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Kommunikation: BfR über «Risiko» und «Gefahr»

Berlin. (bfr) Macht es einen Unterschied, ob von einem Stoff ein Risiko oder eine Gefahr ausgeht? Für Wissenschaftler/innen, die Risiken im Bereich des gesundheitlichen Verbraucherschutzes bewerten, ist diese Unterscheidung von großer Bedeutung. Für gesellschaftliche Akteure, die diese Bewertungen nutzen, spielt sie hingegen keine Rolle. Dies ist eines der Ergebnisse zweier Studien des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Im Rahmen des Projektes «Evaluierung der Kommunikation über die Unterschiede zwischen ‘risk’ und ‘hazard’» wurde die bisherige Risikokommunikation des BfR daraufhin untersucht, wie Experten und Laien mit den beiden Begriffen in der Praxis umgehen. Für das Projekt «Kommunikation von Risiko und Gefährdungspotential» wurden Experten aus Wirtschaft, Umwelt- und Verbraucherverbänden sowie Behörden befragt, wie sie die Begriffe verwenden. Die Ergebnisse beider Studien liegen nun vor. «Die Studienergebnisse liefern uns wichtige Erkenntnisse für die Risikokommunikation. Sie muss sich sprachlich noch stärker an ihren Zielgruppen ausrichten», heißt es aus dem Bundesinstitut in Berlin.