Donnerstag, 6. Oktober 2022

IT.NRW: Land importiert nur wenig Dünger aus Osteuropa

Düsseldorf. (nrw) Insgesamt führte die nordrhein-westfälische Wirtschaft im Jahr 2021 exakt 745.000 Tonnen Düngemittel im Wert von rund 196 Millionen Euro ein. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 35.000 Tonnen oder 4,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Zu den Hauptlieferländern 2021 zählten die Niederlande mit 452.000 Tonnen (96,2 Millionen Euro), Belgien mit 196.000 Tonnen (60,0 Millionen Euro) und Frankreich mit 30.000 Tonnen (10,8 Millionen Euro). Aus der Russischen Föderation wurden 4.801 Tonnen Düngemittel nach NRW importiert (Rang 7). Die Ukraine nahm mit drei Tonnen (Rang 39) als Düngemittellieferant eine weniger wichtige Rolle ein.

Im Jahr 2021 wurden 418.000 Tonnen Düngemittel aus NRW mit einem Gesamtwert von 232,9 Millionen Euro exportiert. Hauptabnehmerländer waren Belgien mit 96.000 Tonnen (40,6 Millionen Euro), die Niederlande mit 72.000 Tonnen (14,8 Millionen Euro) und die Volksrepublik China mit 31.000 Tonnen (19,0 Millionen Euro). In die Ukraine mit 2.000 Tonnen (Rang 18) und in die Russische Föderation mit 1.000 Tonnen (Rang 30) wurden aus NRW kaum Düngemittel exportiert.

Hinweis der Statistiker: In den Importen sind auch Lieferungen enthalten, die in NRW auf Lager genommen und dann in andere Bundesländer weitergeleitet werden. Eine direkte Saldierung von Exporten und Importen ist deshalb kaum sinnvoll.

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