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VZBV: Konzept der Selbstverpflichtung verdient eine Chance

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Berlin. (vzbv) Bundesministerin Julia Klöckner (BMEL) hat mit der Lebensmittelwirtschaft konkrete Zielvereinbarungen verabredet, wonach der Zucker-, Salz- und Fettgehalt in Fertigprodukten sinken soll. Der (VZBV) (Verbraucherzentrale Bundesverband) erwartet reale Reduktionsschritte. Dazu sagt VZBV-Vorstand Klaus Müller:

«Es ist überfällig, dass die Reduktionsstrategie für Zucker, Salz und Fett endlich angestoßen werden soll. Freiwillige Vereinbarungen mit der Lebensmittelwirtschaft sind aber nur dann ein Erfolg, wenn sie nicht auf anderem Wege umgangen werden. Veränderte Verpackungsgrößen, vermeintliche Produktinnovationen oder der Austausch durch ungesunde Ersatzstoffe hintergehen alle gut gemeinten Ankündigungen. Die Strategie darf nicht bei Kinderlebensmitteln stehen bleiben.

Der Versuch, mit einer Selbstverpflichtung schnelle Fortschritte zu erzielen, verdient eine Chance. Bisherige Erfahrungen geben jedoch viel Anlass zu Skepsis und Kritik. Wie die Information der Verbrauchende (m/w/d) konkret erfolgen soll, muss jetzt die Umsetzung zeigen. Der VZBV nimmt Ministerin Klöckner beim Wort. Die Reduktion von Zucker, Salz und Fett muss transparent und unabhängig überprüfbar sein. Möglichkeiten der Sanktionierung müssen ergänzt werden, wenn die Ziele verfehlt werden. Julia Klöckner bleibt in vielen ihrer Ankündigungen heute noch sehr vage. Im neuen Jahr muss es deutlich konkreter werden» (Foto: pixabay.com).