Sonntag, 11. April 2021

Rückverfolgung mit der «Luca-App»: Alles Wissenswerte im Überblick

Berlin. (nexenio / eb) Die «Luca-App» ist ein komplettes System, das sowohl Nutzer (m/w/d) als auch Betreiber (m/w/d), Veranstalter (m/w/d) und Gesundheitsämter unterstützt. Luca übernimmt die Dokumentationspflicht für Betreiber von Gastronomiebetrieben sowie Kultur- und Veranstaltungsstätten. Gleichzeitig sorgt Luca durch eine datenschutzkonforme, dezentrale Verschlüsselung der Daten dafür, dass Nutzer immer die Datenhoheit behalten. Durch eine direkte Anbindung an Gesundheitsämter wird mehrdimensionale Rückverfolgbarkeit (Tracing) und schnelle Clustererkennung (Häufungen …) möglich. Infektionsketten können auf diese Weise schnell erkannt und unterbrochen werden.

Basisfunktion

  • Nach einmaliger Angabe der Kontaktdaten erstellt Luca sich permanent ändernde, persönliche QR-Codes für Nutzer und verschlüsselt diese.
  • Veranstalter scannen den verschlüsselten, persönlichen QR-Code und verschlüsseln ihn zusätzlich mit dem Veranstalterschlüssel. Sie können die Daten ihrer Gäste nicht auslesen.
  • Der Datensatz wird unlesbar, zweifach verschlüsselt auf einem sicheren Server gespeichert und spätestens nach 30 Tagen gelöscht.

Infektionsfall

  • Im Fall einer Infektion können Nutzer einfach ihre Historie in der Luca-App mit dem Gesundheitsamt teilen. Veranstalter und Betreiber werden vom Gesundheitsamt informiert und gebeten, die relevanten Check-ins im Luca-System freizugeben. Geben Veranstalter die Check-ins frei, kann nur (!) das zuständige Gesundheitsamt die QR-Codes entschlüsseln und Kontaktpersonen informieren.

Über die culture4life GmbH

Die Luca-App stammt aus Berlin. Die Fantastischen Vier riefen die App gemeinsam mit Marcus Trojan, Patrick Hennig und Philipp Berger ins Leben. Ziel ist, Gesundheitsämter, Gastronomie und Betreiber durch eine sichere und einfache Nachverfolgung und frühe Unterbrechung der Infektionsketten zu entlasten, so dass Veranstaltungen stattfinden und Restaurants und Bars öffnen können, während Gäste sich keine Sorgen um ihre persönlichen Daten machen müssen. Gemeinsam vereinen die Macher sowohl langjährige Erfahrung in der Gastro- und Veranstaltungsszene als auch Expertise in der Entwicklung hochsicherer digitaler Lösungen (Bundesdruckerei, HPI, SAP …) hinter der App.

Was die App einzigartig macht

Datenschutzkonform mehr gesellschaftliche Kontakte ermöglichen unter Pandemie-Bedingungen bei gleichbleibender Sicherheit. Dabei sollen alle Beteiligten entlastet werden: Kunden, Gäste, Gastronomen, Händler und im Infektionsfall natürlich auch die Gesundheitsämter. Ein Gewinn für alle Seiten, der sich zunehmend durchsetzt – nicht erst, seitdem Bundeskanzlerin Angela Merkel für die App warb. Jetzt berät die Runde der Ministerpräsidenten, ob sie die Luca-App bundesweit empfehlen will – deren Funktionsweise wie geschildert bislang einzigartig ist.

Zu den Machern und den Promotern

Ein langjähriger Forschungshintergrund, technische Expertise und ein starkes Partnernetzwerk ermöglicht es dem Unternehmen neXenio, Lösungen in den Bereichen Datensicherheit, verteilter und sicherer Zusammenarbeit, sowie hochsicherer und innovativer Authentifizierungsmethoden zu entwickeln. neXenio ist eine Ausgründung des Hasso- Plattner- Instituts (HPI) von 2015. Die führenden Köpfe dahinter sind Marcus Trojan, Patrick Hennig und Philipp Berger. Gemeinsam mit den Fantastischen Vier und anderen hat diese geballte Kompetenz die Initiative culture4life GmbH gegründet. Geschäftsführer der culture4life GmbH sind Patrick Hennig und Marcus Trojan. Die Fantastischen Vier wiederum sorgen momentan am stärksten für die nötige Aufmerksamkeit und trommeln was das Zeug hält (Grafiken: culture4life).