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McDonalds: gibt Südamerikageschäft ab – vielleicht

Sao Paulo / BR. (wib) Verschiedenen Medienberichten zufolge will die Schnellkost-Kette McDonalds Corporation ihre Aktivitäten in Lateinamerika – eventuell – an den brasilianischen Investmentfonds Pactual verkaufen. Gut unterrichteten Kreisen zufolge hat Pactual seine endgültige Offerte unlängst vorgelegt und warte nun auf die Zusage des Konzerns mit Zentrale im US-Bundesstaat Illinois. Die ist noch nicht eingegangen, doch habe McDonalds dem Management schon mal strenge Vorgaben avisiert, heißt es. Im Gegenzug würden die Nordamerikaner sogar erst einmal Verlust machen. Die ursprünglich erwarteten 1,5 Milliarden Real (539,38 Millionen Euro) würden jedenfalls nicht umgesetzt, was weder McDonalds noch Pactual kommentieren wollen. Erste Berichte über die Aufgabe des Lateinamerika-Geschäfts waren im September aufgekommen. Seinerzeit hatte der Konzern nur von einer Prüfung der Aktivitäten in der Region gesprochen. Jedoch hatte die Schnellkost-Kette im Februar 2006 angekündigt, in den nächsten drei Jahren bis zu 1.500 Restaurants in 15 bis 20 Ländern an Lizenznehmer abgeben zu wollen. Das Eigentum ginge an lokale Unternehmen, die dann Immobilien und Kapital stellen würden. McDonalds sah sich in der Vergangenheit einigen Verfahren mit Franchisenehmern ausgesetzt. Sie warfen dem Konzern die Eröffnung zu vieler Restaurants in bereits gesättigten Märkten vor.

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