Samstag, 1. Oktober 2022

Kostenfrei: Wie sich Betriebe vor Cyberangriffen schützen können

Berlin. (eb) «Wie sich der deutsche Mittelstand vor Betriebsunterbrechungen durch Cyberangriffe schützen kann.» So lautet der Titel eines kostenfreien Onlineseminars am 29. April 2022 von 11:00 bis 12:00 Uhr, zu dem der Cyber-Sicherheitsrat Deutschland einlädt.

Unter Experten gilt Deutschland als «weiches», für Cyberkriminelle leicht zu überwindendes Ziel. Die verschleppte Digitalisierung, das nur unzureichend ausgebildete Bewusstsein für Cybersicherheit sowie die (noch) kaum wehrfähigen Abwehrzentren gegen Cyberkriminalität erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass in vielen Netzwerken Schadsoftware längst eingeschleust ist, um bei Bedarf «gezündet» respektive aktiviert zu werden. Schadsoftware kann manchmal so tückisch sein, dass es nicht ausreicht, vorhandene Hardware softwareseitig zu patchen oder neu aufzusetzen. Um eventuelle «Schläfer» abzuschütteln, ist deshalb regelmäßig ein Hardwaretausch zu empfehlen. Hierfür müssen nicht immer brandneue Stromfresser mit hochkomplexer Glitzer-Software angeschafft werden. Genügsame erneuerte Hardware mit Zertifikat für ein schlankes europäisches Linux ist mindestens ebenso gut.

Cyberattacken gehören zu den größten Risiken für Unternehmen und werden von Managern laut Allianz Risikobarometer mehr gefürchtet als Naturkatastrophen und Pandemien, weiß der Cyber-Sicherheitsrat. Oft führen Cyberangriffe auch zu Betriebsunterbrechungen, die gravierende finanzielle Schäden nach sich ziehen. Weltweit entstand dadurch ein Verlust von ungefähr sechs Billionen US-Dollar.

Doch wie sehen Cyberattacken konkret aus? Was kann man tun, um sich zu schützen und Betriebsunterbrechungen zu vermeiden? Im Cybinar «Wie sich der deutsche Mittelstand vor Betriebsunterbrechungen durch Cyberangriffe schützen kann», das der Verein gemeinsam mit seinem Mitglied «Trustwave» ausrichtet, erfahren Unternehmen, welche Maßnahmen sie ergreifen können.

Die Teilnahme am Cybinar ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen ist die rechtzeitige Registrierung auf den Webseiten des Cyber-Sicherheitsrats notwendig (Foto: pixabay.com).

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