Montag, 17. Juni 2024

WB-15-2013

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 15. KW 2013 (06.04. bis 12.04.)
Download: https://www.webbaecker.de/13archivphp/wb1513.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Deutsches Bäckerhandwerk: sieht sich stabil im Markt
02. Kröner Stärke: meldet größte Investition der Firmengeschichte
03. «Willi hat’s»: Back Pro übernimmt Feldkamp

TERMINE + EVENTS:
04. Großbäcker: laden zum Bäckerei-Filialtag

MANAGEMENT + BETRIEB:
05. Hinzurechnungen bei Gewerbesteuer sind verfassungswidrig
06. Halloren: Gesamtleistung der Gruppe steigt um 35%
07. Das wichtigste Dokument im Verkauf: die Kassieranweisung
08. Daily Shop: europäisches Pendant zu 7-Eleven?
09. Migros: 2012 war ein gutes Jahr
10. Leitfaden: «Enterprise 2.0 – Social Software in Unternehmen»
11. Lekkerland: Tochtergesellschaft übernimmt Grupoil
12. Ernährungsindustrie: Jahresauftakt bringt Umsatzwachstum
13. LeShop: Q1/2013 geprägt durch Wachstum und Rentabilität

MARKETING + VERKAUF:
14. Rabatte + Co.: Wie lassen sich Aktionen fälschungssicher machen?
15. BVDW: Checkliste zum Einsatz und Betrieb von Online-Shops
16. Kaffee: gefragt sind ganze Bohnen und Kapseln

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
17. EuGH: Behörden dürfen weiter Ross und Reiter nennen
18. MRI: Deutsche essen zu viel Salz
19. Niederaula: Diebe stehlen fünf Tonnen Nutella

BOOKMARKS + BOOKS:
20. Global Industry: Domino’s to open 18 new stores in Germany

REZEPTE + IDEEN:
21. GMF: Kürbiskernbrötchen «Kräutergarten»


MARKT + UNTERNEHMEN


Deutsches Bäckerhandwerk: sieht sich stabil im Markt

Berlin. (11.04. / ZV) Auch 2012 erwies sich das Deutsche Bäckerhandwerk als stabile Säule des deutschen Mittelstands. Steigende Umsatz- und Beschäftigtenzahlen je Betrieb zeichnen ein positives Bild der aktuellen Wirtschaftslage. Trotz des verstärkten Wettbewerbs auf dem Backwarenmarkt konnte sich das Bäckerhandwerk als unangefochtener Marktführer im Außer-Haus-Markt (991,1 Millionen Besucher) behaupten. Auch kulturell blickt das Bäckerhandwerk optimistisch auf dieses Jahr: Mit dem «1. Tag des Deutschen Brotes» begeht das Bäckerhandwerk am 12. Juni die feierliche Premiere des in Zukunft alljährlich stattfindenden Festtags und untermauert die Bedeutung des traditionsreichen Gewerbes sowie der deutschen Brotvielfalt. «Angesichts der Krise sind wir mit den Wirtschaftszahlen des letzten Jahres zufrieden, allerdings stellen die sinkenden Auszubildendenzahlen nach wie vor eine Herausforderung für uns dar», sagte ZV-Präsident Peter Becker dieser Tage in Berlin. Die Zahl der Lernenden ging zwischen 2005 und 2011 um 14,2 Prozent auf 29.808 zurück. Um mehr Jugendliche für das Traditionshandwerk zu begeistern, setzt der Zentralverband seit 2011 auf schlagkräftige Nachwuchskampagnen. Mit mehr als 50.000 Fans gilt «Back Dir Deine Zukunft» als erfolgreichste Nachwuchskampagne, die je von einem deutschen Verband lanciert wurde (Volltext).

Kröner Stärke: meldet größte Investition der Firmengeschichte

Ibbenbüren. (10.04. / ks) Die wohl größte Investition der Firmengeschichte meldet die Hermann Kröner GmbH aus dem Tecklenburger Land. Das familiengeführte Unternehmen, spezialisiert auf Weizenstärke, Weizenprotein, diverse Quellmehle und Quellstärken, setzte einen zweistelligen Millionenbetrag für ein eigenes Logistikzentrum ein. Neben der Modernisierung von Verpackung und Lagerung hat Europas größter Produzent für Bio-Stärke-Produkte zudem seine Kapazitäten in der Mischtechnik ausgebaut. Neueste Technik in Verbindung mit hohen Hygienestandards ermöglicht die zuverlässige Herstellung sensibler Pulvermischungen mit hohen Qualitätsanforderungen, wie zum Beispiel für den diätetischen Bereich und den Biosektor. Neben auftragsbezogener Lohnmischung bietet Kröner Stärke auch kundenindividuelle Produktentwicklungen. Das in 1900 gegründete, international tätige Unternehmen wird nunmehr in der dritten Generation von Dr. Götz Kröner geleitet. Kröner Stärke ist nach BRC, IFS und QS zertifiziert und bereits seit 1998 Bioland-Vertragspartner. Forschung und Entwicklung aus Ibbenbüren ermöglichen dem Lebensmittelsektor immer wieder innovative Spezialprodukte.

«Willi hat’s»: Back Pro übernimmt Feldkamp

Dortmund / Duisburg. (09.04. / div) Weshalb Frank Feldkamp, Inhaber der Bäckerei «Willi hat’s» aus Dortmund, kurz vor Anmeldung der Insolvenz seinen Betriebs- oder/und Wohnsitz nach Duisburg verlegt hatte, wissen nur die Sterne – und Nicola sowie Frank Feldkamp selbst. Jedenfalls hatte das Amtsgericht Duisburg Anfang März den Rechtsanwalt Dr. Sebastian Henneke zum vorläufigen Insolvenzverwalter der physisch im östlichen Ruhrgebiet befindlichen Bäckerei bestellt (AZ 63 IN 39/13) – Details siehe WebBaecker 10/2013. Seither ist Bewegung im Regierungsbezirk Arnsberg, sogar einen «Bieterwettstreit» soll es gegeben haben und die neueste Entwicklung ist, dass der überwiegende Teil der Bäckerei Feldkamp – elf von 14 Filialen – an den Dortmunder Peter Stahnke und dessen «Back Pro Backwaren Vertriebs GmbH» geht. Die Übernahme sei bereits in trockenen Tüchern und alle verbliebenen Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben, heißt es aus dem Westen. Die «Back Pro Backwaren Vertriebs GmbH» tauchte an dieser Stelle erstmals im November 2012 auf, als Stahnke die finanziell angeschlagene Bäckerei Westermann aus Bergkamen übernommen hatte. Westermann zählt laut Homepage aktuell 18 Filialen. Zusammen mit den nun erworbenen Feldkamp-Filialen kommt Stahnke – nach Adam Ries – auf 29 Filialen plus Großkundenservice.


TERMINE + EVENTS


Großbäcker: laden zum Bäckerei-Filialtag

Düsseldorf. (08.04. / gb) «Als Interessenvertretung der Liefer- und Filialbäckereien in Deutschland ist es unsere Aufgabe, diesen Betrieben maßgeschneiderte Informationen zu bieten». Das ist für Armin Juncker, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Großbäckereien, der Hauptgrund für die Einladung zum Informationstag für Filial-Bäckereien am 13. Juni in Düsseldorf. «Damit setzen wir unsere erfolgreiche Serie der Informationstage speziell für Filial-Bäckereien fort». Unter dem Vorsitz von Alexander Heberer von der Wiener Feinbäckerei – dem Vorsitzenden des Beirats Filial-Großbäckereien – beantworten erfahrene Experten unter anderem folgende Fragen: Welche Möglichkeiten bietet das neue ESUG (Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen), erfordern die wirtschaftlichen Zahlen eine grundlegende Neuausrichtung des Betriebs? Was mache ich, wenn die personelle und die betriebliche Hygiene ein Update erfordern, die Umsetzung aber an enge finanzielle Grenzen stößt? Wie reagiere ich, wenn mein Betrieb auf einmal im Internet-Pranger der Kontrollbehörden steht? Worauf muss ich achten, wenn mein Betrieb auf einmal als Futtermittelhersteller haften soll? Und nicht zuletzt: Wie finde ich gute Auszubildende? Unter den teilnehmenden Backbetrieben werden fünf Beratungs-Schecks für einen ganztägigen In-House-Hygiene-Check verlost. Im neuen Staatsvertrag über die Rundfunkgebühren richtet sich die Höhe der Gebühren besonders nach der Zahl der Beschäftigten, unabhängig davon, wie hoch die vereinbarte Arbeitszeit ist. «Bestraft werden damit», sagt Juncker, «Branchen wie die Großbäckereien mit vielen tausend Teilzeitbeschäftigten. Auch die unterschiedslose Heranziehung der Verkaufsstättenzahl ist ungerecht». Es gibt also viel zu besprechen Mitte Juni am Rhein …


MANAGEMENT + BETRIEB


Hinzurechnungen bei Gewerbesteuer verfassungswidrig

Berlin. (12.04. / hde) Die Hinzurechnung von Mieten, Pachten und sonstigen Zinsen bei der Gewerbesteuer ist verfassungswidrig. Das ist das Ergebnis eines in dieser Woche vorgestellten Gutachtens. «Das bestätigt uns in der Auffassung, dass die Hinzurechnungen zu einer verfassungswidrigen Überbesteuerung von Unternehmen führen können. Wir können nicht akzeptieren, dass Unternehmen unabhängig davon, ob sie überhaupt Gewinn machen, über die Hinzurechnungen zur Kasse gebeten werden», sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Regelung schwäche die Unternehmen finanziell, so dass sie anfälliger für Krisen werden. Die Gutachter sehen das Gleichbehandlungsgebot durch Verstoß gegen das objektive Nettoprinzip verletzt. Dieses Prinzip besagt, dass nur der Saldo aus Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben besteuert werden darf. Außerdem gefährde die drohende Substanzbesteuerung die Eigentumsfreiheit. Die Handelsunternehmen seien traditionell stark in ihren Kommunen verwurzelt und stellen die Nahversorgung der Bürger mit den im Alltag notwendigen Waren sicher. «Mit der Hinzurechnung sägen die Kommunen an dem Ast, auf dem sie selbst sitzen», erklärt Genth. Eine solide Finanzierung der Kommunen und Gemeinden sei im Interesse aller Beteiligten. Sie müsse allerdings auf breitere Schultern gerecht verteilt werden. Das Gutachten hatte der HDE gemeinsam mit dem Verband der Familienunternehmer (ASU) in Auftrag gegeben. Über die Zulässigkeit der Hinzurechnungen bei der Gewerbesteuer läuft derzeit ein Verfahren beim Bundesverfassungsgericht.

Halloren: Gesamtleistung der Gruppe steigt um 35%

Halle / Saale. (12.04. / hag) Die Halloren Schokoladenfabrik AG präsentierte in dieser Woche den Jahresabschluss 2012. Demnach erhöhte sich die Gesamtleistung der Gruppe auf 93,72 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung um 35 Prozent gegenüber 2011. Der Konzernnettoumsatz, bereinigt um Erlösschmälerungen, verbesserte sich ebenfalls von 68,11 Millionen Euro auf 89,97 Millionen Euro. «Damit hat Halloren einmal mehr die Verlässlichkeit im Erreichen der im Vorjahr angekündigten Wachstumsziele unter Beweis gestellt», sagt der Vorstandsvorsitzende Klaus Lellé in einer Mitteilung. Die Ertragsentwicklung verlief sehr zufriedenstellend. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg von 4,1 Millionen Euro auf 6,4 Millionen Euro – hauptsächlich aufgrund der «äußert positive Umsatzentwicklung im Export», getragen unter anderem durch die im November 2011 gekaufte Steenland Chocolate BV. Die niederländische Tochterfirma übertraf die Umsatzerwartungen von 14 Millionen Euro mit tatsächlichen 16,1 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern beträgt 3,06 Millionen Euro und konnte im Vergleich zu 2011 um 138 Prozent verbessert werden. Der Konzernjahresüberschuss liegt im Geschäftsjahr 2012 bei 2,07 Millionen Euro. Aufgrund der erstmals zu tragenden, vollen Ertragssteuerbelastung ist dies etwas unter dem Vorjahreswert von 2,6 Millionen Euro. Für das laufende Jahr 2013 zeigt sich Halloren optimistisch: Der Umsatz soll auf 95 Millionen Euro steigen.

Das wichtigste Dokument im Verkauf: die Kassieranweisung

Isernhagen / Hannover. (11.04. / ge) Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, welches Dokument für die tägliche Arbeit im Verkauf am wichtigsten ist? Sie werden sofort an den Personaleinsatzplan denken, den Sortimentsplan, das letzte Rundschreiben oder den Reinigungsplan für die Verkaufsstelle. Leider ist den wenigsten bewusst, dass eine betriebsindividuelle Kassieranweisung die Grundlage für die tägliche Arbeit im Verkauf bildet. Dies soll anhand eines Rechenbeispiels deutlich werden: Bei einem Filialumsatzerlös von 1.000.000 Euro und einem durchschnittlichen Kassenbon je Kunde von 2,50 Euro sind insgesamt 400.000 Kassiervorgänge für eine korrekte Erfassung der Verkäufe im Jahr nötig. Diese errechneten 400.000 Kassiervorgänge werden von mehreren Fachverkäuferinnen getätigt. Natürlich denken sich jetzt einige, dass die 400.000 Kassiervorgänge auch ohne Kassieranweisung funktionieren werden. Wofür also eine schriftliche Kassieranweisung? Zunächst sollte eine Kassieranweisung als Grundlage für den gesamten Kassiervorgang gelten, um Fehler bei der Arbeit mit der Kasse zu verhindern. Alle Mitarbeiter, die im Verkauf tätig sind, müssen zwangsläufig auch mit der Kasse arbeiten. Deshalb sollte die Anweisung für alle Mitarbeiter im Verkauf bindend sein. Inhaltlich sollte die Kassieranweisung an die betriebsindividuellen Bedürfnisse angepasst werden. Es empfiehlt sich, sämtliche Vorgänge, die mit der Arbeit an der Kasse in Verbindung stehen, in der Kassieranweisung verbindlich und unmissverständlich zu regeln. Diese sind unter anderem:

  • Der Umgang mit Bargeld
  • Die Arbeit mit der Geldschublade
  • Das Vorgehen zur korrekten steuerlichen Erfassung der gesetzlich vorgeschriebenen Umsatzsteuersätze
  • Der Kassiervorgang im allgemeinen
  • Sonderfälle des Kassierens (Verzehr im Haus, Verbuchen von Verderb / Verkostung / Reklamation)
  • Eingabe der Bestellung und Retoure
  • Umgang mit Storno bis zur Zwischensumme / Fehlbon etc.

Für die Erstellung oder auch Überprüfung ihrer Kassieranweisung bietet Gehrke Econ eine Checkliste an. Interessenten haben die Möglichkeit, die Checkliste kostenlos bei der Gehrke Econ Unternehmensberatung anzufordern. Für weiterführende Informationen zur praxisnahen Umsetzung steht Ihnen der Unternehmensberater Jan Kasperski sehr gerne zur Verfügung: Telefon 0511/70050-400 – E-Mail jan.kasperski@gehrke-econ.de.

Daily Shop: europäisches Pendant zu 7-Eleven?

Hamburg. (11.04. / wib) «Ehemalige Schlecker-Läden sollen Daily Shops werden» – davon haben Sie sicher schon gehört. Neueste Entwicklung für Deutschland: «Der österreichische Investor Rudolf Haberleitner will im Mai drei Testläden in Bayern eröffnen», weiß die Tagespresse. Demnach sollen bald rund 400 ehemalige Schlecker-Filialen im Süden der Republik zu Daily Shops umgebaut werden. Danach wolle sich der Investor der Region Berlin-Brandenburg zuwenden und später Sachsen-Anhalt und Thüringen. Doch wer ist Rudolf Haberleitner – und vor allem: Welches Sortiment sieht «Daily» vor? Hilfreich ist ein Blick auf die TAP dayli Vertriebs GmbH bei Wikipedia. Die Online-Enzyklopädie steht nicht im Verdacht, der einen oder anderen Fraktion das Wort zu reden. Nach der Lektüre wissen Sie in etwa, was hinter «TAP dayli» steckt und dass «dayli mein shop» keine Laune des Marktes, sondern ein neuer Mitbewerber ist. Das Nahversorgungs-Konzept finden Sie im Internet unter dayli-shop.com und können sich dort ein Bild vom Ganzen machen – wie es bereits 883 mal in Österreich und 480 mal in Belgien, Italien, Luxemburg und Polen den Markt bearbeitet. In Österreich kämpft Haberleitner gerade für die Sonntagsöffnung und wir können uns vorstellen, dass mit «daily» nun die Zeit reif ist für ein europäisches «7-Eleven» – oder so ähnlich. Laut Homepage besteht das Vollsortiment jedenfalls aus «Lebensmitteln, Drogeriewaren, Kosmetikartikel, Mode, Papier und Schreibwaren, Consumer Electronics, Haushaltswaren, diverse Dienstleistungen und dem virtuellen Daily Shopping Center …». Im Dayli-Bistro, immer im Eingangsbereich der neuen Shops, «… können Sie bei Ihrem Einkauf Freunde und Bekannte zum Kaffee oder einem kleinen Snack treffen».

Migros: 2012 war ein gutes Jahr

Zürich / CH. (10.04. / mgb) Die Migros Gruppe hat sich 2012 in einem wirtschaftlich anspruchsvollen Jahr gut behauptet. Sie erzielte einen Ertrag von rund 25 Milliarden Schweizer Franken (CHF) – plus 0,6 Prozent. Der Detailumsatz erhöhte sich um 1,3 Prozent (real 2,2 Prozent) auf 21,3 Milliarden CHF. Der Ebit der Gruppe nahm um 6,6 Millionen CHF auf 985,6 Millionen CHF zu. Um 64,9 Millionen CHF gestiegen ist auch der Gruppengewinn, der neu 724,2 Millionen CHF beträgt. Die Investitionen bewegten sich 2012 mit 1’224,8 Millionen CHF wiederum auf sehr hohem Niveau. Per Ende Jahr beschäftigte die Migros Gruppe insgesamt 87’461 Personen, davon 3’358 Lernende in über 40 verschiedenen Berufen. «Wir haben ein erfreuliches Resultat erwirtschaftet, trotz massiven Preisabschlägen, anhaltendem Einkaufstourismus und einem rückläufigen Umsatz im Reisegeschäft», freut sich Herbert Bolliger, Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB), in einer ausführlichen Mitteilung anlässlich der Bilanzmedienkonferenz 2013 (… hatten wir so ähnlich bereits im Januar).

Leitfaden: «Enterprise 2.0 – Social Software in Unternehmen»

Düsseldorf. (09.04. / bvdw) Die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) stellt in einer neuen Fachpublikation die grundlegenden Anforderungen für den Einsatz von Social Software in Unternehmen vor. Der neue Leitfaden «Enterprise 2.0 – Social Software in Unternehmen» gibt Hinweise auf notwendige kulturelle Veränderungen und informiert über die rechtlichen und organisatorischen Grundlagen für Arbeitsprozesse, Strategie und Führungsfragen. Eine umfassende Liste zu 20 Plattformen und Anbietern für Social Software rundet den Praxisratgeber ab. Die BVDW-Fachpublikation ist als kostenloses E-Book im BVDW-Shop erhältlich und beschäftigt sich mit folgenden Themen (Stichworte): Definition und Begriffsabgrenzung – Status und Verbreitung – Ziele und Zielgruppen – Strategieentwicklung – Implementierungsprozess – Organisationsentwicklung und Leadership 2.0 – Analyse und Erfolgsmessung – Rechtliche Fallstricke bei der Nutzung – Kurzprofile der wichtigsten Plattformen.

Lekkerland: Tochtergesellschaft übernimmt Grupoil

Frechen. (09.04. / lk) Die spanische Conway Convenience Company S.A., Tochter der deutschen Lekkerland Gruppe, hat in dieser Woche den Geschäftsbetrieb des iberischen Convenience-Großhändlers Grupoil übernommen. Conway versorgt in Spanien und Portugal rund 8.800 Kunden überwiegend aus dem Quick Service Restaurant-Sektor mit Drei-Temperatur-Logistik, Produkten und Dienstleistungen. «Die erfolgreiche Übernahme in Spanien unterstreicht, dass wir begonnen haben, unsere Strategie konsequent umzusetzen und auch in Spanien unser klassisches Kerngeschäft stärken – den Großhandel mit Produkten für die Unterwegsversorgung für System- und Regionalkunden», sagt Michael Hoffmann, CEO der Lekkerland AG + Co. KG, in einer Mitteilung. Strategisch richtet die Lekkerland Gruppe demnach ihre Geschäftstätigkeit klar auf ihr Kerngeschäft aus. Durch die Übernahme von Grupoil erweitert das Unternehmen in Spanien seine Kundenbasis im Tankstellen-Segment und baut seine Expertise als Großhändler weiter aus. Conway wiederum festigt und baut seine Position im spanischen Convenience-Sektor weiter aus. Grupoil erzielte 2012 einen Umsatz von 21,8 Millionen Euro und beliefert in Spanien mehr als 2.000 Verkaufsstellen.

Ernährungsindustrie: Jahresauftakt bringt Umsatzwachstum

Berlin. (06.04. / bve) Die Ernährungsindustrie erzielte Januar 2013 mit einem Branchenumsatz von 14,4 Milliarden Euro einen Zuwachs von 12,4 Prozent gegenüber 01/2012. Das preisbereinigte Umsatzwachstum betrug 8,3 Prozent. Positiv entwickelte sich zum Jahresauftakt auch das Auslandsgeschäft: Die Lebensmittelexporte stiegen um 9,7 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro. Diese gute konjunkturelle Entwicklung förderte im Januar die Lebensmittelproduktion: der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex stieg um 11,4 Prozent. An den Agrarrohstoffmärkten entspannten gute Ernteaussichten die Lage im Februar weiter. Der HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel sank um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat und lag damit noch 1,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahrs. Die Unternehmen der Ernährungsindustrie bleiben weiter optimistisch, der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im März deutlich. Besonders die Erwartungen an die Produktion und künftige Geschäftslage aber auch das Exportgeschäft entwickelten sich positiv. Das positive Konsumklima konnte sich im März gegenüber Februar nochmals verbessern. Preisstabilität und geringe Konjunktursorgen fördern die gute und stabile Kauflaune der Konsumenten. Im Februar stiegen die allgemeinen Lebenshaltungskosten gegenüber Januar nur leicht um 0,6 Prozent, bei Lebensmitteln blieben die Preise stabil. Auch im Vorjahresvergleich blieb die Teuerung gering, der allgemeine Verbraucherpreisindex stieg um 1,5 Prozent, der Index für Lebensmittel um 2,8 Prozent – berichtet die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE).

LeShop: Q1/2013 geprägt durch Wachstum und Rentabilität

Ecublens / CH. (06.04. / mgb) Guter Start in das neue Geschäftsjahr für den Schweizer Marktführer im Online-Lebensmittelhandel: Die eidgenössische LeShop S.A., ein Unternehmen des Migros Genossenschafts-Bunds (MGB), lieferte im ersten Quartal 2013 für 41,3 Millionen Schweizer Franken (CHF) Waren und wächst damit um 7,3 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. LeShop profitiert vom boomenden mobilen Web und dem erfolgreichen Start von LeShop.ch «Drive» und LeShop.ch «Rail». Der Anteil Bestellungen via Smartphone und Tablet hat sich gegenüber dem Vorjahr auf über 27 Prozent verdoppelt. Der «Drive» Pilotstandort in Studen (Kanton Bern) wird aktuell und im Durchschnitt bereits von 150 Kunden täglich genutzt und trägt im ersten Quartal mit einer Million CHF zum Umsatz bei. Besonders stark entwickelte sich die Anzahl Neukunden: 11’000 Haushalte haben den LeShop.ch Heimliefer- oder Abholservice im ersten Quartal erstmals genutzt. Das sind 2’880 oder 35 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.


MARKETING + VERKAUF


Rabatte + Co.: Wie lassen sich Aktionen fälschungssicher machen?

Hechingen. (12.04. / KMZ) Traditionelle Papier-Stempelhefte sind ein grundsätzlich gutes und bewährtes Instrument zur Kundenbindung. Die Rabattgewährung funktioniert nach dem Motto: «Kaufen Sie einen Artikel zehn mal, dann bekommen Sie den elften gratis». Problematisch ist jedoch die unkontrollierte Vergabe von Papier-gebundenen Stempelheften durch das Verkaufspersonal. Durch die mangelnde Verknüpfung mit dem Kassensystem ist hier schnell erheblicher Missbrauch an der Tagesordnung. Die Verluste können eine enorme Größenordnung erreichen. Digitale Stempelhefte sind hingegen mit der Kasse verküpft, so dass ein Missbrauch praktisch ausgeschlossen ist: Stempel werden nur vergeben, wenn im Kassensystem die entsprechenden Artikel gebucht wurden. Die Stempel lassen sich sowohl in anonymer als auch personalisierter Form verwenden und werden für die definierten Produkte automatisch auf jedem Bon ausgewiesen. Wie Unternehmen mit fälschungssicheren digitalen Stempelheften richtig viel Geld sparen können, erklären Ihnen gerne die Experten der KMZ Kassensystem GmbH (Hechingen / Darmstadt) und KMZ Xetron Nord GmbH (Bremen / Osnabrück). Rufnummern und E-Mail-Adressen finden Sie hier.

BVDW: Checkliste zum Einsatz und Betrieb von Online-Shops

Düsseldorf. (10.04. / bvdw) Die Investition in eine E-Commerce-Plattform erfordert intensive Vorbereitungen von Unternehmen. Ein späterer Wechsel der technischen Plattform konfrontiert Betreiber von Online-Shops mit hohen zeitlichen und monetären Aufwänden. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) erleichtert den ersten Einstieg in die Geschäftswelt von E-Commerce mit einer umfangreichen Checkliste für Online-Shops. Der Fragenkatalog aus der Fachgruppe E-Commerce im BVDW unterstützt nicht nur bei der Prüfung des eigenen Geschäftsmodells, sondern identifiziert die wichtigsten Handlungsfelder von Strategie über Planung bis zur Umsetzung eines Online-Shops. Die kostenlose BVDW-Checkliste richtet sich sowohl an junge Startups als auch Gründer und steht als PDF-Dokument auf der BVDW-Website zum Download bereit. Das Angebot für E-Commerce-Plattformen ist heute sehr umfangreich – von Mietangeboten über frei verfügbare Open-Source-Entwicklungen bis hin zu komplexen All-In-One-Lösungen ist alles verfügbar. Zwar gibt es nicht «die» Nr. 1 unter den vielen Angeboten und nennt die BVDW-Checkliste weder Ross noch Reiter, doch stellt sie wichtige Fragen, die sich Interessenten durch den Kopf gehen lassen sollten.

Kaffee: gefragt sind ganze Bohnen und Kapseln

Hamburg. (08.04. / kv) Der Kaffeekonsum 2012 ist auf hohem Niveau stabil geblieben. 149 Liter Kaffee hat jeder Deutsche im Durchschnitt getrunken und damit deutlich mehr Kaffee als Wasser oder Bier konsumiert. «Deutschland ist ein Kaffeeland. Kaffee ist das meist getrunkene Getränk in der Bundesrepublik», sagt Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer vom Deutschen Kaffeeverband in Hamburg. Dabei legen die Deutschen vermehrt Wert auf eine unkomplizierte und schnelle Zubereitung sowie auf Frische und Qualität. Ganze Kaffeebohnen, die vor der Zubereitung frisch gemahlen werden, liegen im Trend: Dieses Segment legte 2012 um zwölf Prozent zu. Der Konsum von Kaffeekapseln ist im letzten Jahr um 16 Prozent gestiegen. Löslicher Kaffee erfreut sich seit Jahren wachsender Beliebtheit und konnte 2012 erneut ein leichtes Plus von 1,2 Prozent verzeichnen. Insgesamt wurden 2012 in Deutschland 402.000 Tonnen Röstkaffee und 12.800 Tonnen purer löslicher Kaffee verkonsumiert (Details).


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


EuGH: Behörden dürfen weiter Ross und Reiter nennen

Luxemburg / München. (12.04. / curia) Nach Unionsrecht dürfen nationale Behörden bei einer Information der Öffentlichkeit über nicht gesundheitsschädliche, aber für den Verzehr ungeeignete Lebensmittel durchaus identifizierende Angaben machen, heißt es in einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH – C-636/11) von dieser Woche. Dabei handelt es sich sowohl um die Bezeichnung des Lebensmittels als auch des Unternehmens, unter dessen Namen das Lebensmittel hergestellt, behandelt oder in den Verkehr gebracht wurde. Vorgeschichte: Das Landgericht München I wollte vom EuGH wissen, ob das Unionsrecht der deutschen Regelung entgegensteht, nach der die Behörden die betreffenden Informationen bekanntgeben konnten. In seinem Urteil befindet der EuGH, dass das Unionsrecht einer nationalen Regelung wie der in Rede stehenden deutschen Regelung nicht entgegensteht, nach der eine Information der Öffentlichkeit über nicht gesundheitsschädliche, aber für den Verzehr durch den Menschen ungeeignete Lebensmittel unter Nennung der Bezeichnung des Lebensmittels und des Unternehmens, unter dessen Namen oder Firma das Lebensmittel hergestellt, behandelt oder in den Verkehr gebracht wurde, zulässig ist; zu beachten sind dabei die Anforderungen der Geheimhaltungspflicht.
Nachtrag: Mit der erwähnten, «in Rede stehenden deutschen Regelung» ist das Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch vom 01. September 2005 (BGBl. 2005 I S. 2618) gemeint, berichtigt am 18. Oktober 2005 (BGBl. 2005 I S. 3007), in seiner vom 17. September 2005 bis 24. April 2006 geltenden Fassung.

MRI: Deutsche essen zu viel Salz

Karlsruhe. (12.04. / mri) Das Max Rubner-Institut (MRI), Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, hat im Rahmen der Nationalen Verzehrsstudie II (NVS II) insgesamt 15.371 Interviews ausgewertet, bei denen die Teilnehmer über ihre Ernährungsgewohnheiten der letzten vier Wochen befragt wurden. Hieraus errechnete das MRI die Kochsalz-Aufnahme der befragten Personen zwischen 14 und 80 Jahren. Danach liegt der Medianwert der Salzzufuhr bei Männern bei 9,0 Gramm pro Tag und bei Frauen bei 6,5 Gramm pro Tag. Junge Männer im Alter von 19 bis 24 Jahren haben die höchste Salzzufuhr (Median: 9,4 Gramm pro Tag). Bei Frauen steigt die Salzzufuhr bis zum Alter von 35 bis 50 Jahren auf 6,7 Gramm pro Tag im Median. Der Medianwert gibt im Gegensatz zum arithmetischen Durchschnittswert den Wert an, der bei einer Reihung der einzelnen Werte nach ihrer Größe an der mittleren Stelle stehen würde. Der Medianwert wird durch starke Ausreißer, die bei der Salzaufnahme zu erwarten sind, weniger stark verzerrt als der Durchschnittswert. Tendenziell sei damit zu rechnen, dass die Salzzufuhr bei der gewählten Ermittlungsmethode eher noch unterschätzt wird, schreibt das MRI – da das Nachsalzen bei Tisch über Verzehrsbefragungen nicht erfasst werden kann. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt für Erwachsene einen oberen Richtwert von sechs Gramm Kochsalz pro Tag an. Bei den Erwachsenen liegen somit nach den Daten der NVS II mehr als die Hälfte der Frauen (58 Prozent) und die Mehrheit der Männer (86 Prozent) über diesem Richtwert der DGE. Den Löwenanteil der Natrium- respektive Salzzufuhr liefern nach Daten der NVS II die Lebensmittelgruppe Brot und Brötchen (Frauen 27, Männer 28 Prozent), Fleisch und Wurstwaren (Frauen 15, Männer 21 Prozent) sowie Milcherzeugnisse und Käse (Frauen zehn, Männer elf Prozent).

Niederaula: Diebe stehlen fünf Tonnen Nutella

Bad Hersfeld. (09.04. / ots / wib) Aus einem geparkten Sattelauflieger im Landkreis Hersfeld-Rotenburg entwendeten Diebe am letzten Wochenende sieben Europaletten mit insgesamt rund 5.000 Kilogramm Nutella in Gläsern. Der Sattelauflieger war in Niederaula von Freitagnachmittag bis Sonntagabend abgestellt, ohne dass irgendwem irgendwas aufgefallen wäre. Der Schaden betrage etwa 16.000 Euro, berichtet das Polizeipräsidium Osthessen. Schnell wie der Wind verbreitete sich die Nachricht rund um den Erdball – nach der üblichen Bedenkzeit auch hierzulande. Stellt sich noch die Frage: Was macht man mit fünf Tonnen Nutella? Oder besser: Wohin verschiebt man fünf Tonnen süßen Brotaufstrich? Ganz nebenbei: Kennen Sie eigentlich schon die «Nutella Frühstücksstudie» (PDF; neun Seiten; 1.262 KB)?


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: Domino’s to open 18 new stores in Germany

Hamburg. (bm) Domino’s Pizza Group PLC, a leading pizza delivery company with stores in the United Kingdom, Germany, Republic of Ireland and Switzerland, announces its Interim Management Statement covering Q1/2013. The Company has made a solid start to the year with system sales rising by 12,3 percent to 164,1 million GBP (2012: 146,2 million GBP) driven by strong like-for-like sales growth. Other topics of the week:

Title Region Date
CKE: to open its 500th international restaurant (US) Fri 04-12
Ardent Mills: names chief financial officer (US) Fri 04-12
Cargill: reports third-quarter fiscal 2013 earnings (US) Thu 04-11
Hostess: Wins Court Approval to Sell Remaining Bread Brands (US) Thu 04-11
7-Eleven: Expands Presence in South Carolina (US) Thu 04-11
Grupo Bimbo: Chairman Roberto Servitje to retire (MX) Thu 04-11
Almarai: announces interim results for Q1/2013 (SA) Wed 04-10
Domino´s Pizza Group: Q1/2013 Interim Statement (UK) Wed 04-10
Flowers Foods: Announces New 300 Million USD Term Loan (US) Wed 04-10
Barry Callebaut: H1 results fiscal year 2012/2013 (CH) Tue 04-09
RiceBran: Reports 2012 Year End Financial Results (US) Tue 04-09
Starbucks: Continues to Accelerate Growth in Asia (US) Mon 04-08
CHS: posts record six-month earnings for fiscal 2013 (US) Mon 04-08
Harris Poll: signs show hope for restaurant industry (US) Mon 04-08
Mondelez: Nominates Ratan Tata to Board Of Directors (US) Sat 04-06
Starbucks: Names Global Chief Strategy Officer (US) Sat 04-06
CHS: Toelle elected to Nationwide board (US) Sat 04-06


REZEPTE + IDEEN


GMF: Kürbiskernbrötchen «Kräutergarten»

Image Bonn. (12.04. / GMF) «Kürbiskernbrötchen Kräutergarten» – so heißt ein lecker- leichter Frühlingssnack aus der Ideenwerkstatt der Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF). Er ist ebenso ansprechend wie schnell gemacht.

Zutaten: 4 Vollkornbrötchen; 100 g gemischte frische Kräuter (etwa Kerbel, Basilikum, Kresse, Petersilie); 1 Schalotte; 6 Kirschtomaten; 40 g Gouda; 4 El Schmand; 2 El Öl; 2 El Essig; 1 Messerspitze körniger Senf; Salz, Pfeffer.

Zubereitung: Von den Brötchen einen dünnen Deckel abschneiden. Das Innere aushöhlen und die Brötchen mit dem Schmand ausstreichen. Die Kräuter waschen, trocken schleudern und grob hacken. Aus Essig, Öl, Senf, Salz und Pfeffer eine Salatsoße rühren. Den Käse fein reiben, die Hälfte unter die Kräuter mischen. Gehackte Schalotte dazugeben und alles mit der Salatsoße vermengen. Den Kräutersalat in die Brötchen füllen und mit dem restlichen Käse bestreuen. Den Salat mit Kirschtomaten garnieren und den Deckel anlegen.

Nährwert: je Portion 410 kcal oder 1.700 kJ.