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SHB meldet ereignisreiches Geschäftsjahr 2016

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Königswinter. (shb) Die Mitgliedervertreterversammlung der SHB Allgemeinen Versicherung VVaG fand in diesem Jahr in Bad Rappenau bei Heilbronn statt. In seinem Bericht über das Versicherungsjahr 2016 konnte der Vorstandsvorsitzende Sven Goerigk einen Bestandzuwachs von 4,5 Prozent gegenüber 2015 vermelden. Damit lag der Zuwachs rund zwei Prozent über dem Schnitt der deutschen Sachversicherer.

Andererseits war 2016 durch einen Anstieg der Schadenquote gegenüber dem Vorjahr gekennzeichnet. Die Brutto-Schadenquote für das Gesamtgeschäft stieg gegenüber 2015 (48,6 Prozent) auf 74,7 Prozent. Ursächlich beigetragen hat hierzu der tendenzielle Anstieg der Elementarschäden, verursacht durch regionale Starkregenereignisse. Ferner die weiterhin sehr hohe Schadenquote (87,4 Prozent) in der Sparte Einbruchdiebstahl, sowie drei Großbrände.

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Vorstand und Aufsichtsrat der SHB Allgemeinen Versicherung aus Königswinter (von links): Vorstand Udo Damian, der Vorstandsvorsitzende Sven Goerigk, der Aufsichtsratsvorsitzende Heinz Kugel sowie Andreas Kofler, der in Schloß Heinsheim in Bad Rappenau als Aufsichtsratsmitglied verabschiedet wurde (Foto: SHB).

Bei den Aufwendungen konnte gegenüber dem Vorjahr wieder das planmäßige Kostenniveau erreicht werden. Im Verhältnis zu den gebuchten Brutto-Beiträgen entfielen 25,7 Prozent auf Abschluss- und Verwaltungskosten. Damit lagen sie 7,9 Prozent unter denen des Vorjahrs. Bei den gebuchten Brutto-Beiträgen konnte der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit einen Zuwachs verzeichnen und ein versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung in Höhe von 86 Tausend Euro erzielen. Das Kapitalanlageergebnis stieg gegenüber dem Vorjahr (60 Tausend Euro) um 78 Tausend Euro auf 138 Tausend Euro. Damit konnte die SHB das Ergebnis mehr als verdoppeln.

SHB für wirtschaftlich schwierigen Zeiten gut gerüstet

Der Aufsichtsratsvorsitzende Heinz Kugel wies während der Versammlung in Schloß Heinsheim auf die Stärkung des Eigenkapitals der SHB hin. Seit 01. Januar 2016 gelten die Aufsichtsrechtsanforderungen Solvency II. Hierbei handelt es sich um eine Richtlinie in der Europäischen Union für Versicherungsunternehmen, mit der das europäische Versicherungsaufsichtsrecht grundlegend reformiert wurde. Schwerpunkte der Richtlinie bilden erweiterte Publikationspflichten, sowie verfeinerte Solvabilitätsvorschriften für die Eigenmittelausstattung der Versicherungsunternehmen. Diese Anforderungen, gemessen im SCR (= Solvency Capital Requirement = Solvenzkapitalanforderungen) und MCR (= Minimum Capital Requirement = Mindestüberdeckungsquote), werden bei der SHB deutlich erreicht. Neben den Kapitalanforderungen werden auch die übrigen erhöhten Anforderungen erfüllt. Damit ist die SHB für die Betriebe im Bäcker- und Lebensmittelhandwerk weiterhin ein verlässlicher Partner am Markt, der durch seine Kapitalausstattung den Mitgliedern auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten problemlos zur Seite stehen kann.

SBSplus: Die SHB ist Maßstab für andere Versicherer

Der Vorstandsvorsitzende Sven Goerigk stellte erneut die sehr erfolgreiche Spezialpolice SBSplus und die Unfallversicherung heraus. Der erweiterte Versicherungsumfang der SBSplus wurde von den Mitgliedern mitgestaltet und auf Grund des ausgewogenen Preis- Leistungs- Verhältnisses gut angenommen. Die SHB ist mit diesem Produkt und dem gebotenen Versicherungsschutz ein Maßstab für andere Versicherer und wirkt hier als Regulativ am Markt. Die SHB erzielte in der Tarifgeneration der neuen SBSplus-Police abermals einen Zuwachs. Der Beitragsbestand wuchs auf über 2,1 Millionen Euro.

Mit Erreichen der satzungsgemäßen Altersgrenze schied Andreas Kofler, Geschäftsführer des Landesinnungsverbands für das Württembergische Bäckerhandwerk, nach über einem Jahrzehnt als SHB-Aufsichtsratsmitglied aus. Der Aufsichtsratsvorsitzende Heinz Kugel verabschiedete Kofler mit Dank für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit (Foto: SHB).