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Siegels Backkultur: stellt neue Präsentationsform vor

Stuttgart. (eb) Der Schwabe sagt «Siegels Tellerchen» und hält die Örtlichkeit für ein «nettes kleines Frühstückslokal», wie hier und da im Internet nachzulesen ist. Anderen Quellen zufolge handelt es sich um ein hippes «Bakery Cafe mit einer Coveyor-Belt Lösung». Man könnte auch sagen, dass Bäckereiunternehmer Dieter Siegel und seine Söhne Thomas und Markus für ihre zwölfte Filiale – fünf davon mit Bediencafe – bewusst nach einer neuen Präsentationsform gesucht hatten und dabei auf die Idee mit dem Förderband (= Conveyor Belt) gekommen sind. Jedenfalls drehen dort kleine Bäckersnacks und Kuchenhäppchen ihre Runden, die auf 18 Hochstühlen direkt am Band verzehrt werden können – ganz ohne Wartezeit in der neuen Filiale in Stuttgart-Zuffenhausen. 48.000 Euro sei der «Siegel Backkultur KG» die Innovation wert gewesen. Ein Viertel des angestrebten Jahresumsatzes von 1,8 Millionen Euro soll künftig mit den herzhaften und süßen Mini-Snacks am Fließband generiert werden. Bisher konnte das Familien geführte Unternehmen mit den bestehenden Filialen sechs Millionen Euro netto Jahresumsatz erwirtschaften, weiß «Cafe Future». Großer Pluspunkt der neuen Filiale ist die Lage: In einem neu gebauten Ärztehaus integriert, stehen die Chancen gut, dass Siegels Tellerchen zum öffentlichen Wartezimmer avanciert. Vielleicht ist das «Tellerchen» sogar vom Präsentier-Teller inspiriert, auf dem es sich im übertragenen Sinn befindet: Siegel geht davon aus, dass etwa 1.000 Personen pro Tag das 270 Quadratmeter große Bäckerei-Cafe betreten werden. Die neue Filiale entstand in Zusammenarbeit mit dem Komplett-Dienstleister Brust+Partner. Die Spezialisten für Objektbau zeigen auf ihrer Website verschiedene Beispiele für ihre Arbeit. Darunter auch das Projekt «Kaffee, Milch und Zucker» für Siegels Backkultur in Zuffenhausen.