Freitag, 7. Oktober 2022
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SSP Group PLC: Handelsupdate über das erste Tertial 2022

London / UK. (eb) Die britische SSP Group PLC, ein führender Betreiber von Gastronomiebetrieben in Reiselokalen weltweit, informierte in einem Handelsupdate über die ersten vier Monate des am 30. September 2022 endenden Geschäftsjahrs, das an der Themse die Zeit vom 01. Oktober 2021 bis zum 30. Januar 2022 umfasst. SSP hatte einen guten Start in das neue Geschäftsjahr, ungeachtet der Auswirkungen der Omikron-Variante von Covid-19 auf den Reisesektor. In den ersten vier Monaten des Geschäftsjahrs lag der Gesamtumsatz der Gruppe bei ungefähr 62 Prozent des Niveaus von 2019.

Ein Drittel des Umsatzes fehlt noch gegenüber Vor-Corona-Zeiten

Der Handel erholte sich im Sommer und Frühherbst 2021 gut und der Umsatz lag in den ersten neun Wochen des neuen Geschäftsjahrs (01. Oktober bis 05. Dezember 2021) bei etwa 66 Prozent des Niveaus von 2019. Angeführt wurde diese Entwicklung vom Bahnsektor mit rund 71 Prozent des Niveaus von 2019, der von der Wiederaufnahme der Büroarbeit und dem zunehmenden Freizeitverkehr profitierte, und vom Luftfahrtsektor mit etwa 62 Prozent, der von einer verlängerten Urlaubssaison im Herbst in Großbritannien, Kontinentaleuropa und Nordamerika profitierte.

Die Ausbreitung der Omikron-Variante auf der ganzen Welt und die anschließenden staatlichen Beschränkungen haben sich zwangsläufig auf die Passagierzahlen in vielen Märkten der SSP Group ausgewirkt, so dass der Gesamtumsatz der Gruppe in den letzten acht Wochen (vom 06. Dezember bis 30. Januar) bei ungefähr 57 Prozent des Niveaus von 2019 lag. Der Handel blieb im Dezember und während der gesamten Ferienzeit stabil, bevor er Anfang Januar nachließ. Die letzten Wochen waren ermutigender, da die staatlichen Restriktionen in Großbritannien und einigen kontinentaleuropäischen Märkten aufgehoben wurden und die Umsätze nun wieder einen positiven Trend aufweisen, was vor allem auf die Stärkung des Bahnsektors zurückzuführen ist, da der Pendlerverkehr wieder zunimmt.

Als Reaktion auf die schwankende Nachfrage steuert SSP weiterhin aktiv die Öffnungen und Schließungen von Einheiten und hat derzeit ungefähr 1.950 Einheiten geöffnet, das sind zirka 72 Prozent des Immobilienbestands. Gegenüber Dezember 2021 hat sich also nicht viel geändert.

Staatliche Überbrückungshilfe vollständig zurückgezahlt

Im Einklang mit dem vierten Quartal 2021 war das bereinigte Ebitda (auf Basis vor IFRS 16) im ersten Quartal des Geschäftsjahrs positiv. Der Netto-Cashflow war im ersten Quartal weitgehend neutral, da das Betriebskapital weiterhin von Zahlungsaufschüben profitiert hat. Anfang Februar hat SSP die von der Bank of England im Rahmen der Covid Corporate Financing Facility (CCFF) in Anspruch genommenen 300 Millionen GBP vollständig zurückgezahlt, so dass die verfügbare Pro-forma-Liquidität am Ende des ersten Quartals (31. Dezember 2021) bei 630 Millionen GBP lag, verglichen mit 635 Millionen GBP Ende September (auf einer ähnlichen Pro-forma-Basis, ohne CCFF).

Ausblick auf kurz- und mittelfristige Erwartungen

Während die Omikron-Variante weiterhin einen gewissen Einfluss auf den Handel hat, ist SSP zuversichtlich, dass die Gruppe in der Lage ist, jede kurzfristige Volatilität zu bewältigen, und sofern keine weiteren staatlichen Einschränkungen eingeführt werden, sieht sich SSP für die wichtige Sommerhandelsperiode gut aufgestellt. Die mittelfristigen Erwartungen, dass die Gruppe bis 2024 wieder flächenbereinigte Umsätze und Ebitda-Margen auf einem ähnlichen Niveau wie 2019 erreichen, bleiben unverändert (Foto: SSP).

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