Donnerstag, 29. Februar 2024

WB-43-2009

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 43. KW 2009 (17.10. bis 23.10.)
Download: https://www.webbaecker.de/09archivphp/wb4309.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. VDM: legt Zahlen für das Wirtschaftsjahr 2008/2009 vor
02. Burger King: Premiere für «SFCC-Coffee Place»

TERMINE + EVENTS:
03. Internorga 2010: bietet «Newcomers’ Area»
04. 3. Marburger Symposium zum Lebensmittelrecht
05. Premiere: Marburger Workshop zum Lebensmittelrecht

MANAGEMENT + BETRIEB:
06. Marvin Information System: das Cockpit für die Verwaltung
07. DEÜV-Meldungen: Plausibilitätsprüfung ab 12/2009
08. ifo: Ernährungswirtschaft kommt gesund durch die Krise
09. Handwerk: fordert «Pakt für Fachkräftesicherung»
10. BGN: Versicherung von Unternehmern und Unternehmen

TRENDS + KONZEPTE:
11. Patentlösung: Engpässe überwinden mit dem «Minute Bread»
12. Austauschprogramm: einmal über den Tellerrand, bitte!
13. LeFa: Wie viele «Röschegrade» hat mein Brötchen?

MARKETING + VERKAUF:
14. Verpackung: Mehrnutzen für Verbraucher und Hersteller
15. DLG-Forum Backwaren: «Mit Schlüsselprodukten überzeugen»
16. Export: Wirtschaft kann auf Politik als Türöffner zählen
17. BMELV: Deutsche Lebensmittel weltweit erfolgreich

LESERBRIEFE:
18. Alles nur Schnickschnack? Es kommt auf die Sichtweise an …

PERSONEN + EHRUNGEN:
19. UIB: Europas bester Jungbäcker kommt aus Österreich
20. DKB: Konditoren wählen neuen Präsidenten
21. BfR: Chemiker würdigen Beitrag über Transfettsäuren

BOOKMARKS + BOOKS:
22. DGB: Jugend Ausbildungsreport NRW 2009
23. Global Industry: Greggs rolls out plan for 600 more shops

REZEPTE + IDEEN:
24. Für den Advent: leckeres Walnussbrot mit Äpfeln


MARKT + UNTERNEHMEN


VDM: legt Zahlen für das Wirtschaftsjahr 2008/2009 vor

Image

Bonn. (22.10. / vdm) Im Wirtschaftsjahr 2008/2009 wurden in Deutschland weniger Weizen und Roggen vermahlen als im Vorjahr, teilt der Verband Deutscher Mühlen (VDM) mit. Die meldepflichtige Gesamtvermahlung an Brotgetreide reduzierte sich um 126.700 Tonnen (1,6 Prozent) auf 7,62 Millionen Tonnen. Davon entfallen 6,73 Millionen Tonnen auf Weizen (minus 1,5 Prozent) und 895.800 Tonnen (minus 2,8 Prozent) auf Roggen. Mit 5,1 Prozent überproportional war der Rückgang beim Export. Weniger Vermahlung bedeutet allerdings nicht weniger Mehl: «Die Mehlausbeute ist sogar von 80,5 auf 81 Prozent gestiegen», erklärt VDM-Hauptgeschäftsführer Manfred Weizbauer. «Die Mehlherstellung gibt die Marktsituation exakter wieder als die reine Vermahlungsmenge, denn sie berücksichtigt auch Faktoren wie erntebedingte Schwankungen, neue Sorten und technologischen Fortschritt». So steht zum Beispiel der um 100.600 Tonnen geringeren Weizenvermahlung eine um nur 53.200 Tonnen gesunkene Mehlmenge gegenüber (für Roggen 26.100 Tonnen gegenüber 13.700 Tonnen). Der Brotgetreide-Export sank um 31.000 Tonnen (minus 5,1 Prozent). Auf Niedersachsen/Bremen entfällt mit 49 Prozent der größte Exportanteil, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (18,2 Prozent) und Bayern (6,6 Prozent).

Burger King: Premiere für «SFCC-Coffee Place»

München. (20.10. / bk) Burger King Deutschland (BK) wolle schrittweise alle 141 eigenen Restaurants und die meisten der 529 Franchisebetriebe neu einrichten und nach dem Vorbild von McDonalds mit Cafes bestücken, hieß es im August an dieser Stelle (siehe WebBaecker 35/2009). Am 15. Oktober war es so weit: Der bundesdeutsche Ableger der US-amerikanischen Schnellkostkette feierte in Donauwörth Premiere für ein – nach eigenen Angaben – in der Branche einzigartiges Shop-in-Shop-Konzept: das Schnellkost-Restaurant mit integriertem «SFCC-Coffee Place»; wobei SFCC für «San Francisco Coffee Company» steht. Das Restaurant an der Westspange in Donauwörth ist im neuen Restaurantdesign der Zukunft gehalten. Dies ergänze sich perfekt mit der Kaffee-Bar im typischen SFCC-Stil. Weitere Restaurants nach dem Modell sollen bald folgen, sagte Deutschland-Geschäftsführer Thomas Berger anlässlich der Eröffnung.


TERMINE + EVENTS


Internorga 2010: bietet «Newcomers’ Area»

Hamburg. (23.10. / hmc) Aktuelle Trends, neue Produkte und technische Innovationen spielen im Außer-Haus-Markt eine entscheidende Rolle für den wirtschaftlichen Erfolg. Welche Ideen, Neuheiten und Konzepte die Unternehmen als Antwort auf die aktuellen Herausforderungen bieten und wohin die Entwicklung in der Branche geht, zeigt die Internorga Mitte März 2010 auf dem Hamburger Messegelände. Während der Leitmesse für den Außer-Haus-Markt werden mehr als 1.000 Aussteller aus dem In- und Ausland Innovationen, Trends und Komplettlösungen aus den Bereichen Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien präsentieren. Premiere wird die «Newcomers´ Area» feiern. Sie richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die erstmals während der Internorga ausstellen. Zur Leitmesse für den Außer-Haus-Verzehr erwarten die Veranstalter wie gewohnt mehr als 100.000 Fachbesucher aus dem In- und Ausland.

3. Marburger Symposium zum Lebensmittelrecht

Berlin. (22.10. / um) Der Gesetzgeber hat die bestehenden nationalen und europäischen Informationspflichten ausgeweitet. Was bedeutet das konkret für den Lebensmittelunternehmer, der in der Verantwortung steht? Welche neuen Möglichkeiten ergeben sich im Zusammenspiel von Unternehmen und Überwachungsbehörden, um sichere Lebensmittel und somit einen effektiven Verbraucherschutz zu gewährleisten? Sind tatsächlich neben der öffentlichen Warnung neue Informationsinstrumente geschaffen worden, die – wie die im Internet veröffentlichten Positiv- und Negativlisten – Einfluss auf den guten Ruf und den Erfolg eines Unternehmens nehmen können? Diesem vielfältigen und komplexen Thema widmet sich das 3. Marburger Symposium am 4. Dezember in der Philipps-Universität Marburg.
Info: https://www.uni-marburg.de/fb01/lebensmittel-alumni/

Premiere: Marburger Workshop zum Lebensmittelrecht

Berlin. (22.10. / um) Das Lebensmittelrecht zählt zu den umfangreichsten und dynamischsten Rechtsgebieten, die wir kennen. Um den Überblich zu behalten, bietet die Forschungsstelle für Europäisches und Deutsches Lebens- und Futtermittelrecht an der Philipps-Universität zu Marburg am 03. und 04. Dezember einen Kurs an, in dem die Entwicklungen des letzten Jahres von kompetenten Fachleiten aus der Anwaltschaft vorgestellt und diskutiert werden. Nicht nur die Gesetzesnovellen, sondern auch die neuere deutsche und europäische Rechtsprechung werten die Referenten aus und bereiten sie für die Teilnehmer thematisch auf.
Info: https://www.uni-marburg.de/fb01/lebensmittel-alumni/


MANAGEMENT + BETRIEB


Marvin Information System: das Cockpit für die Verwaltung

Image Kronau. (23.10. / goe) Dieses neue Modul, erstmals seit der Marvin Edition 2009 verfügbar, dient zur schnellen und detaillierten Kontrolle vieler wichtiger Kennzahlen der angeschlossenen Filialen. Ähnlich dem «Filial-Ranking» im Filialmanager ermittelt Goecom,:::::.de/Produkte/marvin/marvin.php” >Marvin aus den täglichen Daten die entsprechenden Werte und zeigt diese als sogenannte «Cockpit-Chart» an. Durch die Visualisierung der Daten mittels Ampelfunktion sind Ausreißer und Fehlentwicklungen sofort erkennbar. Alle Daten werden regelmäßig aktualisiert und können jederzeit durch zusätzliche Informationen verfolgt werden. In den umfangreichen Einstellungen können neben den Auswertungs- und Vergleichszeiträumen auch alle Parameter der Ampelfunktion fixiert werden. Sie legen für jeden Auswertungsbereich fest, wie Ihre betrieblichen Grenzwerte sind (zum Beispiel bei der Retourenquote) und Marvin übernimmt automatisch die Überprüfung und zeigt Ihnen die Ergebnisse aller Filialen an. Selbstverständlich können Sie alle Limitierungen auch filialgenau hinterlegen, so dass Sie sich für jede Filiale ein eigenes Bewertungsraster schaffen können. Auf diese Weise behalten Sie den Überblick über die aktuelle Situation Ihrer Filialen.

Info: Noch Fragen? Ihr Goecom,:::::.de/Kontakt/ueberuns.php” >Vertriebspartner von Goecom zeigt Ihnen das System gerne bei einem der nächsten Besuche.

DEÜV-Meldungen: Plausibilitätsprüfung ab 12/2009

Mannheim. (22.10. / bgn) Seit Januar 2009 melden die Unternehmen auch die Daten zur Berechnung des BG-Beitrags an die Einzugsstellen der Krankenkassen – über das Datenerfassungs- und -übermittlungsverfahren (DEÜV). Ab 01. Dezember werden diese Daten auf ihre Plausibilität hin geprüft. Wichtig: Sind die angegebenen BG-Daten nicht plausibel, nimmt die Einzugsstelle die gesamte DEÜV-Meldung nicht an. Für alle bei der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN) versicherten Unternehmen gelten folgende Informationen:
Als Angabe zum Unfallversicherungsträger der Name der BGN, also Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten.
Die Betriebsnummer des zuständigen UV-Trägers, der BGN, lautet: 63800761.
Die Mitgliedsnummer des Unternehmens bei der BGN ist das BGN-Aktenzeichen, bestehend aus den beiden Buchstaben MM und den elf darauf folgenden Ziffern inklusive der Trennpunkte.
Dazu kommt die Zuordnung jedes Arbeitnehmers zu einer Gefahrtarifstelle.
Alle diese Infos findet man auch auf dem Lohnnachweisformular, das die BGN für jedes ihrer versicherten Unternehmen erstellt und im Dezember versendet. Anrufe bei der Berufsgenossenschaft sind nach Ansicht der BGN überflüssig. Parallel zur BG-Daten-Meldung über das DEÜV-Verfahren müssen die Unternehmen in der bis einschließlich 2011 dauernden Übergangsphase den jährlichen Lohnnachweis auch an die BGN einreichen.

ifo: Ernährungswirtschaft kommt gesund durch die Krise

München. (20.10. / ifo) Von den fünf größten deutschen Branchen hat die Ernährungswirtschaft die Finanz- und Wirtschaftskrise am besten überstanden. Die Lebensmittelproduktion und der Lebensmittelhandel meldeten für das erste Halbjahr 2009 stabile Zahlen. Teilweise konnte sogar ein leichtes Plus erzielt werden. Entsprechend positiv ist die Stimmung in den Unternehmen. Der ifo Konjunkturtest für das verarbeitende Gewerbe zeigt, dass sich das Geschäftsklima in der Branche seit August 2009 aufgehellt hat. Besonders die Hersteller im Ernährungsgewerbe verzeichnen eine zunehmende Nachfrage und größere Auftragsbestände. Die Absatzchancen auf den Auslandsmärkten werden günstig eingestuft. Der Export war schon im den vergangenen zwei Jahren eine wesentliche Stütze für die Ernährungswirtschaft. 2007 erzielte Deutschland – traditionell ein Agrarimporteur – erstmals eine ausgeglichene Außenhandelsbilanz mit Gütern der Agrar- und Ernährungswirtschaft. 2008 konnte die Branche erstmals einen Handelsbilanzüberschuss verbuchen. Auch für die ersten sieben Monate des laufenden Jahres überwiegen die positiven Nachrichten. Die Exporte wuchsen mengenmäßig um 0,7 Prozent. Während besonders die Fleisch-, Molkerei- und Süßwarenhersteller über eine sehr gute Entwicklung berichten, setzt sich der Schrumpfungsprozess der Bierbrauersparte fort. Im ersten Halbjahr 2009 wurden mit 2,3 Millionen Hektolitern rund 4,5 Prozent weniger Bier getrunken, als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Insbesondere die Großbrauereien verzeichneten schmerzhafte Einbrüche.

Handwerk: fordert «Pakt für Fachkräftesicherung»

Berlin. (19.10. / zdh) Einen «Pakt für Fachkräftesicherung» in der Nachfolge des Ausbildungspaktes fordert der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Geschäftsführer Holger Schwannecke: «Dieser neue Pakt muss Wege finden, um sämtliche Potenziale auf dem Ausbildungsmarkt zu erschließen». Im Handwerk bleiben in diesem Jahr 9.000 Lehrstellen unbesetzt, da es in vielen Regionen an Bewerbern mangelt. «Im kommenden Jahr läuft der Ausbildungspakt aus. Er hat seine Wirkung getan. Viele Betriebe haben in den vergangenen Jahren erstmals ausgebildet und sind mittlerweile eine Stütze der Ausbildung geworden. Viele junge Menschen sind über die neu eingeworbenen Lehrstellen, über das Instrument der Einstiegsqualifizierung und weitere zusätzliche Aktivitäten zu ihrem Ausbildungsplatz gekommen. Doch jetzt ändert sich die Situation. Angesichts der sinkenden Zahl der Bewerber müssen wir in der Nachfolge des Ausbildungspakts einen Pakt für Fachkräftesicherung schließen. Dieser neue Pakt muss Wege finden, um sämtliche Potenziale auf dem Ausbildungs- und Weiterbildungsmarkt für die Fachkräftesicherung zu erschließen. Denn der Wirtschaft gehen die Lehrstellenbewerber aus. Allein im Handwerk sind zurzeit noch rund 9.000 Lehrstellen unbesetzt. Das sind 50 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Viele dieser Lehrstellen werden frei bleiben – auch solche aus den beliebtesten Top-10-Berufen des Handwerks. Dafür gibt es viele Gründe …
Info: /r_management/2009/4309-ZDH.HTM

BGN: Versicherung von Unternehmern und Unternehmen

Mannheim. (19.10. / bgn) Was ist der Unterschied zwischen der freiwilligen Versicherung des Unternehmers und der Versicherung des Unternehmens bei der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN)? Laut Unfallversicherungsrecht ist für jedes gewerbliche Unternehmen ein gesetzlicher Unfallversicherungsträger zuständig. Für Gastgewerbe und Nahrungsmittelbranche ist das die BGN. Die BGN ist auch dann für ein Unternehmen zuständig und versichert dessen Mitarbeitende, wenn der Unternehmer selbst nicht oder nicht mehr BGN-versichert ist. Die Zuständigkeit der BGN beginnt mit der Eröffnung eines Unternehmens oder mit der Aufnahme der vorbereitenden Arbeiten für das Unternehmen. Sie endet nur mit der Betriebsaufgabe. Kündigen kann der Unternehmer nicht – im Gegensatz zu seiner eigenen Versicherung bei der BGN. Die ist freiwillig und kann gekündigt werden. Zur Erinnerung: Am 31. Dezember 2007 endete die Versicherungspflicht für Unternehmer und ihrer im Unternehmen ohne Beschäftigungsverhältnis mitarbeitenden Ehepartner bei der BGN. Sie werden seit dem 01. Januar 2008 nicht mehr automatisch versichert.


TRENDS + KONZEPTE


Patentlösung: Engpässe überwinden mit «Minute Bread»

Bühl. (23.10. / fh) «Minute Bread» heißt das Convenience-Konzept für Bäckereien, Caterer und Gastronomen, die mit einer der bundesweit 10.000 Backstationen arbeiten. Das Verfahren ermöglicht es, aus tiefgekühlten, zu 50 Prozent vorgebackenen Brotwaren und Kleingebäcken innerhalb von nur drei Minuten knuspriges Gebäck zu zaubern. Neben der Zeitersparnis von 50 bis 80 Prozent zu herkömmlichem Halbgebackenen überzeugt zusätzlich die Technik: Für das Verfahren reicht nämlich ein gewöhnlicher Ofen ohne Schwadenanlage. Das Minute-Bread-Verfahren hat FALA von der französischen Lesaffre Group übernommen. Die Muttergesellschaft der Bühler Spezialisten für Backhefe, Backzutaten und Backmischungen arbeitet mit diesem Verfahren weltweit sehr erfolgreich – zumal Minute-Bread mehrere Probleme auf einmal löst …
Info:

Austauschprogramm: einmal über den Tellerrand, bitte!

Stendal. (22.10. / sl) Mitte Oktober erhielten die Azubis der Stendaler Landbäckerei GmbH Besuch. Im Rahmen eines Austauschprogramms für Auszubildende der Ernährungswirtschaft absolvierten zwei Lehrlinge (Fachkraft für Lebensmitteltechnik) der Firma Abtshof Magdeburg GmbH und zwei Azubis (Bäcker/in) der Salzwedeler Baumkuchen GmbH ihre Ausbildung für eine Woche in der Stendaler Bäckerei. Im Gegenzug sandte die Landbäckerei vier ihrer Azubis in andere Unternehmen. Anliegen dieses Programms ist es, den Teilnehmern betriebsübergreifendes Wissen zu vermitteln. Die Jugendlichen sollen aber auch die Möglichkeit erhalten, an ihren sozialen Kompetenzen wie Selbstständigkeit, Teamfähigkeit und Flexibilität zu arbeiten. Neben der Stendaler Landbäckerei beteiligen sich noch weitere Unternehmen aus dem Raum Stendal an diesem Programm. Die Landbäckerei hat an diesem Austauschprogramm teilgenommen, um die Attraktivität der eigenen Ausbildung zu erhöhen, aber auch um die Jugendlichen schon während der Ausbildungszeit zu trainieren, sich schnell auf völlig andere Arbeitsbedingungen einzustellen – Grenzen zu finden oder neu abzustecken. Nach Meinung der Landbäcker eine wichtige Anforderung an alle Arbeitnehmer/innen von heute und morgen.

LeFa: Wie viele «Röschegrade» hat mein Brötchen?

Image Berlin. (21.10. / lefa) «Die von uns vorgelegten Untersuchungen verstehen wir als Diskussionsbeitrag. Sie besitzen aber schon jetzt eine gute praxisbezogene Nachvollziehbarkeit», sagt Dipl. Ing. Franz Stuhlreyer. Der Fachdozent an der Staatlichen Fachschule für Lebensmitteltechnik (LeFa) in Berlin meint damit die Messungen mit dem TA.XTPlus Texture Analyser, um die Rösche von Backwaren zu ermitteln. Das Verfahren soll die sensorischen Prüfungen nicht ersetzen. Vielmehr könne man mit dem Messverfahren die Erfassung der Rösche objektivieren. Die bekannte Röscheprüfung hat, wie alle sensorischen Methoden, den Nachteil, dass sie nur von Fachleuten problemlos durchgeführt werden kann. Die Objektivität einer sensorischen Prüfung ist immer nur bei einer größeren Anzahl von Prüfungen und Prüfern gegeben. Zudem ist es schwierig, sensorisch feinere Einstufungen vorzunehmen als nach den bekannten Wertungen wie «gute Rösche», «eingeschränkte Rösche», «weichsplittrig», oder «pappig». Ihren Diskussionsbeitrag stellten die Berliner Bäckereitechniker während der iba einem interessierten Fachpublikum vor. Eine kurze Zusammenfassung (Format PDF, sechs Seiten, 1.036 KB) informiert über interessante Details zur Entwicklung eines Verfahrens zur Standardisierung der Rösche von Brötchen mittels Schallaufzeichnung mit dem Akustik Analyser.


MARKETING + VERKAUF


Verpackung: Mehrnutzen für Verbraucher und Hersteller

Frankfurt / Main. (23.10. / dlg) Aktuelle technische Entwicklungen und Methoden bieten innovative Lösungen für das Verpacken von Lebensmitteln: Das war das Fazit des Fachforums Verpackung, das im Rahmen der Lebensmitteltage der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) in Darmstadt stattfand. Über 70 Teilnehmer verfolgten die Fachvorträge und regen Diskussionen zu neuen Techniken beim Packmaterial, zu den Vorteilen von Schutzgasen für Handel und Verbraucher und zur sensorischen Qualitätssicherung des Packguts.
Info: /r_marketing/2009/4309-DLG-FORUM-2.HTM

DLG-Forum Backwaren: «Mit Schlüsselprodukten überzeugen»

Frankfurt / Main. (19.10. / dlg) «Impulse für neue Lebensmittel – Erfolgsrezepte für anspruchsvolle Märkte», so lautete das Thema des Fachforums Back- und Süßwaren der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), das im Rahmen der DLG-Lebensmitteltage in Darmstadt stattfand. Referenten aus Wissenschaft und Praxis informierten über aktuelle Positionierungsstrategien und Trends.
Info: /r_marketing/2009/4309-DLG-FORUM.HTM

Export: Wirtschaft kann auf Politik als Türöffner zählen

Berlin. (17.10. / bmelv) «Die Agrar- und Ernährungswirtschaft kann auf die Politik als Türöffner für Exportmärkte zählen. Die Wirtschaft muss aber selber durch die geöffneten Türen gehen», sagte Bundesministerin Ilse Aigner (BMELV) in Köln während der Anuga. Der Weltmarkt der Ernährung zeige anschaulich, wie wichtig auch künftig der Export für die Ernährungsindustrie sei. Ein wesentliches Element der Exportförderung sind dabei Messen im In- und Ausland. Zudem müsse die Auslandskompetenz der ehemaligen CMA auf zentralen Märkten erhalten bleiben. Hierbei werden künftig die Außenhandelskammern eine wichtige Rolle spielen. «Die Marktanteile auf den heimischen Märkten müssen gesichert und die Chancen auf den Exportmärkten genutzt werden», sagte die Ministerin. Aigner: «Kleine und mittlere Unternehmen tragen wesentlich zur Sicherung von Zukunftschancen für Menschen bei». Der derzeitige Preisdruck mache aber gerade diesen Betrieben besonders zu schaffen. «Es ist mir daher ein besonderes Anliegen, gerade diese kleinen und mittleren Unternehmen bei der Erschließung von Exportmärkten zu unterstützen». Dafür stelle das BMELV Projektmittel zur Verfügung. Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungswirtschaft (BVE) hat an die Ministerin zudem das Anliegen herangetragen, gemeinsam mit der Wirtschaft eine Qualitätsoffensive für deutsche Lebensmittel zu entwickeln.

BMELV: Deutsche Lebensmittel weltweit erfolgreich

Berlin. (17.10. / bmelv) «Die Ernährungsindustrie gehört zu den vier wichtigsten Industriezweigen. Sie ist einer der Eckpfeiler der deutschen Wirtschaft», sagte Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner anlässlich der größten Messe der Ernährungsindustrie und des Lebensmittelhandels Anuga – Allgemeine Nahrungs- und Genussmittel-Ausstellung. «Jeder vierte Euro der deutschen Ernährungswirtschaft wird im Export umgesetzt. Der Export wird immer mehr zum Wachstumsmotor der Branche». «Wir setzen auf freie Unternehmen und den Wettbewerb des Marktes. In diesem Wettbewerb zeigt sich die Ernährungsindustrie auch weltweit als starker Akteur. Wir haben im Schulterschluss mit der deutschen Ernährungswirtschaft dazu beigetragen, dass sich besonders in Drittländern Türen und Märkte für deutsche Agrarprodukte weiter geöffnet haben. Dabei gilt es, bestehende Märkte zu pflegen», ergänzte Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. «Die zukünftige Absatzförderung liegt – nach der Auflösung der CMA – in der Eigenverantwortung der Ernährungswirtschaft. Wir werden die Exportanstrengungen der Branche gerne weiterhin begleitend unterstützen. Lassen Sie uns auch künftig gemeinsam daran arbeiten, dass die deutsche Lebensmittelwirtschaft ihren erfolgreichen Weg fortsetzt» (Volltext).


LESERBRIEFE


Alles nur Schnickschnack? Es kommt auf die Sichtweise an …

Hamburg. (22.10. / usp) Mit Unbehagen nahmen viele Leser den Artikel «Bibelbrot: Schnickschnack für ein barockes Weltbild?» aus der Ausgabe 42/2009 dieses Infodiensts auf. Soll man einen Bogen um die religiöse Komponente machen? Es gibt viele Gründe, diese Frage zu bejahen. Andererseits ist sie spätestens seit der iba 2009 in den backenden Branchen präsent. Grund genug, das Thema aufzugreifen und Sichtweisen darzulegen. Die folgenden Leserzuschriften zeigen die gesamte Bandbreite:

Mehmet Hekmat, Köln/Istanbul: Seit vielen Jahren lese ich den WebBaecker und weiß deshalb, dass Sie manchmal ganz schön zwicken können. Sie klopfen auf den Busch und warten ab, was passiert. Dabei sind Sie in dem, wie Sie jetzt berechtigte Zweifel und absurde Vorstellungen zu einem Bibelbrot aneinanderreihen, nur auf den ersten Blick provokant. Sie zeigen, dass Sie sich auf den Schlips getreten fühlen (und stehen damit nicht allein). Auf den zweiten Blick dürfen Ihre Leser annehmen, dass es Ihnen gar nicht um die Widerlegung von Halbwahrheiten und Befürchtungen geht. «Nun lassen Sie mal die Kirche im Dorf», möchte man sagen und ist genau dort, wo Sie uns haben wollen: Nicht von ungefähr gibt es in Deutschland eine strikte Trennung von Kirche und Staat. Dies sollte auch das Produktmarketing respektieren. Alles Andere führt früher oder später zu Missverständnissen, die keiner braucht und keiner will. In diesem Sinn vielen Dank fürs Zwicken.


Heinrich Jünemann, Berlin: Mit Ihren satirischen Ausführungen über das Bibelbrot als «Schnickschnack für ein barockes Weltbild» liegen Sie voll daneben. Typisch sind Ihre Aussagen für die heutige Zeit alles zu nivellieren. In unserer Wohlstandsgesellschaft ist Brot bedeutungslos und zur Halterung des Belages degradiert worden. Brot im erweiterten Sinn als Nahrungsmittel hat die Antike Welt bis heute als Materie und Geist beherrscht. Von den Ägyptern, die das Brotbacken erfunden haben, kam es zu den Israeliten, dann zu den Griechen und danach zu den Römern. Die Römer machten aus dem Brot ein Politikum. Die Einstellung zum Brot wandelte sich, als Jesus Christus lehrte: «Esset! Ich bin das Brot». In Bethlehem geboren hatte Christus schon enge Beziehungen zum Brot. Bethlehem heißt: «Haus des Brotes». Der Hunger war es auch, der sich in den Gleichnissen der Bibel wiederfindet. Die hungernden Menschen erwarten bis in die heutigen Zeit das irdische Brot. Darum bittet auch Jesus Christus im Vaterunser um das tägliche Brot. Brot ist zum Kult der größten Idee auf Erden geworden, Brot ist Religion. Das sollte uns allen in Deutschland wieder bewusst werden. Die Aktion des Backmittelherstellers anlässlich der IBA ist deshalb zu begrüßen.


Norbert Rohrberg, Duisburg: Ein Thema, um das man besser einen Bogen macht. Auf der IBA war das aber nicht zu übersehen. Ich habe in Düsseldorf nicht weiter darüber nachgedacht. Ich kann nicht jedem Ihrer Worte folgen. Aber das mit dem unguten Gefühl stimmt. Man sollte in der Werbung ein Tabu nicht einfach abstreifen wie einen alten Mantel. Entweder Bibel oder Brot. Nicht Bibelbrot.


Olaf Ohlms, Niebüll: Ich habe im Internet zufällig Ihren Kommentar zum sogenannten Bibelbrot gelesen. In einer Zeit, wo nun wirklich alles vermarktet wird was irgendwie zu vermarkten geht, ist es vielleicht auch einmal an der Zeit, etwas leisere Töne anzuschlagen. Auch ich bin der Meinung ,dass die Kampagne des Herstellers über das Ziel hinausschießt. Es ist ja bekannt, dass seit 2006 (wo wir alle Papst wurden) nun wirklich fast alles vermarktet wurde was im Zusammenhang mit dem neuen Papst steht – vom Papstbier bis zur Versteigerung seines alten Autos bei Ebay. Ich denke es steht unserer Gesellschaft gut zu Gesicht, wenn wir etwas mehr in uns gehen, und die Religion dort lassen wo sie eigentlich wirken sollte: in den Kirchen und in den sozialen Einrichtungen unseres Landes, und nicht zuletzt in unseren Herzen.


Peter Augendopler, Asten (Hersteller und Ideengeber): Besten Dank dafür, dass Sie dem Bibelbrot Ihre Aufmerksamkeit widmen, und sich darüber Gedanken machen – alle Meinungen dazu sind legitim. Tatsache ist, dass das Christentum die Religion des Brotes ist. Das beginnt damit, dass Bethlehem «Haus des Brotes» heißt, dass man bei der Kommunion den Leib Christ in Form eines Brotes (Hostie) bekommt und dass Christus sagt: Ich bin das Brot des Lebens. Und man kann noch hunderte Beispiele bringen. Das Erstaunliche ist eigentlich, dass das Thema seit Jahrhunderten auf der Hand liegt, es aber niemand gesehen hat. Die Bibel ist die Basis des Glaubens und des Vertrauens für mehr als zwei Milliarden Menschen und meiner Meinung nach das klügste und intelligenteste was jemals geschrieben wurde. Ich darf Ihnen ein Beispiel geben. Eine der wichtigsten kulturellen Errungenschaften unserer modernen Gesellschaft ist die Trennung von Kirche und Staat. Und die finden Sie schon in der Bibel mit dem Zitat: Gib Gott was Gottes ist und des Kaisers was des Kaisers ist. Ist das nicht großartig? Und dass die Bibel auch von anderen Religionsgemeinschaften respektiert wird, spricht ebenfalls für sie. Schon in den nächsten Wochen werden Sie Bibelbrot auch in muslimischen Ländern finden – von Muslimen gebacken für christliche Kunden. Das ist doch positiv und zeigt wie entspannt ganz normale Menschen mit diesem Thema umgehen? Und ist es nicht wohltuender über solch ein Thema zu diskutieren als über manch anderes?.


Luus Karanfil, Marmaris (TR): Seit Tagen verfolge ich im Internet die Diskussion über das Thema «Bibelbrot». Als Tochter eines evangelischen Pfarrers in einem muslimischen Land beglückwünsche ich den Hersteller zu seinem Weltbild. Möge es ihm erhalten bleiben. Davon abgesehen arbeiten sich Ihre Leser hier Punkt für Punkt durch ein Thema, das nicht nur dieses Brot umfasst sondern ganz allgemein einen religiösen Anstrich in der doch unbestritten weltlichen Werbung – am Beispiel dieses Brotes. Für Herrn Augendopler spricht, dass sein Bibelbrot für ihn nicht nur Marketing, sondern Überzeugung ist. Ich kann mir vorstellen, dass das in manchen Teilen der Welt nicht ausreicht und er besser einen Beipackzettel dazulegen lässt, wie er sein Brot meint. Es sind meistens ganz normale Leute, die zum Bäcker gehen – keine Theologen. In anderen Ländern wird man sein Brot dafür besser verstehen können. Für Deutschland oder andere westeuropäische Länder kann ich mir das Brot nur in Wallfahrtsorten vorstellen oder ähnliches. Aber ich bin mir nicht sicher. Das Erstaunliche an dieser Diskussion ist doch die überraschend große Meinungsvielfalt. Der Anstoß hat dafür gesorgt, dass hier sehr ehrliche und engagierte Meinungen zu lesen sind.


PERSONEN + EHRUNGEN


UIB: Europas bester Jungbäcker kommt aus Österreich

Baden / AT. (22.10. / pts) Die österreichische Bundesinnung der Bäcker veranstaltete die 39. Auflage des Internationalen Leistungswettbewerbs der Bäckerjugend und begrüßte hierzu die Elite des internationalen Bäckernachwuchses. Bei dem jährlich stattfindenden Wettbewerb unter dem Patronat der UIB (Union internationale de la boulangerie et de la boulangerie-patisserie) stellen die Jungbäcker/innen ihr fachliches Können unter Beweis. Der erste Platz ging in diesem Jahr an Bernhard Wandrak aus Asten in Oberösterreich. Der zweite Platz ging an den Franzosen Valentin Levrard, der dritte an die Dänin Line Hjort Rasmussen. Insgesamt begrüßten die Bundesinnung und die Landesinnung Niederösterreich in Baden 18 junge Teilnehmer aus Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Niederlande, Schweden, Schweiz und nicht zuletzt aus Österreich.

DKB: Konditoren wählen neuen Präsidenten

Mönchengladbach. (21.10. / dkb) Die Mitgliederversammlung des Deutschen Konditorenbunds (DKB) wählte in Würzburg Konditormeister Gerhard Schenk zu ihrem neuen Präsidenten. Er ist Nachfolger von Konditormeister Otto Kemmer, der 21 Jahre den DKB führte. Schenk (44) vertritt seit Jahren – als stellvertretender Landesinnungsmeister des bayerischen Konditorenhandwerks und Obermeister der Konditoreninnung Schwaben – engagiert die Interessen des Konditorenhandwerks auf Landes- und Innungsebene. Die Aus- und Weiterbildung im Konditorenhandwerk unterstützt er durch seine Mitarbeit in den regionalen und überregionalen Prüfungs- und Rahmenlehrplanausschüssen. In seiner Funktion als stellvertretender Kreishandwerksmeister der KH Augsburg und Aichach-Friedberg und Mitglied im Arbeitskreis Schule – Wirtschaft Augsburg Stadt und Land betreibt er aktive Handwerkspolitik für die Region. Gerhard Schenk führt zusammen mit seinem Bruder einen Konditorei-Cafe-Betrieb in Augsburg.

BfR: Chemiker würdigen Beitrag über Transfettsäuren

Berlin. (17.10. / bfr) Den Poster-Preis der Gesellschaft der Deutschen Chemiker für ihren Beitrag «Transfettsäuren in der Ernährung: Analyse potenziell zellulär-toxischer Effekte» erhielt Marianne Klötzel, Nachwuchsforscherin in der Abteilung Lebensmittelsicherheit des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), während des 38. deutschen Lebensmittelchemikertags. In ihrem Poster beleuchtete Klötzel die zellulären Effekte bestimmter Transfettsäuren, die sich zum einen in ihrer Kettenlänge und zum anderen in der Anzahl ihrer Doppelbindungen unterscheiden. Dabei konnte sie feststellen, dass die zellulär-toxischen Effekte der analysierten Transfettsäuren von der Kettenlänge und der Anzahl der Doppelbindungen abhängig sind. Die Arbeit dient dazu, die Toxizität der untersuchten Transfettsäuren zu bewerten, um erste Anhaltspunkte über gesundheitliche Risiken bei übermäßiger Aufnahme von Transfettsäuren zu erhalten. Der 38. deutsche Lebensmittelchemikertag 2009 in Berlin war eine Veranstaltung der Lebensmittelchemischen Gesellschaft, einer Fachgruppe der Gesellschaft Deutscher Chemiker. Bei der Tagung ging es um aktuelle Trends in der Lebensmittel-Analytik, Spurenelemente und Mineralstoffe sowie um Lebensmittel und neue Technologien.


BOOKMARKS + BOOKS


DGB: Jugend Ausbildungsreport NRW 2009

Düsseldorf. (21.10. / dgb) Für jüngere Menschen gestaltet sich der Einstieg in das Berufsleben zunehmend schwieriger. Dies gilt sowohl für die Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz als auch für den Weg in die Arbeitswelt insgesamt. Diejenigen, die heute 30 Jahre und jünger sind, sehen sich verstärkt mit befristeten Arbeitsverträgen, niedrigen Einkommen und immer wiederkehrenden Phasen von Arbeitslosigkeit konfrontiert. Dabei lässt sich grundsätzlich feststellen, dass nach wie vor diejenigen die besten Chancen auf einen sicheren und fair bezahlten Einstieg in das Erwerbsleben haben – die eine hochwertige betriebliche Ausbildung absolvieren konnten, heißt es im «Ausbildungsreport NRW 2009» (Format PDF, 59 Seiten, 456 KB) des DGB-Bezirks Nordrhein-Westfalen. Die einführende Presseinfo fasst Ergebnisse zusammen.

Global Industry: Greggs rolls out plan for 600 more shops

Hamburg. (bm) Greggs PLC intends to open 600 new shops in the United Kingdom after seeing a rise in sales in the recession. In the current financial year total sales have increased by 3,8 percent and like-for-like sales by 1,0 percent, the British bakery retailer said in a statement. Other topics of the week:

Title Region Date
Hershey: Announces Third Quarter Results (US) Fri 10-23
Nestle: 3,6 percent growth – hurt by strong Swiss Franc (CH) Fri 10-23
Cadbury Group: Reports Excellent Third Quarter (UK) Fri 10-23
Greggs PLC: on rise with ambitious expansion plan (UK) Thu 10-22
Komsufirin: Bakery chain plans countrywide expansion (TR) Thu 10-22
UK: Sales of pasta, rice and noodles boil over (UK) Wed 10-21
Mintel: Americans dish on ethnic fare (US) Wed 10-21
Flowers Foods: acquires tortilla maker Leo´s Foods (US) Tue 10-20
Tate + Lyle: unveils latest EU consumer research findings (US) Tue 10-20
Cargill: reports first-quarter fiscal 2010 earnings (US) Tue 10-20
ConAgra: to Reduce Sodium in Products by 20 Percent (US) Mon 10-19
Fazer Group: Nominations in Management (FI) Sat 10-17
Premier Foods: Branded Sales Momentum Continues (UK) Fri 10-16
Cheesecake Factory: honoured with Spirit Award (US) Fri 10-16


REZEPTE + IDEEN


Vorweihnachtlich: leckeres Walnussbrot mit Äpfeln

Isernhagen. (20.10. / is) Die außergewöhnliche Zusammenstellung der Zutaten verleiht dieser Brotsorte einen unvergleichlichen Geschmack, heißt es in der Verkaufsinformation zum IsernHäger Adventsbrot – ein willkommener Vorschlag für die Vorweihnachtszeit. Ausgehend von 100 Kilogramm Gesamtmehlmenge ergibt das Rezept 259 Teiglinge zu je 850 Gramm. Das Walnussbrot mit Äpfeln setzt sich als fertiges Gebäck wie folgt zusammen: Weizenmehl (48,1 Prozent), Detmolder Einstufen Führung TA 200 (15,8 Prozent), Roggenmehl (12,7 Prozent), grob gehackte Walnüsse (10,3 Prozent), getrocknete Äpfel (10,3 Prozent), Salz (1,4 Prozent), Backhefe (1,1 Prozent), Anis (0,1 Prozent), Kardamom (0,1 Prozent). Haben Sie den wohlriechenden Duft bereits in der Nase, sollten Sie Ihren Kunden dieses vorweihnachtliche Vergnügen gönnen.
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