Sonntag, 21. Juli 2024

WB-39-2010

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 39. KW 2010 (25.09. bis 01.10.)
Download: https://www.webbaecker.de/10archivphp/wb3910.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Erlenbacher: Kapazitätsausbau auf der Zielgeraden
02. Hunsrück: Großbäckerei Weinzheimer gibt auf
03. Aryzta AG: bäckt kleinere Brötchen
04. Hug: bäckt Tiefkühlprodukte jetzt bei Deliciel
05. Oberfranken: Backhaus Müller expandiert

IN EIGENER SACHE: Verstärkung für die Herausgeber-Gemeinschaft
06. KMZ: Kassensysteme mit Zukunft

TERMINE + EVENTS:
07. «Filialmanger/in»: LIV kündigt Terminänderung an

MANAGEMENT + BETRIEB:
08. Kassenmanager: für den Datenaustausch zu Kassensystemen
09. Bäckerwalz: ganz traditionell, oder?

MARKETING + VERKAUF:
10. Back- und Süßwaren: DLG verleiht «Preis der Besten»
11. Nahrungsmittel online: Dialego fragt 1.000 Verbraucher
12. Außer-Haus-Markt: Umsatz stabilisiert sich weiter

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
13. Publikumspresse: über (Trans-) Fett-Fallen beim Bäcker

PERSONEN + EHRUNGEN:
14. Himmelbäck: Backkultur seit 1722
15. SH: Nachwuchswettbewerb ermittelt die Besten
16. Lantmännen Unibake: verstärkt deutschen Außendienst
17. Arbeitsschutzpreis: Lohn für die Landbäcker
18. Ehrung: Zentralverband verleiht goldene Verdienstnadel

BOOKMARKS + BOOKS:
19. Video mit Kultstatus: «… zum Beispiel Bündnerfleisch»
20. Global Industry: Lotus Bakeries announces major investments

REZEPTE + IDEEN:
21. Herzhaft: Roggensaftbrot mit Aromastück


MARKT + UNTERNEHMEN


Erlenbacher: Kapazitätsausbau auf der Zielgeraden

Groß-Gerau. (30.09. / div) Im Rhein-Main-Gebiet hat die Erlenbacher Backwaren GmbH ihren Sitz. Das Unternehmen stellt tiefgekühlte Premium-Backwaren vom Rundkuchen bis zur Sahnetorte für Gastronomie, Fachgroßhändler und Catering-Unternehmen her. Mit einem über mehrere Jahre verteilten Investitionsvolumen von rund 28 Millionen Euro baut die Tochtergesellschaft der Nestle Deutschland AG seit November 2008 den Standort Groß-Gerau aus. Kern der Investitionen ist dabei der Bau einer modernen Lagerhalle für Roh- und Packstoffe sowie umfangreiche Umbaumaßnahmen: Mehrere Backlinien sowie alle Verpackungslinien werden in einen neuen Produktionsbereich verlegt, zudem stehen eine neue Back- und eine Sahnelinie auf dem Programm. «Diese Investition ist ein klares Signal unserer Verbundenheit zum Standort Groß-Gerau sowie zu unseren 420 Mitarbeitern, ohne deren Engagement und Know-how unser erfolgreiches Wachstum und dieser Ausbau nicht möglich gewesen wären», sagte Erlenbacher-Geschäftsführer Bernhard Neumeister anlässlich der Grundsteinlegung 2008. Mai 2009 war Richtfest für die neue Lagerhalle. Im Sommer 2009 wurde der erste große Abschnitt beendet: Die neue und moderne Lagerhalle für Roh- und Verpackungsstoffe ging im August in Betrieb. Das Hochregal-Lager umfasst 2.900 Stellplätze und die gesamte Nutzfläche beträgt über 11.000 Quadratmeter. Trotz des lange Winters 2009/2010 gingen die Baumaßnahmen unvermindert weiter. Ein zwischenzeitlich eingerichteter Werksverkauf entwickelte sich zum Kundenmagneten. Der nächste Schritt soll der Bau eines Teigmischzentrums sein. Nach dessen Fertigstellung ziehen die einzelnen Linien in die neue Produktionshalle um. Der Abschluss (inklusive einer zusätzlichen neuen Linie) ist für Februar 2011 geplant. Die gesamten Maßnahmen sollen im Frühjahr 2011 abgeschlossen sein.

Hunsrück: Großbäckerei Weinzheimer gibt auf

Stromberg. (29.09. / div) Die Gebr. Weinzheimer Brot GmbH + Co. KG stellt ihren Betrieb ein. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die Geschäftsführer Bernd Westerhorstmann an die Lokalredaktionen versandte. Die Mitarbeitenden seien demnach zuvor in einer Belegschaftsversammlung informiert worden, dass die Großbäckerei stillgelegt und die Produktion per Ende September aufgegeben werde. Der Mitteilung zufolge ist Westerhorstmann nach langer Prüfung und Beratung zu dem Ergebnis gekommen, dass er den Betrieb aus persönlichen Gründen nicht fortführen kann. Die Beschäftigten sind darüber informiert, dass sämtliche Arbeitsverhältnisse unter Einhaltung der ordentlichen Kündigungsfristen aufgelöst werden. Jedem der betroffenen 23 Mitarbeiter werde eine freiwillige Abfindung geboten.

Im ersten Halbjahr 2008 hatte der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff schwere Vorwürfe gegen die Großbäckerei in Bezug auf Verstöße gegen das Arbeits- und Hygiene-Recht erhoben (siehe WebBaecker 19/2008, 20/2008 und 42/2008). Westerhorstmann, der zu diesem Zeitpunkt noch 49 Leute beschäftigte, wies diese Vorwürfe immer zurück. Einer ernsthaften Prüfung durch die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach konnten die «Wallraffschen Erzählungen» in der Substanz dann auch nicht so recht standhalten. Aber da war der Ruf der Großbäckerei schon angekratzt frei nach dem Motto «Wo Rauch ist, da muss auch Feuer sein».

Die heutige «Gebr. Weinzheimer Brot GmbH + Co. KG» geht zurück auf die um 1400 herum gegründete freiadlige Mühle der Ritter von Zeysekem. 1679 erwarb Hans Martin Weinzheimer die Mühle. Nachfolgende Generationen passten das Unternehmen jeweils der Zeit an. 1965 übernahm Hans Westerhorstmann die Mühle und Bäckerei und baute besonders die Brotbäckerei aus. Bernd Westerhorstmann trat 1994 in die Fußstapfen seines Vaters und führt die Brotfabrik bis heute.

Nachtrag: Wallraff kündigte unterdessen im SWR an, seine ehemaligen Kollegen finanziell zu unterstützen. Er wolle ihnen den Großteil eines mit 5.000 Euro dotierten Preises überlassen, den er dieser Tage als Schriftsteller in Mainz verliehen bekam. Sich seiner Macht als Medienprofi wohl bewusst, tritt der Enthüllungsjournalist in Bezug auf die Betriebsschließung noch einmal nach mit der Bemerkung: «Damit will er sich (Westerhorstmann) scheinbar aus der Verantwortung stehlen» – zitiert die Allgemeine Zeitung Günter Wallraff.

Aryzta AG: bäckt kleinere Brötchen

Zürich / CH. (28.09. / aag) Im Geschäftsjahr 2009/2010 hat die schweizerisch-irische Aryzta AG mit Tiefkühl-Gipfeli, knusprigen Brötchen und Süßgebäck deutlich weniger Umsatz erwirtschaftet als im Vorjahr. Der Absatz in den zurückliegenden zwölf Monaten (per Ende Juli) sank um 8,6 Prozent auf 3,01 Milliarden Euro. Operativ konnte Aryzta unter anderem dank Kosteneinsparungen den Gewinn aber um 2,2 Prozent auf 304,6 Millionen Euro steigern. Unter dem Strich steht ein Gewinn von 193,9 Millionen Euro, das sind fünf Prozent mehr als im Vorjahr.
Info: Full Year Results for the year ended 31 July 2010 (Format PDF; nur in Englisch verfügbar; 28 Seiten; 266 KB).

Hug: bäckt Tiefkühlprodukte jetzt bei Deliciel

Luzern / CH. (28.09. / hug) Der Backwaren-Hersteller Hug AG in Malters (LU) bäckt ab Mitte 2011 seine Tiefkühlbackwaren gemeinsam mit der Deliciel AG in Birmenstorf (AG). Die bisher am Standort Malters hergestellten Tiefkühlbackwaren werden künftig von Deliciel produziert, die Tiefkühl- und Frischbackwaren für die Gastronomie und Großverteiler herstellt. Zu diesem Zweck transferiert Hug Anlagen und Know-how im Tiefkühlsektor nach Birmenstorf und profitiert von den Kompetenzen der Deliciel. Die Vermarktung und der Vertrieb der Produkte werden nach wie vor von Hug geführt. Hug und Deliciel können allen bisherigen Mitarbeitenden neue Stellen anbieten, heißt es in einer gemeinsamen Medienmitteilung (PDF).

Oberfranken: Backhaus Müller expandiert

Kronach. (25.09. / div) In der jüngsten Sitzung des Bau- und Tourismusausschusses stellten die Stadträte und Bürgermeister von Kronach die Weichen für die Schließung zweier Baulücken im Stadtteil Friesen des oberfränkischen Mittelzentrums. Es lag dabei auch ein Antrag der Backhaus Müller GmbH auf Neubau einer Bäckerei im Gewerbegebiet Friesen-Süd vor, der von den Protagonisten einstimmig positiv beschieden wurde. Stadträte und Bürgermeister begrüßten die Investition unisono. Stadtplaner Daniel Gerber bezeichnete das Vorhaben ebenfalls als begrüßenswert und wies darauf hin, dass ein Drive-In und ein Café mit 38 Sitzplätzen vorgesehen seien – berichtet die Lokalpresse.


IN EIGENER SACHE: Verstärkung für die Herausgeber-Gemeinschaft


KMZ: Kassensysteme mit Zukunft

Hamburg. (eb) Kassensysteme mit Zukunft bestimmen das Tätigkeitsfeld der KMZ Kassensystem GmbH mit Hauptsitz in Hechingen. Mitte 2003 von Peter Kaierle, Sascha Kaierle und Murat Zorlu gegründet, zählt das Unternehmen heute insgesamt rund 20 Beschäftigte und betreut in der Backbranche bundesweit etwa 7.000 Vectron-Kassenplätze. KMZ kann mit seiner Spezialisierung jeden Vectron-Kassenkunden in den backenden Branchen Deutschlands betreuen und sicher ist Ihnen das Unternehmen während der iba, einer Internorga oder Südback schon mal aufgefallen. Da stellen die Spezialisten nämlich regelmäßig aus.

Sowohl die beiden Kaierles als auch Zorlu hatten 2003 eine langjährige Kassenerfahrung in das Unternehmen mit eingebracht. Besonders Peter Kaierle, der vor der Gründung von KMZ als Bezirksverkaufsleiter mit der Betreuung und Organisation von Bäckerei-Filialen verantwortlich betraut war, kennt den Bedarf der Branche aus dem Effeff; und nicht umsonst steht KMZ für «Kassensysteme mit Zukunft».

Auf der Herstellerseite arbeitet KMZ eng mit Vectron zusammen. Entsprechend detailliert ist das Fachwissen über die Produkte des Kassenherstellers bei KMZ in Hechingen. Mit diesen Kenntnissen und anderen Kompetenzen konnte sich das Unternehmen bei den Bäckern einen guten Ruf erwerben – und möchte den natürlich weiter ausbauen. Zum Beispiel hat KMZ für das weitere Betriebsmanagement die Software Filiafox entwickelt, die das Controlling im Verkauf enorm verbessert.

Zwischenzeitlich hat KMZ eine Niederlassung in Darmstadt und einen weiteren Betrieb in Bremen gegründet – KMZ-Xetron Nord mit dem Geschäftsführer Torsten Ohnesorge – von wo aus die Fachleute ihre zahlreiche Kundschaft betreuen. Der Schwerpunkt ist die betriebswirtschaftliche Unterstützung im Ablauf- und Controllingbereich der Filialen mit Vectron-Kassensystemen und deren Vernetzung unter anderem zu Warenwirtschaftssystemen, zur Zeiterfassung, Elektronischen Archivierung. Auch hier arbeitet KMZ mit den jeweiligen Spezialisten der Branche zusammen, um für seine Kunden eine optimale Lösung zu bieten.

Alles in allem ein komplexer Geschäftsbereich, zu dem es viel zu sagen gibt. Viele betriebswirtschaftliche Überlegungen fangen beim Kassensystem an oder münden dort. Entsprechend viele Informationen hat KMZ den Unternehmen der Bäckerbranche zu bieten. Die WebBaecker Herausgeber-Gemeinschaft freut sich Ihnen mitteilen zu dürfen, per 01. Oktober mit KMZ in Sachen Controlling und mehr einen ebenso kompetenten wie engagierten Mitstreiter gefunden zu haben.

Neben ELEKOM,:::::.de” >ELEKOM, Gehrke Econ, FALA, Goecom,:::::.de” >Goecom, IsernHäger und dem Backnetz MedienBüro ist KMZ damit das siebte Unternehmen, über dessen Website Sie täglich die neuesten Nachrichten von und für die backenden Branchen erfahren können. Sie finden dort ebenfalls das umfangreiche WebBaecker-Archiv aus fast zehn Jahren Info-Service.


TERMINE + EVENTS


«Filialmanger/in»: LIV kündigt Terminänderung an

München. (01.10. / liv) Die Bekanntgabe der Lochhamer Herbst-Kurse 2010 fiel in die Ferien- und Urlaubszeit. Aufgrund dessen haben viele Betriebe die September-Termine als zu kurzfristig empfunden und von einer Anmeldung Abstand genommen, schreibt der Landesinnungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk (LIV). Besonders der Zertifikats-Studiengang «Filialmanger/in im Bäckerhandwerk» war zwar sehr nachgefragt, wurde jedoch wegen des frühen 1. Moduls in der letzten Septemberwoche nicht ausreichend gebucht. Der LIV hat deshalb entschieden, den «Filialmanager/in im Bäckerhandwerk» zum Termin des 2. Moduls am 18. Oktober zu beginnen. Das ursprünglich Ende September geplante Modul wird auf die Zeit vom 31. Januar bis 02. Februar 2011 verschoben. Dann endet auch der Lehrgang mit der Abschlussprüfung.


MANAGEMENT + BETRIEB


Kassenmanager: für den Datenaustausch zu Kassensystemen

Kronau. (01.10. / goe) Dieses Modul dient zum bidirektionalen Datenaustausch zwischen Goecom,:::::.de/Produkte/marvin/marvin.php” >Marvin und den Kassensystemen verschiedener Hersteller, wie zum Beispiel: Vectron, Casio, Sharp (Kakom), Samuelson, Schultes, Addipos, Mettler, Bizerba, Backnet, Stuch-Kassen, CashPro, PC-Cash, CashAssist. Mit frei einstellbaren Abruf- und Sendevorgängen von und zur Kasse kann Marvin diese Daten per Job-Server selbständig zeitgesteuert ausführen. Der Datenumfang reicht dabei vom Artikelstamm bis hin zu den Mitarbeiterdaten und Bestellvorschlägen. Entsprechend umfangreich sind die Abrufmöglichkeiten. Vom Geldbericht mit den Abverkaufsdaten, über die Bestellungen, Retouren, Umbuchungen bis hin zu Inventuren können alle wichtigen Details eingelesen werden. Hierzu gehören zum Beispiel die Arbeitszeitdaten, die an Zeiterfassungssysteme (wie etwa Goecom,:::::.de/Produkte/tim/tim.php” >TIM) übermittelt werden können. Das Beste: Sie können bei Goecom Kassensysteme verschiedener Hersteller beliebig miteinander kombinieren. Sie legen nur noch fest, welcher Kassentyp in der jeweiligen Filiale steht und der Marvin-Kassenmanager verarbeitet die Daten entsprechend. Dieser Parallelbetrieb erleichtert Ihnen auch den Umstieg respektive die Erneuerung Ihrer Kassen – Schritt für Schritt. Die Flexibilität der Schnittstelle ermöglicht es, Anpassungen in der Datenverarbeitung auf einfachste Weise durchzuführen. Die zertifizierten Schnittstellen von Goecom erleichtern dabei nicht nur die Inbetriebnahme, sondern verkürzen auch den Installationsaufwand und Service wesentlich.

Bäckerwalz: ganz traditionell, oder?

Hamburg. (27.09. / usp) Was ist die «Walz» – heute? Für die einen ist sie Wiederentdeckung einer Tradition. Ausgestattet mit uralten Regeln, zünftiger Kleidung und möglichst bequemen Schuhen tippeln Berufsleute durchs Land, von Arbeitgeber zu Arbeitgeber, um fürs (Berufs-) Leben zu lernen. Unentbehrliche Accessoires – wie etwa der «Stenz» oder ein «Charlottenburger» – signalisieren die Wanderschaft nach außen.

Wer will, kann die traditionelle Bäckerwalz haben und bekommt seit neuestem sogar Unterstützung vom Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV). Das ist keine schlechte Idee, sagt Ihnen eine, die es wissen muss. Schließlich ist kaum ein Beruf so vielseitig wie der Bäckerberuf und bietet so viele Möglichkeiten, Fähigkeiten und Fertigkeiten auszuprobieren. Zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Rund um den Globus; denn fundierte Fertigkeiten sind multilingual und universell einsetzbar.

Vorbei die Zeit, als junge Menschen bei der Berufswahl (oder während der Meisterschule) eher abgeschreckt wurden durch die Perspektive, sie könnten sich später selbständig machen. Von dieser eindimensionalen Zielsetzung rückt man nun langsam ab – gottseidank. Der richtige Schubs hinein in die reale Berufswelt fehlt aber noch: Die Feststellung, dass man nichts bewegen kann, wenn man selbst nicht bereit ist, sich zu bewegen.

Ob mit oder ohne traditionelle Regeln: Wer kein kleiner Beuten-Bäcker bleiben will, der muss offen sein für Neues und die Bereitschaft entwickeln, immer und überall beiläufig zu lernen. Aus Erfahrung wird man klug. Das wiederum öffnet Horizonte und er-öffnet Chancen. In diesem Sinn ist die Bäckerwalz eine begrüßenswerte Initiative.

Wer seine Kreise weiter ziehen will, der nimmt statt «Stenz» sein englisches, spanisches oder französisches Wörterbuch mit auf Reisen und stellt schnell fest, dass ihm die Welt offensteht – weit offensteht … weiß Ihre Ute Speer.


MARKETING + VERKAUF


Back- und Süßwaren: DLG verleiht «Preis der Besten»

Frankfurt / Main. (01.10. / dlg) Das Testzentrum Lebensmittel der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) zeichnete in diesem Jahr 677 Spitzenbetriebe für deren nachhaltige Qualitätsstrategie im Rahmen der Siegerehrungen «Preis der Besten» aus. Die Verleihungen fanden während der 5. DLG-Lebensmitteltage in Darmstadt statt. Die zweitägige Veranstaltung hat sich zum Treffpunkt der Lebensmittelwirtschaft entwickelt und ist damit eine ideale Plattform für die Siegerehrung. Der «Preis der Besten» wurde in den Produktbereichen Fleisch- und Convenienceprodukte, Back- und Süßwaren sowie Getreidenährmittel und Getränke (Bier, Biermischgetränke, Fruchtgetränke, Spirituosen und Wasser) vergeben. Mit dem Preis der Besten zeichnet die DLG Unternehmen aus, die über viele Jahr hinweg ununterbrochen mit höchsten DLG-Prämierungen ihre überdurchschnittliche Qualität unter Beweis gestellt haben. Sie haben bewiesen, dass sie zur Qualitäts-Elite der Ernährungswirtschaft gehören. Die Preisträger aus dem Segment Back- und Süßwaren finden Interessenten unter …
Info: https://www.dlg.org/preis_der_besten_backwaren.html

Nahrungsmittel online: Dialego fragt 1.000 Verbraucher

Aachen. (01.10. / dag) Online-Supermärkte im Internet haben durchaus Potenzial. Nicht nur, dass mehr als ein Fünftel (22 Prozent) der Internetnutzer bereits Nahrungsmittel im Internet bestellen; mehr als ein Drittel (37 Prozent) derer, die bisher noch nicht bestellt haben, können sich vorstellen, dies in Zukunft zu tun. Bestellt werden vorwiegend Nahrungsmittel, die eine lange Haltbarkeit haben wie Süßigkeiten (48 Prozent), Gewürze/Kräuter/Tee (48 Prozent) und Kaffee (45 Prozent), um zunächst die Top 3 zu nennen. Die stammen aus einer aktuellen Umfrage der Dialego AG bei 1.000 Verbrauchern in Deutschland. Die übersichtlich aufbereiteten Ergebnisse stellen die Aachener Meinungsforscher als PDF-Datei kostenfrei zur Verfügung (20 Seiten; 435 KB).

Außer-Haus-Markt: Umsatz stabilisiert sich weiter

Berlin. (25.09. / bve) Der private Konsum im deutschen Außer-Haus-Markt verlief im ersten Halbjahr 2010 relativ stabil. Im Vergleich zum H1/2009 sanken die Umsätze zwar erneut um 0,5 Prozent, das Minus in 2009 betrug jedoch im Vergleich zu 2008 noch fast zwei Prozent. Insgesamt belaufen sich die Halbjahresumsätze im Außer-Haus-Markt 2010 auf 30 Milliarden Euro – ohne institutionelle oder geschäftliche Verpflegung. Die Angaben stammen von der npdroup Deutschland und CREST und wurden von der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) auf das Nötigste eingedampft. Der leichte Umsatzrückgang ergibt sich demnach aus einer weiterhin sinkenden Zahl der Besucher um 1,1 Prozent. Dagegen sind die Ausgaben im Schnitt pro Gast um 0,7 Prozent auf 5,61 Euro gestiegen. Mit Zuwächsen um 1,3 respektive 0,6 Prozent entwickelten sich die Umsätze in der Arbeitsplatzverpflegung und im Schnellservice mit Abstand am besten. In den Segmente Erlebnis-Gastronomie sowie Hotellerie und Vollservice sinkt der Umsatz hingegen um 1,8 Prozent respektive 1,4 Prozent. Das leicht negative Gesamtergebnis sowie die verschiedenen Entwicklungen in den einzelnen Segmenten sind unter anderem auf zwei Faktoren zurückzuführen: einerseits auf den kalten Winter 2009/2010, andererseits auf die Nachwirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise und die damit verbundene Verlagerung des Konsums hin zu kostengünstigeren Alternativen. Dank der aktuell zunehmenden Beschäftigung steigen nun auch die Gästezahlen in den Firmenkantinen wieder, heißt es aus Berlin.


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


Publikumspresse: über (Trans-) Fett-Fallen beim Bäcker

Hamburg. (30.09. / ots / eb) «Eat Smarter deckt versteckte Fett-Fallen beim Bäcker auf» lautet dieser Tage eine etwas reißerische Überschrift in der Publikumspresse. Das hat der WebBaecker kommen sehen. Ein kurzer Blick ins Archiv zeigt immerhin 47 Artikel, die das Thema Trans-Fette immer mal wieder aufkochten oder wenigstens aufköchelten. In anderen europäischen Ländern ist man damit längst «durch», während hierzulande noch nicht mal eine ernsthafte öffentliche Diskussion zustande kommt. In diesem Sinn dürfen wir «Eat Smarter» für den mehr oder weniger ernst gemeinten Vorstoß dankbar sein. Andererseits müssen wir erkennen, dass «Eat Smarter» ein sehr junges Medium ist, das schlicht um Aufmerksamkeit buhlt. In diesem Sinn sind die Ausführungen von «Eat Smarter» auch nur «mehr oder weniger ernst» zu lesen. Originalton:

Die neue Zeitschrift zum Web-Angebot «Eat Smarter» hat in einer groß angelegten, chemischen Untersuchung typische Bäcker-Snacks auf ihre Bestandteile untersuchen lassen. Das renommierte Hamburger Eurofins-Labor hat Bäckerei-Snacks aus Köln, München und Hamburg untersucht. Erschreckendes Ergebnis: Sehr viele «Teilchen» beim Bäcker von nebenan sind nicht nur wahre Kalorienbomben, sie enthalten oftmals auch extrem hohe Anteile der ungesunden Trans-Fette. So bringt es ein einziger Streuseltaler der Bäckereikette Kamps bei rund 288 Gramm auf satte 1.210 Kalorien. Das ist bereits die Hälfte des Kalorien-Tagesbedarfs in einem einzigen Teilchen.

Oftmals liegen ungesunde Trans-Fett-Kracher in Bäckereien direkt neben gesünderen Backwaren. So brachte es ein Apfel-Zimt-Ring im Eat-Smarter-Test auf über zwölf Gramm an ungesunden Trans-Fettsäuren bei nur 130 Gramm Gesamtgewicht. Trans-Fette stehen bei Ernährungswissenschaftlern im Verdacht, ungesundes Cholesterin und Krankheiten wie Diabetes zu fördern.

Bedenklich: Trans-Fette und andere Bestandteile müssen bei offen verkauften Nahrungsmitteln nicht ausgewiesen werden. Ohne chemische Analyse ist es für Verbraucher nicht nachvollziehbar, was in den süßen Teilchen von der Bäckertheke drin steckt. Eat Smarter hat herausgefunden: Die Werte der offiziellen Datenbank Bundeslebensmittelschlüssel stimmen nicht mit der fetten Wirklichkeit überein. In der Realität kann der Gehalt an gesättigten Fettsäuren um bis zu 30 Prozent höher liegen. Teilweise liegt der Kalorien- und Fettgehalt einzelner Back-Snacks sogar höher als bei einem Bic Mac von McDonalds. Bäckereien sind so unbemerkt zu Fast-Food-Anbietern geworden.

P.S.: Nein, nicht «unbemerkt»; siehe WebBaecker 37/2010.


PERSONEN + EHRUNGEN


Himmelbäck: Backkultur seit 1722

Lauingen. (01.10. / sb) Der Himmelbäck vom Rande der Schwäbischen Alb in der Region Dillingen ist seit neuestem vollzertifizierter SlowBaking-Bäcker. Vor wenigen Tagen überreichte Markus Hönnige, Vorstandsmitglied des Vereins SlowBaking – Backen mit Zeit für Geschmack – die Urkunde an Jürgen Lenzer, Bäckermeister und Inhaber der Bäckerei. Backkultur wird beim Himmelbäck seit 1722 ohne Unterbrechung gelebt. «Die Brotkultur unserer Heimat ist für uns eine liebenswerte Lebenskultur, für die wir uns auch in Zukunft mit Leib und Seele einsetzen wollen», sagt Bäckermeister Lenzer.

SH: Nachwuchswettbewerb ermittelt die Besten

Lübeck. (01.10. / bkv) Dieser Tage traten acht junge Bäcker/innen und acht Bäckereifachverkäuferinnen in Travemüde an, um in den schleswig-holsteinischen Landesmeisterschaften die Besten unter ihnen zu ermitteln. Die jungen Leute hatten vor wenigen Wochen ihre Ausbildung mit sehr guten Zensuren abgeschlossen und sich damit für die Meisterschaft qualifiziert. Den Wettbewerb konnten für sich entscheiden:

  • Bei den Jungäcker/innen:
    Malte Schultz (Bäckerei Horst Millahn, Elmshorn)
    Niels Hondt (Bäckerei Hondt, Büchen)
    Annika Puttfarcken (Stadtbäckerei Pinneberg)
  • Bei den Nachwuchskräften im Fachverkauf:
    Annika Kurras (Konditorei Junge, Lübeck)
    Nina Köster (Konditorei Junge, Lübeck)
    Marina Schultz (Bäckerei Jaich, Schleswig)

Landesinnungsmeister Holger Rathjen lobte die guten Ergebnissen des Bäckernachwuchses und nahm mit Landeslehrlingswart Helmut Börke die Siegerehrung vor. Alle Teilnehmer erhielten neben Urkunden Gutscheine für fachspezifische Lehrgänge an der Akademie des Deutschen Bäckerhandwerks. Für die drei Besten gab es zudem Geldpreise und die Landessieger erhielten Wanderpokale.

Lantmännen Unibake: verstärkt deutschen Außendienst

Verden / Aller. (01.10. / lu) Im Rahmen umfangreicher Restrukturierungen meldet Lantmännen Unibake Germany drei Personaländerungen im Vertrieb: Mirnes Huskic, Sales Manager Food Service, verlässt nach sieben Jahren auf eigenen Wunsch das Unternehmen. Ihm folgt Christian Sommer, der bereits seit zehn Jahren bei Lantmännen Unibake tätig ist. Dessen bisherige Aufgaben übernimmt Marcel Michl als neuer nationaler Key Account Manager LEH. «Wir sind momentan dabei, unseren gesamten Vertrieb neu aufzustellen. Bis Anfang 2012 wollen wir unsere Außendienstmannschaft nahezu verdoppeln», sagt Mathias Kollmann, Verkaufs- und Marketing-Direktor bei den Tiefkühlbäckern in Verden an der Aller. Im Zuge dieser Veränderungen verlässt Huskic (29) auf eigenen Wunsch den Konzern. Ihm folgt der Diplom-Betriebswirt Sommer. Der 37-Jährige ist – mit einer Unterbrechung von drei Jahren, die er der Arbeit halber in Schweden verbrachte – seit zehn Jahren im Konzern tätig. In Sommers bisherige Fußstapfen als nationaler Key Account Manager LEH tritt Marcel Michel. Der 28-Jährige arbeitet seit zwei Jahren für Lantmännen Unibake Germany.

Arbeitsschutzpreis: Lohn für die Landbäcker

Magdeburg. (30.09. / lgs) Sachsen-Anhalts Arbeitsschutzpreis 2010 geht an die Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt Halle und die Stendaler Landbäckerei GmbH. Sozialminister Norbert Bischoff übergab die Auszeichnungen im Rahmen des 12. Arbeitsschutztags Sachsen-Anhalt in Magdeburg. Der Preis wurde nach 2002 zum fünften Mal vergeben. Bischoff: «Mit dem Arbeitsschutzpreis ehren wir innovative Projekte, die zu einer höheren Arbeitssicherheit beitragen. Sie umfassen besonders technische Verbesserungen an Arbeitsplätzen, organisatorische Veränderungen von Arbeitsabläufen und Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung. Sichere und gesunde Arbeitsplätze liegen im Interesse der Beschäftigten. Sie sind aber ebenso eine wesentliche Voraussetzung für die weitere Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen unseres Landes». Die Stendaler Landbäckerei hat die Arbeitsplätze ergonomisch sinnvoller gestaltet. In der Brotaufarbeitung beseitigte das Unternehmen durch technische Veränderungen Zwangshaltungen, Tätigkeiten in hockender Haltung und die Absturzgefahr an Anlagen. Der Einsatz von neuen Knetmaschinen hat zu Lärmminderungen geführt und die Mehlstaubbelastung wurde gesenkt. Rutschhemmende Fußböden sollen Arbeits- und Wegeunfälle unter anderem in der Konditorei verhindern. Für die Mitarbeiter/innen des Fuhrparks wurde ein Fahrsicherheitstraining organisiert. Zudem setzten die Landbäcker vielfältige Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung um.

Ehrung: Zentralverband verleiht goldene Verdienstnadel

Weimar. (29.09. / ZV) Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) zeichnete seinen ehemaligen Hauptgeschäftsführer Dr. Eberhard Groebel mit der Verdienstnadel in Gold aus. ZV-Präsident Peter Becker überreichte die Auszeichnung während des ZV-Delegiertentags in Weimar und ehrte Groebel damit für sein herausragendes und langjähriges Engagement. Groebel war von Januar 1990 bis Januar 2010 Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands. In dieser Zeit setzte er sich mit Erfolg und Engagement für die Belange der Innungsbäcker ein. Das deutsche Bäckerhandwerk dankt Groebel für die beispielhafte Arbeit und freut sich mit ihm über die hoch verdiente Auszeichnung.


BOOKMARKS + BOOKS


Video mit Kultstatus: «… zum Beispiel Bündnerfleisch»

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Bern / CH. (27.09. / div) Der eidgenössische Bundesrat war beauftragt, die rechtlichen Grundlagen so zu ändern, dass Fleischzubereitungen, die gemäss aktueller Praxis in Kapitel 16 des Zolltarifes eingereiht sind und Fleisch aus Kapitel 2 des Zolltarifs konkurrenzieren, auch in Kapitel 2 des Zolltarifs eingereiht werden. Am 20. September nahm Finanzminister Rudolf Merz vor dem Schweizer Nationalrat wie folgt Stellung (Auszug): «In Anlehnung an Anmerkung 6a zum Kapitel 2 der KN hat die Zollverwaltung zusätzlich sogenannte Schweizerische Erläuterungen zum Zolltarif publiziert. Danach werden gewisse Erzeugnisse noch im Kapitel 2 eingereiht, denen bei der Herstellung Würzstoffe zugesetzt worden sind, sofern dadurch der Charakter einer Ware dieses Kapitels nicht verändert wird (zum Beispiel Bündnerfleisch). Ausgeschlossen von diesem Kapitel bleibt hingegen Fleisch, bei dem die Würzstoffe auf allen Flächen des Erzeugnisses verteilt und mit blossem Auge wahrnehmbar sind».
Info: Die so genannte Motion – Gleiche Zolltarife für die Importe von gewürztem und ungewürztem Fleisch – wurde vom helvetischen Bundesrat zwischenzeitlich abgelehnt. Was bleibt, ist der wachsende Kultstatus eines Mittschnitts der Parlamentsdebatte, in der Rudolf Merz die Antwort der Zollverwaltung abliest und damit aus dem durchaus ernstgemeinten Anliegen fast eine Kabarettstunde machte. Am Ende räumte Merz ein, zum Teil selbst nicht verstanden zu haben, was er da vorgelesen hatte

Global Industry: Lotus Bakeries announces major investments

Hamburg. (bm) Lotus Bakeries Group is investing 27 million EUR over the next three years to boost production capacity at two of its plants. The group will expand its production and storage space in Lembeke and will also increase the output at its Oostakker (Ghent) plant by expanding the production space there by almost 50 percent. Other topics of the week:

Title Region Date
Estonia: Eesti Pagar acquires Maiznica Dinella (EE) Fri 10-01
Finsbury Food: preliminary results for FY 2010 (UK) Fri 10-01
Lees Foods: pre-tax profits up 43% in H1/2010 (UK) Thu 10-01
Campbell: announces new senior leadership team (US) Thu 10-01
Campbell: CEO announces plans to step down (US) Thu 10-01
Lotus Bakeries: announces major investments in Belgium (BE) Wed 09-30
All Things Baking: New industry show announced for 2011 (US) Wed 09-30
Sweeteners: Global market to reach 1,5 billion USD by 2015 (US) Wed 09-29
Aryzta AG: annual revenues down 8,6 percent in 2009/2010 (CH) Tue 09-29
Bright Food Group: in discussions to buy United Biscuits (CN) Tue 09-28
Nestle: to invest in R+D Centre in India (CH) Mon 09-28
Cargill: acquires tomato sauce and paste business in Brazil (BR) Mon 09-27
George Weston: purchase of Keystone Bakery now complete (CA) Mon 09-27
Flowers Foods: hosts analysts’ meeting in Kentucky (US) Mon 09-27
Roshen: 250 million USD for a new production complex (UA) Sat 09-25
GNC: Colombian chocolate giant to buy Fehr Holdings (CO) Sat 09-25
Greggs PLC: looks to build new factory (UK) Sat 09-25


REZEPTE + IDEEN


Herzhaft: Roggensaftbrot mit Aromastück

Image Isernhagen. (01.10. / is) Es gibt Brote oder Brotrezepte, zu denen muss man nicht viel sagen. Sie leuchten ganz einfach ein. So ist das auch mit dem IsernHäger «Roggensaftbrot mit Aromastück». Die Brotfermentation und das IsernHäger Aromastück sind in der Branche zu Genüge bekannt. Angewandt auf ein schönes Roggenbrot, dem interessierte Betriebe in der Herstellung bitte ausreichend Zeit lassen, haben sie hiermit die Grundlage für ein herzhaftes, angenehm säuerliches Hausbrot, das schnell zum Selbstläufer werden kann.

ODS (23 KB): 3910-ISERN-ROGGENSAFT.ODS
XLS (22 KB): 3910-ISERN-ROGGENSAFT.XLS
PDF (171 KB): Roggensaftbrot_mit_Aromastueck_20100928.pdf