Sonntag, 25. Februar 2024

Migros-Zürich-Gruppe: kann mit 2023 zufrieden sein

Zürich / CH. (gmz) Die Genossenschaft Migros Zürich (GMZ) verzeichnet mit einem Umsatz von 2’641 Millionen Schweizer Franken ein Plus von 3.6 Prozent, die GMZ-Gruppe steigert den Umsatz um 2.9 Prozent auf 4.15 Milliarden CHF. Damit bleibt die GMZ umsatzstärkste Genossenschaft in der Migros-Gruppe.

  • Migros Zürich: Die Energiekrise 2022 führte zu einem Preisanstieg von Energie, Rohstoffen und Lebensmitteln. Diese Faktoren hatten 2023 direkten Einfluss auf die Teuerung in der Schweiz und begünstigten eine positive Umsatzentwicklung im genossenschaftlichen Detailhandel. Der Marktanteilsvorsprung im Wirtschaftsgebiet der GMZ konnte in den vergangenen Monaten weiter ausgebaut werden.
  • Die deutsche Tochterfirma Tegut spürt die Auswirkungen der Inflation. Die zurückhaltende Konsumentenstimmung hat die Umsatzentwicklung massgeblich beeinflusst. Trotzdem konnte der Umsatz um 30 Millionen Euro (+2.4 Prozent), gesteigert werden.
  • Bewährt hat sich die Bündelung im Fitnessbereich. Die Umsätze von Movemi haben sich nach dem Einbruch während der Pandemie schneller und deutlicher als erwartet erholt.
  • Das Gastronomieunternehmen Ospena Group kann den Umsatz steigern.

Genossenschaft Migros Zürich

Die Migros Supermärkte erzielten dank höheren Kundenfrequenzen einen Umsatz von 2’158 Millionen Franken (+4.9 Prozent). Dank den Neueröffnungen VOI Bonstetten, Migros Supermarkt Dietikon-Silbern und Migros Outlet Bachenbülach ist die Migros Zürich noch näher bei ihren Kundinnen und Kunden. Das innovative Kleinformat Migros Teo eröffnete in Kloten und Dietlikon. Mit 91 Millionen Franken liegt der Umsatz der Alnatura Bio Super Märkte 7.6 Prozent über dem Vorjahr. Neue Filialen wurden in Bern-Scheibenstrasse, Thalwil und Stäfa eröffnet. Die Gastronomie der Migros Zürich konnte sich nach den Coronajahren erholen und erwirtschaftet mit 138.7 Millionen Franken einen deutlich höheren Umsatz als im Vorjahr (+12.1 Prozent). Die strukturellen Branchenveränderungen im Non-Food-Markt sind bei den Fachmärkten (Do it + Garden, OBI, Melectronics, Micasa, SportX und Bike World) deutlich zu spüren. Um demnegativen Branchentrend entgegenzuwirken, wurde das Melectronics-Angebot teilweise in die nahegelegenen Supermarkt-Filialen integriert. Der Baumarkt OBI in Affoltern am Albis wurde geschlossen. Neueröffnet wurde hingegen Bike World in Au-Wädenswil. Die Fachmarkt-Sparte verzeichnet insgesamt einen Umsatz von 168.1 Millionen Franken (-10.6 Prozent). In der Sparte Freizeit wurde die Freizeitanlage Milandia veräussert und per Oktober 2023 an die neuen Besitzer übergeben.

Ausblick 2024: Nahversorgung im Fokus

Im Fokus der Expansion der Migros Zürich steht 2024 die Nahversorgung: So eröffnen im zweiten Halbjahr gleich zwei Standorte des VOI-Formates: Obfelden im Sommer und Hausen am Albis im Spätherbst. Die Alnatura Bio Super Märkte eröffnen im Frühling ihren dritten Standort in Bern. Mit der neuen Filiale in Meilen ist das umfassende Bio-Angebot ab August rund um den Zürichsee erhältlich.

(Tabelle: GMZ Gruppe – Genossenschaft Migros Zürich)20240116-GMZ-MIGROS-ZURICH

Aus der GMZ-Gruppe

Tegut-Gruppe: Ausbau Filialnetz
Tegut übernimmt 19 Standorte sowie alle der rund 500 Mitarbeitenden der in wirtschaftliche Not geratenen Bio-Supermarktkette Basic. Ihr Netz ausgeweitet hat die Detailhändlerin mit heute 40 Teo-Märkten und mehreren Supermarkt-Neueröffnungen. Das neue Logistik-Zentrum in Michelsrombach (DE) ist in Betrieb. Der Nettoumsatz beläuft sich auf 1’283 Millionen Euro (+30 Millionen Euro / +2.4 Prozent).

Movemi AG: Grösste Fitnessanbieterin der Schweiz
Die Movemi AG verzeichnet stetig steigende Mitgliederzahlen. Mit der Übernahme der Fitnessanlagen der Migros Basel zu Jahresbeginn bearbeitet die Movemi mit den Formaten Activ Fitness (121 Standorte) und Fitnesspark (16 Standorte) den gesamten Schweizer Fitnessmarkt und ist mit 260’000 Trainierenden grösste Schweizer Fitnessanbieterin.

Ospena Group AG: Mit Innovation auf Wachstumskurs
Die Ospena ist weiter auf Wachstumskurs, 2023 wurde mit dem Molino Petit-Lancy in Genf ein zusätzlicher Betrieb eröffnet. Mit «AMO e lino» eröffnet Ospena im Februar 2024 in Zürich eine neuartige Pizzabar.

WebBaecker.Net