Montag, 17. Juni 2024

Statistik: Lebensmittel immer noch ziemlich teuer gegenüber Vorjahr

Wiesbaden. (destatis) Die Inflationsrate in Deutschland wird im Oktober 2023 voraussichtlich +3,8 Prozent betragen. Das ist der niedrigste Stand seit August 2021 (ebenfalls +3,8 Prozent). Gemessen wird die Inflationsrate als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, bleiben die Verbraucherpreise gegenüber September 2023 voraussichtlich unverändert. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt voraussichtlich +4,3 Prozent.

Dämpfend auf die Inflationsrate wirkte im Oktober 2023 besonders der Rückgang der Energiepreise um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Hier kam ein Basiseffekt infolge des sehr hohen Niveaus der Energiepreise im Vorjahr zum Tragen. Zuvor waren die Energiepreise im Vorjahresvergleich letztmals im Januar 2021 gesunken (-2,0 Prozent gegenüber Januar 2020). Demgegenüber waren Nahrungsmittel im Oktober 2023 mit +6,1 Prozent weiterhin deutlich teurer als im Vorjahresmonat. Allerdings waren die Nahrungsmittelpreise im Vorjahresvergleich zuletzt im Februar 2022 (+5,4 Prozent gegenüber Februar 2021) schwächer gestiegen als im Oktober 2023, heißt es aus Wiesbaden.