Dienstag, 27. Februar 2024

MühlenMasters: Bester Nachwuchs kommt aus der Schweiz

Berlin. (vdm) Die neun besten Nachwuchsmüllerinnen und -müller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz traten Mitte November zum MühlenMasters 2016 in der Huber- Mühle im badischen Hohberg an. Unter Zeitdruck verglichen sie ihr Können in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen der Müllerei. Friedlinde Gurr-Hirsch, MdL und Staatssekretärin im baden- württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz konnte anschließend die Preise in drei Länder vergeben: Bester Nachwuchsmüller 2016 ist Philipp Marquart von den Grüninger Mühlen im Kanton St. Gallen (Schweiz), zweiter Sieger ist David Neuhofer von der Haberfellner Mühle aus Grieskirchen OÖ (Österreich) und den dritten Platz holte Paul Reinholz von der Nordlandmühle Jarmen in Vorpommern (Deutschland).

Vier Stationen und insgesamt zwei Stunden Zeit: So sah der straffe Zeitplan für das MühlenMasters 2016 aus. «Das Feld lag in diesem Jahr sehr dicht zusammen, in allen Prüfungsbereichen wurden sehr gute Ergebnisse erzielt», fasst Andreas Baitinger den spannenden Wettkampf zusammen. Er ist stellvertretender Schulleiter an der gewerblichen Schule im Hoppenlau in Stuttgart, einer der beiden Berufsschulen für den Müllerberuf. Die jungen Müller mussten Aufgaben im Mühlen-Labor und an der Hammermühle sowie am Walzenstuhl bewältigen, wo die Körner zerkleinert werden, und am Plansichter, wo die zerkleinerten Körner gesiebt werden.

Das MühlenMasters ist Teil der praktischen Leistungsschau des Deutschen Handwerks. Die Müller beteiligen sich an diesem Wettkampf seit nunmehr 63 Jahren. Seit einigen Jahren lädt der Verband Deutscher Mühlen (VDM) als Ausrichter auch Müllerinnen und Müller aus der Schweiz und Österreich zum Wettkampf ein.

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