zum Beratungsgespräch vereinbaren.

Statistik: Mit dem Euro lebt es sich besser …

Wiesbaden. (17.12. / destatis) Seit der Währungsumstellung 2002 stiegen die Verbraucherpreise bis November 2011 im Schnitt um 1,6 Prozent per Anno. Im Jahrzehnt davor lag die Preisänderung im Schnitt bei etwa plus 2,2 Prozent pro Jahr. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Euro-Bargeldeinführung vor zehn Jahren am 01. Januar 2002 mit. Allerdings waren Anfang der 1990er Jahre im Zuge der deutschen Vereinigung besonders starke Preisanstiege zu beobachten. In den letzten sechs D-Mark-Jahren (1996 bis 2001) lag die Jahresteuerung bei 1,4 Prozent im Schnitt. Betrachtet über die gesamte D-Mark-Ära von 1948 bis 2001 war die durchschnittliche jährliche Inflation mit plus 2,6 Prozent höher als bislang in der Euro-Bargeldzeit. Bestimmend für die Preissteigerungen – seit Einführung des Euro – waren die starken Preisanstiege an den Weltmärkten für Rohstoffe, die in Deutschland vor allem zu hohen Energiepreisen geführt haben. Die Preise für Heizöl und Kraftstoffe lagen im November 2011 um 85 Prozent Prozent über dem Niveau unmittelbar vor Einführung des Euro. Die Strompreise stiegen im gleichen Zeitraum um rund 66 Prozent. Eine stabilisierende Preiswirkung ging in der Euro-Bargeldzeit bisher vor allem von den Mieten aus, die einen hohen Anteil an den Konsumausgaben der Haushalte haben. Während Anfang der 1990er Jahre noch Wohnungsknappheit im früheren Bundesgebiet und Subventionsabbau in den neuen Ländern für steigende Mieten sorgten, entspannte sich der Mietmarkt zum Ende des Jahrzehnts. Seit der Euro-Einführung stiegen die Nettokaltmieten einschließlich Wohnungsnebenkosten (ohne Haushaltsenergie) insgesamt um nur zwölf Prozent.
Info: Diese Ergebnisse beruhen auf den laufenden Preismessungen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder in Deutschland. Für die Messung der Preisentwicklung notieren bundesweit rund 600 Preis-Erheber die Preise von häufig gekauften Gütern in repräsentativ ausgewählten Geschäften. Monatlich werden über 300.000 Einzelpreise erfasst.


MARKETING + VERKAUF


Migros: Industrie baut Marktposition in Italien aus

Zürich / CH. (21.12. / mgb) Die Migros Industrie und die italienische Atlante S.r.l. aus Casalecchio di Reno (Bologna) haben eine strategische Zusammenarbeit beschlossen. Die Partnerschaft wird mittels einer Minderheitsbeteiligung von 20 Prozent der schweizerischen Genossen an Atlante bekräftigt. Mittels gemeinsam entwickelten neuen Lebensmittel-Konzepten soll die starke Position von Atlante im italienischen Detailhandel weiter ausgebaut werden. Der Migros Industrie ermöglicht die Partnerschaft eine Ausweitung ihrer Geschäftstätigkeiten in Italien, denn: Atlante sei ein schnell wachsendes, im italienischen Detailhandel gut positioniertes Unternehmen mit rund 30 Mitarbeitenden, heißt es in einer Mitteilung aus Zürich. Atlante ist demnach im Brand Management und Vertrieb von Lebensmitteln tätig, vor allem bei Erzeugnissen aus dem Mopro-Segment, bei Sojaprodukten, Frischbackwaren, Getränken und Snacks. Darüber hinaus verfügt Atlante über ein Netzwerk für alle Temperaturbereiche der Lebensmittellogistik.

Bäcker exportieren 1.000 Tonnen Lebkuchen pro Monat

Wiesbaden. (21.12. / destatis) Lebkuchen aus Deutschland sind in aller Welt gefragt: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben deutsche Unternehmen allein in der Zeit von Januar bis September 2011 insgesamt 9.100 Tonnen Lebkuchen im Wert von 27,5 Millionen Euro exportiert. Das sind im Schnitt 1.011 Tonnen im Wert von 3,05 Millionen Euro pro Monat. Hingegen waren die Importe von Lebkuchen aus dem Ausland vergleichsweise gering. Sie beliefen sich in den ersten neun Monaten 2011 auf 2.800 Tonnen im Wert von 7,5 Millionen Euro – im Schnitt 311 Tonnen pro Monat im Wert von 833.300 Euro.

Export: Markterkundungsreisen versprechen Infos und Kontakte

Berlin. (20.12. / bmelv) Unternehmerreisen und Kontaktbörsen weltweit bilden einen Schwerpunkt der Exportfördermaßnahmen des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Ziele und inhaltliche Ausrichtungen werden zwischen den beauftragten deutschen Auslandshandelskammern, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag und der Exportförderorganisation der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft (GEFA) in enger Kooperation abgestimmt. Eine Übersicht aktueller Angebote für das 1. Halbjahr 2012 finden Interessenten auf der Seite agrarexportfoerderung.de.


PERSONEN + EHRUNGEN


Edeka Minden-Hannover: Stühlerücken bei Schäfer’s

Porta Westfalica. (23.11. / div) Im Zuge interner Umbesetzungen bei der Edeka Minden-Hannover Stiftung + Co. KG kommt es auch bei der Schäfer’s Brot- und Kuchen-Spezialitäten GmbH zu personellen Veränderungen. Das geht aus einer Mitteilung von Edeka Minden-Hannover an den LEH hervor. Demnach ändert sich zum Jahreswechsel das Geschäftsführungs-Tandem Uwe Marburger und Jürgen Herderich auf Ralf Hawig und Jürgen Herderich. Während Hawig für den Vertrieb, die Verwaltung und das Marketing zuständig ist, zeichnet Herderich für die Produktion, den Einkauf und die Logistik verantwortlich. Die Verantwortung für das Personalwesen teilen sich Hawig und Herderich. Den Unternehmensbereich Controlling und IT verantwortet Hartmut Buhre. Der Prokurist ist für diesen Bereich bereits seit 2005 zuständig. Marburger hingegen verlässt das Unternehmen im gegenseitigen Einvernehmen.

Baden: Bundesverdienstkreuz für Walter Augenstein

Keltern / Enzkreis. (23.11. / div) Während einer Feierstunde in dieser Woche erhielt der Bäckerei-Unternehmer Walter Bernd Augenstein (67) das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die Auszeichnung im Bürgersaal des Rathauses Dietlingen übernahmen Enzkreis-Landrat Karl Röckinger und Kelterns Bürgermeister Ulrich Pfeifer – soweit die amtliche Mitteilung. Tatsächlich begleitete jede Menge Prominenz aus Politik und Handwerk die Ehrung. Darunter viele Weggefährten und Freunde des Unternehmers und Ehrenlandesinnungsmeisters des Bäckerinnungsverbands Baden (BIV). Landesinnungsmeister Fritz Trefzger aus Lörrach war ebenso gekommen wie Bäcker-Präsident Peter Becker aus Hamburg. Holger Knieling, Geschäftsführender Vorstand der Bäko Zentrale Süd aus Ladenburg, lobte das genossenschaftliche Engagement Augensteins. Joachim Wohlfeil, Präsident der HWK Karlsruhe, hob die Vorbildfunktion des Bäckermeisters hervor. Vertreter aller politischen Fraktionen beschrieben Augenstein als engagierten Zeitgenossen, der lokal lenkt und dabei global denkt. Im Beruf und auf verschiedensten Verbandsebenen war der Ehrenamtsträger über Jahrzehnte erfolgreich tätig. Dass das ohne die richtige Unterstützung kaum gepasst hätte, dafür dankte Augenstein seiner Ehefrau Brunhilde während der Feier ausdrücklich.

ITW: Konzern ernennt Vizepräsidenten

Offenburg. (17.12. / itw) Die ITW Food Equipment Group (FEG) befördert die beiden Geschäftsführer der deutschen Hobart GmbH zu Vizepräsidenten. Axel Beck und Silvio Koch berichten nunmehr direkt an den FEG-Vorstand. Neben ihren Aufgaben in Offenburg übernehmen beide zusätzlich die Verantwortung für einige internationale Hobart Gesellschaften. «FEG» steht für die Sparte «Food Equipment» innerhalb des US-amerikanischen Konzerns Illinois Tool Works (ITW) mit Hauptsitz in Glenview, Illinois. Die gesamte ITW Gruppe zählt derzeit etwa 820 Tochtergesellschaften; wobei das Produktsortiment breit gefächert und in sieben Sparten unterteilt ist. Insgesamt beschäftigt ITW um die 60.000 Mitarbeitende in 52 Nationen.


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: EU clears proposed acquisition of Panrico

Hamburg. (bm) The European Commission has cleared under the EU Merger Regulation the proposed acquisition of the Spanish supplier of the baking industry Panrico S.A.U. by U.S. based alternative investment manager Oaktree Capital. The Commission found that the transaction would not raise competition concerns because there are no overlaps between the parties’ activities. Other topics of the week:

Title Region Date
BSA: Announces Campaign to Support 250th Anniversary (UK) Fri 12-23
Magnolia Bakery: Shipping Cupcakes Now Nationwide (US) Fri 12-23
VK Muehlen AG: reports further losses (DE) Thu 12-22
New World Pasta: Buys Strom Products’ Brands (US) Thu 12-22
Limagrain: Presents Significant Increase in Results (FR) Thu 12-22
Bunge: to Acquire Edible Oils and Fats Business (US) Thu 12-22
General Mills: Reports Results for Q2/2012 (US) Wed 12-21
ConAgra: Q2/2012 EPS Stronger Than Planned (US) Wed 12-21
ADM: Announces Finance Appointments (US) Wed 12-21
EU: clears proposed Oaktree acquisition of Panrico (ES) Tue 12-20
Cloetta AB: reports lower profit in Q1/2012 (SE) Tue 12-20
Confectionery: Cloetta and Leaf to merge (SE) Mon 12-19
ADM: Completes Acquisition of Elstar Oils (PL) Mon 12-19
Premier Foods: reaches agreement to sell Irish Brands (UK) Sat 12-17
Kraft Foods: Maps Its Total Environmental Footprint (US) Sat 12-17
FAO: Global meat consumption to rise 73% by 2050 (IT) Sat 12-17


REZEPTE + IDEEN


Schokoladentraum: Schwelgen in süßen Genüssen

Image Frankfurt / Main. (23.12. / cwc) Sofern Sie zwischen Weihnachten und Neujahr mal so richtig schwelgen möchten in Schoko-Genüssen, könnte die Rezeptbroschüre «Schokoladentraum + Backvergnügen» der California Walnut Commission (CWC) für Sie die richige Wahl sein. Egal ob «Sacher-Walnuss-Törtchen», «Safranbirne mit Chili-Schokoladen-Walnuss-Sauce», «Schoko-Walnuss-Soufflés», «Walnuss-Schoko-Tiramisu», «Feine Walnuss-Stäbchen», «Walnuss-Dattel-Praline», «Walnuss-Kardamom-Plätzchen ‘Märchenwald’» oder «Walnuss-Stollen-Petits Fours»: Die Rezepte lassen Ihr Herz sicher höher schlagen und die mitgelieferten Serviervorschläge machen Appetit auf die süßen Sachen. Wermutstropfen: Ohne Fleiß kein Preis. Wer eine der kleinen Köstlichkeiten im großen Stil professionell umsetzen will, findet allerdings zu jedem Thema ausreichend Inspiration in «Schokoladentraum + Backvergnügen» (Format PDF; zwölf Seiten; 1.657 KB).