Freitag, 9. Dezember 2022

VGMS: lädt zum 15. Wissenschaftlichen Symposium

Berlin. (vgms) Über das «Menü der Zukunft» diskutieren Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft und Wissenschaft am 15. November 2022 auf der Steinburg in Würzburg: Was essen wir morgen? Wohin führt der Weg aus Sicht der Ernährungsfachkräfte? Welche Trends sind bei alternativen Proteinquellen zu erwarten und welche Bedeutung hat die Lebensmittelverarbeitung für eine zukunftsfähige Ernährungsweise? Der Verarbeitungsgrad von Lebensmitteln ist ein Aspekt der Coplant-Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung, die die gesundheitlichen, ökologischen, sozialen und ökonomischen Auswirkungen verschiedener Ernährungsweisen untersucht. Welche Rolle spielen «hochverarbeitete Lebensmittel» und welchen Einfluss haben sie auf unsere Gesundheit?

Im zweiten Themenblock geht es um aktuelle Forschungsarbeiten im Bereich Getreide: Etwa zur Frage, welche Vorhersagen sich für die Funktionalität des Weizenklebers machen lassen? Spannend nicht nur für Bäcker, die gute Kleberqualitäten benötigen. Mit besseren Instrumenten der Vorhersage wäre es möglich, die Klebereigenschaften des Weizens einfacher zu bestimmen, um so auch aus proteinärmeren Weizen hervorragende Mehle herzustellen. Mit Blick auf Klimawandel und Wasserschutz ein wichtiges Thema auch für Müller und Landwirte. Geklärt werden soll in einem weiteren Vortrag, ob und wie sich sicher sich die Weizensensitivität diagnostizieren lässt.

Das Wissenschaftliche Symposium des Verbands der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft (VGMS) findet bereits zum 15. Mal statt. Es dient dem Austausch von Wissenschaft und Praxis rund um das Thema Getreide. Wir freuen uns auf die Ergebnisse der Diskussion.

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