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Just Eat Takeaway.com: erste Details zur Megafusion

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Amsterdam / NL. (eb) Weltweit treten die sowohl regional als auch global agierenden Lebensmittel-Lieferdienste in eine verstärkte Phase der Konsolidierung ein. Hierzulande haben wir das zum ersten Mal richtig mitbekommen, als im Dezember 2018 die bundesdeutsche Delivery Hero Holding S.E. gemeinsam mit der niederländischen Takeaway.com N.V. eine Vereinbarung traf, gemäß derer Delivery Hero seine deutschen Lebensmittel- Liefergeschäfte «Lieferheld», «Pizza.de» und «foodora» an Takeaway.com gegen Bargeld und eine Beteiligung verkaufte. Den Gesamtkaufpreis bezifferten die Akteure auf 930 Millionen Euro – bestehend aus 508 Millionen Euro in bar und 9,5 Millionen Aktien der Takeaway.com N.V. im Wert von etwa 422 Millionen Euro.

Nach erfolgreicher Integration von «Lieferheld», «Pizza.de» und «foodora» verhandelt Takeaway.com jetzt mit der britischen Just Eat PLC. Ziel ist die Fusion, wobei Geschäftssitz der neuen Just Eat Takeaway.com N.V. Amsterdam sein soll. In der Summe geht es um 355 Millionen Bestellungen, die allein im Geschäftsjahr 2018 einen Gesamtumsatz von 7,3 Milliarden Euro generierten. Damit würde die neue Just Eat Takeaway.com N.V. zu einem der weltweit größten Lieferdienste aufsteigen – wetterfest gegen mögliche Avancen anderer Organisationen von anderen Kontinenten. Sowohl Jitse Groen, CEO von Takeaway.com, als auch Mike Evans, Vorsitzender von Just Eat, erwarten den Vollzug der Fusion noch im vierten Quartal dieses Jahrs. Die Finanzexperten unter unseren Lesern finden auf bakenet:eu interessante Details in den etwas längeren Auszügen aus der originalen (englischsprachigen) Vereinbarung, wie sie Transaktionen in dieser Größenordnung in der Regel vorausgehen (Foto: Rad Power Bikes – Domino’s Pizza).