Mittwoch, 1. Dezember 2021

Valora: kehrte im ersten Halbjahr zur operativen Ertragskraft zurück

Muttenz / CH. (vh) Die Valora Gruppe bestätigt ihre Prognose, mit ihren operativen Einheiten in den nächsten 6 bis 9 Monaten wieder die Vorkrisen-Profitabilität zu erreichen. Für 2021 erwartet Valora ein Ebit von CHF 25 bis 35 Millionen und für 2022 von CHF 70 Millionen (+/- 10 Prozent). Voraussetzung dafür ist, dass die Corona-Impfkampagnen effektiv bleiben, dass die Behörden ihre Restriktionen erheblich lockern mit entsprechender Erholung von Kundenfrequenz und Umsatz und dass bei möglichen weiteren Viruswellen keine signifikanten Einschränkungen mehr notwendig sind. Einkalkuliert ist ebenfalls ein starker Aufholeffekt in der Food-Kategorie mit positivem Einfluss auf den «Foodvenience» -Umsatz und folglich die Bruttogewinnmarge. Demgemäß wird der durch die Erholung ausgelöste operative Hebeleffekt im Food-Service-Geschäft am stärksten sein; dieses hatte am meisten unter der Krise zu leiden. Die Flexibilität der Kostenbasis der Gruppe fungiert als weiterer wichtiger Katalysator.

«Wir sind vom Wertschöpfungspotenzial unserer bewährten «Foodvenience» -Strategie überzeugt und bekräftigen gleichzeitig unsere langfristige Zielsetzung wie 2019 kommuniziert», erklärt Michael Mueller, CEO der Valora Gruppe. «Gleichwohl gehen wir davon aus, dass die Pandemie und die Ungewissheit bezüglich des genauen Zeitpunkts der Erholung von Luft- und öffentlichem Verkehr dazu führen werden, dass wir unsere Ziele 18 bis 24 Monate später erreichen werden, als ursprünglich geplant.»

Valora rechnet damit, dass die Zahl der Personen, die weiter im Homeoffice oder häufiger in Teilzeit arbeiten, nur eine begrenzte Auswirkung von mittelfristig etwa -5 Prozent auf die Kundenfrequenz an Knotenpunkten des öffentlichen Verkehrs haben wird. Vor der Krise erwirtschaftete Valora rund die Hälfte ihres Außenumsatzes an solchen Standorten. Dieser Effekt wird durch die nachhaltigen Kostenverbesserungen der Gruppe, die in der Krise erzielt wurden, sowie durch den günstigen Kategorienmix abgemildert. Zudem dürfte der Effekt mittelfristig auch durch die Zunahme von Passagierzahlen im öffentlichen Verkehr wettgemacht werden. Zusätzliche Unterstützung dürfte der geplante Ausbau der öffentlichen Schieneninfrastruktur leisten. Hinzu kommt, dass lokale Verkaufsstellen wie in Agglomerationen oder in nahegelegenen Einkaufszentren beliebter geworden sind.

Positives Ebit in der ersten Jahreshälfte 2021

Valora beendete das erste Halbjahr 2021 mit einer Zunahme des Ebit gegenüber dem Vorjahr um CHF +9.2 Millionen auf CHF 7.4 Millionen Von März bis Juni 2021 – und damit im vergleichbaren Zeitraum, weil in beiden Jahren von der Pandemie betroffen – wuchs das Ebit der Gruppe um CHF +29.5 Millionen Das operative Geschäft steuerte CHF +16.4 Millionen dazu bei, während CHF +13.1 Millionen aus den Zuschüssen des Corona-Hilfsprogramms «Überbrückungshilfe III» der deutschen Bundesregierung stammten. Im Gegensatz zu Januar und Februar 2020, die wesentlich zu den Ergebnissen der Gruppe im Jahr 2020 beigetragen hatten, waren diese beiden Monate 2021 besonders stark von der Pandemie beeinträchtigt. Die Folge war ein Rückgang um CHF -20.3 Millionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die Entwicklung auf einen Blick

  • Valora bekräftigt ihre Prognose, mit ihren operativen Einheiten in den nächsten 6 bis 9 Monaten zur Vorkrisen-Profitabilität zurückzukehren. Für 2021 erwartet Valora ein Ebit von CHF 25 bis 35 Millionen und für 2022 von CHF 70 Millionen (+/- ~10 Prozent). Ebenso bestätigt die Gruppe ihre langfristige Zielsetzung und geht davon aus, diese mit einer Corona-bedingten Verzögerung von 18 bis 24 Monaten zu erreichen.
  • Valora rechnet damit, dass der begrenzte Einfluss von anhaltendem Homeoffice auf Kundenfrequenz und Umsatz wettgemacht wird durch nachhaltige Kostenverbesserungen, einen günstigen Kategorienmix mit mehr Food und mittelfristig die Zunahme von ÖV-Passagieren.
  • Im ersten Halbjahr 2021 erwirtschaftete Valora ein positives Ebit von CHF 7.4 Millionen (HJ 2020: CHF -1.9 Millionen). Das Konzernergebnis belief sich auf CHF -3.8 Millionen (HJ 2020: CHF -8.4 Millionen).
  • Angesichts der erneut starken Auswirkungen der behördlichen Coronarestriktionen blieb der Nettoumsatzerlös deutlich unter dem Vorkrisenniveau von 2019 (-19.0 Prozent). Gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 blieb er aber mit -0.2 Prozent nahezu stabil, wobei dieses im Januar und Februar nicht von Corona beeinträchtigt war. Zwischen März und Juni 2021 nahm die Erholung zunehmend Fahrt auf.
  • Die Bilanz bleibt stark und weist eine verbesserte Eigenkapitalquote vor Mietverbindlichkeiten von 50.9 Prozent auf (31. Dezember 2020: 47.3 Prozent) – dies bei einem stabilen Leverage Ratio von 2.4x Ebitda (GJ 2020: 2.5x).
  • Valora hat einmal mehr bewiesen, dass ihr Geschäftsmodell robust und ihr Partnernetzwerk beständig ist – selbst während der länger anhaltenden und schwerer als erwarteten Krise im ersten Halbjahr 2021.
  • Die Gruppe investiert weiterhin in all ihre strategischen Initiativen. Wesentliche Fortschritte hat sie besonders beim SBB-Rollout, bei der Entwicklung von digitalen Convenience-Lösungen und bei der Expansion des Netzwerks gemacht, einschließlich Akquisitionen zur Stärkung des «Foodvenience» -Kerngeschäfts.
  • Dank der neuen Kooperation mit Moveri verdoppelt Valora ihr Geschäft an Schweizer Tankstellen und stärkt ihre Tankstellen-Präsenz in der Deutschschweiz.

Anstieg von Umsatz und Bruttogewinn von März bis Juni 2021

Da die behördlichen Restriktionen zur Eindämmung des Virus das Geschäft von Valora in allen Regionen erneut stark beeinträchtigten, war die Gruppe gezwungen, an kürzeren Öffnungszeiten festzuhalten und einige ihrer Verkaufsstellen geschlossen zu lassen. In der ersten Jahreshälfte 2021 waren durchschnittlich 8 Prozent der Verkaufsstellen der Gruppe geschlossen, während 34 Prozent mit eingeschränkten Öffnungszeiten betrieben wurden. Folglich blieb der Nettoumsatzerlös im ersten Halbjahr 2021 mit -0.2 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020 zwar nahezu stabil, lag aber weiterhin deutlich unter dem Vorkrisen-Niveau von 2019 (-19.0 Prozent). Von März bis Juni 2021 nahm die Erholung dank den Lockerungen der behördlichen Restriktionen und dem Impf-Fortschritt zunehmend an Fahrt auf. So fiel der Umsatzrückgang während diesem Zeitraum im Vergleich zu 2019 weniger stark aus als noch im Januar und Februar (-15.7 Prozent gegenüber -26.2 Prozent).

In der ersten Jahreshälfte 2021 erwirtschaftete Valora einen Nettoumsatzerlös von CHF 814.1 Millionen (HJ 2020: CHF 815.6 Millionen), während der Außenumsatz bei CHF 1’030.4 Millionen lag (HJ 2020: CHF 1’085.2 Millionen). Januar und Februar, und damit die beiden zusätzlich von Corona betroffenen Monate, bescherten im ersten Halbjahr 2021 insgesamt einen Umsatz leicht unter dem Niveau der Vorjahresperiode (-0.2 Prozent respektive -5.1 Prozent). Demgegenüber wuchs der Umsatz aber im Zeitraum von März bis Juni 2021 um +13.8 Prozent respektive +8.5 Prozent. Der Food-Umsatz zeigte in dieser Erholungsphase gegenüber der Vorjahresperiode sogar ein beschleunigtes Wachstum von +30 Prozent respektive +19 Prozent.

Dank einer leichten Margenverbesserung von 43.6 Prozent in der Vorjahresperiode auf 43.8 Prozent in der ersten Jahreshälfte 2021 blieb der Bruttogewinn bei CHF 356.5 Millionen stabil (HJ 2020: CHF 355.3 Millionen). Für den Zeitraum von März bis Juni 2021 entspricht dies einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr von +19.5 Prozent.

Kosten- und Liquiditätsmanagement bleibt diszipliniert

Valora hat ihr äußerst diszipliniertes Kostenmanagement in allen Geschäftsbereichen fortgesetzt. Dabei wogen jedoch geringere Mietkonzessionen, Mieterhöhungen durch den neuen SBB-Vertrag und höhere Aufwendungen in Verbindung mit digitalen Innovationen und M+A-Projekten die Kostensenkungen teilweise auf. Neben den staatlichen Kurzarbeitsentschädigungen erhielt Valora auch «Überbrückungshilfe III». Zudem unterstützte Valora ihre Betreiberpartner weiter bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Tragfähigkeit. Die Nettobetriebskosten lagen bei CHF -349.2 Millionen und blieben damit -2.2 Prozent unter den CHF -357.2 Millionen des Vorjahreszeitraums. Verglichen mit dem Vorkrisen-Niveau der ersten Jahreshälfte 2019 waren die Kosten weiterhin um CHF 59.1 Millionen respektive -14.5 Prozent niedriger.

Folglich belief sich das Ebit der Gruppe in der ersten Jahreshälfte 2021 auf CHF 7.4 Millionen (HJ 2020: CHF -1.9 Millionen). Der Konzerngewinn lag bei CHF -3.8 Millionen gegenüber CHF -8.4 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der Free Cashflow war bei CHF -0.1 Millionen (GJ 2020: 11.5 Millionen), was unter anderem auf ein solides Management des Net Working Capital zurückzuführen war. Damit wurde der investitionsbedingte Geldabfluss der Gruppe im Wesentlichen mit dem Geldzufluss aus operativer Tätigkeit finanziert.

Starke Bilanz mit verbesserter Eigenkapitalquote

Mit einer verbesserten Eigenkapitalquote vor Mietverbindlichkeiten von 50.9 Prozent (31. Dezember 2020: 47.3 Prozent) untermauerte die Gruppe ihre starke Bilanz. Die Nettoverschuldung lag bei CHF 218.0 Millionen (31. Dezember 2020: CHF 211.8 Millionen). Neben dem neutralen Free Cashflow war die relativ stabile Nettoverschuldung auch dem Verzicht auf die Dividende für das Geschäftsjahr 2020 zu verdanken. Demgemäß lag das Leverage Ratio bei 2.4x Ebitda (GJ 2020: 2.5x) und blieb deutlich unter der Covenant-Obergrenze. Das Schuldscheindarlehen II in Höhe von EUR 72 Millionen wurde im April 2021 plangemäß voll zurückgezahlt, während die zusätzliche Kapazität aus der Kapitalerhöhung der Gruppe vom November 2020 im Umfang von CHF 70 Millionen für strategische Projekte vollumfänglich erhalten bleibt.

Robustes Geschäftsmodell und stabiles Partnernetzwerk

Valora hat einmal mehr bewiesen, dass ihr Geschäftsmodell robust und ihr Partnernetzwerk stabil ist – selbst während der länger anhaltenden und schwerer als erwarteten Krise im ersten Halbjahr 2021. Parallel zu ihrem hoch disziplinierten Kostenmanagement in allen Geschäftsbereichen hat Valora ihre Franchise- und Agenturpartner weiterhin finanziell unterstützt, sodass die Fluktuationsrate auf dem Vorkrisen-Niveau verharrte. Dank Kurzarbeit konnte Valora umfangreiche Entlassungen vermeiden und befindet sich in einer guten Ausgangslage für den in den nächsten Monaten erwarteten weiteren Aufschwung.

Fortgesetzte Investitionen über alle strategischen Initiativen hinweg

Valora investiert weiterhin in all ihre strategischen Prioritäten. Ein starker Fokus liegt dabei auf den Umbauten der Verkaufsstellen an SBB-Standorten, die Corona-bedingt um rund ein Jahr verzögert sind. Die Arbeiten werden vorangetrieben und dürften etwa bis Ende 2022 abgeschlossen sein. Im Zeitraum von März bis Juni 2021 wuchs der Food-Umsatz der umgebauten SBB-Verkaufsstellen im Vergleich zur Vorjahresperiode um +14 Prozent, während sich dieser bei den noch nicht umgebauten Verkaufsstellen ziemlich stabil zeigte. Bis zum Ende der ersten Jahreshälfte 2021 waren total 92 Verkaufsstellen im SBB-Netzwerk modernisiert oder neu eröffnet worden. Über das SBB-Netzwerk hinaus wurden in der Schweiz im ersten Halbjahr 2021 weitere 17 Verkaufsstellen modernisiert oder neu eröffnet.

Mehr Convenience im Kundenerlebnis durch den Ausbau digitaler Lösungen

Valora verbuchte erheblichen Fortschritt in der Stärkung der internen Entwicklungskapazitäten für digitale Lösungen, um noch mehr Convenience ins Kundenerlebnis zu bringen und den Geschäftsbetrieb zu verbessern. Das Team wurde beträchtlich vergrößert und die Aufwendungen wurden gegenüber der ersten Jahreshälfte 2020 erhöht.

Die Automated-Stores-Pilotprojekte waren erfolgreich. Dies betrifft die kassenlose Avec box an der ETH Hönggerberg (inzwischen in Urdorf) und den Avec 24/7 am Zürcher Hardplatz. Bei Letzterem wurde eine konventionelle Verkaufsstelle zu einem Hybridmodell umgerüstet. Sie wird teils von Mitarbeitenden bedient und teils autonom betrieben. Zusätzlich werden aktuell neue Standorte getestet – auch erstmals in Deutschland in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn. In nächster Zeit arbeitet das Team an der Skalierung der Lösung und der Ergänzung um ein Loyalty-Programm. Außerdem beabsichtigt Valora, die Automated-Store-Initiative in den kleineren Formaten in Form von automatisierten Regalen, etwa für Büroräume (Avec mini), und automatisierten Shop-in-Shop-Konzepten (Avec shelf) auszuweiten. Ebenso wird die Expansion über konventionelle Verkaufsautomaten in Angriff genommen, die sowohl in bestehenden Verkaufsstellen als auch unabhängig betrieben werden können.

Im Hinblick auf neue E-Commerce-Lösungen hat das Digital Team von Valora in der ersten Jahreshälfte 2021 den neuen, intern entwickelten Online-Tabakshop von k kiosk tabak.kkiosk.ch lanciert. Er dient als weiterer Verkaufskanal in der Tabakkategorie und soll der wachsenden Beliebtheit von Online-Tabakkäufen Rechnung tragen. Schließlich wurde auch die neue «Brezelkönig App» eingeführt, um den Kundinnen und Kunden des Formats ein attraktiveres Loyalty-Programm anzubieten.

Förderung der Expansion inklusive Übernahmen

Valora ist überzeugt, dass das «Foodvenience» -Geschäft künftig attraktiv bleiben wird. Folglich treibt die Gruppe die Expansion ihres Netzwerks und Angebots voran. Dies umfasst auch Übernahmen, die sich auf bestehende Regionen konzentrieren und das Kerngeschäft stärken sollen. Dank der ausgeprägten Expertise im «Foodvenience» -Geschäft und der bewährten Integrationskapazität nach Übernahmen ist Valora zuversichtlich, durch Übernahmen Mehrwert zu schaffen. So hat Valora in den letzten Monaten auch entsprechende Aktivitäten ausgebaut und in diese investiert.

Wie im Juni 2021 mitgeteilt, hat Valora in den Niederlanden eine Franchise-Partnerschaft mit HMSHost International geschlossen. Bis Ende 2022 sollen zwölf HMSHost International Standorte an den größten niederländischen Bahnhöfen in BackWerk Stores umgewandelt werden. Damit steigt die Zahl der BackWerke in den Niederlanden auf rund 45. Vorbehaltlich der Genehmigung durch das Bundeskartellamt wird Valora am 1. September 2021 fünf Bahnhofsbuchhandlungen in Bayern übernehmen. Hierdurch wird die führende Position am deutschen Markt für Bahnhofsbuchhandlungen mit rund 160 Verkaufsstellen und die Partnerschaft mit der Deutschen Bahn ausgebaut. Im Bereich neuer Serviceangebote hat der Fintech-Anbieter von Valora, bob Finance, im April 2021 zusammen mit PostFinance eine Online-Lösung für Konsumkredite lanciert.

Meilenstein im Schweizer Tankstellengeschäft

Valora freut sich, ab dem 1. Januar 2022 den Betrieb von 39 Moveri Tankstellenshops in der Schweiz zu übernehmen und später potenziell weitere Shops hinzuzufügen. Die Shops werden aktuell von der shop and more AG überwiegend unter der Marke «Aperto» betrieben. Alle Standorte sind langfristig gesichert. Die Shop-Mitarbeitenden werden Teil der Valora Gruppe. Tankstellenshops ergänzen das «Foodvenience» -Geschäft von Valora ideal. Die meisten Kundinnen und Kunden (rund 70 Prozent) kaufen dort ein, ohne zu tanken. Sie kommen aufgrund der praktischen Lage der Shops und des Convenience-Sortiments vorbei.

Durch die neue Zusammenarbeit verdoppelt Valora nicht nur ihr Netzwerk an Schweizer Tankstellen auf rund 100 Shops, sondern auch nahezu den Nettoumsatzerlös in diesem Bereich. In 2022 dürften die 39 neuen Shops einen Umsatz von über CHF 60 Millionen generieren. Valora betreibt seit rund 20 Jahren Tamoil Shops mit starker Präsenz in der Westschweiz und im Großraum Zürich. Durch die Partnerschaft mit Moveri kann Valora nunmehr ihre Präsenz an Tankstellen an Hochfrequenzstandorten in der Deutschschweiz stärken. Die gegenwärtig überwiegend unter der Marke «Aperto» betriebenen Shops werden künftig in Avec Convenience Stores umgewandelt. In der Folge wird das gesamte Avec Netzwerk auf rund 300 Verkaufsstellen (nach Abschluss des SBB-Rollouts) anwachsen. Damit wird auch der margenstärkere Food-Anteil im Kategorienmix der Gruppe weiter zunehmen. Valora erwartet ein jährliches Synergiepotenzial im einstelligen Millionenbereich durch zentrale Funktionen in den Bereichen Operations, Einkauf, Promotionen und Supply (Foto: Valora Holding).

Valora Gruppe H1-2021 Prozent H1-2020 angepasst Prozent Veränderung in lokaler Währung
(in Mio.CHF)
Aussenumsatz 1’030.4 126.6% 1’085.2 133.1% -5.1% -6.3%
Nettoumsatzerlös 814.1 100.0% 815.6 100.0% -0.2% -1.0%
Bruttogewinn 356.5 43.8% 355.3 43.6% +0.3% -0.5%
– Betriebskosten, netto -349.2 -42.9% -357.2 -43.8% -2.2% -3.1%
Betriebsergebnis (Ebit) 7.4 0.9% -1.9 -0.2% n.m. n.m.
Ebitda 39.3 4.8% 30.7 3.8% +28.2% +27.0%
Konzernergebnis -3.8 -0.5% -8.4 -1.0% n.m. n.m.