Donnerstag, 15. April 2021

RKW-Leitfaden: Kompetenzen für den digitalen Wandel

Eschborn. (rkw) Die digitale Transformation betrifft die Arbeitswelt in hohem Maß. Mit einer weitreichenden digitalen Vernetzung, dem Einsatz intelligenter Systeme und darauf basierenden (neuen) Geschäftsmodellen unterliegen Tätigkeiten, Prozesse und Kundenbeziehungen einem ständigen Wandel. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind gefragt. Dadurch ergeben sich immer neue Anforderungen an Führungskräfte – und natürlich ihre Teams. Welche Kompetenzen sind oder werden wichtig und wie können sie entwickelt werden? Ein neuer RKW-Leitfaden bietet hierzu praktische Anregungen.

Neben den weiterhin wichtigen fachlichen Kompetenzen treten immer häufiger zusätzliche Kenntnisse und Fähigkeiten von Führungskräften und Mitarbeitenden in den Fokus. Nur mit deren Ausbildung und Anwendung können die Chancen der technologischen Entwicklung für Unternehmen wie Beschäftigte in vollem Umfang genutzt werden. Eine pauschale Aussage darüber, welche Kompetenzen für welche Aufgaben in den einzelnen Unternehmen konkret und in welcher Ausprägung gebraucht werden, ist schwierig zu treffen. Dennoch sind für den Aufbau zukunftsfähiger Kompetenzprofile einige grundsätzliche Faktoren zu berücksichtigen. Diese stellt der RKW-Leitfaden «Kompetenzen für den digitalen Wandel» vor und geht dafür unter anderem auf Erkenntnisse des Forschungsprojekts «APRODI – Arbeits- und prozessorientierte Digitalisierung in Industrieunternehmen» (BMBF|ESF 2017-2020) ein.

Er erklärt unter anderem, warum eine möglichst ganzheitliche Betrachtung des Unternehmens und die Kenntnis der damit einhergehenden Konzepte und Vorgehensweisen für Digitalisierungsprojekte besonders erfolgversprechend sind. Weitere Schlüsselkompetenzen für Führungskräfte sind eine transparente Kommunikation und ein Führungsstil, der sich wesentlich vom traditionellen Top-down-Modell unterscheidet. Der Leitfaden gibt auch Antworten auf die Frage, warum das Wissen über eine gesunde und sichere Arbeitsgestaltung in allen Hierarchieebenen von zentraler Bedeutung ist. Er enthält zudem praxisorientierte Umsetzungsempfehlungen sowie Kontakt- und Unterstützungsadressen.