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Pirna: Biobäcker denkt an Umzug nach Lohmen

Pirna. (eb) Das Team der Bio Bäckerei Spiegelhauer kennt sich mit Hochwasser aus: 2002 zerstörte es die gesamte Bäckerei in Pirna, der Wiederaufbau nahm sechs Monate in Anspruch. 2006 zerstörte das Elbe-Hochwasser «nur» die Mehlsiloanlage und 2013 war wieder der gesamte Betrieb dran – allerdings konnte rechtzeitig das meiste Inventar gesichert werden. Hochwasser zieht sich wie ein roter Faden durch die noch junge Geschichte der 1991 gegründeten Bäckerei. Ein weiterer Meilenstein: Von 2013 bis 2015 stellte das Unternehmen komplett auf Bio/Demeter um. Größtes Ziel von Olaf und Carola Spiegelhauer: Einen anderen Standort für die kleine Bäckerei finden. Dem kommen sie gerade unverhofft in Lohmen näher – 219 Meter über NormalNull (NHN) und nur zehn Autominuten von Pirna entfernt. Diesen Glücksfall haben Spiegelhauers ihren eigenen Mitarbeitern zu verdanken, die im Internet nach einer geeigneten Fläche gesucht hatten und eher zufällig auf das Gewerbegebiet Lohmen stießen. Das auf dem Papier zwar als solches ausgewiesen ist, auf dem sich bis heute allerdings noch kein Unternehmen angesiedelt hat, berichtet die Sächsische Zeitung (SZ). X-mal sei man vermutlich schon daran vorbeigefahren, sagt Bäckersohn Erik Spiegelhauer gegenüber der Zeitung. Doch würden die Äcker kaum als potenzielle Gewerbeflächen auffallen – ohne jeden Hinweis darauf. Kein Wunder also, dass die kleine Geschichte bei der SZ zu finden ist unter dem Titel «Bäckerei weckt Gewerbegebiet auf».