Montag, 25. Januar 2021

Verbandsarbeit: Was können Bäcker besser machen?

Berlin. (zv) Stillstand ist Rückschritt – das Motto haben sich auch der Zentralverband (ZV) und die Landesinnungsverbände des Deutschen Bäckerhandwerks zu Herzen genommen und beginnen am 25. April 2018 eine bundesweite Umfrage unter Innungsbäckern und Nicht-Mitgliedern zum Thema Verbandsarbeit. Der Verband ruft alle Bäckereibetriebe auf, postalisch oder online an der Umfrage teilzunehmen.

Nicht nur Betriebe müssen stets den Wettbewerb im Blick haben und neue Geschäftswege gehen, auch ein Verband sollte seine Leistungen regelmäßig auf den Prüfstand stellen. Genau dies haben sich nun die Verbände des Bäckerhandwerks zur Aufgabe gemacht, um die Mitglieder stets optimal zu unterstützen – und beschlossen, unter den Betrieben des Bäckerhandwerks eine Umfrage zu den Leistungen der Verbände durchzuführen. Die Befragung wurde vom Zentralverband mit den Landesinnungsverbänden in Zusammenarbeit entwickelt. Ihre Einzelheiten wurden in einer Projektgruppe der Verbände gemeinsam erarbeitet, wobei für alle Landesinnungsverbände die Möglichkeit der Beteiligung und Einflussnahme bestand. «Eine professionelle und unabhängig durchgeführte Umfrage ist für die Verbandsarbeit von unschätzbar hohem Wert», sagt ZV-Hauptgeschäftsführer Daniel Schneider. «Wir sind unseren Mitgliedern stets verpflichtet, ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und können mit dieser Umfrage jeden einzelnen Betrieb zu Wort kommen lassen.»

Das Besondere: In der bundesweit angelegten Umfrage werden nicht nur die Mitglieder aufgerufen, ihre Meinung zu den Innungen, Landesinnungen und dem Zentralverband kundzutun. Auch Nicht-Mitglieder werden in die Umfrage einbezogen, um auf ihre Interessen eingehen zu können. Präsident Michael Wippler betont: «Unser Ziel ist, ein Verband für alle Bäckerbetriebe zu sein. Daher sind uns auch die Beweggründe der Nicht-Mitglieder wichtig. Wir rufen alle Betriebe auf, sich an der Umfrage zu beteiligen, um unser Handwerk zu stärken.»

Die Umfrage beginnt am 25. April und wird den Bäckereibetrieben postalisch mit Rückumschlag zugeschickt. Alternativ können Betriebe ab diesem Datum auch online an der Befragung teilnehmen. Betriebe, die Mitglied einer Innung sind, unter bvm-befragung.net, alle anderen unter umfrage-baecker.de. Durchgeführt wird die Umfrage von der Beratergruppe für Verbands-Management (BVM).

Als Anreiz für die Teilnahme dient nicht nur die angestrebte Verbesserung der Verbandsarbeit, sondern auch die Verlosung von drei Samsung Galaxy S9.

Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) vertritt die Interessen des Deutschen Bäckerhandwerks gegenüber der Politik auf Bundes- sowie EU-Ebene. Als Spitzenverband des backenden Handwerks in Deutschland vertritt der Verband die Interessen von 11.737 Betrieben mit etwa 273.400 Beschäftigten in Bäckereien, Konditoreien, Familienbetrieben, kleinen, mittelständischen und Großbäckereien. Der Verband arbeitet gemeinsam mit den Landesinnungsverbänden und den Bäckerinnungen daran, die Interessen der Innungsbäcker durchzusetzen. Bei der Vorbereitung neuer Gesetzesentwürfe, Verwaltungsanordnungen oder politischen Planungen steht der Verband den Verantwortlichen beratend zur Seite und versorgt sie mit wertvollen Informationen. Auch die Förderung des Nachwuchses ist ein zentraler Punkt in der Verbandsarbeit. Mit Initiativen wie «Bäckman» oder «Back dir deine Zukunft» werden gezielt Kinder und Jugendliche über den Beruf des Bäckers informiert. Neben der Interessenvertretung seiner Mitgliedsunternehmen und der Nachwuchsförderung klärt der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks über die Internetseite innungsbaecker.de auch Verbraucher rund um die Themen Brot, Backwaren und das Bäckerhandwerk auf. Ob Rezepte oder Artikel zur Brotkultur in Deutschland, hier werden der Innungsbäcker und die Kunst des Brotbackens in den Mittelpunkt gerückt. Der Verband wird durch das Präsidium des Bäckerhandwerks mit Michael Wippler als Präsidenten vertreten. Die Geschäfte leitet Hauptgeschäftsführer Daniel Schneider.