Donnerstag, 1. Dezember 2022

«Moderne Väter» verdienen Unterstützung

Gütersloh. (wib) Bischof Mixa und Co. ließen in den letzten Tagen so manches Gemüt höher kochen. «Die Konservierung traditionellen Verhaltens von Frau und Mann, Mutter und Vater, die Diskriminierung von Frauen und Müttern durch stramm konservative Arbeitgeber und Vorgesetzte sowie die Stigmatisierung berufstätiger Mütter haben in Deutschland mit dazu beigetragen, den Ausbau eines modernen Familien ergänzenden Institutionennetzes zu verhindern und Deutschland in eine demographische Krise zu führen», schreibt Prof. Dr. Ulrike Detmers in einer Art offenen Brief und spricht damit vielen Menschen aus der Seele. Die Spezialistin für Social Marketing der Gütersloher Mestemacher GmbH teilt aber nicht nur aus, sondern appelliert an moderne Arbeitgeber, die Modernisierung der Vaterrolle nachhaltig zu unterstützen:

  • Erstens sollten sie klarstellen, dass neue Väter aus ihrer Sicht keine Hemmnisse für Wachstum und Wettbewerbskraft darstellen.
  • Zweitens organisieren Unternehmer gemeinsam neuen Vätern die Arbeit, ohne dass Produktivität und Expansion darunter zu leiden haben.
  • Drittens bieten sie an, bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf behilflich zu sein.
  • Viertens beteiligen sie sich an den Kosten der familienergänzenden Entwicklung des Nachwuchses.
  • Fünftens arbeiten moderne Unternehmer mit Kinderkrippen, Kindertagesstätten und Horten und Ganztagsschulen zusammen, damit die kindlichen, elterlichen und betrieblichen Interessen unter einen Hut gebracht werden können.

Eigentlich wollte der WebBaecker an dieser Stelle über das soziale Engagement der Großbäckerei Mestemacher im Allgemeinen und die Preisverleihung zum Spitzenvater des Jahres 2007 im Besonderen berichten. Interessierte Zeitgenossen können dies nachholen unter
Info: https://www.mestemacher.de

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