Mittwoch, 20. Oktober 2021

McDonalds: Praxistest für neues Verpackungskonzept

München. (mcd / eb) In ausgewählten Restaurants stellt McDonalds Deutschland die Verpackung seiner Erzeugnisse um. Statt der üblichen Papp-Boxen gibt es nun testweise ein dünnes Wickelpapier. Damit spart die Schnellkostkette rund 70 Prozent des bislang eingesetzten Verpackungsmaterials. Gleichzeitig veröffentlicht das Unternehmen seine Nachhaltigkeitsziele und bisherigen Fortschritte in einem geprüften Nachhaltigkeitsbericht, heißt es nicht ohne Stolz aus München.

McDonalds Deutschland geht den nächsten Schritt auf seiner 2019 veröffentlichten Verpackungs- Roadmap für weniger Plastik und Verpackungsmüll. In 30 Restaurants hierzulande testet das Unternehmen ab sofort das Verpacken der meisten seiner Produkte in dünnes Wickelpapier. Der Test wird zunächst über zwei Monate bis Ende September laufen. Vor Ort haben die Gäste die Möglichkeit, Rückmeldung zur neuen Verpackung zu geben. Gleichzeitig werden die Küchenabläufe durch den neuen Prozess während des Test-Zeitraums erprobt. Sollte der Test positiv verlaufen, könnte das neue Verpackungskonzept schon bald in allen deutschen Restaurants etabliert werden. Je Produkt können durch diese Maßnahme im Schnitt 70 Prozent Verpackungsmaterial eingespart werden. Schon seit März werden «McWraps» sowie ausgewählte Burger in Papier statt der üblichen Papp-Box ausgegeben. Mehr zum neuen Konzept siehe Homepage.

Die Maßnahmen zur Verpackungsreduktion sind Teil der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie von McDonalds Deutschland. Unter dem Leitmotiv «Es gibt keinen Planeten B!» zeigt das Unternehmen in seinem 10. Nachhaltigkeitsbericht, wie es unter anderem beim Umwelt- und Klimaschutz immer besser werden will und veröffentlicht hierzu seine bisherigen Fortschritte und neuen Ziele. Weitere Details zum aktuellen Nachhaltigkeitsbericht gibt es unter verantwortung.mcdonalds.de.

Immerhin seit 2019 verfolgt die Schnellkostkette den Plan, ihren Müll sukzessive zu reduzieren. Vorgaben der Europäischen Union und eine sich daraus ableitende bundesdeutsche Gesetzgebung halfen dabei, zum Beispiel Plastikstrohhalme durch Papierhalme zu ersetzen und Verpackungen für Desserts auf eine plastikfreie Alternative umzustellen. Soweit sind diese Errungenschaften also nicht weiter erwähnenswert. Auch der Hinweis, dass «Happy Meal» Spielzeuge seit 2020 nicht mehr mit Batterien angeboten werden und die Spielzeuge zunehmend in Papier statt Plastik verpackt sind, haut nicht wirklich vom Hocker.

Erwähnenswert ist schon eher der Hinweis, nach dem McDonalds Deutschland kontinuierlich am CO2-Fußabdruck arbeitet und alle bundesdeutschen Restaurants mit 100 Prozent Ökostrom betreibt.

Gemeinsam mit dem Partner «EWE Go» baut die Kette zudem das Schnellladenetz in Deutschland kontinuierlich aus. Aktuell finden sich an über 100 McDonalds Restaurants Ladesäulen für E-Autos. Bis 2025 soll es an mehr als 1.000 «McDrive» Standorten die Möglichkeit geben, das eigene Elektro-Fahrzeug zu laden – ebenfalls mit 100 Prozent Ökostrom (Video: McDonalds Deutschland über Youtube).