Freitag, 23. Februar 2024

WB-07-2009

WEBBAECKER AKTUELL FÜR DIE 07. KW 2009 (07.02. bis 13.02.)
Download: https://www.webbaecker.de/09archivphp/wb0709.php

In der Zusammenfassung für diese Woche lesen Sie:

MARKT + UNTERNEHMEN:
01. Penny: acht Jahre «Kompetenz- und Frischevorsprung»

IN EIGENER SACHE:
02. Wartungsarbeiten: WebBaecker am 19. Februar zeitweise off Line

TERMINE + EVENTS:
03. AGF: lädt zur 24. Getreide-Tagung
04. Internorga: Goecom stellt Marvin Edition 2009 vor
05. BioFach: Kongress bietet umfassendes Info-Angebot

MANAGEMENT + BETRIEB:
06. Betriebserweiterung und Modernisierung: Leasing oder Kauf?
07. SEPA: Gut gerüstet für den EU-Zahlungsverkehr
08. Konjunkturpakete: die wichtigsten Maßnahmen im Überblick
09. BIBB: Fachübergreifende Kompetenzen werden immer wichtiger
10. Metro Cash + Carry: jetzt mit bundesweitem Lieferservice

TRENDS + KONZEPTE:
11. Lebensmittel: Haltbarkeit bestimmen per Mikrochip
12. BVE: Wettbewerbsposition ohne zentrale Förderung gefährdet
13. Thema der Zukunft: mehr Energieeffizienz im Betriebsalltag
14. Absatzfonds: Agrarwirtschaft und Gesetzgeber sind gefordert

MARKETING + VERKAUF:
15. Österreich: Gesunde «Jause» soll Bäckereien erobern
16. Organic Monitor: sieht Zuwachs auf weltweitem Bio-Markt
17. ZMP: weniger Biobrot verkauft

ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER:
18. Kantinenessen: Forsa-Umfrage deckt Schwachstellen auf
19. Niedersachsen: Keine Kopfbedeckungspflicht im Backwarenverkauf
20. Nährwertkennzeichnung: BMELV lud zum runden Tisch

BOOKMARKS + BOOKS:
21. Neu aufgelegt: «Hygiene in der Küche»
22. Bio-Lebensmittel: Grüne Vielfalt unter der Lupe
23. Global Industry: Indian Bakeries are riding the health wave

REZEPTE + IDEEN:
24. Hafer-Weizen-Brot


MARKT + UNTERNEHMEN


Penny: acht Jahre «Kompetenz- und Frischevorsprung»

Köln. (07.02. / rewe) In 2008 haben die Bundesbürger rund zwei Prozent mehr Brot konsumiert als 2007, lesen wir in einer Medienmitteilung des Diskonters «Penny». Nach welcher Statistik, sagt die Rewe-Tochter nicht. Doch wir wollen keine Spielverderber sein und den Diskonter voller Stolz verkünden lassen: «Penny verzeichnet als der größte Betreiber von mehr als 2.000 Backstationen in Deutschland eine Zunahme von fünf Prozent in diesem Segment». Zu Recht verweist die Rewe-Tochter auf die Anfänge vor acht Jahren, die zwar etwas holprig waren, aus denen sie aber «was gemacht» hat. Acht Jahre Brot- und Brötchenbackautomaten sind schließlich auch acht Jahre Kompetenz- und Frischevorsprung, den sich der Diskonter redlich erworben hat. «Die zahlreichen DLG-Prämierungen, gerade im Bereich Brot und Brötchen, unterstreichen die hohen Qualitätsanforderungen, die Penny an seine Produkte stellt», sagt Jens Dunkel, für den Einkauf zuständiges Geschäftsführungsmitglied bei Penny. Nach seinen Angaben erzielten im ersten Halbjahr 2008 die Backstationen in den Märkten bei Brot und Brötchen wertmäßig einen Marktanteil von 19 Prozent. Insgesamt hat der Diskonter mehr als 30 Sorten im Angebot, wobei die Auswahl in den Filialen aufgrund der regional unterschiedlichen Kundenbedürfnisse bundesweit variiert.


IN EIGENER SACHE: Wartungsarbeiten …


Donnerstag: WebBaecker am 19. Februar zeitweise off Line

Hamburg. (13.02. / eb) Am frühen Donnerstag, den 19. Februar kommt es zu temporären Ausfällen des WebBaecker-Servers. Das heißt, dass der Server in der Zeit von 01:00 Uhr bis 06:00 Uhr aufgrund unvermeidlicher Wartungsarbeiten wahrscheinlich nicht erreichbar ist. Die mit der Wartung verbundenen Unannehmlichkeiten bedauern wir sehr und bitten für die Betriebsunterbrechung bereits jetzt um Verzeihung.


TERMINE + EVENTS


AGF: lädt zur 24. Getreide-Tagung

Detmold. (13.02. / agf) Die Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung (AGF) veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Max-Rubner-Institut am 04. und 05. März ihre 24. Getreide-Tagung. Auf dem Detmolder Schützenberg erwarten die Veranstalter rund 120 Besucher aus allen Bereichen der Getreidewirtschaft, von der Züchtung bis zur Verarbeitung. Der das Programm vorbereitende Ausschuss unter Leitung von Gerhard Freimann (Hannover) und Andreas Schmuck (Lemgo) hat ein vielseitiges Programm zusammengestellt mit den Schwerpunkten Züchtung, Anbau, Gentechnik, Spezielle Rohstoffe, Qualität und Analytik.
Programm:
Anmeldung: https://www.agfdt.de/loads/taginfo/agf-form_GeTa.php

Internorga: Goecom stellt Marvin Edition 2009 vor

Kronau. (12.03. / goe) Pünktlich zur Internorga bietet Goecom für alle Kunden mit Update-Vertrag das neue Marvin 2009. Neben den neuen Schnittstellen zu verschiedenen Kassensystemen sowie Silo- und Rezeptsteuerungen sind es vor allem zwei Module, die für die meisten Bäckereien von großem Interesse sind:

  • Nährwertberechnung: Immer wichtiger wird es auch für handwerkliche Bäcker, ihre Kunden über die Nährwerte der gekauften Produkte zu informieren. Viele Bäcker nutzen dazu neben Marvin externe Programme, mit denen dann die notwendigen Daten ausgetauscht werden, um die Berechnung der Nährwerte durchführen zu können. Das neue Modul «Nährwertberechnung» schafft eine viel komfortablere Lösung, in dem alle Daten, die bereits innerhalb Marvins vorliegen, auch in Marvin verarbeitet und ausgewiesen werden können. Basis für die Berechnung sind dabei zwei international anerkannte Datenquellen: Zum Einen der Bundeslebensmittelschlüssel, der vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz herausgegeben wird, zum Anderen die Souci-Fachmann-Kraut-Datenbank, die von der Deutschen Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie in Garching herausgegeben und gepflegt wird. Nachdem in Marvin 2007 bereits die kennzeichnungspflichtigen Zusatzstoffe aufgenommen wurden, stehen nun auch die ernährungswissenschaftlichen Daten zur Verfügung.
  • Marvin Power Print: Mit dem Zur-Verfügung-Stellen von Daten ist es nicht getan: Bäckereien wollen diese Daten natürlich auch ihren Kunden zur Verfügung stellen. Um dies in grafisch ansprechender Form realisieren zu können, wurde das Modul «Marvin Power Print» in wesentlichen Punkten erweitert und zugleich in der Handhabung deutlich vereinfacht. Vom einfachen Preisetikett bis hin zu Präsentationsmappen können nun sämtliche Informationen, die Marvin für jeden Artikel bietet, nach den eigenen Vorstellungen gestaltet und den Kunden präsentiert werden. Ob Bilder und Grafiken mit eingebunden werden sollen, Barcodes oder eine Ampelkennzeichnung für die Nährwerte gewünscht sind oder Preise nach Gewicht mit oder ohne Grundgewicht ausgewiesen werden müssen. Für das neue Marvin Power Print stellt das alles kein Problem dar.

Info: Beide Module und alle anderen Neuerungen in Marvin 2009 können sich Interessenten von den Goecom-Fachleuten in Halle B6, Stand 515 vorführen lassen. Die Spezialisten für Bäckerei-Software freuen sich schon jetzt auf Ihren Besuch.

BioFach: Kongress bietet umfassendes Info-Angebot

Nürnberg. (09.02. / bf) Umfangreicher und noch differenzierter – das Kongressprogramm zur 20. BioFach, Weltleitmesse für Bio-Produkte vom 19. bis 22. Februar, präsentiert sich entsprechend dem Jubiläum und lädt Besucher in das CCN Ost zu Diskussionen und zum Austausch von Informationen. Neben allgemeinen Themen für die Akteure des Bio-Sektors finden die Messehöhepunkte in gesonderten Kongressforen statt: Fair + Ethical Trade Forum, Textil Forum, Fachhandelstag, GastroForum, Wein, Vivaness Forum mit Vorträgen zur Naturkosmetik. Ein individuelles Kongress-Programm können sich Besucher mit Hilfe des Kongressplaners erstellen. Hilfreiche Links sind


MANAGEMENT + BETRIEB


Betriebserweiterung und Modernisierung: Leasing oder Kauf?

Hannover. (13.02. / gg) Das Bäckerhandwerk zeichnet sich durch sehr anspruchsvolle Kunden mit sich schnell ändernden Wünschen und Bedürfnissen aus. Neue Trendprodukte oder Zusatzangebote fordern ständig Investitionen heraus. Dabei abzuwägen ist, ob neue Backautomaten, Öfen oder Teigmaschinen eine dem Kaufpreis angemessene Effizienz und Einsparpotentiale bewirken. Die Nachhaltigkeit von Kundentrends in etwa richtig einschätzen zu können, ist ein echtes Problem: Lohnen sich aufwändige Investitionen in – zum Beispiel – Kaffeeautomaten? Oder sind diverse Kundenbedürfnisse eher von kurzer Lebensdauer, so dass eine Amortisation der Anschaffung fraglich ist? Für Unternehmer ist es nicht leicht, geplanten Investitionen präzise zu beurteilen – einerseits. Andererseits wissen das die Spezialisten der Gehrke Econ Gruppe aus langjähriger Erfahrung nur zu gut. Grund genug, ein paar «Takte» zusammenzufassen und Ihnen als Anregung mit auf den Weg zu geben.
Info: /r_management/2009/0709-GEHRKE-FINANZIERUNG.HTM

SEPA: Gut gerüstet für den EU-Zahlungsverkehr

Hannover. (13.02. / mvr) Im Rahmen des Einheitlichen Euro-Zahlungsraums (SEPA) werden nationale und grenzüberschreitende Zahlungen vereinheitlicht. «Mittelstand Direkt» hat die sechs wichtigsten Punkte zusammengefasst, auf die Unternehmen bei der SEPA-Einführung achten sollten.

  1. Neue Standards bei den Kontodaten: SEPA-fähige Überweisungen benötigen die standardisierten Nummern für Bankkonten (IBAN) und Kreditinstitute (BIC). Fragen Sie ihre Kunden und Lieferanten rechtzeitig nach den Daten.
  2. Software anpassen: Ihre Software muss SEPA-fähig sein. So sollte etwa im Buchhaltungs-Programm ausreichend Platz für IBAN- oder BIC-Nummern vorgesehen sein. Sofern Sie eine spezielle Banken-Software benutzen, lassen Sie sich von Ihrer Bank beraten.
  3. Umstellung auf neuen Übertragungs-Standard EBICS: SEPA-Zahlungen unterstützen nur noch den neuen «Electronic Banking Internet Communication Standard» (EBICS). Dadurch werden die Daten des Zahlungsverkehrs direkt an die Rechenzentren der Banken übertragen. EBICS löst nach einer Übergangszeit den Standard «File Transfer, Access and Management» (FTAM) vollständig ab. Stellen Sie also rechtzeitig um.
  4. Weitere Verarbeitung der Daten: Oft werden Umsatz-Informationen noch anderweitig verwendet. Das betrifft beispielsweise den automatischen Abgleich von offenen Posten oder elektronische Kontoauszüge. Stellen Sie sicher, dass auch diese Software die geänderten Formate verarbeiten kann.
  5. Meldungen an die Bundesbank: Bisher konnten Bundesbank-Meldungen zum Teil automatisch über die jeweilige Bank weitergeleitet werden. Künftig müssen Sie diese Meldungen einmal im Monat direkt anzeigen.
  6. Austausch der Datenträger: Die Daten über den Zahlungsverkehr werden künftig nicht mehr auf Datenträgern wie CDs oder Disketten ausgeliefert. Richten Sie sich darauf ein.

Konjunkturpakete: die wichtigsten Maßnahmen im Überblick

Frankfurt / Main. (13.02. / ihk) Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main hat eine Sonderseite im Internet veröffentlicht, auf der Unternehmer wichtigste Details – Instrumente, Beratungshilfen, Ansprechpartner – zu den Konjunkturprogrammen finden. Die Inhalte der Sonderseite sind unter anderem: Kurzarbeitergeld, Investitionen der öffentlichen Hand, degressive Abschreibung und Sonderabschreibungen für kleine und mittelständische Unternehmen, Sonderprogramm Betriebsmittelbürgschaften für Hessen – sowie das Krisenpräventionsinstrument «Runder Tisch» von KfW und IHK, das Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten mit einem Schwachstellen-Check unterstützt und berät.
Info:

BIBB: Fachübergreifende Kompetenzen werden immer wichtiger

Bonn. (11.02. / bibb) Der Stellenwert fachübergreifender Kompetenzen, neudeutsch auch «Soft Skills» in der betrieblichen Weiterbildung nimmt deutlich zu. Nach einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) steigt der Anteil der Unternehmen, die bei ihren Beschäftigten Sozialkompetenzen für besonders wichtig halten, von gegenwärtig 30 auf künftig 40 Prozent. Bei den personalen Kompetenzen ist ein Anstieg von 20 auf 26 Prozent zu verzeichnen und bei den Methodenkompetenzen von 13 auf 19 Prozent. Unangefochten auf Platz 1 stehen weiterhin die Fachkompetenzen mit gegenwärtig 77 Prozent. Ihre Bedeutung in der betrieblichen Weiterbildung wird jedoch nach Einschätzung der befragten Unternehmen in Zukunft leicht (auf 75 Prozent) abnehmen. Veröffentlicht sind die Ergebnisse der BIBB-Studie in der neuesten Ausgabe des BIBB Report Heft 07/2009. Erstmals wurden in der BIBB-Untersuchung auch Daten darüber erhoben, welche der in den Unternehmen angebotenen Lernformen in der betrieblichen Weiterbildung die fachübergreifenden Kompetenzen der Mitarbeiter/innen am besten fördern. Demnach werden personale Kompetenzen nach Auffassung der Betriebe am stärksten durch «interne Lehrveranstaltungen» gefördert. Sozialkompetenzen lassen sich am stärksten durch «Job-Rotation» und/oder «Austauschprogramme» fördern, und zur Verbesserung der Methodenkompetenz schätzen die Unternehmen die Lernformen «Lern- und/oder Qualitätszirkel», «Job-Rotation» und «Unterweisung und/oder Einarbeitung» am meisten.

Metro Cash + Carry: jetzt mit bundesweitem Lieferservice

Düsseldorf. (09.02. / mcc) Mit neuen und verbesserten Leistungen will Metro Cash + Carry – Deutschlands führender Großhändler – sein Profil schärfen und nebenbei neue Kundengruppen erschließen. Mit einem bundesweiten Lieferservice erweitert die Metro, bislang rein stationärer Händler, ihr Geschäftsmodell um eine weitere Säule. Das Unternehmen richte sich damit noch stärker auf die veränderten Bedürfnisse seiner Profi-Kunden aus, heißt es aus Düsseldorf. Der Service ist der erste Schritt im Rahmen einer umfangreichen Neupositionierung. «Wir positionieren uns als Servicepartner mit einem umfangreichen Leistungsspektrum», sagt Harald Fraszczak, Vorsitzender der Geschäftsführung von Metro Cash + Carry Deutschland. Ziel ist es besonders, neue Kunden in den Branchen Hotellerie, Gastronomie, Catering, Kioske und Imbisse zu gewinnen – und sich damit neue Umsatz- und Ergebnispotenziale zu erschließen. Um den Lieferservice zu installieren, hat der Großhändler über eine Million Euro in die Infrastruktur investiert. «Wir haben unsere Pilotphase zum Jahreswechsel abgeschlossen und schreiben bereits heute schwarze Zahlen. Damit haben wir unsere Ziele schon jetzt übertroffen», sagt Fraszczak. Bis Ende 2009 will die Metro das Liefervolumen im Vergleich zur Testphase verdreifachen und einen dreistelligen Millionenbetrag umsetzen. Bereits in der ersten Phase konnte der Großhändler nach eigenen Angaben über 3.000 Neukunden aus der Kernzielgruppe Hotellerie, Gastronomie und Catering gewinnen. Gleichzeitig wurden durch die Belieferung bestehender Kunden deren (Metro-) Umsätze deutlich gesteigert.


TRENDS + KONZEPTE


Lebensmittel: Haltbarkeit bestimmen per Mikrochip

Bonn. (12.02. / aid) Eigentlich hatte Professor Meinhard Knoll vom Institut für Physikalische Chemie der Universität Münster nur ein Beispiel gesucht, um seinen Studenten den Weg von der Grundlagenforschung zur Anwendung zu demonstrieren. Das Ergebnis könnte allerdings die Lebensmittelüberwachung und den Verbraucherschutz revolutionieren, denn: Knoll erfand das elektronische, sich selbst aktualisierende Mindesthaltbarkeitsdatum. Der unscheinbare Plastikchip namens «PolyTaksys» besteht aus einem elektrisch leitfähigen Kunststoff. Dieser ändert seine Farbe in Abhängigkeit von der Zeit, die seit seiner Aktivierung vergangen ist, und der Umgebungstemperatur. So wirkt er wie eine temperaturempfindliche physikalisch-chemische Uhr. Zur Aktivierung muss der Chip angefeuchtet werden. Dabei entsteht eine Schichtgrenze, die dann per Diffusion durch den Kunststoff wandert, und zwar umso schneller, je wärmer es ist. So ist es möglich, die verringerte Haltbarkeit von Lebensmitteln bei unterbrochener Kühlkette oder hohen Außentemperaturen zuverlässig anzugeben. Sein «Demonstrationsobjekt» beschäftigt heute mehrere Doktoranten und Diplomanden in Meinhard Knolls Institut und hat dem Erfinder aus Leidenschaft zu einem Platz auf der Gewinnerliste des vom Innovationsministerium NRW ausgeschriebenen Wettbewerbs unter dem ziemlich neudeutsch anmutenden Titel «Transfer.NRW:PreSee» verholfen. Mit den hier gewonnenen EU-Fördermitteln soll PolyTaksys zur Marktreife entwickelt werden. Die Zeichen dafür stehen gut. Ein Prototyp existiert bereits. Auch die Wirtschaft zeigt Interesse, denn der kleine Chip aus Münster bietet große Verbrauchersicherheit für wenig Geld: Seine Herstellung soll nicht mehr als einen bis fünf Cent pro Stück kosten – berichtet der aid Infodienst.

BVE: Wettbewerbsposition ohne zentrale Förderung gefährdet

Berlin. (10.02. / bve) «Die deutsche Ernährungsindustrie fordert die zügige Aufnahme von Beratungen über eine verfassungsgemäße Fortsetzung der zentralen Absatzförderung nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes», sagt Prof. Dr. Matthias Horst, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE). Mit der Urteilsverkündung des Bundesverfassungsgerichtes in Karlsruhe ist das Absatzfondsgesetz als Rechtsgrundlage für die Absatzförderung entfallen (vgl. WebBaecker 06/2009 M-01 und M-14). Unverändert notwendig und sinnvoll ist aber eine Fortführung der zentralen Absatzförderung für die Produkte der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Die Rahmenbedingungen für diese Aufgabe sind zu verändern, dazu müssen unverzüglich Gespräche mit Verbänden, Politik und Unternehmen geführt werden. Die hervorragende Ausgangsbasis der exportorientierten deutschen Ernährungsindustrie darf durch die Karlsruher Entscheidung nicht gefährdet werden. Ein System der Absatzförderung, das die Wettbewerbsposition der Branche auf den ausländischen Märkten sichert und fördert, ist dringend zu entwickeln. Ansonsten wird die Branche gegenüber unseren Nachbarländern, die als Konkurrenten am Weltmarkt und im EU-Binnenmarkt auftreten, zurückfallen – heißt es aus Berlin.

Thema der Zukunft: mehr Energieeffizienz im Betriebsalltag

Düsseldorf. (10.02. / ghm) Ob hohe Backtemperaturen, Kälte für Kühlraum oder Verkaufsvitrine, Heizung, Beleuchtung oder Warmwasser: Beim Produzieren und Lagern ihrer Backwaren benötigen Bäcker und Konditoren Energie. Hinsichtlich der Preiskapriolen in der Energieversorgung bleibt das Umdenken in der Branche nicht aus. Daher informieren sich mehr und mehr Betriebe über Maßnahmen, die dazu beitragen, die Fixkosten im eigenen Unternehmen zu senken. Der sparsame Umgang mit Energie wird zum immer wichtigeren Thema, das zeigt sich auch auf der Weltleitmesse iba, die in diesem Oktober in Düsseldorf stattfindet. Dort können sich Bäcker und Konditoren aller Betriebsgrößen über die verschiedensten Technologien und maschinellen Vorkehrungen informieren, die zum Energiesparen im Betriebsalltag beitragen.
Info: /r_t_konzepte/2009/0709-GHM-IBA.HTM

Absatzfonds: Agrarwirtschaft und Gesetzgeber sind gefordert

Bonn. (07.02. / zmp / eb) Das Bundesverfassungsgericht hält das Absatzfondsgesetz für unvereinbar und nichtig. Dem Urteil aus Karlsruhe ging die Klage vor dem Verwaltungsgericht Köln voran, das dieses Verfahren an das Verfassungsgericht weitergeleitet hatte. Das Gericht sieht es als gegeben an, dass sich die Grundlage des Gesetzes seit der letzten Entscheidung 1990 gravierend verändert hat (vgl. WebBaecker 06/2009 M-01 und M-14). Für die ZMP bedeutet das zunächst das Aus nach nahezu 60 Jahren Marktberichterstattung, sofern die Wirtschaft und der Gesetzgeber keine Lösungen finden. Informationsdefizite könnten die Folge sein, denn ZMP-Recherchen sind eine wichtige Quelle und werden in Fach- und Tageszeitungen bis zu 30 Millionen mal täglich nachgedruckt. «Wir leben in einem Informationszeitalter und unterbinden die wichtigste Grundlage aller Entscheidungen – die Information», nennt ZMP-Geschäftsführer Ralf Goessler den wunden Punkt im Urteil aus Karlsruhe. Ähnlich verschiedenen Verbänden, die bereits Gesprächsbedarf angemeldet haben, erwartet auch er eine baldige Interpretation zur Urteilsbegründung des Bundesverfassungsgerichts und eine entsprechende Neuausrichtung des Systems Absatzfonds. Die Dachverbände und die Politik seien jetzt aufgerufen, über neue Strukturen nachzudenken und wegen des bestehenden Bedarfs auch umzusetzen, sagt Goessler.


MARKETING + VERKAUF


Österreich: Gesunde «Jause» soll Bäckereien erobern

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Foto: pressefotos.at / Thomas Preiss

Wien / AT. (12.02. / ots) Eine Initiative, die es den Österreicherinnen und Österreichern leichter machen soll, sich auch zwischendurch «herzgesund» zu ernähren, hat der alpenländische Gesundheitsminister und Präsident des Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) Alois Stöger vorgestellt. Im Rahmen der FGÖ-Kampagne «Mein Herz und ich. Gemeinsam gesund. » bieten die Bäckereien ab sofort ein Herz-Weckerl an, das gemeinsam mit einem fettarmen und ungezuckerten Milchprodukt als gesunde Jause angeboten wird. Der Bedarf ist groß: Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems sind für 44 Prozent aller Sterbefälle verantwortlich und damit Todesursache Nummer 1 in Österreich.

Organic Monitor: sieht Zuwachs auf weltweitem Bio-Markt

London / UK. (09.02. / om) Mit einer Verlangsamung der Weltwirtschaft besteht derzeit eine gewisse Unsicherheit im Bereich des fairen und nachhaltigen Handels. Das globale Umsatzwachstum bei Bio-Lebensmitteln stieg 2007 um fünf Milliarden US-Dollar und erreichte 46 Milliarden US-Dollar. 2009 wird der Markt vermutlich weiter wachsen. In Ländern allerdings, die besonders von der Finanzkrise betroffen sind, auf niedrigem Niveau. Obwohl die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln nach wie vor hoch ist, nimmt die Preisorientierung der Verbraucher zu, was zu einem Umstieg auf günstigere Einkaufsmöglichkeiten führt. Daher, so lautet die Annahme von Organic Monitor, werden Discounter und andere preisgünstigen Einzelhändler zu Lasten hochpreisiger Vertriebswege zulegen. Der Umsatz mit Naturkosmetik nimmt jährlich um eine Milliarde US-Dollar zu. Wie auch bei Bio-Lebensmitteln konzentriert sich die Nachfrage auf Europa und Nordamerika. Vorläufige Untersuchungen für 2008 zeigen erstmals eine Überschreitung der Zwei-Milliarden-US-Dollar-Marke in Europa. Ebenfalls vorläufige Berechnungen für 2008 gehen von einem weltweiten Fairtrade-Umsatz von über 3,5 Milliarden US-Dollar aus.

ZMP: weniger Biobrot verkauft

Bonn. (07.02. / zmp) Nach kräftigen Zuwachsraten in den zwei vorangegangen Jahren kamen die Absatzmengen für Biobrot in Deutschland 2008 nicht mehr an das Vorjahresniveau heran: Die Einkaufsmengen der Privathaushalte gingen um drei Prozent zurück. Gemäß der ZMP-Analyse auf Basis des Haushaltspanels des Marktforschungsinstituts GfK stieg der Umsatz demgegenüber um fünf Prozent auf 243 Millionen Euro. Die gestiegenen Rohwarepreise haben folglich Spuren im Markt hinterlassen. Der Umsatzanteil von Biobrot am gesamten Brotmarkt blieb mit 7,1 Prozent stabil (Quelle).


ERNÄHRUNG + VERBRAUCHER


Kantinenessen: Forsa-Umfrage deckt Schwachstellen auf

Hamburg. (12.02. / ots) Nicht einmal jeder fünfte Berufstätige, der mittags zum Essen in eine Kantine oder zu einem Imbiss geht, ist mit dem Angebot zufrieden. Die Deutschen klagen vor allem über zu viel Fett (37 Prozent), Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe (36 Prozent) sowie mangelnde Frische (27 Prozent). Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Forsa-Umfrage mit 1’003 Befragten für die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK). 26 Prozent der Berufstätigen essen mittags direkt an ihrem Arbeitsplatz. Ebenfalls 26 Prozent essen in einer Kantine, 14 Prozent im Imbiss oder beim Bäcker, acht Prozent in einem Restaurant. Sechs Prozent der Deutschen essen in ihrer Mittagspause gar nicht. Ein überraschendes Ergebnis ist, dass sich mehr als jeder dritte Befragte (36 Prozent) einen Snack von zu Hause mitbringt. Noch stärker im Trend sind Stullen bei jungen Berufstätigen: Mit 43 Prozent packt sich in der Altersgruppe 18 bis 29 Jahre fast jeder Zweite eine Lunchbox; bei den 45- bis 59-Jährigen sind es 33 Prozent. Bemerkenswert: Frauen (30 Prozent) essen viel häufiger als Männer (23 Prozent) zeitsparend direkt am Arbeitsplatz. Frauen sind es auch, die stärker als Männer die Qualität der Essensangebote in Kantinen und Imbissen bemängeln: Während 34 Prozent der Männer meinen, das Essen sei dort zu fettig, stimmen dieser Aussage 42 Prozent der Frauen zu.

Niedersachsen: Keine Kopfbedeckungspflicht im Backwarenverkauf

Hannover. (11.02. / biv) In der Frage, ob das Verkaufspersonal von Bäckereien aus Gründen der Hygiene verpflichtet sei, Kopfbedeckungen zu tragen, ist jetzt Rechtssicherheit hergestellt. Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium, das auch für Verbraucherschutzthemen zuständig ist, hat eine generelle Kopfbedeckungspflicht verneint. In dieser Auffassung bestehe unter allen Bundesländern Übereinstimmung, teilte das Ministerium dem Bäckerinnungsverband (BIV) mit. Auf diese Klarstellung hatte der BIV mit einer Anfrage bei Verbraucherschutzminister Hans-Heinrich Ehlen gedrängt, nachdem bekannt geworden war, dass staatliche Lebensmittelkontrolleure in Innungsversammlungen und bei Betriebsbesuchen das Tragen von Kopfbedeckungen für Verkaufspersonal zur Pflicht gemacht hatten. In seiner Antwort auf die BIV-Eilanfrage bezieht sich das Landesministerium auf die EU-Verordnung 852/2004, laut der schützende Kopfbedeckungen nicht erforderlich sind, «wenn das Herstellen und Behandeln der Lebensmittel unter den Augen des Verbrauchers zur unmittelbaren Abgabe erfolgt». Die Behörden der Lebensmittelüberwachung in Niedersachsen seien entsprechend unterrichtet worden. Landesinnungsmeister Karl-Heinz Wohlgemuth und BIV-Geschäftsführerin Bettina Emmerich-Jüttner begrüßten die Klarstellung des Ministeriums: «Damit wird die bisherige Praxis bestätigt, dass die Bäckereien bei der Einhaltung der Hygienegrundsätze eigenverantwortlich handeln».

Nährwertkennzeichnung: BMELV lud zum runden Tisch

Berlin. (10.02. / bve) Anfang Februar nahm die BVE zusammen mit BLL, HDE und NGG sowie der vzbv und Vertretern der Wissenschaft an einem Runden Tisch «Nährwertkennzeichnung» teil, zu dem das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) geladen hatte. Aus dem Gedankenaustausch ist festzuhalten, dass es keine nationalen Alleingänge geben darf, sondern dass EU-einheitliche Lösungen notwendig sind, schreibt die BVE in einer Presseinfo. Zum Umfang der Kennzeichnung bestand Einigkeit darüber, dass die Angaben «4 + 1» (Fett, gesättigte Fettsäuren, Zucker und Natrium sowie Brennwert) verbindlich vorgeschrieben werden, zusätzlich die GDA-Kennzeichnung für Kalorien. Damit soll der besonderen Bedeutung der Brennwertangabe im Rahmen der Nährwertinformation Rechnung getragen werden. Unterschiedliche Auffassungen gab es zu der Frage, ob für die anderen Nährstoffe die GDA-Angabe ebenfalls verbindlich sei oder ob dies einer sogenannten «optionell-obligatorischen» Regelung vorbehalten werden sollte. Uneingeschränkt abgelehnt wurde von Seiten der Lebensmittelwirtschaft und der NGG jegliche Art einer bewertenden Nährwertkennzeichnung, etwa durch Unterlegung mit den Ampelfarben. Trotz unterschiedlicher Ausgangspositionen zum Thema «Ampel» war jedoch bei allen Beteiligten der Wille zu spüren, nach einer verständlichen, für die Kauf- und Verzehrsentscheidung gut verwertbaren Kennzeichnung zu suchen.


BOOKMARKS + BOOKS


Neu aufgelegt: «Hygiene in der Küche»

Bonn. (12.02. / aid) Wer in der Küche mit Lebensmitteln arbeitet, trägt eine große Verantwortung. Schon eine kleine hygienische Nachlässigkeit kann den Unterschied zwischen zufriedenen und kranken Gästen ausmachen. Deshalb müssen alle Personen, die Lebensmittel gewerbsmäßig herstellen, verarbeiten oder in Verkehr bringen, ihr Hygienewissen jedes Jahr auffrischen. Die neu aufgelegte DVD «Hygiene in der Küche» (25 Euro) vermittelt praxisnah die nach EU-VO 852 gesetzlich vorgeschriebenen Schulungsinhalte über Lebensmittelhygiene. Sie eignet sich für die jährliche Mitarbeiterschulung, zur Erstbelehrung von Küchenmitarbeitern, für den Unterricht von Nachwuchsköchen sowie zur Aus- und Weiterbildung von hauswirtschaftlichen und nahrungsgewerblichen Fachkräften.
Info: https://www.bzfe.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=7524

Bio-Lebensmittel: Grüne Vielfalt unter der Lupe

Frankfurt / Main. (09.02. / dlg) Bio ist in aller Munde. Auch für 2009 wird dem «grünen Lebensmittelsegment» ein Wachstum prognostiziert. Dank der Vielfalt an Produkten gibt es kaum noch einen Lebensmittelbereich, in dem der Verbraucher nicht ökologisch einkaufen kann. Wie steht es aber um die Qualität von Bio? Die Experten des Testzentrums Lebensmittel der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) haben bereits zum dritten Mal Bio-Lebensmittel sensorisch geprüft. Es wurden 916 Produkte von 171 Unternehmen aus nahezu allen Lebensmittelbereichen getestet. Im Mittelpunkt der Qualitätsprüfung stand die sensorische Analyse und mit ihr der Genusswert der Lebensmittel. 326 Erzeugnisse erhielten eine DLG-Prämierung in Gold. Alle Ergebnisse sind im Internet veröffentlicht unter
Info: https://www.DLG.org/biotest

Global Industry: Indian Bakeries are riding the health wave

Hamburg. (bm) Since 2004, the Indian bakery industry has been making huge strides forward, undergoing a virtual metamorphosis thanks to increasing consumer gravitation toward convenience products and health food products. The market is expected to grow at a rate of 8,0 percent from 2010 onwards. «The Trend Analysis of Ingredients Applications in Indian Bakery Industry» – a new analysis from Frost + Sullivan – finds that the market earned revenues of over 161,4 million USD in 2007 and estimates this to reach 278,1 million USD in 2014. «The food industry is riding on a health wave; an increase in consumer awareness about health concerns has led to most of the bakery products being augmented with health benefits from fiber and whole grains». Other topics of the week:

Title Region Date
Lees Foods: Patisserie UK’s performance «disappointing» (UK) Thu 02-12
Frost + Sullivan: about consumer preference for healthy bakery (IN) Thu 02-12
Nielsen: about a global appetite for improving health (US) Thu 02-12
Duchy Originals: not resistant to effects of economic downturn (UK) Wed 02-11
RFG: to provide cheaper menus in downturn (AU) Wed 02-11
ConAgra: names former Bush aide to board (US) Wed 02-11
Forecast: prices for grains and by-products in Kazakhstan (KZ) Wed 02-11
MGP Ingredients: reports 42,7 million USD loss in Q2/2009 (US) Wed 02-11
NPD: restaurant industry stable in 2008, but dips in Q4 (US) Tue 02-10
Kyrgyzstan: showed low rates of production growth in 2008 (KG) Tue 02-10
Danisco: forms strategic partnership with Mingtai (DK) Mon 02-09
Tous Les Jours: Korean company expands in Saigon (KR) Mon 02-09
Bruegger’s: Sales grew 6,9 percent in Q4/2008 (US) Mon 02-09
Saputo: Q3 profits fall nearly 30 percent (CA) Mon 02-09
Ralcorp: profit rises amid Post cereals integration (US) Sat 02-07
Bunge: sees sales cropping up later in 2009 (US) Fri 02-06


REZEPTE + IDEEN


Hafer-Weizen-Brot

Isernhagen. (11.02. / is) Ausgehend von 100 Kilogramm Getreideprodukte und einer TA 165 ergibt die IsernHäger Rezept Hafer-Weizen-Brot 286 Teiglinge zu je 600 Gramm Einwaage. Die Idee käme nicht aus dem IsernHäger VorteigCentrum, würden nicht zehn Kilo Brotfermentation die Frischhaltung deutlich unterstützen und das Aroma des frei geschobenen Haferbrots angenehm abrunden. Neben dem Rezept an sich und der Herstellungsanleitung stellen die Vorteig-Spezialisten wie gewohnt wichtige Informationen für Ihren Verkauf zur Verfügung. Alles Weitere siehe …
PDF (1.049 KB): https://www.webbaecker.de/r_rezepte2009/0709-ISERN-HAFER-WEIZEN.PDF

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