Montag, 17. Juni 2024

SHB: schließt 2013 trotz hoher Schadenquote mit Gewinn ab

Königswinter. (SHB) Trotz hoher Schadenzahlungen war das Geschäftsjahr 2013 für die SHB Allgemeine Versicherung ein äußerst erfolgreiches Jahr. Gekennzeichnet war das Jahr für den Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG) durch Großschäden in den Überflutungsgebieten an der Elbe Anfang Juni 2013. «Die von der SHB geleisteten Entschädigungszahlungen an Bäckereibetriebe überstiegen die Schadenzahlungen beim Jahrhunderthochwasser 2002 um das Doppelte, die Brutto-Schadenquote stieg gegenüber dem Vorjahr (55,4 Prozent) auf 116,5 Prozent», sagte Geschäftsführer Wolfgang Fröhlich während der Mitgliedervertreterversammlung in Essen an der Ruhr. Für die SHB äußerst erfolgreich war nicht nur in diesem Zusammenhang die Entscheidung, die Abgabenquote an den Rückversicherer zu Beginn des Geschäftsjahrs drastisch zu erhöhen. Diese Veränderungen der Vertragsgrundlagen führen im Ergebnis trotz der hohen Schadenquoten zu einem Überschuss und nach Einstellung in die Gewinnrücklagen zu einem Bilanzgewinn von 146.000 Euro. Die gebuchten Brutto-Beiträge beliefen sich im Geschäftsjahr auf 6.577 Euro, eine Steigerung um 1,5 Prozent. Angesichts der angespannten Situation im Bäckerhandwerk eine erfreuliche Entwicklung. Die Kosten für Eigenrechnung betrugen 22 Prozent und lagen damit 8,7 Prozent unter denen des Vorjahrs. Im Bereich der Kapitalanlagen konnte die SHB trotz anhaltender Finanzkrise ein Ergebnis von 96.000 Euro erwirtschaften. Nach Ablauf der Amtszeit wurden Andreas Kofler, Wolfgang Schlösser und Ernst Zimner erneut einstimmig in den Aufsichtsrat gewählt. Der Aufsichtsrat hat in einer weiteren Personalentscheidung die Weichen für die Zukunft gestellt. Wolfgang Fröhlich wird zum 01. Januar 2015 den Vorsitz der Gesellschaft an Sven Goerigk übergeben. Für ein weiteres Jahr wird Fröhlich der SHB dann noch als einfaches Vorstandsmitglied zur Verfügung stehen.