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Update: Bäckerei Felber informiert über Projektfortschritt

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Wien / AT. (pos) Die Bäckerei Franz Felber + Co. GmbH und ihr Energieberater power solution machen klare Schritte in Richtung nachhaltige Zukunft: Als eines der ersten Unternehmen in der Branche kompensiert Felber seine Emissionen freiwillig. Bei einem gemeinsamen Frühstück wurden die Investoren des Crowdfunding-Projekts jetzt über den Fortschritt informiert.

CO2-neutrale Energieversorgung in der Bäckerei-Zentrale

Gemeinsam mit dem Felber-Partner in Energiefragen wird das Investitionsprojekt «Flour Power – Nachhaltige Energie für ein genussvolles Morgen» in drei Schritten umgesetzt. Ein Update gibt es in allen Bereichen, heißt es aus Wien:

  1. Bau einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Felber Zentrale mit einer Fläche von 800 Quadratmetern und einer Leistung von 100 Kilowatt Peak, was in etwa einer Einsparung von 100.000 Kilowattstunden entspricht.
    • Aktueller Stand: Der Zählpunkt wurde angemeldet, die Niederspannungsanlage wird angepasst, der Bau genehmigt und derzeit wird die Umsetzung im Detail geplant.
    • Partner: Tausendundein Dach
  2. E-Ladestationen von Allmobil – Ladeleistung maximal: 2x 22kW
    • Aktueller Stand: Zwei E-Tankstellen wurden bereits in der Felber Zentrale installiert, drei weitere folgen zur freien Nutzung für Felber-Kunden in ausgewählten Filialen.
    • Partner: Moon
  3. Ankauf von CO2-Zertifikaten.
    • Aktueller Stand: Die Treibhausgasemissionen der Energieversorgung der Felber Zentrale und Produktion in Wien wurden erfasst und durch den Erwerb von insgesamt 3.300 Klimaschutzzertifikate für die Jahre 2019, 2020 und 2021 ausgeglichen. In der Folge soll die gesamte Produktion CO2-neutral erfolgen. Investiert wurde in ein nachhaltiges Forstwirtschaftsprojekt in Uruguay, in zwei Solarenergie-Projekte in Indien und in zwei Kochofen-Projekte in Mali und Ghana.
    • Partner: Fokus Zukunft.

Das bedeutet konkret, dass die Energieversorgung der Bäckerei Felber in der Zentrale von 2019 bis 2021 als klimaneutral zu bezeichnen ist und wichtige Schritte in Richtung CO2-neutrale Produktion gesetzt worden sind. Der gesamte Betrieb der Bäckerei Felber kann aus mehreren Gründen nicht sofort klimaneutral produzieren. Daher ist neben der Nutzung des in der neuen Photovoltaik-Anlage erzeugten Stroms zusätzlich der Erwerb von CO2-Zertifikaten nötig.

Persönliches Update beim Investorenfrühstück

Ziel des Investitionsprojekts ist nicht nur die Umstellung der Produktion in Richtung Klimaneutralität, sondern auch die Schärfung des Bewusstseins für den Umgang mit endlichen Ressourcen. Ein wesentlicher Bestandteil dafür ist die aktive Einbindung von Kunden, Partnern und Mitarbeitern. Mit einer offenen Kommunikation darüber, dass das Gelingen der Emissionsminderungen zu großen Teilen von dem freiwilligen und konsequenten Handeln einzelner Unternehmen abhängt, positionieren das Unternehmen Felber und sein Energieberater sich in einer Vorreiterrolle.

In einem ersten Schritt suchten Felber und power solution öffentlich im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne nach Investoren. Mit Erfolg: In nur sieben Tagen war die Kampagne voll ausfinanziert. Über 120 Investoren begleiten die Unternehmen mit einer Investitionssumme von 200.000 Euro auf ihrer Reise in Richtung CO2 -Neutralität.

«Die Tradition des Backhandwerks steht bei Felber an erster Stelle – und diese möchten wir auch für unsere zukünftigen Generationen sichern. Doch das geht nur, wenn wir das Bewusstsein für die Energiewende fördern. Deshalb ist es mir besonders wichtig, dass wir unsere Unterstützer laufend informieren», sagt Kommerzialrätin Doris Felber, Geschäftsleitung Felber.

Aus diesem Grund werden die Investoren alle drei bis vier Monate zu einem persönlichen Gespräch über den Fortschritt der Kampagne eingeladen. Diese kontinuierliche Betreuung begann letzte Woche mit einem Investorenfrühstück, zu dem Doris Felber und Roland Kuras einluden.

DI Dr. Roland Kuras, Geschäftsführer PowerSolution Energieberatung GmbH: «Die Idee des Investorenfrühstücks ist nicht nur anonym Zahlen zu kommunizieren, sondern die Relevanz des Nachhaltigkeitsthemas auf einer persönlichen Ebene hervorzuheben und den Fortschritt greifbar zu machen» (Foto: pixabay.com).