Dienstag, 29. November 2022

Sevic Systems: Die ersten Fahrzeuge sind im Ruhrgebiet angekommen

Bochum / DE. (sev) Nachdem der europäische Hersteller für Elektrokompakttransporter Sevic erst kürzlich sein neues Modell angekündigt hat, wurden nun die ersten Fahrzeuge in die Bochumer Zentrale für interne Erprobungsfahrten geliefert. Hier werden sie nicht nur ausgiebig auf Herz und Nieren im Straßenverkehr geprüft, sondern auch potenziellen ersten Interessenten präsentiert.

Dass sich seine Fahrzeuge dort bewähren, ist für Sevic-Geschäftsführer Alexander Brilis keine Frage: «Der V500e ist einfach perfekt für den Einsatz in urbanen Gebieten, und wir sind begeistert von der hohen Verarbeitungsqualität besonders von Fahrwerk und Chassis. Der Elektromotor ist in Verbindung mit dem niedrigen Gewicht sehr kräftig und sparsam. Was mich freut: In nur wenigen Testtagen wurden wir bereits mehrere Male auf unseren Kompakttransporter angesprochen. Dabei interessiert die meisten Menschen der Elektroantrieb und die entsprechende Reichweite, aber auch der clevere Aufbau der Ladebox. Dieses Feedback ist uns sehr wichtig, und unsere Testfahrer stellen sich gern allen Fragen.»

Dabei geht das Sevic-Team auch kritischen Fragen nicht aus dem Weg. «Wie alle anderen Hersteller sind auch wir von Zulieferern abhängig. Die Situation ist aktuell für niemanden aus der Branche wirklich einfach, und auch unsere Produktion läuft nun leicht verzögert an. Dank Near- und Reshoring greifen wir allerdings auf eine stabile Lieferkette und eine exzellente Ersatzteilversorgung zurück. Auch hier zahlt sich die Umstellung auf weitgehend europäische Lieferanten aus. Unsere Serienproduktion läuft jetzt an, und wir erwarten ab Juli stabile monatliche Stückzahlen.»

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Wandelbares Cargo-Swap-System mit aktuell sechs Aufbauten

In der Anwendung zeigt sich der V500e bereits jetzt als äußerst wandelbar. Schließlich sorgt ein patentiertes sogenanntes Cargo-Swap-System mit aktuell sechs verschiedenen Ladeboxen für ein schnelles Austauschen der Transportaufbauten. Innerhalb weniger Minuten können die Anwender etwa von einer Verkaufsbox mit Rollläden wie beim Testfahrzeug zu einem Pick-up-Aufbau wechseln.

Flexibel ist der V500e auch in Sachen Reichweite und Anschaffungspreis: Das Fahrzeug mit der kleinere Batteriegröße von 16,5 Kilowattstunden (kWh) und bis zu 150 Kilometer Reichweite kostet 24.900 Euro netto (zuzüglich Aufbau und Überführung); das Long-Range-Modell mit einer 33-kWh-Batterie und bis zu 300 Kilometer Reichweite kostet 29.500 Euro netto zuzüglich Aufbau und Überführung. Bald sollen erste Fahrzeuge auch in einem gerade eingerichteten Showroom zu sehen sein.

Sevic Systems SE entwirft, konstruiert und fertigt in Europa kompakte vollelektrische Nutzfahrzeuge, die anpassungsfähig, flexibel und kostengünstig sind und Unternehmen helfen, Wartungs-, Arbeits- und Betriebskosten zu senken. Die Fahrzeuge nutzen eine intelligente Architektur mit austauschbaren Ladungsstrukturen und sind ideal für Last-Mile-Lösungen geeignet. Zum Programm gehören Frachtboxen für die letzte Meile, maßgeschneiderte Boxen für Postdienste, Pritschenfahrzeuge für Kommunen und viele weitere kundenspezifische Lösungen.

Sevic ist strategisch günstig im industriellen Herzen Deutschlands angesiedelt – mitten im Ruhrgebiet – und hat eine umfangreiche Expertise dank verschiedener Erfolgsgeschichten im Mobilitätssektor. Die Produktionsstätte in Bulgarien/Europa ist eine hochmoderne Anlage, die in einem Joint Venture mit Milara International Limited betrieben wird – einem weltweit führenden Unternehmen in der Roboterherstellung. Den Service für Sevic übernehmen in Deutschland die rund 500 Werkstätten der G.A.S.-Gruppe.

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