Donnerstag, 22. Februar 2024

WB-07-2013

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 07. KW 2013 (09.02. bis 15.02.)
Download: https://www.webbaecker.de/13archivphp/wb0713.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

_MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Ströck und Mann: Gewerkschaften beklagen «Lohndumping»
02. Goldener Leibniz-Keks: Bahlsen löst Versprechen ein
03. Geschafft: Ankerbrot AG kauft Liegenschaft zurück
04. Sternberger Back-Manufaktur schließt fast alle Filialen

TERMINE + EVENTS:
05. BIV: über «Lebensmittelsicherheit und Hygiene»
06. AGF: lädt zur 26. Getreide-Tagung
07. Wertschöpfung: Jedem Alter seine eigenen Produkte?
08. Vor Ort: Bäckereisoftware clever + effektiv nutzen
09. Internorga: bietet Rahmenprogramm der Extraklasse

MANAGEMENT + BETRIEB:
10. Videoüberwachung: Wegweisendes Urteil spricht dafür …
11. Überfälle auf Bäckereien häufen sich: die BGN hilft
12. Dunkle Wolken ziehen auf: die Branche im Wandel der Zeit

MARKETING + VERKAUF:
13. Schanktechnik: Schluss mit ungenauen Abrechnungen
14. Bäko Gruppe Nord: zeigt das größte Brotregal der Welt
15. Mahlzeit: Essen ist Reden mit anderen Mitteln
16. Dynamisch: Bio-Markt 2012 legt um sechs Prozent zu
17. Download: Zahlen, Daten, Fakten – die Bio-Branche 2013

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
18. Wissenschaft: Schnellkost macht krank
19. Studie: Schnellkost begünstigt Asthma und Ekzeme
20. Österreich: Pestizid-Reste in Mehl und Backwaren?

PERSONEN + EHRUNGEN:
21. DGQ: ehrt Jörn Wunderlich für langjährige Mitgliedschaft
22. Armbruster: Treue Mitarbeiter sind Stützen des Betriebs
23. «Sugar-Explosion»: JGS-Cup ermittelt glückliche Sieger

BOOKMARKS + BOOKS:
24. Global Industry: Flowers’ sales up 14,7 percent in Q4/2012

REZEPTE + IDEEN:
25. Frisch und aromatisch: das Frühlingskräuter-Brot


MARKT + UNTERNEHMEN


Ströck und Mann: Gewerkschaften beklagen «Lohndumping»

Wien / AT. (13.02. / div) Die alpenländischen Gewerkschaften GPA-djp und Pro-GE machen Druck auf die Bäckereien Ströck-Brot und Der Mann wegen der Entlohnung der Beschäftigten. «Wir werden rechtliche Schritte einleiten, um für die Betroffenen endlich eine Klärung herbeizuführen. Der Charakter dieser Bäckereien hat sich in den letzten Jahren derartig gewandelt, dass die Entlohnung nach dem Gewerbe-Kollektivvertrag nicht mehr haltbar ist und der Großbäcker-Kollektivvertrag zur Anwendung kommen muss», sagen Karl Proyer von der GPA-djp und Manfred Anderle von der Pro-GE in einer gemeinsamen Mitteilung. Es sei nicht nachvollziehbar, dass Produktionsstätten in der Größenordnung von Ströck und Mann als Gewerbebetriebe klassifiziert werden, wo das Gebäck noch mit der Hand erzeugt wird. Hier werde auf Kosten der Beschäftigten Lohndumping betrieben, was auch gegenüber jenen Unternehmen, die den Großbäcker-KV anwenden, eine unfaire Wettbewerbssituation schaffe. Natürlich beschäftigt das Thema österreichweit die Medien und sowohl Robert Ströck als auch Kurt Mann sind ausgerückt, um nicht als «Industriebäcker» abgestempelt zu werden. «Würden wir tatsächlich wie ein Industriebetrieb arbeiten, müssten wir sofort ein Drittel unserer Mitarbeiter nach Hause schicken», sagt zum Beispiel Robert Ströck. Bei Kurt Mann können wir uns vorstellen, dass er längst eine Einladung an die Gewerkschafter versandt hat, sich vom «Brotway» aus die Arbeit eines modernen Handwerksbetriebs anzusehen – und von «Betroffenen» erklären zu lassen.

Goldener Leibniz-Keks: Bahlsen löst Versprechen ein

Hannover. (12.02. / bkg) Am hellichten Tag hatte ein Unbekannter unter dem Decknamen «Krümelmonster» dem Gebäckhersteller Bahlsen den «goldener Leibniz-Keks» entwendet, der seit genau 100 Jahren als Fabrikwahrzeichen über dem Haupteingang des Stammhauses in Hannover hing. Es dauerte nicht lange, und ein Bekennerschreiben tauchte auf mit der Forderung, eine Klinik und ein Tierheim zu unterstützen. Wobei «Krümelmonster» besonderen Wert darauf legte, dass auch Kekse mit Vollmilchschokolade dabei zu sein hätten. Die Angelegenheit ging durch Funk und Fernsehen, die Regionalpresse sowieso. Würde Bahlsen nicht versichern, dass dem nicht so ist, könnte man dahinter eine besonders gelungene Guerilla-Marketing-Aktion vermuten. Wie auch immer: Nachdem das nach wie vor unbekannte «Krümelmonster» erkennen konnte, dass die Spendenbereitschaft der Keksbäcker weit über seine Forderung hinausgeht, tauchte das Wahrzeichen wieder auf – an der Leibniz Universität der Landeshauptstadt. Im Gegenzug löst Bahlsen nun sein Versprechen ein und vergibt 52.000 Packungen Leibniz-Kekse an 52 anerkannte gemeinnützige Einrichtungen (52 x 1000). Kekse mit Vollmilchschokolade sind natürlich mit dabei, versichert der Vorsitzende der Geschäftsführung Werner M. Bahlsen in einer Mitteilung. Die Bewerbungsfrist unter dergoldeneleibnizkeks.bahlsen.com hat begonnen und läuft bis einschließlich 15. Februar.
Nachtrag: Die Redaktion von «Markt und Mittelstand» hat nachgerechnet. Demnach beläuft sich der Gegenwert der medialen Anteilnahme allein in Print-Erzeugnissen auf rund 1,7 Millionen Euro. 595-mal sei über Bahlsen im Verlauf des Keks-Krimis vom 24. Januar bis 11. Februar in deutschen Zeitungen und Zeitschriften berichtet worden. Im vergleichbaren Zeitraum 2012 gab es ganze 22 redaktionell verfasste Beiträge. Rechne man diese Präsenz nach der in der Werbung üblichen Anzeigen-Gegenwert-Analyse um, ergäbe sich ein Betrag von 1,7 Millionen Euro. Wie der Mediendienst Kress ergänzt, sind bei dieser Rechnung noch nicht die Meldungen in Online-Angeboten, bei TV-Sendern oder auf Twitter und Facebook berücksichtigt – der Nutzen für Bahlen fällt also noch deutlich höher aus. Die Kosten der Keksbäcker hingegen halten sich in Grenzen: Legt man den handelsüblichen Preis von rund 1,20 Euro je Packung zugrunde, kommt man auf schlappe (1,20 x 52.000 =) 62.400 Euro.

Geschafft: Ankerbrot AG kauft Liegenschaft zurück

Wien / AT. (12.02. / aag) Mit der Unterzeichnung des Kaufvertrags am 21. Dezember 2012 ist den Ankerbrot-Gesellschaftern gemeinsam mit dem Bankenkonsortium rund um Bank Austria, Erste Bank, Oberbank, BAWAG und der Raiffeisen Bank International der Rückkauf der Produktionsliegenschaft in Wien-Favoriten gelungen. Der Vertragsabschluss fand am 29. Januar 2013 statt, teilt die Ankerbrot AG mit. Die nun geklärte Gebäudesituation, die erfolgreich abgeschlossene Redimensionierung des Filialnetzes sowie die Modernisierung der Bäckerei sichern die Zukunft der Wiener Traditionsbäckerei und damit rund 1.400 Arbeitsplätze. «Der Rückkauf der Liegenschaft und die Entscheidung für Wien-Favoriten als Unternehmensstandort sprechen im Sinne der Kontinuität unseres Wiener Traditionsunternehmens eine klare Sprache», zeigt sich Geschäftsführer Peter Ostendorf in einer ausführlichen Mitteilung zufrieden.

Sternberger Back-Manufaktur schließt fast alle Filialen

Sternberg / MVP. (09.02. / wib) Seit Verkündung der ehrgeizigen Expansionspläne von Januar 2006 läuft es bei der «Sternberger Bäckerei» – heute «Sternberger Back-Manufaktur» – nicht mehr ganz rund. Damals sollte das Filialnetz zwischen Hamburg, Rostock und Malchin von 57 auf 70 Standorte erweitert werden. Der Ausbau der Kapazitäten – in Vorbereitung der Zusammenarbeit mit dem Diskonter Netto – führte im Oktober 2010 zu einem geordneten Insolvenzverfahren. Damals lasen wir von bescheidenen 25 Filialen unter eigenem Namen sowie 89 Netto-Standorten, die von Sternberg aus beliefert wurden. Neueste Entwicklung: Über das Vermögen der Sternberger Back-Manufaktur, vertreten durch Geschäftsführer Andreas Romey aus Hamburg, hat das Amtsgericht Schwerin am 29. Januar das Insolvenzverfahren wegen Zahlungsunfähigkeit eröffnet und Eigenverwaltung angeordnet. Diesmal ist die Rede von elf Filialen unter eigenem Namen, von denen die Back-Manufaktur nun zehn schließen will. Die Produktion in Sternberg soll bestehen bleiben, die Zusammenarbeit mit Netto fortbestehen. Es sollen weiterhin (nicht mehr 89, sondern) 68 Netto-Standorte in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein beliefert werden. Das ebenfalls beantragte Insolvenzverfahren über das Vermögen der Sternberger Bäckerei Verwaltungs GmbH hat das Amtsgericht Schwerin mangels Masse abgewiesen.


TERMINE + EVENTS


BIV: über «Lebensmittelsicherheit und Hygiene»

Hannover. (12.02. / biv) Die umfangreichen Änderungen im Lebensmittelrecht, vor allem mit Blick auf Verbraucherinformationen und Kennzeichnung, haben den Bäckerinnungsverband Niedersachsen / Bremen (BIV) veranlasst, in diesem Jahr eine dritte Fachtagung «Lebensmittelsicherheit und betriebliche Hygiene» zu organisieren, die am 27. Mai (wieder) in Verden stattfindet. Weitere Schwerpunkte sind unter anderem Schädlingsprävention und –bekämpfung sowie die risikoorientierte Hygienekontrolle durch die Überwachungsämter. Zu gegebener Zeit wird der BIV ausführlich über die Tagesordnung informieren. Der Verband bittet schon heute, sich den Termin vorzumerken.

AGF: lädt zur 26. Getreide-Tagung

Detmold. (11.02. / agf) Die Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung (AGF) lädt in Zusammenarbeit mit dem Max Rubner-Institut (MRI) am 13. und 14. März zur 26. Getreide-Tagung. Auf dem Programm stehen Themen zu Stichpunkten wie Züchtung, Anbau, Analytik und Verarbeitung. Die Veranstalter erwarten rund 100 Teilnehmer – aus der Züchtung, dem Handel, der Müllerei und den Landwirtschaftskammern. Neben den Vorträgen zu aktuellen Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis laden eine Abendveranstaltung und die Pausen ein, Kontakte zu Fachleuten aufzubauen respektive zu intensivieren. Der amtierende AGF Getreide-Ausschuss hat zwar noch kein definitives Programm formuliert, doch steht bereits die Möglichkeit zur Anmeldung on Line zur Verfügung.

Wertschöpfung: Jedem Alter seine eigenen Produkte?

Frankfurt. (11.02. / dlg) Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) veranstaltet am 25. und 26. September ihre Lebensmitteltage 2013 unter dem Motto «Jedem Alter seine eigenen Produkte – Wertschöpfungsstrategien für Lebensmittel». Neben einer Plenarveranstaltung zum Thema stehen zwei Foren auf dem Programm: «Angewandte Sensorik / Sensorikwissenschaft und Nachwuchs» einerseits sowie «Verpackung» andererseits. Im Rahmen der Lebensmitteltage vergibt die DLG zudem ihren «Sensorik Award 2013» für herausragende Forschungsarbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses. Auch will die DLG eine Studie zum Tagungsthema vorstellen. Alle Fachveranstaltungen finden am 26. September statt. Ein «Kulinarischen Get-together» am Vorabend wird die Lebensmitteltage im Schloss Hohenheim eröffnen. Das vollständige Programm soll im Mai vorliegen.

Vor Ort: Bäckereisoftware clever + effektiv nutzen

Kronau. (11.02. / goe) Freuen Sie sich auf die neuen Kundenseminare von Goecom in Sachen «Marvin». Die finden in ganz Deutschland statt und Nutzer haben so die Gelegenheit, an einem Seminar in ihrer Nähe teilzunehmen. Das Thema: «Marvin – Clever + effektiv nutzen». Nicht nur Marvin-Einsteiger, sondern auch erfahrene Nutzer können dabei vom Wissen der Fachleute vor Ort profitieren. Die Seminare finden jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr statt und gliedern sich in zwei Teile:

  • Präsentationen: Im ersten Teil (10:00 bis 13:00 Uhr) zeigen Fachleute Ihnen die Grundfunktionen von Marvin mit anschaulichen Beispielen, inklusive vieler Tipps und Tricks, die Ihnen die tägliche Arbeit deutlich erleichtern werden.
  • Offene Fragerunde: Der zweite Teil (13:00 bis 16:00 Uhr) ist speziell auf Ihre Wünsche zugeschnitten. Sie können Goecom Ihre Themenwünsche im Vorfeld per E-Mail mitteilen oder bringen Ihre Fragen direkt zum Seminar mit. Der Seminarleiter wird Ihnen eine clevere Lösung zeigen.

Für Verpflegung und Getränke ist bestens gesorgt. Bitte melden Sie sich spätestens eine Woche vor Beginn des von Ihnen gewünschten Seminars in Kronau an unter info@goecom.de. Folgende Termine stehen für das 1. Halbjahr 2013 zur Auswahl:

  1. Maxl Bäck GmbH + Co. KG in 97225 Zellingen am 25. Februar;
  2. Bäcker Thonke in 14712 Rathenow am 18. März;
  3. Guter Gerlach GmbH + Co. KG in 36282 Hauneck/Unterhaun am 21. März;
  4. Bäckerei Der Beck GmbH in 91058 Erlangen am 03. April;
  5. Bäckerei Vatter in 29690 Buchholz/Aller am 10. April;
  6. Der Bäcker Eifler Produktionsges. mbH in 60386 Frankfurt am 25. April;
  7. Goecom GmbH + Co. KG in 76709 Kronau am 06. Mai.

Internorga: bietet Rahmenprogramm der Extraklasse

Hamburg. (09.02. / hmc) Mit national und international führenden Kongressen, dem Forum Gastgewerbe und dem Internorga-Forum Schulcatering setzt die Internorga traditionell fachliche Akzente und bietet ein Rahmenprogramm der Extraklasse. Als Leitmesse für den Außer-Haus-Markt ist sie gleichermaßen Business- wie Bildungsplattform. Das attraktive Kongressangebot ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

  • Bereits am 07. März findet das 32. Internationale Foodservice-Forum statt. Auf Europas größtem Kongress für professionelle Gastronomie mit mehr als 1.500 Teilnehmern stellen Top-Referenten aus dem In- und Ausland frische Ideen und kreative Ansätze vor. Diesjähriges Leitthema: «Zündstoff Zukunft – Kompetenz. Leidenschaft. Vorsprung».
  • Der Deutsche Kongress für Gemeinschaftsverpflegung am 11. März ist bundesweit der größte Kongress für die GV-Branche Unter dem Motto «Agenda 2015 – Erfolgsfaktoren Qualität + Nachhaltigkeit» werden Konzepte, Lösungen und Perspektiven aufgezählt.
  • Zum dritten Mal durchleuchtet das Forum Schulcatering die Ernährung von Kindern und Jugendlichen. Unter dem Titel «Gesund, lecker und beliebt – Konzepte für eine moderne Schulmensa» dreht sich am 12. März alles um innovative Konzepte für ein moderne Schulmensa, die ein gesundes, nachhaltiges Essen zu fairen Preisen ermöglicht.

Mehr als 1.200 Aussteller aus dem In- und Ausland zeigen während der Internorga 2013 – europäische Leitmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien – vom 08. bis zum 13. März Neuheiten, Trends und Komplettlösungen für den gesamten Außer-Haus-Markt.


MANAGEMENT + BETRIEB


Videoüberwachung: Wegweisendes Urteil spricht dafür …

Königswinter. (15.02. / SHB) Im Folgenden geht es um ein Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm zur Klage einer Arbeitnehmerin wegen rechtswidriger Verletzung ihres Persönlichkeitsrechts durch Videoüberwachung am Arbeitsplatz – berichtet die SHB Allgemeine Versicherung. Zur Vorgeschichte: Aufgeschreckt durch die zunehmenden Einbrüche in seinen Bäckerei-Filialen hatte der Bäckerei-Inhaber das Angebot wahrgenommen, sich durch den Kooperationspartner der SHB – die ESU Control GmbH – in Sicherheitsfragen beraten zu lassen. Dabei verfolgte der Bäcker folgende Ziele:

  • Abschreckung potentieller Täter durch den offenen Hinweis (Schild) auf Videotechnik an der Eingangstür.
  • Schutz der Mitarbeiter/innen.
  • Im Fall des Falles schnelle Identifizierung des Täters, damit die Arbeit der Polizei erleichtert wird.
  • Vollständige Alarmabsicherung der Filialen in den Nachtstunden.
  • Minderung der Schadenquote und damit Stabilität der Versicherungsprämie.

Das Ergebnis der Gespräche war der Einsatz einer Videoanlage, die auf die 24-Stunden besetzte Notruf-Service-Leitstelle von ESU Control aufgeschaltet wurde. Bei Bedarf kann die Geschäftsführung auch auf die Bilder zurück greifen, um Warenauslagen auf Vollständigkeit zu überprüfen. Die Mitarbeiter/innen wurden umfassend über die Ziele der Unternehmensleitung informiert mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass eine Überprüfung der Arbeitsleistung nicht stattfindet. Im Übrigen wird nur der Verkaufsraum und nicht die anderen Räumlichkeiten von dem Videosystem erfasst. Ungeachtet dessen sah die Klägerin – eine Bäckereiverkäuferin – eine rechtswidrige Verletzung ihres Persönlichkeitsrechts gegeben mit der Begründung der überwachenden Funktion der Anlage. Wie die Angelegenheit ausging, lesen Interessenten in einer für Bäckereien aufschlussreichen Zusammenfassung. Wer möchte, kann auch die vollständige Begründung des Landesarbeitsgerichts Hamm (AZ 12 Sa 641/12) einsehen.

Überfälle auf Bäckereien häufen sich: die BGN hilft

Mannheim. (15.02. / bgn) Bundesweit berichten die Medien nahezu täglich von Überfällen besonders auf Bäckereien. Während die Unternehmen ein wirtschaftlicher Schaden trifft, erleidet das Verkaufspersonal oftmals eine seelische Verletzung. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) weist darauf hin, dass Überfälle am Arbeitsplatz oder auf dem Weg zur Arbeit als Arbeitsunfälle anerkannt werden können. «Um langfristigen gesundheitlichen und psychosozialen Beeinträchtigungen vorzubeugen sollten seelische Verletzungen, die durch einen Überfall entstanden sind, medizinisch abgeklärt, betreut und gegebenenfalls behandelt werden», sagt Bärbel Haupt von der BGN-Rehabilitation. Dafür ist es wichtig, dass sich Überfallopfer mit psychischen Verletzungsfolgen schnell bei ihrer zuständigen Berufsgenossenschaft melden. Denn: Je schneller ein Überfallopfer betreut wird, desto besser lässt sich eine psychische Traumatisierung verhindern. Beginnt die Behandlung mit zeitlicher Verzögerung, dann ist sie meist schwieriger und langwieriger, heißt es aus Mannheim.

Dunkle Wolken ziehen auf: die Branche im Wandel der Zeit

Isernhagen / Hannover. (14.02. / ge) Die aktuellen Meldungen zu den Kennzahlen aus den Betrieben verstärken den Eindruck, dass im Backwarenhandwerk erhebliche Veränderungen in der nahen Zukunft zu erwarten sind. Besonders die Verluste im Segment Brot – Standardsortiment – zeigen, dass dem Handwerk in teilweise massiver Höhe Marktanteile verloren gehen und diese an die Industrie (Lidl …) abgegeben werden. Das Handwerk verliert damit immer mehr einen profitablen Sortimentsbereich und dies bei gleichzeitig steigenden Kosten beim Personal und bei der Energie. Gehrke Econ empfiehlt den Betrieben die Durchführung einer «Was wäre wenn-Planung», um das zukünftige Geschäft und dessen Auswirkung praxisnah abzubilden. Dadurch können frühzeitig die entscheidenden Maßnahmen vorbereitet und anschließend umgesetzt werden. Denn eines ist sicher: Der Faktor Zeit spielt nach der Einschätzung der Berater von Gehrke Econ eine ganz wesentliche Rolle. Warten Sie nicht bis es zu spät ist. Für weiterführende Informationen zu Checklisten sowie den Möglichkeiten zur praxisnahen Umsetzung steht Ihnen Gehrke Econ sehr gerne zur Verfügung. Ihr Ansprechpartner: oliver.vogt@gehrke-econ.de; Telefon 0511-700500.


MARKETING + VERKAUF


Schanktechnik: Schluss mit ungenauen Abrechnungen

Hechingen. (15.02. / tuc) Fritz Bäcker ist Inhaber der «Kleinen Kaffeestube». Bisher nutzt er noch keine elektronische Schankanlage, weil diese für seine Betriebsgröße immer zu teuer waren. Doch um falsche Ausschankmengen nachzuvollziehen und die tägliche Abrechnung zu unterstützen, erwirbt er ein SmartSchank-Zählmodul. An das Modul sind Durchlaufzähler angeschlossen, die die ausgegebenen Mengen der einzelnen Zapfhähne messen. Schon nach kurzer Zeit hat sich die Anschaffung amortisiert. Bäcker hatte festgestellt, dass die real ausgeschenkte Menge pro Tasse bis zu zehn Prozent die Sollmenge übertraf und entsprechend reagiert. Von den Einsparungen erfüllt er sich den Wunsch nach einer elektronischen Kasse. Die Installation und Integration erfolgt problemlos: Bäcker schließt die Kasse nur an das bestehende Zählmodul an und kann sofort ohne aufwändige Konfiguration die neuen Funktionen nutzen. Von nun an werden bestellte Getränke erst über die Kasse verbucht, bevor sie gezapft und an den Gast ausgegeben werden. Über das Zählmodul kann Bäcker jetzt nachvollziehen, wie viele nicht verbuchte Getränke ausgegeben und eventuell nicht abgerechnet werden. Nach und nach erweitert Bäcker seine elektronische Schankanlage um weitere SmartSchank-Module. Mit dem Erwerb von Schanktechnik für neue Kaltgetränke im Angebot stellt er dann komplett auf Kredit-Betrieb um: Ohne einen Kredit an der Kasse fließt kein Getränk. Sollte der Behälter an einer Zapfsäule leer sein, das Glas aber nur halbvoll, wird vom System aus ein Kredit über die Restmenge erzeugt, so dass der Bediener an einer anderen Zapfsäule das Glas vollständig füllen kann. Zukunftsmusik? Wie das alles bereits heute in der Praxis funktioniert, zeigen die Experten der KMZ Kassensystem GmbH und KMZ Xetron Nord GmbH während der kommenden Internorga in Hamburg – Bäckerhalle B6.

Bäko Gruppe Nord: zeigt das größte Brotregal der Welt

Duisburg / Rellingen. (15.02. / bae) Deutschland ist das Land mit einer einzigartigen Brotkultur weltweit. Die Qualität und Vielfalt der Brotsorten in Deutschland sucht ihresgleichen. Deshalb bemüht sich der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks um die Anerkennung der deutschen Brotkultur zum immateriellen Unesco-Kulturerbe der Menschheit. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesministerin Ilse Aigner unterstützen dies. Die Bundesregierung hat Mitte Dezember 2012 den Beitritt zum Unesco-Abkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes beschlossen. Nach weiteren gesetzlichen Schritten und einer Prüfung durch die Unesco hofft das deutsche Bäckerhandwerk auf eine baldige Anerkennung. Innungsbetriebe des Bäckerhandwerks können dies unterstützen, in dem sie ihre Brotsorten aus eigener Rezeptur im deutschen Brotregister registrieren. Um diese Anmeldung zum Kulturerbe als führender genossenschaftlich organisierter zweistufiger Großhandel für Bäcker und Konditoren zu unterstützen, präsentiert die Bäko Gruppe Nord auf ihrem Messestand zur kommenden Internorga ein überdimensionales Brotregal mit handwerklich hergestellten Broten. Einige Fakten zum wahrscheinlich größten Brotregal der Welt:

  • 350 Brote: Handwerklich hergestellte, rund geformte Roggenmischbrote einer Sorte
  • Die Brote haben einen Durchmesser von 42 bis 45 Zentimetern und eine Höhe von acht bis neun Zentimetern.
  • Ein Hamburger Handwerksbäcker wird die Herstellung der Brote übernehmen.
  • Das Regal wird etwa 25 Meter lang und acht Meter hoch sein. Die Regalfläche wird rund 200 Quadratmeter betragen.

Mahlzeit: Essen ist Reden mit anderen Mitteln

Flensburg. (14.02. / uf) Die Krise des Gesundheitswesens ist eine verkannte Bildungskrise – davon ist Prof. Dr. Ines Heindl, Leiterin des Instituts für Ernährungs- und Verbraucherbildung (IHL) an der Uni Flensburg schon lange überzeugt. Ihre Thesen, die sie zum Beispiel in der Datei «Wie kommt der Mensch zu seinem Ernährungsstil?» (PDF) kurz und knapp darlegt, sind kaum zu widerlegen. Zwar hat Heindl in 2010 schon mal eine begehrte Auszeichnung für ihre Verdienste «um die institutionelle sowie curriculare Zusammenführung von Ernährungs- und Verbraucherbildung» erhalten und ist in Hochschulkreisen wie in der Bildungspolitik sicher hoch geschätzt – doch fehlt ihr darüber hinaus die Öffentlichkeit. Sie dringt (noch) nicht zum «gemeinen Volk» vor – was angesichts der Überzeugungen, für die sie steht, mehr als schade ist. Die Powerpoint-Präsentation «Wie kommt der Mensch zu seinem Ernährungsstil?» möchten wir Ihnen deshalb ganz besonders empfehlen – zumal sich daraus strategische Konsequenzen ableiten lassen, mit denen sich etwa Bäckereien künftig vom täglichen Einerlei deutlich abheben könnten. Denn nach Prof. Heindl dient Essen nicht nur der Ernährung. Es ist Ausdruck der eigenen Kultur, des sozialen Umfelds und der eigenen Identität. Im Sinne von «Essen ist reden mit anderen Mitteln» sind Mahlzeiten also eine Form der Kommunikation – bis hin zur Verweigerung der Nahrungsaufnahme. Zugegeben ein weites Feld – theoretisch noch dazu. Doch lassen Sie Ihre Gedanken ruhig einmal schweifen …

Dynamisch: Bio-Markt 2012 legt um sechs Prozent zu

Bonn. (13.02. / ami) In 2012 gaben die deutschen Haushalte sechs Prozent mehr Geld für Bio-Lebensmittel und Getränke aus. Das waren 7,0 Milliarden Euro Umsatz gegenüber 6,6 Milliarden Euro 2011, berichtet der von der AMI koordinierte «Arbeitskreis Biomarkt» auf Basis von Daten verschiedener Marktforschungsinstitute. Der Bio-Anteil am gesamten Lebensmittelumsatz in Deutschland erhöht sich damit auf 3,9 Prozent. Wegen der Änderung der statistischen Erfassung bei den Paneldaten von GfK und Nielsen für den Lebensmittel-Einzelhandel (LEH) und die «sonstigen Verkaufskanäle» hat der Arbeitskreis Biomarkt den Vorjahreswert leicht nach oben revidiert, so dass der neue Wert für 2011 nicht mehr direkt mit den Daten aus 2010 vergleichbar ist. Dadurch erhöht sich der Marktanteil der «sonstigen Verkaufskanäle», zu denen Bäckereien, Metzgereien, Obst/Gemüse-Fachgeschäfte, Wochenmärkte, Ab-Hof-Verkauf, Abo-Kisten, Versandhandel, Tankstellen, Reformhäuser, zählen, auf 18 Prozent für 2012. Der LEH kann nun 50 Prozent des Bio-Lebensmittelumsatzes für sich verbuchen, die Naturkostfachgeschäfte bleiben bei einem Marktanteil von 31 Prozent. Zwischen den einzelnen Warengruppen und Einkaufsstätten gab es erhebliche Unterschiede in der Entwicklung. Die bei tierischen Produkten sprunghaft gestiegenen Verkaufsmengen 2011 konnten 2012 gehalten und bei einigen Produkten wie Fleisch und Wurstwaren noch deutlich übertroffen werden. Nach einer Durststrecke in den letzten zwei Jahren entwickelten sich auch die Obst und Gemüsekäufe mit einem Umsatzwachstum um fünf Prozent wieder deutlich positiv. Ein Teil des Umsatzwachstums 2012 ist auf Preissteigerungen zurückzuführen. Zum Beispiel bei den Frischeprodukten stiegen die Umsätze um 4,5 Prozent, während die Absatzmengen nur um 2,8 Prozent wuchsen.

Download: Zahlen, Daten, Fakten – die Bio-Branche 2013

Berlin. (13.02. / boelw) Der deutsche Bio-Markt erreichte 2012 ein Umsatzplus von sechs Prozent und ein Marktvolumen von insgesamt 7,04 Milliarden Euro. Die deutsche Öko-Fläche nahm 2012 um rund 27.902 Hektar auf 1.043.528 Hektar zu, was einem Plus von 2,7 Prozent gegenüber 2011 entspricht. Welche Entwicklungen es am Bio-Markt 2012 sonst noch gab, lesen Interessenten ausführlich in der BÖLW-Broschüre «Zahlen, Daten, Fakten – Die Bio-Branche 2013» (Format PDF; 18 Seiten; 6.802 KB).


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


Wissenschaft: Schnellkost macht krank

Ulm. (14.02. / uu) Pommes Frites und Hamburger machen Kinder und Jugendliche nicht nur dick, sondern womöglich auch krank. Eine internationale Forschergruppe, darunter die Ulmer Epidemiologinnen Professorin Gabriele Nagel und Dr. Gudrun Weinmayr, hat herausgefunden, dass bestimmte Lebensmittel die Entwicklung von Asthma, Heuschnupfen oder allergischen Hautausschlägen fördern könnten. Obst- wie auch Gemüsekonsum hilft hingegen, diese Krankheiten zu verhindern. Die zugrundeliegenden Daten wurden im Zuge der weltweit größten epidemiologischen Untersuchung für diese Altersgruppen «International Study of Asthma and Allergies in childhood» (ISAAC) erhoben. Die Ergebnisse sind jetzt auf der Homepage des Fachjournals Thorax erschienen. Die Forscher hatten über 319.000 Jugendliche im Alter von 13 bis 14 Jahren in 51 Ländern zu ihrem Essverhalten und möglichen Erkrankungen befragt. Bei rund 181.000 Sechs- bis Siebenjährigen in 31 Nationen füllten die Eltern den Fragebogen aus. Eine knappe deutschsprachige Zusammenfassung der Studie gibt es auf dem Server der Universität Ulm.

Studie: Schnellkost begünstigt Asthma und Ekzeme

Berlin. (14.02. / irh) Essen Kinder und Jugendliche drei Mal oder öfter pro Woche Schnellkost, dann erhöht sich ihr Risiko, an schwerem Asthma, Nasenschleimhaut- Entzündungen und Ekzemen zu erkranken. Auf diesen Zusammenhang lässt eine groß angelegte internationale Studie unter der Leitung von Professor Innes Asher und Philippa Ellwood von der Fakultät für Kinder- und Jugendmedizin der University of Auckland in Neuseeland schließen. Die Untersuchungsergebnisse wurden Mitte Januar 2013 in der Online-Ausgabe des Wissenschaftsjournals Thorax veröffentlicht und bestätigten zudem, dass man seinem Körper etwas Gutes tut, isst man drei Mal oder häufiger pro Woche Obst. Im Rahmen der Untersuchung wurden Daten von mehr als 319.000 Jugendlichen im Alter von 13 bis 14 Jahren aus 107 Gesundheitszentren in 51 Ländern und von mehr als 181.000 Kindern im Alter von sechs bis sieben Jahren aus 64 Zentren in 31 Ländern ausgewertet, die bereits an der so genannten «International Study of Asthma and Allergies in Childhood» (ISAAC) teilgenommen hatten. Dabei handelt es sich um ein internationales Forschungsprojekt, dem die Universität Auckland seit nunmehr 20 Jahren vorsitzt. Heute umfasst das Projekt Daten aus mehr als 100 Ländern und von fast zwei Millionen Kindern und gilt somit als die größte Studie ihrer Art. Die gut lesbare deutschsprachige Zusammenfassung «Asthma und Ekzeme durch Fast Food – neuseeländische Studie beweist Zusammenhänge» gibt es auf dem Server der gemeinnützigen Studien-Stiftung «Institut Ranke-Heinemann».

Österreich: Pestizid-Reste in Mehl und Backwaren?

Wien / AT. (12.02. / gpat) Eine von Greenpeace Österreich beim Umweltbundesamt Wien beauftragte Untersuchung von elf Mehl- und Backwarenprodukten ergab einen Nachweis des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat sowie dessen Abbauprodukte in allen Proben. Die gefundenen Konzentrationen lägen alle deutlich unterhalb der Grenzwerte, sie zeigten jedoch, dass die alpenländische konventionelle Landwirtschaft dieses Pestizid offenbar nahezu flächendeckend einsetze, heißt es in einer Mitteilung. Laut offizieller Auskunft des Lebensministeriums wurde jedoch Glyphosat in 133 Getreideproben, die seit 2009 von der AGES analysiert wurden, kein einziges Mal nachgewiesen. Die Greenpeace-Ergebnisse zeigen somit einen Widerspruch zu den amtlichen Untersuchungsresultaten. «Greenpeace ist auf ein offensichtliches Versagen der amtlichen Kontrollen gestoßen. Wir fordern den zuständigen Minister auf, umgehend ein verbessertes Monitoring-Programm für Glyphosat-Rückstände in Getreideprodukten zu initiieren und die Daten zu öffentlichen», sagt Greenpeace-Sprecher Herwig Schuster. Greenpeace fordert darüber hinaus auch ein ambitionierteres Programm zur schrittweisen Reduktion des Herbizid-Einsatzes in der österreichischen Landwirtschaft.
Info: Den alpenländischen Kolleginnen und Kollegen empfiehlt der WebBaecker nach dem «Querlesen» der Greenpeace-Mitteilung die Lektüre des Hefts «backwaren aktuell 03/2012» des Wissensforums Backwaren (Berlin/Wien). Darin enthalten ist eine aufschlussreiche Abhandlung zum Thema «Glyphosat im Fokus».


PERSONEN + EHRUNGEN


DGQ: ehrt Jörn Wunderlich für langjährige Mitgliedschaft

Buchholz / Nordheide. (15.02. / ele) Seit vielen Jahren verfolgt ELEKOM den Qualitätsgedanken bei der Beratung seiner Klienten. Dazu gehört auch, sich im Bereich von Managementsystemen und der Methoden auf dem Gebiet des Qualitätsmanagements fortzubilden, um dieses Know-how im Rahmen von Planungen erfolgreich einzusetzen. Jörn Wunderlich, Geschäftsführer bei ELEKOM mit Sitz in Buchholz bei Hamburg, wurde jetzt für seine 20-jährige Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Qualität DGQ geehrt.

Armbruster: Treue Mitarbeiter sind Stützen des Betriebs

Schutterwald. (15.02. / ba) Eine besondere Ehrung wurde Franz Kern und Claudia Lohfink von der Bäckerei Armbruster zuteil. Der Fahrer ist seit 40 Jahren und die Industriekauffrau seit 30 Jahren im Unternehmen. «Solche Mitarbeiter sind die Stützen des Betriebs», sagt Firmenchefin Anita Armbruster. Mit Stolz blicken auch die erfahrenen Kräfte auf ihre Zeit bei Armbruster zurück. Kern ist zudem seit 28 Jahren Vorsitzender des Betriebsrats. Lohfink gilt als rechte Hand der Geschäftsführung und nennt das Unternehmen ihre zweite Heimat.

«Sugar-Explosion»: JGS-Cup ermittelt glückliche Sieger

Heidelberg. (12.02. / jgs) Das zehnjährige Bestehen von «Sugar Explosion» als Wettbewerb für Nachwuchskräfte (siehe WebBaecker 03/2013) nutzten elf Teilnehmer/innen, um sich im fairen Wettbewerb zu messen und gemeinsam neue Erfahrungen zu sammeln. Die Beiträge wurden im Rahmen der offiziellen Feier zur Eröffnung des 50. Jubiläumskurses der Fachschule für Konditoren vor zahlreichen Ehrengästen aus dem Berufsstand präsentiert und die glücklichen Sieger gekürt: Die Nase vorn hatte Rebekka Edel, Chefpâtissière vom Johanneshof in Hockenheim, vor Thomas Lakner aus Göggingen und Franziska Simon aus Hasselroth. Gerhard Schenk, Präsident des Deutschen Konditorenbunds, zeigte sich in seiner Rede begeistert über die Bereitschaft der jungen Berufsleute, sich dem Wettbewerb zu stellen und eigene Ideen sichtbar zu machen. Diese seien es, die das Konditorhandwerk heraushöben aus der Masse und die Wettbewerbsfähigkeit gewährleisteten. Gerade die Zuckerkunst erlebe eine Renaissance, auch wenn sie sich für die meisten Kunden nur als Dekor diverser Produkte zeigen würde. «Wer die große Zuckerkunst beherrscht, kann sie auch im Kleinen anwenden». Seinen ersten Besuch in der Johannes-Gutenberg-Schule (JGS) nutzte Schenk für einen Rundgang. Die «wunderschönen Fachräumen» und die hervorragende Arbeit bei der Vorbereitung des Nachwuchses auf die Meisterprüfung begründeten bundesweit den guten Ruf der Fachschule. 50 ausgebuchte Kurse und zahlreiche Anmeldungen für die kommenden sprächen für sich.


BOOKMARKS + BOOKS


Global Industry: Flowers’ sales up 14,7 percent in Q4/2012

Hamburg. (bm) Flowers Foods Inc. reported results for its twelve and 52 weeks ended December 29, 2012. Sales for the quarter increased 14,7 percent to 749,4 million USD and for the year sales increased 9,8 percent to 3,05 billion USD. Diluted EPS for the quarter was 0,28 USD, up 64,7 percent. For the year, diluted EPS was up 8,9 percent to 0,98 USD; adjusted for one-time charges in both years, 2012 diluted EPS was 1,03 USD, up 7,3 percent compared to 0,96 USD in 2011. And yes, for mobile surfers bakenet:eu now also lives at mobile.bakenet.eu. Other topics of the week:

Title Region Date
Mondelez: Reports Solid 2012 Results; Raises Guidance (US) Fri 02-15
Corner Bakery: Cafe Continues New York Expansion (US) Fri 02-15
Brinker: elects new member to its Board (II) (US) Fri 02-15
Snyder’s-Lance: Reports Results for Full Year 2012 (US) Thu 02-14
Britannia: Net Profit up eleven percent in Q3/2012 (IN) Thu 02-14
Goodman Fielder: reported mixed results for H1/2013 (AU) Thu 02-14
Annie’s: Reports Q3 Fiscal 2013 Financial Results (US) Wed 02-13
Study: Casual Dining Shows Signs of Life, but … (US) Wed 02-13
Grupo Bimbo: BBU receives Approval for Divestitures (MX) Tue 02-12
Internorga: ideas, inspiration, extra sales (DE) Tue 02-12
Starbucks and Tata: Inaugurate Roasting Plant (US) Mon 02-11
Brinker: elects new member to its Board (I) (US) Mon 02-11
Flowers Foods: Reports Q4 And Fiscal 2012 Results (US) Sat 02-09
Post Holdings: Reports Results for Q1/2013 (US) Sat 02-09


REZEPTE + IDEEN


Frisch und aromatisch: das Frühlingskräuter-Brot

Image Isernhagen. (15.02. / is) Ausgehend von 100 Kilogramm Gesamtmehlmenge, ergibt das «Frühlingskräuter-Brot» aus dem IsernHäger VorteigCentrum 279 Teiglinge von je 600 Gramm. Die außergewöhnliche Zusammenstellung der Zutaten verleiht diesem Weizenmischbrot seinen unvergleichlichen Geschmack. Neben Rezept und Herstellungsanleitung haben die IsernHäger Vorteig-Spezialisten auch wieder diverse Verkaufsinformationen beigefügt und machen Angaben über Nährstoffe und Brennwerte. Bei fachgerechter Lagerung beträgt die Frischhaltung drei bis vier Tage.

ODS (017 KB): 0810-ISERN-FRUEHLINGDKRAEUTER.ODS
XLS (022 KB): 0810-ISERN-FRUEHLINGDKRAEUTER.XLS
PDF (737 KB): Fruehlingskrauterbrot.pdf

WebBaecker.Net