Freitag, 1. März 2024

Stadt Gera würdigt Träger des Thüringer Verdienstordens

Gera. (gov) Wolfgang Laudenbach erhielt kürzlich den Thüringer Verdienstorden von Ministerpräsident Bodo Ramelow. Geras Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn beglückwünschte Laudenbach jetzt zu dieser hohen Auszeichnung und brachte ihre Wertschätzung zum Ausdruck, wie aktiv das Unternehmen für die Stadt Gera und besonders auch für Kinder ist. Bereits wenige Minuten nach Eröffnung der Weihnachtsbackstube konnte sich die Oberbürgermeisterin persönlich davon überzeugen, wie groß das Interesse der Geraer Bevölkerung an dieser mittlerweile traditionellen Veranstaltung ist. Zudem brachte sie mit Blick in einen bestimmten Kinderwagen ihre Freude zum Ausdruck, auch wenn das wohl noch ein paar Jahre dauern wird, dass bereits die zehnte Generation liebevoll an das Thema Bäckerei herangeführt wird.

Wolfgang Laudenbach erhielt den Thüringer Verdienstorden für praktisches und politisches Engagement für das einheimische Bäckerhandwerk. Er führt bereits in der achten Generation eine der ältesten Bäckereien Thüringens, die vor mehr als 220 Jahren als kleine Dorfbäckerei in der Rhön gegründet wurde und heute ein erfolgreiches Familienunternehmen mit beinahe 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist. Besonders am Herzen liegt Wolfgang Laudenbach die Förderung des Bäcker- und Konditorennachwuchses. Es ist ihm wichtig, jungen Menschen in Ostthüringen eine Lebensperspektive zu eröffnen. Sein Betrieb bildet seit vielen Jahrzehnten aus und gibt auf diese Weise zugleich die uralten handwerklichen Traditionen an die nächste Generation weiter. Darüber hinaus sorgte Wolfgang Laudenbach als ehrenamtlicher Prüfer der Handwerkskammer Gera dafür, die Leistungen von Gesellen und Meistern objektiv und fair festzustellen.

Ein weiteres Beispiel für das herausragende ehrenamtliche Engagement von Wolfgang Laudenbach ist sein selbstloser Einsatz beim schweren Hochwasser vor drei Jahren. Er und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicherten die Versorgung einer überfluteten Siedlung. Über mehrere Tage stellte er kostenlose Speisen und Getränke zur Verfügung und sorgte so dafür, dass die Flutopfer in Momenten der größten Krise auch Zeichen aufrichtiger Anteilnahme und Menschlichkeit erlebten.

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