Freitag, 2. Dezember 2022

NRW-Gastgewerbe: Ein Drittel des Umsatzes fehlt noch

Düsseldorf. (nrw) Der Umsatz im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe war im März 2022 real – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – um 104 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahresmonat. Gegenüber März 2019 sanken die Umsätze aber um 28,9 Prozent. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stieg der Umsatz nominal um 115,5 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat (Februar 2022) lag der Anstieg bei 20,8 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe war im März 2022 um 20,5 Prozent höher als im März 2021.

In der Beherbergung war der Umsatz real um 196,0 Prozent höher als im März 2021. Im Vergleich zum Vormonat (Februar 2022) stieg der Umsatz um 32,3 Prozent. Verglichen mit März 2019 gab es aber einen Umsatzrückgang von 41,6 Prozent. Die Gastronomieunternehmen verbuchten einen um 85,6 Prozent höheren Umsatz als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Vormonat (Februar 2022) gab es einen Anstieg um 17,7 Prozent, gegenüber März 2019 einen Rückgang (−23,4 Prozent).

Im von der Pandemie besonders betroffenen Hotelgewerbe war der Umsatz real um 209,9 Prozent höher als vor einem Jahr; im Vergleich zum März 2019 sank hier der Umsatz um 43,5 Prozent. In der ausschankgeprägten Gastronomie stieg der reale Umsatz um 201,3 Prozent; gegenüber März 2019 sank er dagegen um 38,4 Prozent. Einen Anstieg von 93,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbuchten Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben und Cafés; verglichen zum März 2019 sanken die Umsätze hier um 21,9 Prozent.

Für die ersten drei Monate des Jahres 2022 ermittelten die Statistiker für das nordrhein-westfälische Gastgewerbe ein reales Umsatzplus von 102,6 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum; nominal stiegen die Umsätze um 112,0 Prozent.

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass in der aktuellen Corona-Krise – besonders in den Lockdownphasen – sehr unterschiedliche Ergebnisse im Vorjahresmonatsvergleich auftreten können. Um einen aussagekräftigen Vergleich zum Vorkrisenniveau zu ermöglichen, wird seit Berichtsmonat März 2021 zusätzlich ein Vergleich zu den entsprechenden Monatsergebnissen des Jahres 2019 dargestellt (Foto: pixabay.com).

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