Mittwoch, 28. September 2022

IT.NRW: Land verarbeitet Sonnenblumenöl zu 30 Prozent aus der Ukraine

Düsseldorf. (nrw) Die nordrhein-westfälische Wirtschaft importierte im Jahr 2021 etwa 270.900 Tonnen rohes Sonnenblumenöl (zu Lebensmittelzwecken) im Wert von rund 288 Millionen Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als Statistisches Landesamt mitteilt, waren die Top-3-Länder, aus denen NRW im vergangenen Jahr Sonnenblumenöl importierte, die Niederlande (43,1 Prozent), die Ukraine (31,4 Prozent) und Ungarn (20,2 Prozent).

Im Fünfjahresvergleich zeigen sich Veränderungen bei den Anteilen der für NRW bedeutendsten Exportländer: War im Jahr 2017 noch Ungarn mit 107.500 Tonnen (Anteil: 46,1 Prozent) der größte NRW-Lieferant von Sonnenblumenöl, so hat sich dieser Wert bis 2021 in etwa halbiert (54.800 Tonnen). Der Import aus den Niederlanden stieg dagegen von 2017 (52.300 Tonnen) bis 2021 um 123,2 Prozent auf 116 800 Tonnen. Aus der Ukraine kamen mit 85.000 Tonnen 56,8 Prozent mehr Sonnenblumenöl nach NRW als 2017 (54.200 Tonnen).

Hinweis: In den Importen sind auch Lieferungen nach NRW enthalten, die in NRW auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden. Eine Saldierung von Exporten und Importen ist daher nur begrenzt sinnvoll.

WebBaecker.Net
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